Einige Merksätze

Einen meiner wichtigsten Merksätze verdanke ich der Universitätsklinik Erlangen. Dort hieß es: „Strunz, merken Sie sich, der Mensch hat Läuse und Flöhe !“ Stammt von meinem hochverehrten Lehrer, Prof. Ludwig Demling … (News 27.05.2014)

Damit gemeint war, dass jede Krankheit mehrere Gründe hat und nicht nur einen einzigen. Das ist u.a. der fundamentale Irrtum der Schulmedizin. Die geben uns immer Tabletten mit nur einem Wirkungsmechanismus und glauben, damit dem Patienten zu helfen.

Und auch schon das ungewöhnliche Büchlein „Zucker, Blut & Brötchen“ von Robert Krug hatte ich vor kurzem hier schon einmal erwähnt. (News 04.05.2019) Der gute Mann ist Wirtschaftsinformatiker und wurde eines Tages krank. Hat sich dann aber eigenverantwortlich um sich selbst gekümmert und wurde wieder gesund. Ein Resultat davon sind 464 Seiten voller Wissen.

Das Besondere an dem umfangreichen Werk sind die eingestreuten Merksprüche. Die sind es wahrlich wert, auch hier zitiert zu werden. Sozusagen eine Auswahl – ganz ungeniert – der Reihe nach:

  • Für seine Gesundheit, für sein Lebensglück ist man einzig und allein selbst zuständig. (Ulrich Strunz)
  • Merken Sie sich bitte: „Sie können nicht gesund werden, so lange Sie Ungesundes essen“. (Peter Osborne)
  • Im Endeffekt liegt auf unseren Tellern Nahrung, die möglicherweise mehr Schadstoffe als Mikronährstoffe enthält. (Bodo Kuklinski)
  • Der größte Feind der Gesundheit ist die kohlenhydratreiche Ernährung. (Bodo Kuklinski)
  • Fleisch, das von kranken Viechern stammt, wird uns krank machen. (Nasha Winters)
  • Selbst wenn unsere Patienten Ihren Hausärzten derartige Befunde vorlegen (gemeint sind Blutanalysen), ernten sie Unverständnis. Das ist nicht mein Gebiet, da kenne ich mich nicht aus. Na, verdammt noch mal, wer ist denn sonst dafür zuständig. Die Friseurin ? Die Feuerwehr ? (Bodo Kuklinski)
  • Als Arzt im Ruhestand kann ich ehrlich sagen, dass unser offizielles medizinische System hoffnungslos unpassend und/oder korrupt ist. Die Behandlung von Krebs und degenerativen Erkrankungen ist ein nationaler Skandal. (Allan Greenberg)
  • Die Mitochondrien-Medizin ist kausal wirksam und angewandte Naturwissenschaft auf hohem Niveau. (Bodo Kuklinski)
  • Gehen Sie messen! Und gleichen Sie Defizite aus. Das ist der Punkt. (Chris Michalk)
  • Ohne funktionierendes Mitochondrium fällt die Zelle zurück in den Urmodus des Einzellers. Und da galt es, sich so rasch wie möglich zu vermehren, um zu überleben. Genau das ist Krebs. (Rudolf Polzius)
  • Fleisch ist mehr als ein toter Batzen. Fleisch ist mitochondriale Medizin. Kombiniert mit einer pflanzlichen Kost: unschlagbar ! (Chris Michalk)
  • Ein Arzt, der aufhört, sich weiterzubilden, sollte sich nicht länger als Arzt bezeichnen. (Robert Lustig)
  • Alkohol ist ein in Flaschen abgefülltes Pilzgift. (Sid Baker)

Wie gesagt, ist nur eine Auswahl. Das mit dem Pilzgift finde ich besonders nett. Denn erst so ein Pilz – Botrytis – hat mir die Welt des Weines offenbart. Vom edelsten Wein der Welt hab‘ ich auch noch ein Fläschchen von 1927 im Keller. Den trinke ich an meinem 100. Geburtstag !

