So bleibt das Gehirn „forever young“

Schneller denken, weniger vergessen, Krankheiten vorbeugen und heilen. So bleibt Ihr Gehirn „forever young“. Und so lautet folglich auch der Untertitel auf dem Umschlag des nagelneuen Büchleins

„77 tipps für ein gesundes gehirn“.

Erschienen am 13.04.2020 by HEYNE.

Und schon in der Einleitung heißt es:

Molekularmedizin funktioniert auch bei psychischen und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Depression. Seit kurzem gibt es die wissenschaftliche Erklärung dazu: Fast alle chronischen Gehirnerkrankungen gehen mit Entzündungen einher …

Nachdem mein Buch „77 tipps für ein gesundes herz“ aus dem Vorjahr vielen Leuten zu mehr Gesundheit verholfen hat (belegt durch Briefe), kam nun das Gehirn an die Reihe. Das auch, weil immer mehr Menschen von Depression und Burn-out betroffen sind. Allein in Deutschland leiden rund 5 Mio. Menschen daran. Auch Alzheimer, Multiples Sklerose und Parkinson nehmen rasant zu. Das ist schlimm ! Und noch dazu steht die Schulmedizin diesen Erkrankungen zu oft machtlos gegenüber …

Doch ist die Wissenschaft ist da schon weiter. Die weiß, warum diese Krankheiten entstehen und wie man sich davor schützen könnte … Selbst, wenn man bereits an einer Gehirnerkrankung leidet, gibt es noch Heilung !

Alles wissenschaftlich untersucht und bewiesen.

Buchneuerscheinung „77 tipps für ein gesundes gehirn“ von Dr. Ulrich Strunz. (Bild: www.strunz.com)

Meine bzw. die „77 tipps“ sind in 6 Kategorien unterteilt. Vielleicht erleichtert Ihnen die folgende Liste eine Entscheidung ?

  • Wie das Gehirn funktioniert ?
  • Hilfe – das Gehirn ist krank
  • Nährstoffe für das Gehirn
  • Gehirngesund durch Bewegung
  • Denken verwandelt das Gehirn
  • Selbstheilung statt Symptome unterdrücken

Und weil das Thema so ernst ist, weil Erkrankungen des Gehirnes so rasant zunehmen, wurde in dem Buch größter Wert auf wissenschaftliche Zitate und Literaturangaben gelegt. (Anmerkung: Danach fragen Sie auch immer !)

Aber, Sie sollten sich auch überzeugen können, dass die MEDIZIN tatsächlich so sehr viel weiter ist als die allgegenwärtige Schulmedizin, der Sie beim Facharzt, im Krankenhaus oder schon in der Apotheke begegnen.

Das Gehirn kann man sehr wohl (noch) aufwecken. In jedem Alter ! Es ist die zentrale Schaltstelle für Ihr Leben. Forever young und die Frohmedizin sind ein immer mehr erforschtes Wissensgebiet geworden und schon lange keine Träumerei mehr.

PS: Noch eine kleine Auswahl gefällig ? Es gibt nur eine Krankheit und nicht Tausende (Tipp 1), Überschätzte Gene (Tipp 8), Heilende Proteine (Tipp 35) und Tipp 73 lautet: Psychopharmaka richtig absetzen.

Vitamin A ist der heimliche Star

… unter den Vitaminen. Der wurde bislang kaum beachtet und nur am Rande behandelt. Vitamin A ist aber in den letzten Jahren besonders durch die WHO in den Blickpunkt gerückt. In den Blickpunkt von Ärzten, die sich mit Heilung beschäftigen. Sie wissen schon, dem Gegenteil von Behandlung !

Einige Ergebnisse:

  • In einer Metaanalyse mit über 215.000 Kindern (unter 5 Jahren) hat allein die Gabe von Vitamin A die Sterblichkeit um 24 % gesenkt.
  • Und den Tod durch eine Durchfall-Erkrankung um 28 %. Durchfall ist in Entwicklungsländern ein großes Problem bei Kleinkindern.
  • Die Gabe von Vitamin A hat bei diesen Kindern Maserninfektionen um 50 % verringert und Sehstörungen (wie z.B. Erblindung) sogar um 70 %.
  • Sehschwäche ? Laut WHO waren zwischen 1995 und 2005 weltweit 5 Mio. Kinder und 10 Mio. Schwangere von Nachtblindheit betroffen. Die resultiert aus einem Vitaminmangel.

Immer wieder nicht nur mein Vorwurf an die Schulmedizin. Die das Thema Vitamine völlig negiert. Vitamine hätten wir alle genug – wohl dank ausgewogener Ernährung ?!? Wahr ist vielmehr das Gegenteil und auch hunderttausendfach bewiesen. Tatsachen, die selbst heute noch von vielen Ärzten noch immer nicht akzeptiert werden.

Wie wirkt Vitamin A ?

