Jahrzehnte Forschung … für nichts !

Die sog. Corona-Krise könnte eine Chance sein. Darüber hat wohl schon ein jeder von uns nachgedacht. Hat vielleicht auch noch Hoffnung. Ich, der sich seit 48 Jahren täglich und persönlich mit Menschen beschäftigt, habe aber schon resigniert.

Das Corona-Virus hätte eine Riesen-Chance bedeutet, über das Medizinsystem nachzudenken. Schließlich sollte ein jeder von uns auch ein zentrales Interesse daran haben, das Medizinsystem so wirkungsvoll wie nur möglich zu gestalten. Jeder !

Doch Fehlanzeige … Man erkennt viel mehr den Misserfolg der Schulmedizin in der Corona-Krise sogar mit bloßem Auge. Und die gibt auch zu, dass sie gar nichts machen kann. Dass man auf eine Impfung warten muss … Und delegiert ihre eigentliche Aufgabe an die Politik. Der wiederum fallen Schutzmasken, Abstandsregelungen, Ausgangssperren, Arbeitsverbot sowie Lähmung der Wirtschaft ein.

Das passiert alles nur, weil die ach so stolze Schulmedizin (gucken Sie sich nur mal deren Gebäude an) es nicht schafft, mit einem einfachen Schnupfenvirus fertig zu werden !

Nun könnte man einwenden, dass eigentlich ohnehin „nur“ die durchschnittlich 82-jährigen in Deutschland – in Österreich die zumindest 65-Jährigen – gestorben seien. Und von denen wiederum auch nur jene mit schweren Vorerkrankungen. Doch jetzt sind wir genau am Punkt:

Hätten diese Patienten keine Vorerkrankungen gehabt, gäbe es ganz sicher die meisten Corona-Toten nicht !

Und als eine wesentliche Vorerkrankung entpuppt sich gerade – kennen Sie auch die entsprechende Literatur ? – Übergewicht. Fettleibigkeit, wie es sie massenhaft auch in Deutschland gibt.

Und wessen Aufgabe wäre denn die Heilung solcher Vorerkrankungen. Solcher Volkskrankheiten ? Wäre das nicht Aufgabe der Schulmedizin ?

  • Wieso gibt es denn in Deutschland 8 Millionen Diabetiker ?
  • Wieso gibt es denn 30 Millionen Übergewichtige in Deutschland ?
  • Wieso gibt es denn die Abermillionen Herzkranken, Lungenkranken; also genau die Opfer des Corona-Virus ?

Weil auch hier die Schulmedizin noch immer versagt – trotz ihrer Milliarden schweren Budgets !

„Es ist noch mehr Forschung und auch noch mehr Geld nötig“, mag man sich denken. Tatsächlich ? Ist das wirklich so ? Wurde nicht schon genug herumgeforscht ?

Für NIX !

Will man überhaupt heilen ? Oder gilt es vielmehr das etablierte Medizinsystem nur minimalst zu stören ? Dessen Lukrativität hoch zu halten ? Wer will da schon als ein Störenfried gelten ?

Doch was ist die Lösung ?

Und da sind wir wieder einmal bei der Frohmedizin. Bei der Eigenverantwortung. Bei der Selbstheilung ! Das war in der gesamten Menschheitsgeschichte nie anders. Es kam immer auf die jeweilige Einzelperson an. Als Forscher wie auch als Patient. „Forever Young“ ist ganz sicher so eine Lösung des Problems. Nachweislich !

Meines Wissens sind wir bei Strunz die Ersten, die systematisch Erfolgsbriefe von Patienten veröffentlichen. Und wenn das nur 10 wären, wäre es schon genug. Beweist nämlich das Prinzip. Das sind dann keine „Einzel- oder Zufälle“ mehr. Es funktioniert. Konkret:

  • Diabetes muss nicht sein.
  • Bluthochdruck muss nicht sein.
  • Asthma muss nicht sein.
  • Rheuma muss nicht sein.
  • Krebs muss nicht sein.

Für die Schulmedizin alles chronisch. Für die Frohmedizin alles überflüssig !!

