Was ist Gesundheit ?

Das beantworten die WHO und die Ärztekammern. Philosophisch. Ich jedenfalls kann mit deren gedrechselten Worten nichts anfangen. Ich denke als Physiker. Ich brauche Fakten. Denn nur aus Fakten kann ich notfalls Gebrauchsanleitungen formulieren. Helfen. Die heiligste Aufgabe des Arztes !

Fakten also. Lassen Sie mich darum einen Versuch wagen. Gesundheit kennzeichnen folgende 3 Umstände:

  • rund 47 essentielle Nährstoffe (also Ernährung)
  • Sauerstoff (also Bewegung)
  • stressfreie Zeiten (also Entspannung)

Die Biochemie, die Molekularmedizin und die Epigenetik stimmen darin überein, dass die Körperzelle zum Leben alle 47 essenziellen Nährstoffe braucht. Die kennen Sie:

Aminosäuren, Vitamine, Mineralien, Fettsäuren.

Das ist die grobe Aussage. Dann beginnt die Feinarbeit des Praktikers, mühsam erarbeitet aus dem Leistungssport: Wenn einzelne dieser essenziellen Substanzen nur noch zur Hälfte in den Körperzellen vorrätig sind, dann lebt man zwar immer noch. Es fragt sich nur wie !

Als Sportler versagt man dann im Wettkampf und wundert sich vielleicht sogar noch darüber. Doch entscheidend wäre, zu messen: Man muss messen und erhält sodann Blutanalysen. Kann dann Bluttuning machen. Und da wird man im Laufe der Jahre und Hunderten von Messungen an seinem Körper (so wie ich z.B. an meinem) lernen, dass es optimale Bereiche für diese essenziellen Substanzen gibt. Die liegen zumeist höher, als in den Lehrbüchern beschrieben !

Woher diese essenziellen Substanzen denn kommen? Im Prinzip aus der Ernährung. In der Praxis aber leider nicht mehr. Da hat man als Europäer keine Chance. Können Sie sich an die überraschende Tabelle „Inhaltsstoffe von Heilkräutern“ (News 04.04.2012) erinnern ? Der Körper ist auf solche Werte seit 1,8 Mio. Jahren abgestimmt und nicht auf industriell hergestelltes Kulturgemüse. Was man heutzutage zu kaufen und zu essen bekommt, das ist praktisch leer.

Darum ist man ganz eindeutig auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Ob einem das nun passt oder nicht !

Dass die so optimierten Körperzellen dann vor Gesundheit strotzen und extrem leistungsfähig sind, das wiederum ist eine wundervolle Entdeckung. Die kann man auch an sich selbst machen. Stichwort Leserbriefe … !! Dass diese Briefe, diese Erfahrungen, dieses persönliche Tun die gesamte Pharmaindustrie überflüssig machen, das freut die logischerweise gar nicht. Darum darf man sich über die Medienberichterstattung (finanziert durch Werbung) und auch über sog. Schrottstudien nicht wundern. Die sind reine Notwehr der Milliarden schweren Pharmakonzerne …

Krankheit also ist das Fehlen von essenziellen Stoffen. Gesundheit ist das ausreichende Vorhandensein aller essenziellen Stoffe. So einfach ist das – zunächst ! Doch die Körperzellen müssen auch funktionieren. Dazu brauchen sie unbedingt Sauerstoff. Viel mehr Sauerstoff als man als Schreibtischtäter täglich aufnimmt.

Der Körper erhält 10-20 Mal mehr Sauerstoff dann, wenn er bewegt wird.

Resultat der Tatsache, dass unsere Vorfahren täglich 30 km und mehr „gelaufen“ sind. Der Sauerstoff und die gesteigerte Durchblutung haben dann die Körperzellen auf einem sehr viel höheren Niveau arbeiten lassen als heute. Werden die Körperzellen in Sauerstoff sozusagen gebadet, dann freuen die sich und werden putzmunter. Genauso fühlt man sich dann auch !