Vitamin A aktiviert Gene. Aktuell sind über 500 Gene der rund 23.000 des Menschen bekannt, die unter der Kontrolle von Vitamin A stehen. Zum Vergleich: Diskutiert werden derzeit 2.000 Gene, die unter Kontrolle von Vitamin D stehen. Vitamin A und Vitamin D sind entscheidend am Wachstum und an der Spezialisierung von Zellen beteiligt, insbesondere von Immunzellen.

Erinnern Sie sich ? Ein „kompetentes Immunsystem“ bestimmt Ihre Existenz, Ihr Leben. Beginnend beim Krebs bis hin zur Depression. Alles nachlesbar. Bestes Beispiel: Die aktuelle Corona-Hysterie … Sagen die Ärzte, die Experten, das auch der Bevölkerung in aller Deutlichkeit. Denn immerhin würde ein kompetentes Immunsystem auch Viren besiegen !!

Aber Vitamin A hat noch eine andere, entscheidende Bedeutung. Zitat:

Vitamin A übt wie Vitamin D eine Vielzahl von epigenetischen Effekten aus, die mit der Funktionsfähigkeit des Hippocampus in Verbindung stehen (z.B. Gedächtnis, Erinnerung).

Denke ich sofort an Demenz, die so gefürchtete Volkskrankheit. Übrigens zu Recht gefürchtet !

Vitamin A reguliert die sog. Neurogenese im Gehirn sowie die neuronale Vernetzung. Also buchstäblich unser Gedächtnis. Im Gehirnteil Hippocampus herrscht die höchste Dichte an Vitamin-A-Rezeptoren. Folglich geht ein Vitamin A-Mangel mit der eingeschränkten Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn einher und damit mit Gedächtnisverlust.

Wieviel Vitamin A braucht man ?

Bei Vitamin D hält die Frohmedizin 10.000 I.E. täglich für empfehlenswert. Ja, so viel ! Für Vitamin A gilt das Gleiche: 10.000 I.E. Retinol (= 3 mg Retinol-Äquivalent) sind tolerabel. Ganz praktisch: Wenn man gemessen (!!!) zu wenig im Blut haben, empfehle ich Vitamin A 30.000 I.E. Retinol. Begrenze das Ganze – ich bin vorsichtiger als viele glauben – auf 8 Wochen. Dann könnte man nachmessen. Wir sprechen da über die noch tolerierbare Dosis !

Weshalb bei diesen Empfehlungen so herumgeeiert wird ?

Weil die 4 fettlöslichen Vitamine A, D, E, K eben löslich in Fett sind. Und viel Fett bewirkt eine große Speicherung …. Andererseits: Lächeln Sie nicht auch bei folgender Überlegung ? Anstatt sich vor einer Überdosis der genannten Vitamine zu fürchten, könnte man doch seine Fettpolster verkleinern … Ich habe derzeit einen Körperfettanteil von nicht einmal 2 % !

Und dabei meine ich gar nicht so sehr die lebensnotwendigen Vitamine A, D, E, K, von denen man „zu viel“ speichern könnte, sondern denke da in allererster Linie an Pflanzenschutzgifte. An Mittel zur sog. Schädlingsbekämpfung. Viele hoch giftige, fettlösliche Substanzen. Die man kaum vermeiden kann. Folglich: Wenn man die schon nicht vermeiden kann, dann minimiere ich doch zumindest die Speichermöglichkeit. Also das Körperfett. Oder etwa nicht ?

QUELLE: Uwe Gröber, Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin, in „Vitalstoffe“ 2/2019, S. 20

Corona Virus: Mein Dank an alle !

Sie erinnern sich: Der 1. Corona-Tote in Europa war 80 Jahre alt. Die 1. tote Italienerin 78 Jahre. Die ersten 2 deutschen Corona-Toten 78 und 89 Jahre. Die 1. Tote in Bayern 80 Jahre. Soeben höre ich von 3 Corona-Toten in Würzburg: alle 3 lebten im Altersheim. Waren ebenfalls jenseits der 80.

Betrifft das Corona-Virus also nur so Alte wie mich und die Uralten ?

Warum werden dann Kitas und Schulen geschlossen? Wegen der möglichen Übertragung durch Kinder ? Also zum Schutz von Opa und Oma ? Warum schließt dann die gesamte Autoindustrie in Deutschland ? Langsam werde ich hellhörig und informiere mich. Und zwar bei Institutionen, die den größten Überblick haben.

Uns ist davon zugänglich das Italienische Nationale Gesundheitsinstitut ISS. Da konnte man am 06.03.2020 das Folgendes lesen:

  • Das Durchschnittsalter der positiv-getesteten Verstorbenen in Italien liegt bei 81 Jahren. (Anmerkung: Am 13.03.20 und 1.016 lag es bei 80 Jahren).
  • 42,2 % der Verstorbenen waren 80–89 Jahre alt.
  • 32,4 % der Verstorbenen waren 70–79 Jahre alt.
  • Nur noch 8,4 % der Verstorbenen waren 60–69 Jahre alt.
  • 80 % der Verstorbenen hatten 2 oder mehr chronische Vorerkrankungen (u.a. Herzkreislauf-Probleme, Diabetes, Atemprobleme und Krebs).
  • Weniger als 1 % der Verstorbenen waren zuvor völlig gesund.

