5. November 2019: Meldungen des Tages aus der Medizin

Welt

Weltweit sind fast 400 Mio. Menschen von Diabetes mellitus betroffen. 2035 werden dann schon fast 600 Mio. zuckerkrank sein. Doch ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel hat negative Folgen auf den gesamten Körper. Bei den Folgeerkrankungen von Diabetes wird oft nur an das höhere Risiko von Herzinfarkt oder Schlaganfall gedacht. Weniger bekannt ist hingegen, dass die Volkskrankheit auch wortwörtlich ins Auge gehen kann. Die diabetische Schädigung der kleinen Netzhautgefäße ist heute nämlich in der westlichen Welt die häufigste Ursache für eine Sehbehinderung bei vergleichsweise jungen Menschen, d. h. Personen unter 65 Jahren. Das wichtigste diabetische Gefäßleiden mit Beteiligung der Netzhaut ist die diabetische Retinopathie. Als eine Folge davon könnte ein diabetisches Makulaödem entstehen. Dabei kommt es zu krankhaften Einlagerungen von Flüssigkeit im Auge an der Stelle des schärfsten Sehens. (Bayer Vital GmbH, 05.11.2019)

Hepatitis A und B sind weltweit verbreitet und zählen zu den häufigsten „Reiseandenken“. Hepatitis A wird durch verunreinigtes Trinkwasser und Eiswürfel, Meeresfrüchte, Salate oder ungeschältes Obst übertragen. Hepatitis A wird nicht chronisch, sondern geht mit Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Temperatur, Verstopfung oder Durchfall und Schmerzen im rechten Oberbauch einher – über Wochen bis Monate. Die Ansteckung mit dem Hepatitis-B-Virus erfolgt durch Körperflüssigkeiten. Die Erkrankung kann chronisch verlaufen und dann zu einer Leberzirrhose bis hin zu Leberkrebs führen. (GlaxoSmithKline GmbH, 05.11.2019)

Deutschland

Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung wird in Deutschland „zu oft unnötig diagnostiziert und operiert. Die Studie befasst sich aber nicht nur mit Operationen. Es geht auch um andere medizinische Leistungen, wie überflüssige Untersuchungen, Therapien und Arzneimittelverschreibungen. Eher fragwürdig sind etwa auch die sog. individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), darunter die Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke zur Krebsfrüherkennung. (Bild.de, 05.11.2019)

Foto: Bild.de

Yoga und Meditation können maßgebend zu einer gesünderen Lebensweise beitragen. Aber: nicht jedem fällt das lange Sitzen im Lotus- oder Schneidersitz leicht. Hier kommt das Air8 Kissen ins Spiel: Es wurde speziell dafür entwickelt, das Sitzen mit aufgerichtetem Torso zu unterstützen, das gesundheitsschädliche Beckenkippen zu reduzieren und das Bewusstsein für eine gute Körperhaltung zu stärken. Pünktlich zum aktuell geschlossenen „Yoga-Pakt“ zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem indischen Premierminister Narendra Modi über die „Zusammenarbeit bei Ayurveda, Yoga und Meditation“, feiert das Air8 Aktivkissen im November seine Markteinführung in Deutschland. (Air8back:up Aktivkissen, 05.11.2019)

Österreich

Krone.at interviewte Dr. Ulrich Strunz und erklärt die Frohmedizin an Hand seiner Bücher. WOW !!! Hier der Link zum Nachlesen

Frohmedizin und Dr. Ulrich Strunz auf Krone.at. (Screenshot: Krone.at / MHJ)

Das Gefäßforum Österreich veröffentlicht gemeinsam mit dem Verlagshaus der Ärzte den ersten umfangreichen Ratgeber für Gefäßgesundheit & Therapien. Das Buch behandelt die Prävention, Entstehung und die Therapie von Gefäßerkrankungen wie der Thrombose über Schlaganfall bis zum tödlichen Aneurysma. (Gefäßforum Österreich, 05.11.2019)