Keine Krankheit muss sein ! Das haben wir in Roth nicht theoretisch im Labor bewiesen, sondern draußen ganz praktisch am Patienten. Bewiesen durch den erlebten Erfolg der Patienten. Die allesamt durch

BEWEGUNG – ERNÄHRUNG – DENKEN

geheilt – nicht nur behandelt – wurden. Diese ehemaligen Patienten wären heute alle glücklicher, erfolgreicher, fitter, schlanker und entspannt lächelnde Menschen. Wann, bitte schön, schafft das endlich auch die Schulmedizin ?

PS: … mit ihren Milliarden-Budgets.

Die Ersten in Europa

Ja, das waren wir – hier in Roth. Doch dazu später. Zunächst geht es darum, dass

„Forever young“ MESSBAR wird !

Das ist nicht einfach so dahingesagt, sondern ganz neu: Seit 2019 kann ein jeder durch eine große Blutanalyse feststellen, ob man zu den glücklichen Menschen gehört, die gesund alt werden oder zumindest noch älter werden. Mit Anstand und in Würde, wie ich immer wieder gerne betone.

Haben Sie das gewusst ?

Hätten Sie im SPIEGEL 48/23.11.2019 (S. 108) lesen können. War dort sogar die Titelstory. Endlich einmal ein bisschen praktisches Glück in dieser Zeitschrift, wie ich finde. Und apropos finden: Sie müssten dann also nur noch einen Arzt finden, der Ihnen diese große Blutanalyse macht und interpretiert. Die Story dahinter ist jedenfalls hoch interessant:

Da gibt es am Kölner Max-Planck-Institut eine Frau Prof. Eline Slagboom. Die hat eine „gründliche Erbgutanalyse unter 100-Jährigen“ durchgeführt. Genauer gesagt, hat sie die GENETISCHEN Daten von über 13.000 Senioren ausgewertet. Und dabei herausgefunden,

NIX.

Also fast nix. Sie konnte zwar 2-3 Gene ausfindig machen, die (Zitat)

dem gesunden Altern zuträglich sind. Doch war deren Einfluss viel zu gering, als dass sich das lange Leben damit erklären ließe.

Erinnern Sie sich noch an „Das Methusalem-Gen“, das die ganz Alten doch hätten ? Glatt widerlegt von Frau Prof. Slagboom: Die Gene sind es nicht !!

Was denn dann ?

Also hat sie (nach dieser jahrelangen Forschungsarbeit noch einmal neu begonnen und verglich jetzt das Blut der sehr sehr alten Menschen. Und siehe da, wie sie sagt:

Der Stoffwechsel von Hundertjährigen sieht zumeist kerngesund aus. Jedenfalls sind Hundertjährige, was den Stoffwechsel betrifft, das exakte Gegenteil eines fettleibigen Diabetikers mit Arteriosklerose.

Das ist doch ein recht deutliches Fazit, oder ?

In der für mich sensationellen Studie – publiziert in NATURE COMMUNICATIONS (2019)10:3346 – wurde aus dem Blut von 44.168 Menschen die

„Formel zur Messung des gesunden Alterns“

destilliert. Und die ist dann doch recht übersichtlich ausgefallen und besteht aus lediglich

14 Laborwerten.

Die lassen laut Prof. Slagboom eine klare Aussage zu darüber, ob man kürzer oder länger lebt. Kränker oder gesünder. Und diese 14 Werte betreffen

Blutfett ………..….. 4 Werte
Blutzucker ………. 3 Werte
Ketonkörper …… 1 Wert
Eiweiß …………..… 1 Wert
Aminosäuren …….. 5 Werte

Dass der Blutzucker etwas mit dem Risiko eines frühen Todes zu tun hat, das weiß man natürlich. Aber, dass

AMINOSÄUREN

von so herausragender Bedeutung für ein langes Leben sind, das ist für die Schulmedizin und ganz sicher auch für die meisten Hausärzte

NEU !

Man braucht also nicht auf komplizierte Gen-Analysen zu warten, wenn man wissen möchte, ob man 100 Jahre alt werden wird. Es genügt eine Blutanalyse. Dass man dort auf die Blutfette und den Blutzucker guckt, war schon immer selbstverständlich. Neu ist aber, welch entscheidende Rolle das perfekte Aminogramm spielt !

Und genau dieses Aminogramm bestimmen wir hier in Roth schon seit 1994. Routinemäßig seit 2001. Da waren wir die Ersten in Deutschland und wohl auch in Europa. Darauf sind wir, ehrlich gesagt, sehr stolz !