Dicke Dünne

Oder auch dünne Dicke, ganz wie Sie möchten. Sind zumeist weiblich. Ich hatte Ihnen einmal von einem Model erzählt, sehr attraktiv und sehr schlank. Der BMI aber nur 17 (also untergewichtig). Doch die junge Dame hatte tatsächlich 32 % Körperfett. Wir hatten mehrmals nachgemessen !

Das Problem dabei ?

Dicke Dünne haben das gleiche Krankheitsrisiko wie Übergewichtige !

Haben Sie das gewusst ? Dieses merkwürdige Phänomen beschrieb kürzlich Frau Dr. Anne Fleck überaus treffend. „DocFleck“ kennen Sie vielleicht oder zumindest die Methode. Ich darf zitieren … und Models aufgepasst:

 … äußerlich sehen sie schlank aus, haben aber zu viel Fett- und zu wenig Muskelmasse. Man erkennt sie an schlaffen Armen, kleinen Speckrollen am Bauch und schmalen Gelenken. Innerlich aber sind die Bauchorgane, das Herz und die Arterien verfettet. Dieses sog. viszerale Fett produziert Botenstoffe, die im ganzen Körper chronische Entzündungen befeuern.

Studien mutmaßen, dass dünne Dicke potentiell mehr Risikofaktoren aufweisen als tatsächlich Dicke, weil sie kaum aktive Muskelmasse besitzen. Diese würde nämlich Myokine produzieren – hormonähnliche Botenstoffe, die antientzündlich wirken. Darum auch weisen dünne Dicke mit einer bestehenden Herzkrankheit unter allen Übergewichtsrisikogruppen die höchste Sterblichkeit auf, doch bleiben medizinisch oft unter dem Radar.

So kann man sich also täuschen, hat man die

Bikinifigur auf Kosten der Muskelmasse erhungert !

Wenn man glaubt, durch Essen allein könnte man seinen Körper „ideal“ formen. Wie schon öfters betont, die Natur lässt sich nicht betrügen. Bewegung gehört auch zum Abnehmen immer dazu. Und auch Krafttraining für den Muskelaufbau. Also bitte wundern Sie sich beim nächsten Mal nicht, wenn Sie mir Ihr Untergewicht klagen, dass ich etwas ungläubig blicke …

Wie man richtig abnimmt, stand übrigens schon in den News 02.03.2013, denn Körpergewicht zu reduzieren lohnt sich. Selbst für Leistungssportler und Schreibtischtäter. Doch sollte man vorher abklären, wie viel man überhaupt abnehmen kann. Das ist individuell sehr verschieden. Man muss also messen, bevor man eine Diät wählt ! Wir bei Strunz messen BMI und Körperfett. Daraus lässt sich dann alles Andere errechnen.

Das Körperfett kann man maximal und ideal absenken auf 4 %. Beweisen Ihnen die Weltklassesportler. Dazu sollte man im BMI-Bereich 20-24 sein. Das ist der langlebigste Bereich. Rutscht man bei der Gewichtsreduktion unter 20, muss man das fehlende Gewicht durch Muskelaufbau kompensieren. Liegt man andererseits trotz minimalen Körperfettes über der BMI-Grenze von 24, dann hat man einen sehr, sehr muskulösen Körper und sollte darüber nachdenken, wie man die Muskulatur leichter und schlanker gestaltet.

Wie nimmt man gesund ab, dass sogar die Leistungsfähigkeit weiter steigt ?

Das geht natürlich nicht mit Hungerkuren und Mangelernährung. Das geht nur so, indem man das (immer) überflüssige Fett reduziert und Körpersubstanz wie Muskeln aufbaut oder zumindest unbeschädigt lässt. Und wie man gezielt Fett verbrennt, ist Ihnen mittlerweile doch klar. Das macht der Körper automatisch, wenn man ihn nicht durch Kohlenhydrate ständig daran hindert.

Bis 50 g Kohlenhydrate am Tag geht noch. Bis dahin setzt die Fettverbrennung mit der Zeit zu 100 % ein. Für den Speiseplan heißt das vor allem

Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Omega-3.

PS: Ausführliche Gebrauchsanleitungen find Sie in den Büchern „Die neue Diät“ und „Wieso macht die Tomate dick ?“.

