Diagnose „Einbildung“

Ist die nicht herrlich ? Lupenreinste Resignationsmedizin: „Da bilden Sie sich etwas ein“, befand der Arzt. Danach ist man als Patient zunächst einmal sprachlos. Was sonst ? Nun kann man diesen Befund auch wissenschaftlicher ausdrücken. Da lässt sich die Schulmedizin nicht lumpen. Ist durchaus einfallsreich:

  • Vegetative Dystonie
  • Neurasthenie
  • Larvierte Depression

Besuchte mich eine junge Dame in der Praxis mit offensichtlicher Fibromyalgie. Hatte jedenfalls Muskel- und auch Gelenkschmerzen im buchstäblich ganzen Körper. Darum kümmerte sich die Schulmedizin auch. Erinnern Sie sich an IKEA statt Schulmedizin ? (News 30.12.2018) Gab sich wirklich Mühe. Doch der Rheumatologe, der Endokrinologe konnte leider gar nichts finden. Nichts ! Bleibt also nur noch:

Da bilden Sie sich etwas ein !

Aber die junge Frau hatte Schmerzen. Damit findet Sie bei mir natürlich Gehör. Bei Schmerzen kann ich wirklich mitreden ! Andererseits, was soll ein Hausarzt tun, wenn aus der Uniklinik ein dicker Brief kommt, wo drinnen steht:

Nichts nachweisbar.

Für Schulmediziner sind dann nur noch Schmerzmittel eine Option. Vielleicht auch Psychopharmaka. Also Tabletten, was sonst ?

Und genau so behandelte Patienten kommen dann immer in meine Praxis. Also besonders leidgeprüfte Exemplare. Immer wieder nach einer sog. Ärzte-Odyssee. „Nach 40 Ärzten die logische Heilung“ hießen z.B. die News 16.09.2018. Das stört mich aber nicht mehr, sondern lässt mich innerlich sogar lächeln. Um nicht zu sagen, es freut mich sogar.

Wissen Sie warum ? Weil ich auch einmal Schulmediziner war und daher genau weiß, was die „Götter in Weiß“ schon alles probiert haben und was nicht. Immer dann schlägt die Stunde der Frohmedizin ! Auch der Molekularmedizin …

Hieß im konkreten Fall:

  • Vitamin D. Wer kennt sich damit schon aus ?
  • Aminogramm. Wer misst das überhaupt (in Deutschland) ?
  • Epstein Barr-Titer. Für mich ein „Messinstrument“ über die Qualität des Immunsystems.

So z.B. kann das Geheimnis eines medizinischen Erfolges lauten. Das Geheimnis einer „Wunderheilung“. Wo doch die Schulmedizin überhaupt nix gefunden hatte. Auf die Einbildung (!!) seitens der Patientin verwiesen hatte. Doch man braucht nicht noch ein EKG, nicht noch ein Sonogramm, nicht noch eine Röntgenaufnahme, sondern man braucht

BLUTWERTE.

Und zwar die richtigen Blutwerte im RICHTIGEN BEREICH. Nicht wieder Schulmedizin-Werte (der kranken Leute), sondern Frohmedizin-Werte (von Gesunden) !! Von „Prachtexemplaren“ … Von denen nehmen wir die

SOLL-WERTE.

Haben dann also Ist-Werte und Soll-Werte. (News 10.10.2018) Erkenntnisse, Werte, die von uns in Roth über Jahrzehnte erforscht wurden. Das ist leider leider auch noch der Schwachpunkt der Trockenblutanalysen. Es gibt noch zu wenig Vergleichswerte … Aber nichtsdestotrotz gehört die Zukunft in der Medizin der Trockenblutanalyse !

Bis dahin jedenfalls ist die große Blut-Analyse nach Strunz ein sehr intelligentes, ausgereiftes wie an frohmedizinischen Maßstäben ausgerichtetes Instrument um Ihnen zu HELFEN. Sie zu HEILEN. Ein noch einzigartiges Instrument …

Lithium

Das Spurenelement ist einer der 47 Vitalstoffe, die Sie täglich brauchen. Also lebenswichtig. Das Problem bei Lithium aber ist dessen genaue Messung im Blut, denn die geht fast nicht. Man kann bei der Behandlung von Lithium zwar therapeutische Dosen ermitteln, nicht aber den für den normalen Menschen nötigen Wert. Wir haben das dann mit einer längeren Messreihe in einem Speziallabor gelöst und herausgefunden, dass täglich 2-3 Flaschen sog. Heilwässer (Lithium enthaltend) ausreichen.

