Die Schulmedizin in Ihrer Höhle

Das Versagen der Schulmedizin zeigt sich ganz besonders deutlich beim Diabetes Typ II. Einer Volkskrankheit. Wir reden da von Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung oder Bein ab. Alles nicht gerade förderlich für die Lebenslust. Aber: Wird einfach so hingenommen. Zuerst von der Schulmedizin und danach von den Betroffenen …

Ich hab Ihnen das einmal an (tagtäglich) abgedruckten Beispielen klar gemacht, wie das abläuft. Wie Schulmediziner und Diabetologen heute die Realität, die Wahrheit … einfach nicht wahrnehmen … wollen ! Was das für Gründe hat, das wusste schon Platon. Kennen Sie sein Höhlengleichnis ? Demnach würden wir Menschen in einer Höhle leben – den Ausgang allerdings im Rücken. So sieht man aber nichts von der Welt, sondern nur die Schatten der Welt an den Höhlenwänden.

Und diese Schatten an der Wand würden wir dann für die Welt, die Realität halten. Das sei auch irgendwie logisch, solange man sozusagen in einer Höhle lebt. Dann sei das für uns eben die Welt. Darüber hinaus würde und könnte man gar nicht denken … Eine Beschreibung die heutzutage auch bestens zur Schulmedizin passt. Klassisch und wunderschön dargelegt soeben wieder in einer Ärztezeitschrift.

Dort geht es um die Behandlung von Diabetes Typ II. Im Volksmund „Zuckerkrankheit“. Die natürlich mit Medikamenten behandelt wird. Selbstverständlich. Nenne ich die Höhle. Und in dieser Höhle – in dieser auf die Pharmaindustrie beschränkten Sicht – studieren die Mediziner. Vergleichen und jubeln, wenn sie etwas entdecken. Nicht wissend, dass die Welt draußen ganz anders ist. Sehr viel einfacher, klarer, farbiger, glücklicher, gesünder. Also los:

800 Patienten mit Diabetes Typ II bekamen 2 verschiedene Tablettensorten. Eine war neu und teuer. Soll auf den Markt gebracht werden. Heißt Dapagliflozin. Was für ein vertrauenserweckender Name ? Die wurde verglichen mit Sulfonylharnstoff – auch nicht viel besser. Und jetzt kommt’s:

Beide Gruppen senkten ihren Wert HbA1c in 1 Jahr (!) von 7,70 % auf 7,18 %.

Da haben also Diabetiker 1 Jahr lang Tabletten geschluckt und dabei den Langzeit-Blutzuckerwert, genannt HbA1c (übrigens ein AGE), um 0,52 % senken können. Toll oder ? Und das wird dann auch noch als Erfolg verkauft !

Kennen Sie den Normalbereich ? Für uns, die Nicht-Diabetiker gilt normal bis höchstens 5,7 %. Alles drüber wird gefährlich. Ab 6,5 % ist man Diabetiker. Und was heißt das ?

Die schwer kranken Diabetiker blieben schwer kranke Diabetiker. Daran haben die Tabletten nichts geändert !

Auch die Pharmaindustrie arbeitet in ihrer Höhle. Die kennt ebenfalls keine andere Sichtweise. Z.B. dass Diabetes Typ II eine völlig überflüssige Krankheit ist. Eigentlich ein völlig überflüssiger Zustand. Den man sogar in wenigen Wochen einfach beseitigen kann. Aber … das wollen die gar nicht. Die wollen ihre Tabletten verkaufen.

Man könnte fast meinen, die Schulmedizin hat Angst. Und die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat auch Angst … vor der Realität !

Aufzeigen und einleuchten

Kennen Sie dieses stille, allumfassende Glücksgefühl, das Sie befällt dann, wenn Ihnen eine plötzliche Einsicht gekommen ist? Sie quasi ein wesentliches Lebensprinzip verstanden haben? Mir unvergessen ist z.B. die Prüfung in Theoretischer Physik. Als mir gleich auf die erste Frage die entsprechende Formel nicht einfiel, aber der Professor mir durch geschicktes Fragen dann deren Herleitung ermöglichte. So in etwa erging es heute einer Patientin in meiner Praxis …

Junge Frau mit Krebs. Und der übliche Ablauf: Operation, Chemotherapie. Nach nur 3 Monaten kam der Krebs wieder. Diesmal PET-CT. Aufleuchten von Metastasen im ganzen Körper.

