35 Jahre Freizeit

Die könnte man haben. Doch am Anfang steht das Wort. Auch da hat die Bibel Recht. Wenn Sie Ihr Leben auf den Kopf stellen wollen, wenn Sie – wieso eigentlich ? – ganz plötzlich wieder jünger, fitter, glücklicher werden wollen, kommt es ganz entscheidend auf das erste Wort an. Das, diesen Vorgang, nennt man PRIMING.

Zur Erklärung ein Zitat (S. 12-14):

Der Fußballer Arjen Robben schoss für den FC Bayern München in der Champions-League in der letzten Minute das entscheidende Tor zum Sieg. Wie machte er das ? Das verriet er in einem Interview: „Alle haben mir gesagt, dass ich das entscheidende Tor schießen werde.“ Das also ist Priming:

Die positive Ingangsetzung eines zukünftigen Ereignisses.

Wenn Sie wollen, auch die Bestellung beim Universum. Ich jedoch mache das lieber direkt und gleich beim Unterbewusstsein. Und mehr brauchen Sie darüber gar nicht zu wissen. Das, was Sie täglich hören, lesen, sich sagen lassen und dann tief innen drinnen glauben, das wird eines Tages zur Realität !

Es ist wirklich so einfach …

Studien zeigen, dass allein nach dem Lesen von negativen Worten wie „alt“ oder „schwer“ die Versuchsteilnehmer langsamer und behäbiger den Raum verlassen. Darum fülle ich Sie auch stets an mit positiven Worten wie „jung“, „fröhlich“, „leicht“, „glücklich“, „gesund“ … Mit Frohmedizin ! Und ich sage Ihnen auch, dass Ihr Leben, Ihr Alltag ein einziges Fitnesstraining ist. Ist es tatsächlich. Und auch Thema der Forschung …

Weil es so wichtig ist:

Für seine Gesundheit, für sein Lebensglück ist man einzig und allein selbst zuständig ! Hören Sie zu, denken Sie bitte kurz nach und probieren Sie es dann einfach aus. Wer aufmerksam durchs Leben geht, sich genetisch korrekt ernährt, Schlaf als Heilmittel sieht, seinen Körper wahrnimmt und liebt, sowohl Ausdauer als auch Kraft trainiert, nur der oder die kann überhaupt (gesund) 100 Jahre alt werden. Und alle, die diese Lebenseinstellung mit mir teilen, haben

35 Jahre Freizeit

vor sich. Die man fit und lebenslustig genießen könnte. Das ist eine sehr, sehr, sehr lange Zeit. Oder was wollen Sie zwischen 65 und 100 sonst noch alles anstellen? Also strahlen wir doch gemeinsam: 35 Jahre ! Freuen Sie sich doch auf Ihren 65. Geburtstag … Dann geht´s los !

„forever young“ (2014) von Dr. Ulrich Strunz. (Bild: www.strunz.com)

Und lassen sich vielleicht auch mal umschulen wie Wilfried S. aus Wien …

Forever young = Umschulung mit 84 Jahren

Lebensentscheidend ist immer die Blickrichtung: Schwelgt man (trübselig) in Erinnerungen ? Schwärmt man von vergangenen (beruflichen) Erfolgen ? Oder schaut man nach vorne? In die Zukunft. Genießt dabei den Augenblick. Freut sich über täglich neue Aufgaben, freut sich auf fast nicht zu packende Hindernisse wie z.B. Marathon in 3 Stunden. Die Frage jeden Morgen ist doch schlicht und einfach: Blitzen Ihre Äugelein nach dem Aufstehen ? Freuen Sie sich auf den kommenden Tag und was da alles kommen wird … ?

Bei einem 84-jährigen Herrn aus Wien, der sich gerade an der Uni Wien einschreibt, ist das immer noch der Fall. Der möchte umschulen auf Fitnesstrainer für Senioren und das dann zum Beruf machen. Ursprünglich mit 77 Jahren war der Wiener in Pension gegangen, jetzt sei er 84. Und lebe seit Jahren – bei Körpergröße 174 und 60 kg Gewicht – „Forever young“.

Da hat jemand (das Leben ?) verstanden. Beschafft sich sogar noch mit 84 den inneren Antrieb einen neuen Beruf zu lernen.