Gesundheit ist eine Entscheidung

Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Und dieses mehr – ein grundsätzlicher Irrtum der Schulmedizin – beruht auf TUN. Beruht auf AKTIV. Beruht auf Eigenverantwortung und stand übrigens in den News 03.03.2013. Das sehen deutsche Fachärzte aber nicht immer so. Die meisten Kollegen haben – mir völlig verständlich – bereits resigniert. Betreiben folglich die oft zitierte Resignationsmedizin …

Gesundheit ist also nicht statisch, sondern dynamisch. Heißt übersetzt:

Sie entscheiden (sich) jeden Tag aufs Neue, ob Sie gesund oder krank durchs Leben gehen.

Mit krank meine ich durchaus auch Ihre psychische Verfassung: misstrauisch, resignierend, mürrisch, ängstlich, sorgenbeladen. Dabei wissen Sie doch längst aus diesen News, dass die genannten Zustände hausgemacht sind.

Und die körperliche Verfassung erst recht. So wurde beispielsweise ein Herzinfarkt schon heute vor 20 Jahren angelegt. Haben Sie auch längst verstanden. Mit Alzheimer wurde schon heute vor 30 Jahren begonnen. Wissen Sie ebenso längst. Und da gäbe es noch viele weitere Beispiele. Kurz gesagt:

Gesundheit, auch seelische Gesundheit, erwirbt man sich durch langjährige Vorarbeit !

Genau darum ist es so wichtig, dass Sie z.B. Ihr Kind in einen Sportverein einschreiben. Es Tennis oder Badminton spielen lassen. Oder – ideal – (richtig) schwimmen lassen. Denn schon in der Jugend wird der Keim gesät für das spätere Körperbewusstsein ! Das Vertrauen in den eigenen Körper … Da lernt man dann etwas über Belastung, Erschöpfung, Erholung (ganz wichtig !), lernt den Umgang mit Schmerzen und der einen oder anderen Verletzung.

Und Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser, wissen auch schon längst, dass die Blutanalyse „nur“ die Basis und nicht der Garantieschein für die Gesundheit ist. Lange Jahre nämlich hatte ich ehrlich gesagt befürchtet, dass man das mit der Blutanalyse falsch versteht. Dass man glaubt: Man bringt sein Blut in Ordnung und ist dann automatisch gesund …

Zu meiner positiven Überraschung nämlich berichten Sie mir bei den Kontrolluntersuchungen fast immer, dass Sie jetzt natürlich (!!!) auch laufen würden. Dass Sie sich auch schon in der Meditation versucht hätten, sich auch anders ernähren würden. Kann ich jedes Mal nur gratulieren.

Heißt für mich: Sie haben zu leben verstanden. Haben verstanden, dass Gesundheit

kein Zustand ist, sondern eine Einstellung. Eine Haltung !

Dass man also ein Leben lang laufen muss. Täglich die innere Versenkung suchen muss. Ein Leben lang sich genetisch korrekt (also ohne Konservierungsstoffe !) ernähren muss.

Die Blutanalyse ist dafür immer nur die (Ausgangs-)Basis. Freilich aber eine ohne die es nicht geht ! Wenn auch nur 1 Blutwert (Ihr Ferritin ?) viel zu tief ist, so können Sie von Lebensenergie und Lebensfreude nur träumen ! Es kommt also tatsächlich auf die Blutwerte an … Darum machen wir bei Strunz nach Möglichkeit auch immer eine

GROSSE BLUTANALYSE.

Damit schauen wir mit Ihnen nicht nur gerade aus, sondern auch nach links und nach rechts. Diese Blutanalyse ist wirklich umfangreich. Habe ich an der Universität so nicht gelernt. Und bekanntlich gehört zu nachhaltiger Gesundheit IMMER auch die epigenetische Trias aus Bewegung, Ernährung und Entspannung !