Dann erwähnt die Patientin so nebenbei, sie hätte Diabetes Typ 2. Da schrillen bei mir die Alarmglocken. Da hat wieder jemand etwas nicht verstanden ! Wirft sein Leben weg. Habe dann (zornig) versucht, die Patientin in ihrem Denken anzuleiten, sie wach zu rütteln. Wir haben zunächst PET-CT besprochen. Ob Sie wisse, was das ist. Ja. Sie wusste, dass da radioaktiv markierter Zucker gespritzt wird, der sich dann in den Krebsnestern versammelt und diese aufleuchten lässt.

So weit, so gut. Dann, ob Sie wisse, was Diabetes ist? Freilich: Erhöhter Blutzucker. Nein, machte ich ihr klar: Wenn Sie ganz unschuldig essen – so wie ich, steigt Ihr Blutzucker sehr viel höher an. Hingegen geben Sie sich mit jedem Apfel, mit jedem Stück Kuchen eine neue, gewaltige Blutzuckerspritze … Das ist Diabetes !

Letztlich nachgefragt, wo denn diese Blutzuckerspritzen wohl landen, da dämmerte es ihr. Man sah ihr an den Augen an, dass ihr plötzlich sonnenklar wurde:

Diabetiker füttern ständig ihren Krebs !

WICHTIG auch für Sie liebe Leser: Die junge Dame hat plötzlich verstanden, dass die gegessenen Kohlenhydrate nicht etwa in den Muskel oder ins Gehirn oder in die Knochen wandern, sondern gänzlich und zuallererst in die Krebsnester. Andernfalls würde beim PET-CT das Gehirn oder der Muskel oder der Knochen … aufleuchten. Tun sie aber nicht.

Es leuchten nur die Metastasen.

Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass die Patientin ab jetzt „no carb“ essen wird. Sehr überlegt und aus einem ganz bestimmten Grund. Und dass sie versuchen wird, den unvermeidlichen Restzucker im Blut auch noch wegzurennen.

Erinnern Sie sich an Jane Tomlinson? Die bekannteste Brustkrebs-Patientin Englands. Die mit 26 Jahren durch enorm viel Sport dem Krebs die kalte Schulter zeigte. Werfen Sie doch bitte einen Blick in Wikipedia: Sie werden staunen, was die Dame alles geschafft hat.

Hätte ich bei unserer (jungen) Dame heute gleich über “no carb” gesprochen, ihr Kohlenhydrate verboten usw., wäre ich wohl auf Widerstand gestoßen … So aber kam ihr eine Einsicht wohl für immer und ewig !

Sehr viel mehr Vitamin C

Wenn man etwas lernen möchte über sich selbst, seinen Körper, seine Gesundheit, über die Natur, dann gibt es 2 Möglichkeiten:

  • Sie können Lehrbücher studieren.
  • Sie können messen (lassen).

Das mit den Lehrbüchern aber ist so eine Sache. Die werden von Professoren verfasst, doch die Assistenten suchen den Stoff zusammen. So ein Assistent war ich auch. Also habe ich … abgeschrieben. Was denn sonst? Und zwar aus schon vorhandenen Lehrbüchern und aus älteren Werken. So pflanzt sich Überholtes fort, verlängert sich auch der Unfug.

Also lieber messen (lassen). Auf diese Idee kommen natürlich auch andere Ärzte. Die haben einfach mal bei ihren Patienten den Vitamin C–Spiegel im Blut gemessen. Und da kam etwas Merkwürdiges dabei heraus. Darf ich ?