Für die Gesundheit ganz entscheidend ist auch der 3. und zumeist vernachlässigte Umstand: weniger Stress. Entspannung. Nicht umsonst spricht die Nobelpreisträgerin Elizabeth Blackburn von chronischem Stress als dem gefährlichsten Feind eines langen, glücklichen und erfüllten Lebens. Die Dame beweist das an der Länge der Telomere, der Schutzkappen der Chromosomen.

Telomere werden durch chronischen Stress ganz schnell abgebaut. Dadurch stirbt zuerst die Körperzelle und schließlich man selbst. Oft zu früh. Beobachten sie bitte einmal Tiere im Alphazustand oder spielende Kinder. Da zählt nur „jetzt“. Der Alphazustand. Maximaler Stressabbau. Absenken des Cortisols ! Schaffen wir Erwachsene entweder

durch Meditation oder lange Läufe.

Etwas Drittes kenne ich nicht. Lesen Sie bitte nach in „Laufend gesund“. Ist das vielleicht sogar wichtigste Buch, weil sofort wirksam.

Die Schulmedizin, die Resignationsmedizin weiß von so einer Gesundheit praktisch nichts. Das ist dort nicht einmal Thema. Die Reparaturmedizin hat Krankheit zum Thema. Und Krankheit meint dort die Anwendung von Chemie bis hin zu Medikamenten. Die Einnahme von Aspirin, von Metformin. Die Anwendung (wiederholter) Chemotherapie. Das glaubt die Schulmedizin tatsächlich ! Und wenn man diese chemischen Stoffe dem Körper zufügt, dann sollte er wieder gesund werden. Irrer geht’s nicht mehr !!

Darum begrüße ich so Institute wie das von meinem ehemaligen Physikprofessor Dr. Nikolaus Fiebiger gegründete Institute „Institut für Molekulare Medizin“ in Erlangen. Darum freut mich das nagelneue Wissen der Epigenetik. Die beschäftigt sich nämlich genau mit diesen essenziellen Stoffen, mit dem Laufen, mit dem Lebensstil als Geheimnis der Gesundheit.

FAZIT: Sie können umdenken und Teil dieser „Gesundheitsbewegung“ werden oder auch weiterhin krank bleiben und Medikamente schlucken. Dazwischen kann man wählen – jeden Tag !

Andererseits höhlt bekanntlich steter Tropfen den Stein. Heute spricht man über Eiweiß ganz anders als früher. Als ich vor 30 Jahren damit anfing. Selbst die Weight Watchers … Mittlerweile haben auch Vitamine und Mineralstoffe einen ganz anderen Stellenwert bekommen und selbst über das Laufen (natürlich auf dem Vorderfuß) redet man sogar ganz vernünftig und ohne hässliche Untertöne. Wie gesagt: Steter Tropfen höhlt den Stein.

Genau das ist der Sinn meiner täglichen News !!

18. Juni 2019: Meldungen des Tages aus der Medizin

Deutschland

Viele Medikamente vertragen sich nicht mit Alkohol. Darum ist es ratsam, während einer Medikamententherapie grundsätzlich auf Alkohol in jeglicher Form zu verzichten. Ansonsten kann es zahlreiche hochproblematische Wechselwirkungen geben, die sich nicht abschätzen lassen. Viele sog. zentral dämpfende Arzneien wirken mit Alkohol deutlich stärker. Dazu zählen neben Opiaten auch Schlaf- und Beruhigungsmittel wie Benzodiazepine sowie Antidepressiva oder Neuroleptika. Arzneien wie das Schmerzmittel Paracetamol oder das Rheumamedikament Methotrexat belasten in Kombination mit Alkohol die Leber stärker. (Apotheken Umschau, 18.06.2019)

