Die Welt retten

Das möchte z.B. der Copenhagen Consensus Center. Dessen Experten, u.a. 4 Wirtschaftsnobelpreisträger, bekamen 2008 die Aufgabe gestellt, folgende Frage zu beantworten. Was wären die besten Wege zur Verbesserung des Wohls der Menschheit ? Und mittels Kosten-Nutzen-Analyse sollte dann ermittelt werden, wie gut diese Probleme durch die Politik zu lösen wären. Kurz gesagt:

Was bringt ganz allgemein mit wenig Geld den größten Nutzen für die Menschheit ?

Machen wir es spannend … Darum die umgekehrte Reihenfolge: 2008 kam auf

Platz 20:  Hygieneerziehung
Platz 19:   HIV-Prävention
Platz 16:   Wasserversorgung
Platz 13:   Behandlung von Tuberkulose
Platz 12:   Behandlung von Malaria
Platz 11:    Behandlung von Herzinfarkt
Platz  9:    Förderung von Ernährung
Platz  3:    Nahrungsmittel mit mehr Eisen und Jod
Platz   1:    Mikronährstoffe wie Vitamin A und Zink für Kinder

Vitamine und Mineralstoffe (gegen Mangelernährung) waren also 2008 noch wichtiger für die Menschheit als etwa die Doha-Runde der Welthandelsorganisation (auf Platz 2). In Deutschland hingegen träumt man damals wie heute noch von einer „ausgewogenen Ernährung“. Dabei nannte der Copenhagen Consensus Center die „Problemkinder“ klipp und klar:

Eisen
Jod
Zink
Vitamin A

Wissen das deutsche Hausärzte ? Mir jedenfalls fallen dazu 2 Tatsachen ein:

  • Der Leiter der Eisenambulanz an der Hamburger Universität meint wörtlich, dass Deutschlands Jugend ausnahmslos unter Eisenmangel leidet.
  • Die seit nunmehr 50 Jahren andauernde Volksverdummung in Deutschland (woanders eher weniger), dass wir keine Nahrungsergänzungen bräuchten. In „normaler Kost“ seien genügend Vitamine und Mineralstoffe enthalten.

Dazu 2 Anmerkungen meinerseits: Eisen fehlt auch den meisten Erwachsenen, glauben Sie mir, und dass die Wenigsten hierzulande Nahrungsergänzungen brauchen, das sieht jeder deutsche Arzt jeden Tag in seiner Praxis …

Das war – wie gesagt – 2008. Ist somit gut 10 Jahre her. Aber hat sich seither was verändert ???

Fehlende Mutterliebe ?

Berichtet mir weinend eine sehr junge Patientin von ihrer Depression. Die habe sie „schon immer“. Sie kenne gar kein anderes Leben. Sie sei ständig tief traurig, verzweifelt, habe immer wieder Panikattacken und sei … FURCHTBAR müde. Komme morgens auch nicht aus dem Bett, sondern liegt den ganzen Tag herum. Sie sei kaum arbeitsfähig. Was ist das für ein Leben ?

Nun meine ich, keines ! Wenn ich mir dagegen Patrick Lange oder andere Weltklassesportler so vorstelle … Und sie würde Ihren Ehemann auch nur in die Praxis begleiten, denn helfen könne ihr sicher niemand. Warum sie das glaube, frage ich. Weil die Ursache für ihre Depression die fehlende Liebe ihrer Mutter in der Kindheit sei, erklärte das verheiratete Fräulein.

Doch da hat sie die sprichwörtliche Rechnung ohne den Wirt gemacht. Oder vielleicht auch noch nie etwas von Frohmedizin, von Molekularmedizin gehört. Selbstverständlich gibt es eine Lösung für ihre Depression. Trotz der fehlenden Mutterliebe. Wie ich darauf gekommen bin ?

Ich hatte einmal einen Unfall. Danach Schmerzen. Daraufhin eine schwere Depression. Gemessen. Durch den Stress (Schmerz) war mein Tryptophan in den Keller gewandert. Messbar. Fehlende Liebe, so empfunden, ist auch Stress. Vielleicht sogar Dauerstress.

Nach dem Auffüllen war die Depression wieder weg !!

Das übrigens ist die Lösung. Auch für viele von Ihnen. Durch nicht verkrafteten Druck, durch Stress werden manche Stoffe im Blut mehr verbraucht. Wenn man die dann nicht wieder auffüllt (Wie soll das gehen bei der heutigen Ernährung ?), dann bleibt man eben sein ganzes Leben lang „im falschen Zustand“. In unserem Fall der Depression.