Gesunde                                1,1 – 1,2 mg/dl            Schorah 1996, Lunec 1985

Diabetes II                              0,6 mg/dl                           Chen, Rajaram 2005

Darmentzündung    0,3 mg/dl    Fernandez‐Banares, Abad‐Lacruz 1989

Arthritis                                   0,1 mg/dl                             Lunec 1995

Auf Intensivstation           0,19 mg/dl                          Schorah 1996

Krebs                                       0,19 – 0,38 mg/dl            Mayland 2005

Da gab es also Unterschiede zwischen Gesunden und Kranken. Und auch da wiederum Unterschiede zwischen mäßig Kranken und Schwerkranken. Warum haben die verschiedene Vitamin C – Spiegel im Blut? Immerhin bis zum 10-Fachen. Lassen Sie mich raten:

  • Wer krank ist, isst anders. Menschen mit Arthritis essen 10 Mal weniger Obst und Gemüse. Glauben Sie das? Ich auch nicht.
  • Weil falsch gegessen wurde (weniger Vitamin C) wurde man krank. Jaaaa, könnte sein. Ich weiß nicht: Dann müssten alle mit weniger Obst und Gemüse auf der Intensivstation landen.
  • Die bestehende Krankheit verbraucht Vitamin C. Frisst es auf.

Auf diese letzte Erklärung hat man sich in der Literatur geeinigt: Ein kranker Körper verbraucht deutlich mehr Vitamin C als der gesunde Körper. Es wird der oxidative Stress (die Krankheit) bekämpft und dabei Vitamin C verbraucht. Eine biochemische Tatsache !

Der gesunde Menschenverstand rät uns daher, als kranker Mensch eben ein bisschen mehr Vitamin C nachzufüllen. Ein bisschen sehr viel mehr sogar. Und weil man vielleicht mit chronischer Darmentzündung nicht so sehr viel Gemüse verträgt, eben zu NEM greift.

Mir raten solche Messwerte, sehr viel mehr Vitamin C und auf Vorrat in meinem Körper zu haben. Vorsichtshalber. Folglich schlucke ich auch

täglich meine 10–12 g Vitamin C …

Tatsächlich? Ja, tatsächlich. Denn schauen Sie sich die Tabelle noch einmal an: Die Gesunden da an erster Stelle, das sind die deutschen Normalbürger. Von denen bekommt jeder Dritte bis Zweite Krebs. Jeder Zweite stirbt vorzeitig an seinen schlechten Blutgefäßen (Entzündung an der Blutgefäßinnenseite, was Vitamin C abstellen könnte). Und das gilt als gesund oder normal. Gefällt mir gar nicht !

Jetzt verstehen Sie, warum in meinem Vitaminbuch von einem Vitamin C-Spiegel im Blut von

2-3 mg/dl

zu lesen ist. Also die doppelte Menge als bei „normalen“ Gesunden. Bei Vitamin C glaube ich an keine Obergrenze !!

Die Darmflora spiegelt Ihre Ernährung

Die Natur, die Evolution ist gerecht. Der Körper benimmt sich so, wie man ihn behandelt. Gesundheit oder Krankheit wird epigenetisch, also wesentlich von der Ernährung bestimmt. In welchem Umfang, zeigt Ihnen die folgende Aufzählung. Die ist bei weitem nicht vollständig, aber beeindruckend. Denn in den letzten 10 Jahren (erst !!) wurde vermehrt der Zusammenhang zwischen Krankheiten und einer gestörten Darmflora studiert.

Bei Dysbiosen, also kranker Darmflora, fanden sich vermehrt folgende Krankheiten:

Allergien, Arthritis, Asthma, Autismus, Colitis ulzerosa, Darmkrebs, Depressionen, Diabetes Typ I, Durchfall, Metabolisches Syndrom (Übergewicht, Hypertonie, Diabetes Typ II), Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Parkinson, Reizdarm, Stress

Gewusst? Auch überrascht? Und Ihre Konsequenz?

Sie schlucken Probiotika ?

Also Kapseln voll gesunder Bakterien. Haben da so eine vage Vorstellung, dass die paar Bakterien sich dann im Darm ausbreiten und die kaputte Darmflora wieder reparieren. Dabei kann die Darmflora doch nur der Spiegel Ihrer Ernährung sein. Eine gestörte Darmflora ist ganz einfach nur der Beweis für krankes Essen. Und wenn Sie das Essen nicht ändern, dann werden Sie auf Dauer auch mit ein paar Probiotika nichts ausrichten.