Für 45 % der männlichen Erwerbstätigen in Deutschland ist ein Dienstwagen ein besonders wichtiges Kriterium bei der Jobwahl. Die Mehrheit (33 %) der Frauen hingegen will kostenlose oder vergünstigte Fitnessangebote. (Jobware GmbH, 18.06.2019)

Diabetiker sollten alles vermeiden, was an den Füßen zu Fehlstellungen führen oder scheuern könnte. Beides führt zu Druckstellen, woraus sich langwierige Wunden entwickeln können. Spätestens wenn eine Nervenschädigung festgestellt wird, sollten Diabetiker möglichst nur noch Schuhe tragen, die als Prophylaxeschuhe oder auch als Diabetesschutzschuhe bezeichnet werden. Sie sind in der Regel innen gepolstert, um Druckstellen zu verhindern. Sie sind ausreichend breit und weit. Und haben weiche Vorderkappen, damit kein Druck auf die Zehen entstehen kann. Die Schuhe sollten nahtfrei sein, um Reibung zu vermeiden, und sie bestehen aus atmungsaktivem Material, um die für Keime anfällige Haut von Diabetikern zu schonen. Spezielle Formen bei Sohle und Fersenkappe schützen den Fuß. (Diabetes Ratgeber, 18.06.2019)

Jeder 6. Patient mit einem Tumor der Hirnhaut, einem sog. Meningeom, erleidet nach der Therapie einen Rückfall. Ein Meningeom ist die häufigste Krebserkrankung des Gehirns. In der Regel umfasst die Therapie das operative Entfernen des Krebsgewebes. Während manche dieser Hirntumoren eher langsam wachsen und nach der Operation nicht wieder auftreten, entwickeln sich andere aggressiv und kehren zurück. … Das Ziel der Forscher: Schon vor der Operation sollen Blutuntersuchungen und neue bildgebende Verfahren zukünftig Rückschlüsse auf den Krankheitsverlauf ermöglichen. Während der Operation sollen dann die Grenzen zwischen dem Tumor und gesundem Gewebe deutlicher als bisher unterscheidbar sein. Zudem sind die Heidelberger auf der Suche nach charakteristischen biologischen Merkmalen, sog. Biomarkern. (Deutsche Krebshilfe, 18.06.2019)

Österreich

Im Sommer ist die Gefahr einer Scheideninfektionen erhöht. Fast 70 % der österreichischen Frauen sind regelmäßig davon betroffen. Die Therapie einer Scheideninfektion richtet sich immer nach dem Erreger, der nur vom Facharzt mittels Abstrich festgestellt werden kann. Es ist auch nicht immer nur eine Erregerart (u.a. Bakterien, Pilze) für das Krankheitsbild verantwortlich. (Schülke & Mayr GmbH, 18.06.2019)

Das vaginale Gleichgewicht kann durch zahlreiche körpereigene und äußere Faktoren gestört werden: Stress, Antibiotika, orale Kontrazeptiva (Pille), ein geschwächtes Immunsystem, chronische Erkrankungen (z.B. Diabetes) übertriebene Intimhygiene, ungeschützter Geschlechtsverkehr, hormonelle Veränderungen (z.B. Schwangerschaft, Wechseljahre) oder Keime des Magen-Darm-Trakts können die Balance des natürlichen Scheidenmilieus leicht zum Kippen bringen. Die wichtigen Laktobazillen werden dann reduziert und in Folge können sich unerwünschte Mikroorganismen ansiedeln und ungehindert vermehren. (Schülke & Mayr GmbH, 18.06.2019)

Schweiz

Die Schweizer Bevölkerung fordert eine wohnortnahe und persönliche medizinische Grundversorgung. Sie befürwortet Apotheken, die Kosten sparen und Lösungen bringen. … Aktuell entfallen nur 4,2 % der Krankenkassenprämien auf Apotheken. Rund 20 % der Apotheken sind wegen ihres geringen Ertrags in einer wirtschaftlichen schwierigen Lage. (pharmaSuisse, 18.06.2019)