Am 5. Nov. 2019 findet in Lauterach eine „Informationsveranstaltung“ statt, die eigentlich ihren Namen nicht verdient. Denn schon in der Ankündigung wird die Frage gestellt: „Wie gefährlich ist 5G ?“ Durch die Vermischung von Halb- und Nichtwissen werden damit Pseudozusammenhänge suggeriert, die es nicht gibt. Dabei zeigen auch die „5 Fakten“, dass sowohl Referenten als auch Veranstalter scheinbar völlig ahnungslos sind. So gibt es z.B. nahe von Mobilfunkstationen nicht häufiger Krebsfälle als anderenorts. In bislang 28.000 Studien konnte kein Zusammenhang zwischen Funkwellen und einer Gesundheitsgefährdung nachgewiesen werden. (Forum Mobilkommunikation, 05.11.2019)

Die Diagnose „HIV-positiv“ ist heute kein Todesurteil mehr. Jedoch spielt die Art und Weise, wie den Betroffenen die Diagnose mitgeteilt wird, eine entscheidende Rolle für die Zeit danach. (Gilead Sciences GmbH, 05.11.2019)

Liechtenstein

Die Liechtensteinische Bevölkerung stimmt am 24. Nov. 2019 über einen Neubau des Landesspitales ab. Die Regierung hatte sich in den letzten Jahren oft mit dem Landesspital befasst und sich dabei immer ganz klar zu einem Grundversorgungsspital im Land bekannt. Das Liechtensteiner Landesspital als öffentlich-rechtliche Einrichtung gleichwie Staatsbetrieb würde sozusagen allen Bürgern des Fürstentums gehören. Es ist daher im gesamtgesellschaftlichen Interesse, dass es auch Ausbildungsstätte und Arbeitsplatz für 170 Personen ist sowie einen wesentlichen Beitrag zur medizinischen Grundversorgung im Inland leisten kann. (Fürstentum Liechtenstein, 05.11.2019)

Mehr HGH

Human Growth Hormone, auf Deutsch Wachstumshormon, ist für die Frohmedizin neben Testosteron das wichtigste Hormon des menschlichen Körpers. HGH lässt die Muskeln wachsen (auch ohne Training !), lässt Fett schmelzen, beseitigt sogar die Ablagerungen in unseren Blutgefäßen, lässt Hautfalten verschwinden und ist das stärkste Mittel gegen Osteoporose. Das nur mal als Einleitung … Zitate von Prof. Christian Allan vom NIH.

Wachstumshormon ist folgerichtig eine der 3 großen Doping-Substanzen. Macht nämlich auch die Sehnen und Bänder hoch elastisch und damit dehnbar. Das ist beim Schwimmen entscheidend – zumindest in der Weltspitze. Und dass ebenso die Regeneration (Erholung) des Körpers viel schneller geht. Man also einen Weltrekord schafft … und 2 Stunden später noch einen. Kenner lächeln jetzt …

Wem HGH ein Begriff ist, der wünscht sich natürlich auch möglichst viel davon. Gemessen wird es übrigens mit dem Wert IGF I. Dafür gibt es einen Normalbereich, doch sieht die tiefe Zahl bei den meisten Bürgern doch sehr traurig aus. Will auch heißen:

Ohne HGH schaut man alt aus !!

Nun die Anti-Aging-Medizin diesen Umstand sehr wohl geschnallt und schafft Abhilfe. Die spritzt Ihnen Wachstumshormon, wenn gewünscht. Das kostet aber. Da machen wir es uns lieber (viel billiger) selbst und auf natürlichem Wege. Und das geht so:

  1. Wachstumshormon besteht aus reinem Eiweiß. Aus 191 Aminosäuren. Also, essen Sie genug Eiweiß ! Das kann man auch messen …
  2. Wachstumshormon wird durch tiefen Insulinspiegel stimuliert. Also bitte nach 18 Uhr keinerlei Kohlenhydrate mehr essen, sondern nur mehr Eiweiß.
  3. Dadurch verstärkt sich der natürliche HGH-Ausstoß, den man in der Nacht ohnehin hat. „Schlank im Schlaf“ …
  4. Wachstumshormon steigt durch moderaten Ausdauersport an. Muss ich nicht weiter erklären.
  5. Wachstumshormon steigt durch erschöpfendes Krafttraining sogar deutlich an. Nachzulesen im „Muskelbuch“ …
  6. Wachstumshormon wird noch leichter freigesetzt, wenn der Körperfettanteil unter 15 % liegt. Präzise Zahl der Sporthochschule Köln …
  7. Ein Glas Wein unterdrückt den Ausstoß von HGH um 70 %. Kann man also verhindern !

Der Normalbereich von HGH (in meinem Alter) reicht von 60-190. Nun, wie hoch schätzen Sie meinen persönlichen Messwert ? Ich sag’s Ihnen lieber:

410

Aber Gegenfrage: Wann, liebe Leser, FANGEN SIE ENDLICH AN ZU LEBEN ?

Wozu Vorsorgeuntersuchungen ?

Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht, heißt es im Volksmund. Und man bekommt den Eindruck, dass das auch auf die vielen Vorsorgeuntersuchungen zutrifft, die man gemeinhin alle so (regelmäßig) machen sollte. Hier vielleicht nur mal eine schöne Aufstellung der so empfohlenen Screenings:

Infografik: Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft (DKFZ)

Meine Meinung über Voruntersuchungen kennen Sie schon aus den (Brustkrebs-)News 01.09.2011. Warum etwas suchen, was man gar nicht zu haben braucht ? Und bitte bleiben wir doch gleich beim Thema Brustkrebs. Dessen Früherkennung. Also den berühmt berüchtigten Mammographien.

Da gibt es Expertinnen, die einen Überblick haben – über die Anzahl und den Nutzen der Screenings. So eine Expertin ist z.B. Frau Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser von der Universität Hamburg. Die sagt über die Brustkrebsfrüherkennung folgende Sätze:

  • Damit bei einer einzigen (!!) Frau das Leben verlängert wird, müssen 2.000 Frauen 10 Jahre lang regelmäßig zur Mammographie gehen (Strahlenbelastung ?).
  • Von diesen 2.000 Frauen (zw. 50 und 70 Jahren) bekommen im Laufe der 10 Jahre 400 (!!) einen „falschen Alarm“.
  • 30 von 100 Krebsdiagnosen nach den Vorsorgeuntersuchungen sind sog. Über‐Diagnosen. Die betroffenen Frauen werden nämlich operiert, bestrahlt usw., weil man eben nicht herausfindet, ob der Tumor behandlungsbedürftig ist oder nicht.
  • International ist anerkannt, dass „der Nutzen solcher Früherkennungsuntersuchungen eher gering ist und noch dazu mehr Teilnehmerinnen zu Schaden kommen können.

Sehr starker Tobak, wie ich finde ! Und warum ist das alles so unsicher ? Weil Krebs nicht gleich Krebs ist ! Weil ein haushoher Unterschied besteht zwischen Tumorzellen und aggressiven Tumorzellen. In der Sprache von Frau Prof. Mühlhauser:

Wenn man mittels Mammographie ein Mammakarzinom entdeckt, dann ist es meist schon mehrere Jahre alt. Durch die Vorsorgeuntersuchungen werden eher die gutartigeren, langsamer wachsenden Formen erkannt. Die malignen Karzinome, die oft schon bei Diagnosestellung metastasiert sind, mitunter auch bereits einen Durchmesser von 2 mm haben, die findet man mit dem Screening weniger gut.

Ach so, aha ! So viel nur zu den nahezu amtlichen Vorsorgeuntersuchungen … Aber gibt es was Besseres ? Etwas Gescheiteres ?