Molekularmedizin ist das Grundprinzip einer vernünftigen, einer naturwissenschaftlichen Medizin. Aber natürlich hat im Aminogramm der sehr jungen Dame nicht nur Tryptophan gefehlt, sondern das ganze Aminogramm war im Eimer. Ist auch nahezu logisch, lernen wir aus dem SPIEGEL vom 22.06.2019 (S. 104), denn Depression ist nicht einfach Serotoninmangel, sondern ein kaputtes Immunsystem.

Das Immunsystem insgesamt ist verantwortlich für unsere geistige Gesundheit !

Eine wesentliche Einsicht, die wir in der Frohmedizin seit 20 Jahren täglich praktizieren. Das wird heute im SPIEGEL als völlig neue Idee beschrieben … Und selbst in der Krebsbehandlung ist das Immunsystem das Entscheidende. Nicht die Operation oder Chemotherapie. Dafür gab es bekanntlich den Nobelpreis Medizin 2018. Wir in Roth handeln schon seit über 20 Jahren so !

Kurz gesagt: Die Blutanalyse, die Optimierung von Aminogramm und den Vitaminen ist nichts Anderes als die Schaffung eines kompetenten Immunsystems.

Bei solchen Lehrkörpern ….

Wundern Sie sich auch darüber, dass Deutschland immer dicker wird ? Dass Deutschland immer kränker wird ? Dass Krebserkrankungen, Herzinfarkte wie auch Allergien und Rheuma ständig zunehmen ? Das habe noch dazu alles den selben Grund, werden wir noch hören.

Den hat – anno 2019 – u.a. eine Fachlehrerin am Gymnasium beschrieben: Der aktuell beste Tennisspieler der Welt und sicher auch einer der besten der Tennisgeschichte, Novak Djokovic, würde, so meint die Lehrerin, mit 35 Jahren (also bald) sehr wahrscheinlich an Herzversagen sterben. Und zwar, weil er „durch Low Carb an die Spitze kam“.

Man glaubt es nicht, aber so wird heute in der 12. Klasse Gymnasium unterrichtet.

Woher ich das weiß ? Schreibt mir ein 18-jähriger Schüler, der vor 2 Jahren „Dumm wie Brot“ von Dr. David Perlmutter gelesen und sich danach zusammen mit seiner Mama für Low Carb und glutenfrei entschlossen hatte. Das Resultat:

  • Meine Allergien verschwanden zum großen Teil.
  • Ich war seither nicht mehr krank.
  • Ich fühle mich viel energiegeladener als vorher.

Der Schüler hat also eine Erfahrung gemacht, die viele von Ihnen bestätigen können. Genau das steckt auch in der Low Carb-Ernährung des 5-fachen Wimbledonsiegers Djokovic. Der meint übrigens in seinem 2014 erschienen Buch „Siegernahrung“ (riva Verlag), dass er sich lange Jahre wie ein richtiger Serbe oder Amerikaner ernährt habe: Nämlich mit jeder Menge italienischem Essen und vor allem Brot. Während der Tennismatches habe er Schokoriegel und sogar Kekse genascht, weil er glaubte, dass ihm die Energie liefern würden. Kurz und gut:

Er sei schwer, langsam und müde gewesen.

Und Djokovic gesteht weiter:

Was ich damals nicht wusste war, dass so eine Ernährung bei mir Entzündungen auslöste. Und Ärzte führen mittlerweile viele Krankheiten auf Entzündungen zurück, von Asthma über Arthritis und Herzerkrankungen bis hin zu Alzheimer.

Doch nun zurück zu unserem Schüler. Der kommt also in die 12. Klasse Gymnasium und wird dann von der Lehrerin aufgeklärt:

  • Kohlenhydrate sind die wichtigsten Energielieferanten und Fette schlechte Makronährstoffe.
  • Eine Low-Carb-Diät wird heutzutage von vielen Leuten ausgeführt, die sich nicht auskennen.
  • Weil der Mensch Kohlenhydrate für die Energiegewinnung wie auch für die Körperzellen braucht, werden diejenigen, die sich einer solchen Low-Carb-Diät verschreiben, einen permanenten Mangel an Energie haben und auch früh an Herzversagen sterben, denn „die Muskeln bilden sich zurück“.
  • Der Mensch braucht täglich 300 g Kohlenhydrate.
  • Malzbier ist deshalb gesund, weil es den Doppelzucker Maltose enthält. Der wird nur langsam vom Körper abgebaut.