Liechtenstein

Vom 7. – 13. Juli 2019 ist Liechtenstein neben Österreich wieder Gastland der 16. Weltgymnaestrada. Bei der  Breitensportveranstaltung werden rund 20.000 Teilnehmer aus 60 Ländern ihr turnerisches Können zeigen. Die Abordnung des Fürstentums wird – angeführt vom Präsidenten des Liechtensteinischen Turnverbandes – 140 Sportler im Alter von 12-60 Jahren umfassen. (Fürstentum Liechtenstein, 18.06.2019)

17. Juni 2019: Meldungen des Tages aus der Medizin

Europa

Vermischter Honig, gepanschtes Olivenöl oder falsch gekennzeichneter Wein – überall in Europa werden gefälschte Lebensmittel gehandelt und verkauft. (ZDFinfo, 17.06.2019)

Deutschland

Ein häufiges Hausmittel, um besser einschlafen zu können, ist Bier oder ein Glas Rotwein. Doch es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass ein Bierchen am Abend zu besserem Schlaf verhilft. Tatsächlich schadet es mehr als es nützt. (Max-Planck-Institut für Psychiatrie, 17.06.2019)

Alkohol und Tabletten gleichzeitig zu nehmen, das ist keine gute Idee. Denn es können gefährliche Wechselwirkungen auftreten. Das betrifft sogar beliebte rezeptfreie Arzneimittel wie etwa Kopfschmerzmitteln mit Acetylsalicylsäure (ASS), die sowieso schon problematisch für den Magen sind. In Kombination mit Alkohol steigt das Risiko für Magen-Darm-Blutungen deutlich an. Und bei starken opiathaltigen Schmerzmitteln können schlimmstenfalls Atemlähmungen auftreten. Bei manchen Schlaf- und Beruhigungsmitteln drohen Schwindelanfälle und Schläfrigkeit, was sich letztendlich zum Koma steigern kann. Manche andere Arzneimittel können zusammen mit Alkohol z.B. die Leber schädigen oder es sind Herzrhythmusstörungen, Blutdruckabfälle oder Unterzuckerungen möglich. (Apotheken Umschau, 17.06.2019)

Medizin studieren in Deutschland weit mehr Frauen als Männer. Über die Hälfte der Doktoranden sind Frauen. In der Medizinforschung, auf Professorenstellen und in Chefarztpositionen jedoch bleiben Frauen rar. Bei z.B. angeborenem Herzfehler stellen Frauen weltweit gerade einmal 30 % aller Erstautoren und knapp 21 % aller Seniorautoren, so sind es hierzulande bei den Erstautoren nur 22 %, bei den Seniorautoren nur noch knapp über 12 %. Damit rangiert Deutschland im unteren Drittel von insgesamt 66 Ländern. (Nationales Register für angeborene Herzfehler, 17.06.2019)

Infografik: Nationales Register für angeborene Herzfehler

Wer den Zeitpunkt der Blasenentleerung nicht mehr selbst bestimmen kann, ist nicht nur körperlich eingeschränkt, sondern es leiden darunter auch das psychische Wohlbefinden, das Selbstwertgefühl, Hobbies, Beziehungen und das Sexualleben. Für insgesamt 74 % der betroffenen Deutschen wirkt sich Harninkontinenz negativ auf ihr Leben aus. Dennoch glauben 75 %, dass sie damit allein zurechtkommen und 59 %, dass sich das Problem von allein lösen wird. 52 % sehen in Harninkontinenz immer noch ein gesellschaftliches Tabuthema. (Paul Hartmann AG, 17.06.2019)