Nun könnten Sie spontan sagen: „Ja, das will ich auch !“ Wie damals als kleines Kind. Erinnern Sie sich an „Mama, das will ich haben ?“ Nutzen Sie doch solche bereits tief in Ihnen angelegten … Autobahnen.

„Auch haben !“ kann außerordentlich hilfreich sein.

QUELLE: „das neue forever young erfolgsprogramm“ erschienen 2014 by HEYNE

Tumorfreie Sonntage

Heute wollen wir mal wieder einen lebensentscheidenden (es ist IHR Leben) Sachverhalt spannend illustrieren. Ist alles dabei: Prominenz, Krebs, Triathlon, und – zum Nachmachen – auch der Mann auf, pardon, von der Straße.

Anton Engelbert Sailer, genannt Toni, war eine Lichtgestalt meiner Jugend. Den (schwarzen) „Blitz von Kitz“ hat alle Welt bestaunt. Holte sich 1956 sämtliche Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen, bei den Weltmeisterschaften 1958 fast ebenso (Zweiter im Slalom). War ein sehr fescher Mann, später dann auch Schauspieler und Sänger. Und in den letzten Wochen – leider unrühmlich – sogar wieder in den Schlagzeilen.

2009 verstarb Österreichs „Sportler des Jahrhunderts“ – mit 73 Jahren. Das kann passieren. Aber wie Herr Sailer in seinen letzten 4 Jahren gekämpft und gelitten haben muss, das sollte man sich wirklich versuchen zu ersparen:

2005  Gehirntumor
2006  Zungenkarzinom
2006  Prostatakrebs
2007  Speiseröhrenkrebs

Zweifelsohne grauslich. Heißt aber dennoch:

Krebs ist systemisch !

Besser kann man es nicht beweisen. Es ist ein Irrtum von Brustkrebs zu sprechen, von Darmkrebs, von Lungenkrebs, von Prostatakrebs. Denn

Krebs betrifft immer den ganzen Körper !

Erinnern Sie sich? Zuerst beleidigt man seine Mitochondrien. Die schmollen dann und stellen die Energieproduktion (ATP) ein. Daraufhin muss der Körper notgedrungen auf Zuckervergärung in der Zellsuppe umstellen und dann ist der da, der Krebs.

Also müsste Krebs, wenn überhaupt, „ganzheitlich“ behandelt und geheilt werden. Wird er aber nicht. Darum verliert die (Schul-)Medizin auch regelmäßig gegen diese Krankheit. Seit 2010 übrigens ist Krebs die häufigste Todesursache auf dieser Welt. Tendenz (weiterhin) steigend …

Doch nun zu viel Erfreulicherem, zur Lösung des Problems:

Da möchte ich Ihnen von Günther erzählen. Ist ein Freund, 56 Jahre alt, Geschäftsführer (mit 12-Stunden-Tag). Also ein seriöser Herr mittleren Alters. Der auch beim Triathlon in Roth an den Start geht und zuletzt die Radstrecke von 180 km in 4 Std. 53 Min. bewältigt hat.

Anmerkung: Die Profis brauchen bis zu 4 Std. 30 Min.

Die 4 Std. 53 Min. von Günther waren natürlich die Bestzeit in seiner Altersklasse. Das will was heißen, beim größten Triathlon der Welt. Und wenn wir plaudern, dann erzählt er mir von Zeit zu Zeit von seiner üblichen 180 km-Trainingsfahrt an den Sonntagen. Bei Puls 140. Das sei sein Trainingsalltag … in der kargen Freizeit.

Und auf diesen 180 km auf dem Rennrad trinkt er für gewöhnlich nur 2 Mal WASSER. Isst auch nichts. Keine Powerriegel, keine Bananen, keine Müsliriegel … nichts von dem üblichen Quatsch (Zitat Dr. Warnecke). Aber wissen Sie, was Günther da jeden Sonntag auch noch macht ? Sie glauben vielleicht, der trainiert nur hoch intelligent seine Fettverbrennung.

In Wahrheit zerstört er seine Krebszellen. Oder macht ihnen zumindest das Leben sehr schwer, denn in diesen Stunden verbrennt jedes, tatsächlich jedes Rest-Molekül Zucker in seinem Körper. Er macht damit den Körper sozusagen

tumorfrei. Immer wieder sonntags !