Hat wer etwas gegen Süßstoff ?

Süßstoffe sind ein Thema, das den Einfluss der Industrie auf die biologische Wahrheit in ganz besonderer Weise zeigt. Und es ist in der Tat nahezu bewundernswert, wie es die Zuckerindustrie geschafft hat, Süßstoffe zu verteufeln. So schreibt folgerichtig Sven-David Müller in seinem Buch “Mythos Süßstoff“:

Über keinen Lebensmittelzusatzstoff gibt es so viele haltlose Behauptungen, Mythen, Märchen und Lügen wie über Süßstoff.

Das habe schon 1898 begonnen. 12 Jahre davor hatte Prof. Constantin Fahlberg bei Magdeburg die 1. Süßstofffabrik der Welt eröffnet, aber musste sie 1898 wieder schließen. Weil es (Zitat):

Durch Proteste der Landwirtschaft und der Zuckerindustrie zum 1. Süßstoffgesetz kam, das die Produktion, den Import und die gewerbliche Verwendung von Saccharin unter Strafe stellte.

Heute gibt’s in Deutschland übrigens 8 Süßstoffe, wovon 3 reine Natur sind. Wussten Sie das ? Es war also gar nicht nötig, auf STEVIA (aus Japan) zu warten … Nur haben die leider so „abstoßende“ Namen wie

  • Thaumatin (aus Katemfe)
  • Neohesperidin‐Dihydrochalcon (aus Bitterorangen)
  • Aspartam (aus Aminosäuren).

Wieder Zitat:

Aber selbst die Natürlichkeit einiger Süßstoffe lässt die Kritiker nicht verstummen.

Wundert das wen ? Da geht es schließlich um die Umsätze der Zuckerindustrie: Milliarden in jeder Währung. Logisch, dass da gelogen wird ohne Ende ! Doch wer einmal wirklich klare und umfassende Information zum Thema Süßstoff braucht, kann beim schon erwähnten Sven‐David Müller nachlesen. Ein Fachmann … und von Geburt an Diabetiker Typ I. Dem kann man glauben !

Doch warum kam man überhaupt auf Süßstoff ? Die Antwort stand schon in den News 01.05.2014. Haben aber vielleicht einige überlesen. Darum hier nochmals kurz zusammengefasst:

Den Anstoß gab der Umstand, dass Kohlenhydrate wie Zucker und Mehl nicht einfach nur „verbrannt“ werden, sondern vom Körper auch in Fett umgewandelt werden. Das war und ist noch immer unerwünscht, weil Fett dick, alt und krank macht. Zucker macht sogar direkt krank, in dem er das Blut entzündet und die Krebszellen füttert (News 25.02.2014).

Damit war Zucker gestorben, könnte man meinen, und Süßstoff die Lösung …

Doch dann wurde (plötzlich ?) festgestellt:

  • Mit Süßstoff nimmt man nicht ab.
  • Süßstoff fördert sogar Diabetes.
  • Süßstoff verursacht Krebs.

Ist natürlich alles Blödsinn, aber der Mensch ist leider nicht klug. Der will Süßes (wegen eines klitzekleinen Überlebensvorteils …). Also die ganze Kritik zu Ende gedacht, heißt in Wahrheit:

Iss und lebe sauer.

Da mache ich es mir lieber tatsächlich angenehm und süße mit Aspartam. (News 16.03.2011) Das stammt aus 2 Aminosäuren. Dem Besten, was man überhaupt essen kann !

Heilfaktor Taurin

Taurin gilt als nicht essentielle Aminosäure. War damit relativ uninteressant. Doch dann wurde Red Bull erfunden. Jede Dose des Brausegetränks enthält 1 g Taurin. Stark !

Ist übrigens die elegante Lösung eines uralten Problems: Red Bull wirkt wegen der kräftigen Beimengung von Koffein. Das in höherer Dosis bekanntlich nervös macht, den Puls beschleunigt, uns schwitzen lässt. Taurin verhindert das.

Darauf muss man erst mal kommen !!

Taurin entsteht im Körper aus Cystein, das wiederum aus Methionin. Methionin hat man üblicher Weise zu wenig, denn es sinkt bei jeder Virusabwehr. Darum auch die oft recht tiefen Taurin-Spiegel. Ein Problem !?