Infografik: Paul Hartmann AG

Spielplätze haben einen hohen Stellenwert in deutschen Familien. 75 % der befragten Eltern besuchen mindestens einmal pro Woche mit ihren Kindern einen Spielplatz. Allerdings werden Kinder mit Behinderung auf öffentlichen Spielflächen häufig ausgegrenzt: Deutschlandweit kennen nur 36 % aller Befragten einen Spielplatz, der inklusiv gestaltet ist und auf dem alle Kinder gemeinsam spielen können. (Procter & Gamble Germany GmbH, 17.06.2019)

Infografik: Procter & Gamble Germany GmbH

Österreich

Die MV Prozessfinanzierung GmbH hat ein neues Kapitel in ihrer Geschäftstätigkeit aufgeschlagen. Wegen vieler Anfragen wurde das neue Online-Portal www.kunstfehler.at für die Abwicklung von Ärzte-Kunstfehlern entwickelt. Patienten können dort ihren Leidensweg schildern und dazu alle Unterlagen hochladen, um eine möglichst schnelle Bearbeitung zu ermöglichen. Zur Überprüfung der Erfolgsaussichten stehen der Prozessfinanzierung Medizinern und Rechtsanwälte zur Verfügung. Diese Überprüfung sei oft sehr kompliziert und die Erfolgsaussichten für Laien nicht gleich erkennbar. Zudem ist das Prozesskostenrisiko vor allem wegen der anfallenden Sachverständigengebühren für medizinische Gutachten enorm. Nach eingereichter Klage trägt der Patient keinerlei Risiko, sondern erhält im Erfolgsfall eine Beteiligung am Erfolg. (MV Prozessfinanzierung GmbH, 17.06.2019)

Eine nicht geahnte Renaissance erleben medikamentöse Suchtmittel und sog. Designerdrogen. Nach der digitalen Revolution sind aber auch Verhaltenssüchte wie Internet-, Online-, Handy- oder Spielsucht in den Vordergrund getreten. Neben dem persönlichen Leid der Betroffenen, gibt es auch eine volkswirtschaftliche Dimension von Sucht. Die Kosten für eine Alkoholentwöhnung z.B. betragen etwa 15.000 €. Eine Lebertransplantation hingegen kostet etwa 200.000 € ! Und auch das Umfeld der Suchtkranken ist betroffen: Durch die Sucht werden etwa 10 weitere Personen in Mitleidenschaft gezogen. (Prof. Dr. Reinhard Haller, 17.06.2019)

Arbeitgeber in Österreich haben eine gesetzliche Fürsorgepflicht für ihre Mitarbeiter. Deshalb sind sie verpflichtet, für gute und ordentliche Arbeitsbedingungen zu sorgen. Wenn Beschäftigte zu leistungssteigernden Substanzen greifen müssen, um den Druck im Job noch auszuhalten, dann ist es mit der Erfüllung der gesetzlichen Fürsorgepflicht nicht weit her. Aus Sicht der Arbeiterkammer muss der Präventionsgedanke in den Betrieben weiter forciert werden. (Arbeiterkammer OÖ, 17.06.2019)

Um der permanenten Höher-Schneller-Weiter-Mentalität der Wirtschaft noch folgen zu können, greifen Beschäftigte immer öfter zu leistungssteigernden Substanzen. Doping für das Gehirn, auch als Neuroenhancement bezeichnet, ist eine tragische Folge des permanent steigenden Leistungsdrucks. Im Gegensatz zu anderen Suchterkrankten erscheinen die Betroffenen lange als besonders leistungsfähig, was eine Früherkennung erschwert. (Arbeiterkammer OÖ, 17.06.2019)

In der Praxis werden zur Beurteilung von Größe und Gewicht Perzentilenkurven verwendet, die auf den Werten großer Vergleichskollektive beruhen. Die Körpergröße oder das Gewicht eines Kindes in Perzentilen anzugeben, bedeutet, dass diese Werte in Bezug zu den Werten der Altersgenossen gesetzt werden. Liegt die Körpergröße eines 12 Monate alten Kindes auf der 10. Perzentile, bedeutet dies, dass 90 % der Kinder seines Alters und Geschlechts größer sind und 10 % kleiner. (MedUni Wien, 17.06.2019)