Der unheimliche Erfolg meiner Arztpraxis, die vielen (aus Sicht der Schulmedizin) „Wunderheilungen“ beruhen also nur auf 2 Tatsachen. Jetzt können Sie sich sicher vorstellen, wie RICHTIG die sein müssen …

Leichter leben

Hätten Sie gerne eine schweres Leben ? Mühsam, mit Schmerzen, viel Stress und einer ungewissen Zukunft ? Würden Sie sicher nicht wollen ? Doch seltsam: Viele von Ihnen leben so ein (schweres) Leben ! Und warum ? Ganz offensichtlich, weil sie es so gewählt haben. Es so nicht gewünscht haben, es so aber gewählt haben. Schon mal darüber nachgedacht ?

Doch es gibt auch ein leichtes (schönes) Leben ? Das sicher z.B. jemand in Ihrer Verwandtschaft auch zu führen scheint: Schlank, immer fröhlich, energiegeladen und erfolgreich …

Falls ich Sie genug geärgert habe und Sie jetzt mehr zuhören, dann verrate ich Ihnen, wie es halt so meine Art ist, ein paar Tricks – für ein leichteres Leben. Kurze Ratschläge, die auch machbar sind. Sind Sie bereit ?

(1.) Nehmen Sie „leichter“ durchaus wörtlich ! Schlanke Menschen leben leichter. Das beweist Ihnen jedes 4-jährige Mädchen. Meistens spindeldürr, herumhüpfend und stets gut aufgelegt. Heißt konkret: Bringen Sie Ihr Körperfett auf 15 % (Frau), Männer auf 10 % (Mann). Nicht die Kilos zählen, das Körperfett messen !

Das können Sie erreichen durch Marathonlauf ! Eher weniger empfehlenswert bei einem Ausgangsgewicht von 130 kg. Auf jeden Fall aber „no carb“ oder, noch besser, Ketose. Sie wissen doch genau Bescheid. Warum tun Sie es dann nicht ? (News vom 19.10.2017)

(2.) Stoppen Sie Stress, schlechte Laune und Migräne ! Wie ? Na durch Meditation. Hab ich in 12 Minuten erlernt … Was soll daran kompliziert sein ? Und sollte es dennoch nicht klappen, dann lesen Sie bitte nochmals über Magnesium und Tryptophan nach. Wenn diese beiden Blutwerte sehr hoch sind (sehr hoch !), dann wird das Leben sehr wohl leichter.

(3.) Schaffen Sie sich ein waches Gehirn ! Wie man das macht ? Möglichkeit 1: Laufen Sie täglich. Sie belüften damit Ihr Gehirn mit doppelt so viel Sauerstoff. Eine ungeheure Zahl mit einem ungeheuren Effekt. Ihr Gehirn wacht auf ! Möglichkeit 2: Ketose. Haben Sie ja schon gelesen. Ketonkörper drosseln die aufgeregte, sie irritierende Gehirnfrequenz auf Meditationsniveau. Man entspannt dadurch, bekommt aber zugleich ein gutes Gedächtnis.

(4.) Trennen Sie sich von Ihren Kreuzschmerzen ! Die sind sehr häufig. Der Grund: Falsche Haltung. Die Lösung: Maximale Aufrichtung. Und weil man sich selbst „nicht sieht“, sollen das bitte Andere beurteilen. Ich hatte über Dr. Helga Pohl oder über Liebscher/Bracht gesprochen. Es gibt auch unzählige andere Experten. Fragen Sie nach einer Faszien-Therapie !

(5.) Machen Sie sich weniger Sorgen – vor allem über die Gesundheit ! Verlieren Sie die Angst vor (kommenden) Krankheiten wie Herzinfarkt, Demenz oder Krebs. Die können Sie durch die Frohmedizin alle abwenden oder auf den sog. St. Nimmerleinstag verschieben. Die Schulmedizin empfiehlt Ihnen Vorsorgeuntersuchungen, ich empfehle Ihnen TUN. Konkret: Bewegung, Ernährung (no carb), Entspannung (Meditation) … TÄGLICH. Ja, das geht !

Was Sie hier gelesen haben, ist nichts weiter als der Weg zurück (zum Ursprung). Im weitesten Sinne „Paleo“. Ich glaube einfach nicht, dass uns die Natur leiden sehen will !!!