Oh ! Noch einmal: oh ! Wie wäre es mit ein bisschen Vernunft ? Noch ein paar kleine Gedankensplitter gefällig ? Ich lese viel, wie Sie wissen …

  • So z.B. ein wissenschaftliches Papier vom 05.03.2020 über die Nachweismethode des Corona Virus: Da misst man mit dem Active Nucleic Acid Test die DNA, also genetisches (!) Material, nicht etwa Antikörper. Findet also immer sofort ein Ergebnis, muss nicht erst auf die Bildung von Antikörpern warten. In dem Paper steht, dass „Menschen in engem Kontakt mit Covid-19-Patienten“ zur Hälfte oder mehr falsch-positiv getestet werden. Steht da. „falsch-positiv“ !!
  • Und inzwischen denkt auch das ISS darüber nach, in „verstorben durch das“ und „verstorben mit dem“ Corona-Virus zu trennen.

Lassen Sie mich bitte anmerken, dass ich den Politikern selbstverständlich dankbar bin. Obwohl sie gegenwärtig die gesamte Wirtschaft – nicht nur in Deutschland – lahmlegen. Die eigentliche Katastrophe ?? Dankbar deshalb, weil man offenbar uns Alte mit größtem Aufwand schützen möchte !

Und genauso dankbar bin ich Ihnen allen, liebe Mitmenschen, dass Sie die nunmehr außergewöhnlichen Belastungen auf sich nehmen, nur um so alte Tattergreise wie mich vor einem Schnupfenvirus (!) zu schützen. Danke, danke, danke !

Quelle 1:  https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/
Quelle 2:  https://www.ilpost.it/2020/03/06/morti-coronavirus-iss/

Langlebigkeit oder Schleichwege

Der Beginn der Langlebigkeit ist STRESS. Ja, ausgerechnet Stress ! Der Hauptfeind unseres Immunsystems … Tja, man lernt nie aus ! Doch um zu verstehen, worum es in diesen News heute geht, wie uns Stress „forever young“ werden lässt, zunächst ein paar spannende Tatsachen über Langlebigkeitsgene. Da kennen wir zumindest

das Sirtuin-Gen und das mTOR-Gen.

Das Sirtuin-Gen produziert die 7 geheimnisvollen Sirtuine. Und die wiederum

  • schützen vor Diabetes, Herzkrankheit, Alzheimer, Osteoporose, Krebs.
  • dämpfen zudem überschießende Entzündungen wie Arteriosklerose, Colitis, Arthritis, Asthma.
  • verhindern den Zelltod, aber stimulieren die Mitochondrien.

Auch die Aktivität des mTOR-Gens wird durch Nährstoffe gesteuert. Und bewirkt

  • eine verstärkte DNA-Reparatur.
  • eine Dämpfung chronischer Entzündungen.
  • den Abbau alter Eiweißmoleküle, also Schlacken.
  • ganz wichtig: Die Messung der verfügbaren Menge an Aminosäuren bestimmt dann, wie viel Eiweiß vom Körper tatsächlich produziert werden muss.

Und jetzt kommt‘s: Diese Langlebigkeitsgene werden aktiviert durch Stress dann, wenn die Körperzellen dabei nicht geschädigt werden. Das ist natürlich ein ganz ganz wichtiger Zusatz !

Und was für Stressfaktoren wären das dann ?

  • Körperliche Bewegung. Z.B. das tägliche Laufen.
  • Vorübergehendes Fasten.
  • Kurze Zeit proteinarme Ernährung.
  • Unterkühlung. Wird im Sport zur Leistungsverbesserung ohnehin angewandt.

Werden also diese Stressfaktoren überlegt und behutsam eingesetzt, so aktiviert das die Langlebigkeitsgene des Menschen. Das ist dann auch die Erklärung für „Laufen verlängert das Leben“ oder „Laufen verhindert Krebs“ !

Diese Zusammenhänge sind das Geheimnis von „Forever young“. Sind der Beginn der Langlebigkeit … Jedoch so typisch: Das darf natürlich so nicht stehenbleiben, sondern wird von der Pharma- und auch Kosmetikindustrie zu substituieren versucht. Da werden dann Moleküle entdeckt und Medikamente konstruiert, die solche „Stresssituationen“ nachahmen.

Ja, genau: Bequemlichkeit muss ein Menschenrecht bleiben ! Anstatt eigenverantwortlich zu handeln, sucht der Mensch lieber immer wieder neue Schleichwege zur Gesundheit. Gleichermaßen Abkürzungen. Ein Beispiel für so einen typischen Schleichweg zur Gesundheit ist

Metformin.

Eine Tablette gegen Diabetes. Verhindert die Aufnahme von Zucker im Darm. Logisch oder zumindest vernünftig wäre zwar, auf den Zucker ganz einfach zu verzichten. Doch daran verdient niemand was. Und außerdem, wer bräuchte dann noch Metformin ?

QUELLE:  „Das Ende des Alterns“ von David Sinclair, australischer Biologe und Professor für Genetik an der Harvard University