Wann wollen denn Sie in Ihre tumorfreien Sonntage starten ? Ehrlich gesagt, man kann damit nicht früh genug beginnen. Ebenso mit dem Verzicht auf die wohl gefährlichsten Lebensmittel, die der Mensch bislang erfunden hat. Gemeint sind Zucker und Mehl !

Die sind in hohem Maße unnatürlich und führen zu systemischen Krankheiten (wie z.B. Krebs) …

Ist-Werte und Soll-Werte

Der wesentliche Unterschied zwischen einer Ameise und einem Adler ist wohl, dass sich die Ameise abstrampelt und durchs Leben kämpft. Der Adler hingegen schwebt souverän oder gar majestätisch darüber … Haben Sie’s vor Augen? Die beiden Bilder sprechen eine deutliche Sprache, sind aber natürlich nur Symbole. Jeder von Ihnen spürt die Wahrheit dahinter. Und wenn Sie mich nun fragen, wie man von der Ameise (war ich auch 45 Jahre lang) zum Adler werden könnte, dann ist meine spontane Antwort:

Kümmern Sie sich um die Basis !

Damit meine ich die Blutanalyse. Die Molekularmedizin, wenn Sie so wollen. Und darf es Ihnen vielleicht am Beispiel Stress erklären:

Faktum ist: Es gibt Menschen, die tagsüber sehr gestresst sind und abends trotzdem abschalten und gut schlafen können. Bei denen funktioniert die Regeneration. Die können trotz vollen Terminkalenders und großer Verantwortung abschalten und entspannen – auch wenn Aufgaben unerledigt blieben. So erhalten die ihre Gesundheit aufrecht und ihr Wohlbefinden.

Andere können das nicht. Bei denen dreht sich das Karussell mit dunklen Gedanken immer weiter. Auch abends im Bett und selbst in der Freizeit. Nach Erkenntnissen des Karolinska Instituts in Stockholm ist vorrangig nicht der Stress Grund für ein Burnout, sondern Schlafmangel in Kombination mit Stress.

Da frage ich mich: Warum hat denn der Eine Probleme mit dem Schlaf und der Andere nicht? Warum findet man einerseits Abstand und andererseits bleibt man im Hamsterrad hängen? Es ist scheinbar sogar so, dass oft gerade die Menschen, die aufgewühlt sind, innerlich so unruhig und nervös sind, dass sie Entspannung dringend nötig hätten, dazu aber nicht mehr in der Lage sind. Von Meditation will ich da gar nicht mehr reden, denn die Betroffenen kommen mit den üblichen Techniken (ohnehin) nicht zurecht.

Und warum? Weil auch hier gilt:

Erst der Körper, dann der Geist !

Es müssen zuerst die Moleküle des Körpers in Ordnung gebracht werden. Dann erst kann das Gehirn auf Sendeschluss oder Nachtruhe umschalten. Dazu 2 Ihnen hoffentlich längst bekannte Stichwörter:

  • Magnesium (das Salz der inneren Ruhe)
  • Serotonin (das Hormon der Souveränität, des Abstandes).

Und: Ist die Basis gelegt, kommt auch der Schlaf !

Generell stimmt schon, dass täglicher Ausdauersport und Meditation “Pflicht” sind auf dem Weg zum Adler, doch auch dazu braucht man einen gut funktionierenden Körper.

Menschen sind nun einmal unbestreitbar eine Ansammlung von Molekülen. Und zur optimalen Funktion dieser Ansammlung brauchen wir jedes dieser Moleküle in der optimalen Menge. Darum die Grundidee der Blutanalyse. Und es ist nicht nur diese Messung im Blut, die völlig unterschätzt wird, sondern dann auch deren Werte.

Die wahre Kunst dabei ist die Interpretation.

Die Deutung. Das Wissen über die Ist-Werte und über die Soll-Werte. Die Ist-Werte werden Ihnen vom Laborarzt ausgedruckt. Das sind die Durchschnittswerte der Allgemeinheit, der (kranken) Bevölkerung. Die Soll-Werte muss man sich erarbeiten !

Hat mich Jahrzehnte gekostet …

QUELLE: „das schlaf-gut buch“. Erscheint am 15.10.2018 im Buchhandel.