Die Frohmedizin plädiert bekanntlich für Eigenverantwortung !

Sogar das DKFZ in der in der Helmholtz-Gemeinschaft sagt, dass sich durch einen gesunden Lebensstil – weltweit – bis zu 50 % der Krebserkrankungen vermeiden ließen. Oder ganz konkret meint auch Frau Prof. Dr. Marion Kiechle vom Klinikum der TU München:

Würden Frauen täglich joggen, gäbe es 50 % (!!!) weniger Brustkrebs.

Man läuft tatsächlich um sein Leben. Gilt übrigens auch für Männer …

Wissen das auch Krankenhäuser ?

Jede Heilung ist Selbstheilung. Ein zentraler Satz der Frohmedizin. Jeder kann und sollte sein eigener Arzt sein. Damit gemeint ist eine Medizin der Eigenverantwortung. Wenn Heilung nun immer und in jedem Fall Selbstheilung ist, so kann man seine Gesundheit auch tatsächlich und vollständig in die eigenen Hände nehmen. Landet man trotz allem im Krankenhaus, so stellt sich die Frage: Wissen das auch Krankenhäuser ?

Und da lautet meine persönliche Erfahrung: nein. Dadurch verschenken diese Einrichtungen und die Ärzte dort Riesenchancen. Nämlich Patienten (Menschen) glücklich oder noch glücklicher zu machen. Dabei geben sich die Spitäler auch wirklich Mühe, den Aufenthalt von Kranken so angenehm wie möglich zu machen. Chirurgen operieren und reparieren praktisch Tag und Nacht. Jedoch wird dann eines nicht bedacht:

Jetzt muss das Ganze erst heilen !

Und wenn jede Heilung Selbstheilung ist, dann müssten selbst Spitäler diese auch effektiv unterstützen. Doch genau das wird – eigene Erfahrung – nicht getan !

Dabei weiß die Medizin – eigentlich, was Sache ist. Oder sollte es zumindest wissen … schon seit 2007. Damals erschien nämlich ein Artikel in der Wiener klinischen Wochenschrift (2007/119-7:201) über das Beispiel „akutes Nierenversagen“. In dem Befund sozusagen wurde außerordentlich ehrlich dargestellt, dass bislang alle medikamentösen Versuche dem Menschen mit akutem Nierenversagen zu helfen, gescheitert sind.

Doch was habe man nicht alles versucht: Prostaglandine, Endothelin-Antagonisten, atriale natriuretische Peptide, Wachstumsfaktoren, Thromboxan- und Zytokin-Antagonisten usw. Milliarden an Euro … verpulvert !

Und dann wörtlich:

Offensichtlich ist ein optimaler metabolischer Status bzw. eine optimierte Ernährung ein wichtiger Faktor.

Ei gucke da ! Das hatte man bislang also übersehen. Die Ernährung im Spitalsbett …

Und weiter:

Ein erster und nahe liegender Ansatz in diesem metabolischen Management ist die Zufuhr von speziellen Aminosäuren.

Das ist zwar auch schon seit 1973 (Abel) bekannt gewesen, aber immerhin. Folglich heißt es dann in dem Artikel kurz und gut:

Es muss akzeptiert werden, dass eine optimierte Ernährungstherapie die Reparation günstig beeinflusst.

Also, wie viel mehr Erfolge könnte man in Krankenhäusern erzielen, würden die Patienten dort „essentiell“ ernährt. Und damit Selbstheilung möglich gemacht. Denn, die Frohmedizin weiß schon seit je her:

Ernährung ist stärker, besser, heilsamer als jedes Arzneimittel …

PS: Laut einer Meta-Studie vom Juni 2019, publiziert im JPEN, reduziert bei parenteraler Ernährung (Infusionen) die Zugabe von Omega-3-Fettsäuren das Infektionsrisiko um 40 % (!) und die Dauer der Krankenhausaufenthalte um 2 Tage. … Nur als Beispiel.