13. Juni 2019: Meldungen des Tages aus der Medizin

Europa

Cannabis Europa, Europas Leitkonferenz für Medizinalhanf, findet am 24./25.06.2019 in London statt und lädt gleichzeitig dazu ein, sich über die Situation über den europäischen Markt für Medizinalhanf zu informieren. Für die Branche in Europa ist 2019 ein historisches Jahr. Viele Länder, darunter Großbritannien, Frankreich und Luxemburg, haben ihre Haltung zum therapeutischen Gebrauch geändert oder diskutieren Änderungen der Gesetzgebung. (Cannabis Europa, 13.06.2019)

Vitamin B12 liefert die nötige Energie in stressigen Zeiten und verbessert die Körperabwehr. Die Vitamine B2 und B6 wirken sich positiv auf  die Energiebilanz, Belastbarkeit, Konzentration und Eigenmotivation aus. L-Carnitin verbessert die Energiefreisetzung und -versorgung von Gehirn und Nerven.  Diese hochwertige Vitalstoffkombination ist die perfekte Motivation für einen gelungenen Tag. (Ifemedi, 13.96.2019)

Deutschland

66 % der deutschen Bürger haben bereits rezeptfreie oder verschreibungspflichtige Arzneimittel im Internet bestellt. Nur noch 24 % lehnen dies ab. Gerade ältere Menschen über 55 Jahre bestellen oftmals im Internet, insbesondere rezeptfreie Arzneimittel. Wie die PwC-Studie belegt, ist es tatsächlich am häufigsten der Preis (76 %), der über die Auswahl einer Online-Apotheke entscheidet. Weiters die Höhe der Versandkosten und der Mindestbestellwert (71 %), die Bezahlmöglichkeiten (66 %) sowie gut erkennbare Abbildungen und Beschreibungen (59 %). (PwC Deutschland, 13.06.2019)

Digitale Angebote wie Online-Apotheken (52 %), Gesundheit-Apps (31 %) und Webseiten mit medizinischen Inhalten (45 %) werden bereits oft genutzt. 70 % der Geschäftsreisenden in Deutschland wären sogar bereit, online mit ihrem Arzt zu kommunizieren. (AXA Assistance Deutschland GmbH, 13.06.2019)

Infografik: AXA Assistance Deutschland GmbH

Die 3 Hauptsymptome, die Burnout-Patienten immer wieder erwähnen: (1) starke körperliche und seelische Erschöpfung, (2) Zynismus gegenüber der Arbeit, Kollegen oder Kunden und (3) Ineffektivität des beruflichen Handelns und Verlust der beruflichen Kompetenz. (Oberbergkliniken GmbH, 13.06.2019)

Mittlerweile ist eine regelrechte Behandlungsindustrie entstanden. Doch viele „Coaches“ oder „Burnout-Berater“ vermitteln den Eindruck, dass Wellness-Angebote und gesundes Essen, Sport und Yoga, Entspannungs- und Atemübungen sowie ein vernünftiges Zeitmanagement ausreichen, ein Burnout-Syndrom zu eliminieren oder auch sicherzustellen, dass Folgeerkrankungen gar nicht erst entstehen könnten. (Oberbergkliniken GmbH, 13.06.2019)

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen prüft in den vergangenen Jahren immer mehr Krankenhausabrechnungen, um angebliche Falschabrechnungen aufzudecken. Was für die Kassen mitunter erfreuliche Einsparungen zur Folge hat, wird von deutschen Klinikärzten zu 93 % als Misstrauenskultur erlebt, die bei 79 % eine Steigerung des Dokumentationsaufwands in den vergangenen 5 Jahren bewirkt hat und 85 % der Stationsärzte und 68 % der leitenden Ärzte frustriert. (Asklepios Kliniken, 13.06.2019)