Daher der Begriff „genetische korrekte Kost“. Scheint mir immer wichtiger zu werden. Weil eigentlich beweist doch die obige Tabelle, dass viele Krankheiten – in Wahrheit praktisch alle – auch mit einer gestörten Darmflora in Zusammenhang stehen und damit mit falscher (kranker) Ernährung.

In unserem Darm finden sich massenhaft Mikroorganismen, in der Mehrzahl Bakterien. Wir kennen über 1.000 verschiedene Sorten. Jeder von uns trägt so etwa 160 Arten mit sich herum und hat sein eigenes Bakterien-Muster. Das scheint auch über Jahre hinaus stabil zu sein. Freilich glauben wir auch an eine sog. Kern-Mikrobiota, die allen Menschen gemein ist.

Erinnert mich sehr an das Blutbild: Auch hier gibt es (ganz sicher) ein allen Menschen gemeinsames Kern-Blutbild, sprich Gesundheit. Und das wird individuell von jedem Körper ein bisschen anders gestaltet. Der Eine hat mehr Cholesterin, der Andere weniger Vitamin B12, der Dritte ein höheres Kalzium …

Und genau wie bei den Blutgruppen kennt man im Darm auch 3 verschiedene sog. Enterotypen, also Basisstämme von Bakterien, mit denen man ganze Bevölkerungsgruppen voneinander abgrenzen kann. Alles recht neu und aufregend!

Wissen sollte man auch, dass vor der Geburt der Darm weitestgehend steril ist. Erst danach beginnt die Besiedelung mit Bakterien. Das ist so vielsagend, weil es die Gesundheit beeinflusst:

  • Bei gestillten Kindern dominieren Bifidobakterien mit präbiotischen Eigenschaften. Das ist positiv.
  • Bei ungestillten Kindern treten auch unerwünschte Gesellen wie Clostridien, Staphylokokken, Bacteroides und E. coli auf. Das ist negativ.

Damit ist der Weg, der ganze Lebenslauf bereits vorgezeichnet: Unsere Darmflora hängt nun einmal entscheidend von der Ernährung ab !

Vitamin D-Mangel

So hab es auch ich gelernt: Vitamin D braucht man für gesunde Knochen. Gegen Osteoporose. Ach du meine Güte, das waren noch Zeiten! Schlägt man im PUB MED nach (US National Library of Medicine, NIH), dann fand man schon 2015 exakt 62.642 wissenschaftliche Veröffentlichungen über Vitamin D. Da geht es schon lange nicht mehr um die Knochendichte oder um die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm, gefördert durch Vitamin D …

Dort werden natürlich auch die wichtigsten Folgen von Vitamin-D-Mangel erwähnt. Will heißen, dass es bei Vitamin D-Mangel zu den folgenden Krankheiten kommen kann:

Bluthochdruck, Diabetes Typ II, Arteriosklerose, Übergewicht, Herzinfarkt, Metabolisches Syndrom, Vorhofflimmern, Entzündung der Blutgefäße, Herzbeutelentzündung, (ständige) Infekte

Und: Die Autoimmun-Krankheiten (Hashimoto, Multiple Sklerose, Psoriasis, Rheuma, etc.) … Auffällig oft auch in meiner Praxis !

Neu dürfte für viele von Ihnen auch sein, dass ein Mangel an Vitamin-D immer und unbedingt auch das Mikrobiom krankhaft verändert, also die Darmflora. Und dann kommt es zu

Nahrungsmittelunverträglichkeit, Morbus Crohn, Leaky-Gut-Sydrom, Colitis ulcerosa, Diabetes, Asthma, Übergewicht, Allergien

Vitamin D rückt immer mehr ins Zentrum ärztlicher Bemühungen. Wenn ich dann noch lese (J Nutr. 138:1482, 2008), dass 87 % der Jugendlichen bis 17 Jahre (sogar 94 % der Immigranten in diesem Alter) einen eindeutigen (im Blut gemessenen) Vitamin D-Mangel aufweisen (Zahlen vom Robert Koch Institut, Berlin), dann werde ich als Arzt sehr, sehr nachdenklich …

QUELLE: Dr. med. Dipl. biol. Bernd-Michael Löffler „Sie leiden an einer stillen Entzündung?!“ Ein wertvolles Büchlein.

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