Ausreichen für ein aufgewecktes, fröhliches Leben. (News vom 22.02.2013) Dazu können genannt werden: Heppinger Heilwasser, Staatl. Fachingen und noch besser Hirschquelle Heilwasser.

Lithium ist auch ein außerordentlich überzeugendes Anti-Aging-Mittel. Das wissen wir von Prof. Michael Ristow (Uni Jena). Meine Neugier dieses banale Spurenelement betreffend halten aber auch Sie wach, liebe Leser, betreten Sie doch regelmäßig mit zu niedrigem Lithiumwert meine Arztpraxis. Konkret: 1,2, oder 3 ug/l (normal sind 2-30). Und in meinem persönlichen Laborbogen steht sogar 72.

Sollte es da einen Unterschied geben zwischen Ihnen und mir? Also habe ich mich ein bisschen belesen. Und siehe da eine Studie gefunden (Lancet), wonach

Lithium das natürliche Schrumpfen des Gehirnes stoppen kann.

Bitte kurz nachdenken: Dort wird berichtet, dass Lithium Gehirnzellen nicht nur schützt, sondern sogar erneuert. Genauer gesagt: 8 von 10 Probanden

vergrößerten mit Lithium ihr Gehirn um 3 % in nur 4 Wochen …

Und was hieße das für 1 Jahr? Und in 5 Jahren? Bekannt ist allerdings, dass Lithium fast ein Wundermittel bei der Behandlung manisch depressiver Menschen ist. Schon seit den 1950er Jahren.

Dass Lithium aber auch bei Fibromyalgie hilft,

also wenn die Gelenke, wenn die Muskeln im ganzen Körper mal hier, mal da schmerzen, überrascht. Man in der Regel aber als Spinner abgestempelt wird und Psychopharmaka bekommt – Lithium scheint da zu helfen.

Und kennen Sie das Horton-Syndrom? Sind die stärksten Migränekopfschmerzen, halten oft wochenlang an und machen dann wieder Pause: Lithium half 12 von 19 solcher bemittleidenswerten Schmerzpatienten überzeugend (85-100 % Heilung) !

Weiters scheint Lithium Viren zu bekämpfen, zu hemmen und zwar ausdrücklich Herpes, Adenoviren (Grippe), das Epstein Barr Virus (EBV) und Masern. Gerade Leistungssportler sind davon häufiger betroffen als Normalmenschen.

Lithium verschreibe ich jedoch nicht. Ich überlasse das ausdrücklich den Neurologen. Ich sage aber jedem von Ihnen mit niedrigem Lithiumwert, wie ich eine Verbesserung geschafft habe:

Das Trinkwasser wechseln !

Es gibt sogar Heilwässer mit sehr viel mehr Lithium als üblich. Und seit ich mich praktisch von „Heppinger“ ernähre (kennen Sie den Flüssigkeitsbedarf eines wirklich bewegten Menschen? Nein, kennen Sie nicht …) darf ich auf die Zahl 72 ug/l verweisen, mein Lithiumwert.

Dahinter steckt das Ihnen bereits bekannte Prinzip: Schütze Dich rechtzeitig! Warte nicht, bis Du die Fibromyalgie kriegst oder die quälende Horton-Migräne …

Die Psychiatrie und Psychotherapie erlebten ihr Waterloo 1949, als der australische Psychiater Dr. John Cade einen 51‐jährigen Patienten (aus völlig anderen Gründen) 5 Tage lang mit Lithium fütterte. Nur 5 Tage. Der Patient war manisch depressiv, unkontrollierbar und deswegen schon seit 20 Jahren weggesperrt. Dank Lithium jedoch wurde dieser Geisteskranke ab dem 6. Tag wieder „normal“ und 3 Monate später sogar nach Hause entlassen.

Auf die Idee, dass auch das Gehirn – genau wie der Körper – einen Stoffwechsel hat und darum auf bestimmte Substanzen und Moleküle angewiesen ist, wenn es funktionieren soll, darauf muss man erst mal kommen …