Der Gesundheitstourismus boomt: Immer beliebter werden Reisen mit dem Fokus auf Erholung, Wellness und Medizin. Sog. Themenkreuzfahrten „Gesundheit“ können einen strategischen Wettbewerbsvorteil für die Kreuzfahrtanbieter darstellen. Jedoch gibt es auf Kreuzfahrtschiffen noch keine Angebote in den Bereichen Medical-Wellness, Kur- und Rehabilitation sowie Medizintourismus. Und obwohl  nur 23 % der Befragten auf ihrer letzten Kreuzfahrt eine medizinische Versorgung in Anspruch genommen haben, bekundete ein Großteil Interesse an einem erweiterten medizinischen Angebot. (Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien GmbH, 13.06.2019)

„Die anderen Leute nuscheln immer so!“ Wer das mehr als 2 mal pro Woche denkt, sollte zum Ohrenarzt oder Hörakustiker gehen. (Europäische Union der Hörakustiker, 13.06.2019)

Österreich

Diabetes bedeutet noch immer einen Verlust an Lebensjahren und ist die Hauptursache für Herzkrankheit, Schlaganfall, Blindheit, Nierenversagen und Beinamputationen. Diabetes ist zwar nicht ansteckend, jedoch werden in der Gesellschaft viel zu viele Menschen mit einem ungesunden Lebensstil infiziert, der als Hauptauslöser dieser Volkskrankheit gesehen werden muss. Andererseits könnten 80 % der Erkrankungen Diabetes Typ 2 durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden. (Österreichische Diabetes Gesellschaft, 13.06.2019)

Der Weltblutspendertag am 14. Juni ist der Geburtstag des Entdeckers der Blutgruppen und österreichischen Nobelpreisträgers Karl Landsteiner. Österreichweit werden jährlich rund 470.000 Blutkonserven für Kranke und Unfallopfer benötigt. Gerade im Sommer kommt es immer wieder zu Engpässen in den Spitälern. (Österreichische Ärztekammer, 13.06.2019)

Der größte Risikofaktor für Frauen, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, ist die Schwangerschaft. (Österreichische Diabetes Gesellschaft, 13.06.2019)

Die therapeutischen Maßnahmen bei Stuhlinkontinenz sind unterschiedlich und hängen von der jeweiligen Ursache ab. Zur Anwendung kommen bisher Medikamente, Beckenbodentraining oder das Einsetzen eines sog. Darmschrittmachers. Bei der neuen Operationsmethode „Sphinkeeper“ werden nunmehr neu kleinste Prothesen aus biokompatiblem Material mit Hilfe einer Ultraschall-Bildgebung in einem minimal invasiven und risikoarmen Eingriff rund um den Analkanal implantiert, wodurch ein künstlicher Schließmuskel entsteht. (MedUni Wien, 13.06.2019)

Es ist nicht selbstverständlich in Österreich, dass in der Pädiatrie die Auseinandersetzung mit Palliativmedizin stattfindet. Der Tatsache, dass nicht alle Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter heilbar sind, sieht man nicht gerne ins Auge. Umso ermutigender ist es daher, dass in Österreich die Bemühungen um die Einbindung palliativmedizinischer Belange im klinischen Alltag zur umfassenden Begleitung von kranken Kindern und Jugendlichen anhaltend sind – und auch auf einem guten Fundament stehen. (Österreichischen Gesellschaft für Kinder – und Jugendheilkunde, 13.06.2019)

Infografik: DVHÖ

Der Vorstand des Österreichischen Hebammengremiums gratuliert dem designierten Generaldirektor Mag. Bernhard Wurzer und seinem Managementteam Mag. Alexander Hagenauer, Mag. Georg Sima und Dr. Rainer Thomas herzlich zu ihrer Bestellung und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit. (Österreichisches Hebammengremium, 13.06.2019)