Taurin beschleunigt laut Studien die Fettverbrennung. Angeblich um den Faktor 4. Das wäre immens und wünschenswert. Taurin steigert ebenso die muskuläre Ausdauer. Das ist beim Jogging sehr erwünscht. Das war mein Wissensstand, bis ER kam: Dr. Bodo Kuklinski. Ein wandelndes Lexikon.

Dem wohl klügsten Molekularmediziner Deutschlands fiel auf, dass Menschen, die lange Zeit Säureblocker einnehmen grundsätzlich wenig Vitamin B12 und Taurin im Blut hatten. Damit wurde Taurin interessant. Also setzte sich Kuklinski grundlegend mit dieser nicht essentiellen Aminosäure auseinander.

Was jetzt hier folgt, ist SEIN Wissensstand. Verkürzt natürlich und hoffentlich noch gut verständlich:

(1) Taurin ist die häufigste Aminosäure in der Netzhaut (Retina). Es schützt dort die Ganglienzellen. Sollte also eingesetzt werden bei

  • diabetischer Retinopathie
  • Glaukom, Schäden des opticus
  • Ablösung der Retina
  • Makuladegeneration (4 Lit-Angaben).

(2) Taurin regelt die Osmose (Durchlässigkeit der Zellmembran). Kann daher hilfreich sein bei der Neigung zu Ödemen oder Lipödemen.

(3) Taurin ist ein wichtiger Kalzium-Fänger in den Mitochondrien. Besonders im Herzen. Also sollte bei Extrasystolen, bei zu schnellem Puls, bei Blutdruckanstiegen, die in der Regel Folgen eines ATP-Mangels (Energie !) sind, auch Taurin gegeben werden (neben Kalium, Magnesium, Glutamin).

(4) Bekannt war bereits, dass bei Herzinsuffizienz (ATP-Mangel), aber auch bei Kardiomyopathien, 1-2 g Taurin täglich hilfreich ist.

(5) Die Schwellung der Unterarmnerven (Karpaltunnelsyndrom) ist ausgesprochen schmerzhaft. Diese Neuropathie kann neben Vitamin B1, Alpha-Liponsäure, Q10 auch mit Taurin erfolgreich gelindert werden.

(6) Taurin ist „schnell, sicher und effektiv“ bei Migräne. Rechtzeitig 1 g (besser noch 3 g) ausprobieren !

(7) Taurin verbessert bei Diabetikern die Glukose-Toleranz, die Insulin-Sekretion und ist damit bei der Fettverbrennung hilfreich.

(8) Bei Angstzuständen beruhigt Taurin, denn es schaltet die Aktivität der GABA-Rezeptoren ein.

(9) Bei Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Multiple Sklerose oder Hashimoto senkt Taurin die Antikörper-Synthese (ganz neu, etwas besonders Verheißungsvolles in Biotechnol Lett 40 (2018) 1487).

(10) Taurin wirkt bei Krebs „antiproliferativ“ und aktiviert den Selbstmord der Tumorzellen (gesteigerte p53-Bildung). Sie wissen schon: Das Tumorsupressor-Gen !

(11) Als Ursache von Multipler Sklerose werden – ganz neu – winzige Risse in der Zellmembran sowie Umhüllung der Nerven diskutiert. Durch diese Risse dringe Kalzium ein, worauf die Zellen anschwellen und schließlich absterben. Aber weil Taurin ein Kalzium-Fänger ist, wird – ebenfalls ganz neu – bei MS 1-2 g Taurin pro Tag empfohlen. Ich (Strunz) würde natürlich 3-5 g probieren.

Und so ginge das weiter … Alles mit Literaturangaben belegt ! Kuklinski ist, wie gewohnt, unermüdlich. Man sollte also Taurin künftig nicht nur im übertragenen Sinne im Auge behalten ! Mir war es bislang nicht so wichtig, weil es (1.) nicht essentiell ist und (2.) ausdrücklich nicht zur Neubildung von Eiweiß nötig ist.

DOCH:

Taurin scheint ein eigenständiger Heilfaktor zu sein !

QUELLE: OM & Ernährung 2019, Nr. 166 F 26

PS: Die Hersteller von Katzenfutter wissen das von Taurin und der Makuladegenration. Augenärzte ?? (News 26.06.2006)