So so ! Das wird also heutzutage in der 12. Klasse Gymnasium unterrichtet. Und wir wundern uns darüber, dass Deutschland immer dicker wird, immer kränker, die Zahl der Krebserkrankungen zunimmt, der Herzinfarkte usw.. Na, bei solchen Lehrkörpern … !

Und als Arzt weiß ich: Der frühe Tod, das völlig überflüssige vorzeitige Ableben eines Großteils der Bevölkerung, das ist das Eine. Das Andere ist das jahrelange oder Jahrzehnte lange Leiden davor – die Schmerzen, die schlaflosen Nächte, die Verzweiflung …

PS: Herr Djokovic besiegte im bislang längsten Wimbledon-Finale der Tennisgeschichte am 14.07.2019 über 5 Stunden den erfolgreichsten Spieler aller Zeiten, Roger Federer aus der Schweiz.

Da lachen doch die Hühner …

Schickt mir ein Leser – per Fax und offensichtlich ganz aufgeregt – die neueste Studie über Omega-3. „Aufgeregt“ schließe ich aus der Beschriftung und dem Kommentar mit dickem schwarzem Filzstift. Krakelig und kaum lesbar. Inhalt:

Omega-3 hilft gar nicht !

Der Herr hat vielleicht ein erhöhtes Herzinfarktrisiko und ist jetzt maßlos enttäuscht. Enttäuscht über das Ergebnis der wohl neuesten Studie 2019 (N Engl J Med. 2019;380(1):23-32). Dort steht: Omega-3-Fettsäuren schützen nicht vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Übrigens auch nicht vor Krebs …

Ja, das steht dort. Und man ahnt es bereits: Totaler Schrott, diese Studie ! Eine der über 90 % schlichtweg falschen Ernährungsstudien. Und dabei – staunen Sie mit mir – sogar mit 25.871 Studienteilnehmern. Ist dennoch Schrott und zwar aus 2 Gründen:

  • Die Dosis war nur 1 g täglich. Also von vornherein sinnlos.
  • Es wurde nicht gemessen. Also noch einmal sinnlos.

Oder glaubt tatsächlich jemand, dass mehr als 20.000 Studienteilnehmer wirklich 5 Jahre lang (Beobachtungszeitraum) täglich entweder Omega-3 oder ein Placebo geschluckt haben ? Da lachen doch die Hühner. Das glaubt doch nicht einmal ein Kleinkind. Und bitte schön,

wo blieb denn die BLUTMESSUNG ??

„Publish or perish“, heißt es an den Universitäten. Als Professor muss man veröffentlichen, sonst verschwindet man im Nirgendwo. Daher gibt es auch solche Schrottstudien. Die sind auch deshalb voll daneben, weil die Wirkung von Omega-3 bereits in 4 Großstudien gemessen wurde. Und dort wurde sehr wohl bewiesen, dass Herzinfarkt (Herztod) VERHINDERT wurde.

Um bis zu 50 % (News 05.08.2014). Es von Prof. John Witte 2009 an der Universität San Francisco bewiesen wurde, dass mit Omega-3 in der noch lange nicht richtigen Dosis Prostatakrebs um 63 % verhindern werden kann. Bei der richtigen (!) Dosis dann um wieviel Prozent mehr ? (News 15.05.2009)

Verstehen Sie das ? Ein dutzendfach bewiesenes

Faktum wird einfach nicht akzeptiert.

Da werden immer und immer wieder methodisch noch schlechtere (Schrott-)Studien nachgeschoben. Den Grund hatte ich oben skizziert … Und es sind wahrscheinlich nur 1 % aller Ernährungsstudien, die man wirklich ernst nehmen kann (News 04.07.2019). Das sind dann jene, in denen auch im Blut nachgemessen wurde. So wie Prof. Robert Superko 2013 in Circulation (2013;128:2154) betonte:

Alle Studien, in denen Omega-3
nicht im Blut gemessen wurde,
sind hinfällig.

Juckt die Wissenschaftler der 2019 veröffentlichten Schrottstudie nicht. Verwundert aber auch nicht … Traurig macht mich nur, dass Sie selbst anno 2019 noch immer darauf hereinfallen. Dass Sie meine News offenbar doch nicht regelmäßig lesen. Folglich auch totalen Unfug als wahr akzeptieren. Denn die GEMESSENEN Beweise für die Wirkung von Omega-3 finden Sie schließlich in diesen News.

Zum Nachlesen: Omega-3 tötet Krebszellen , Mit Omega-3 , Ohne Omega-3 , Omega-3 gegen Herzinfarkt und Depressionen