Zuckerobst

Obst ist nahezu der Inbegriff von Gesundheit. Sei doch voll mit Vitaminen. Auch ich bin so aufgewachsen. Stichwort Obstsalat ! Doch kurz nach der Pubertät, so mit 55, habe ich begonnen, nachzudenken. Hab‘ immer weniger den Fachleuten vertraut. Besonders wenig den medizinischen Experten. Hab‘ mich stattdessen an der Natur orientiert. An unseren Artverwandten, den Affen.

Reifer geworden, hatte ich gelernt, dass das mit unserem Obst wohl so nicht stimmt ! Dass das ein künstliches Bild aus deutschen Zoos sein muss. Denn man weiß:

Die natürliche, ursprüngliche BANANE ist nur fingergroß, grün und knochenhart. So hat sie der liebe Gott geschaffen. Wenn man die essen will, muss man sie vorher kochen.

Bananen, wie wir sie kennen, gibt‘s in der Natur nicht !

Und die, die wir vielleicht kaufen, sind eine künstliche Züchtung des Menschen. Selbstverständlich auf „süß und schön“ gezüchtet. Mit der Natur, insbesondere unseren Genen, haben diese Bananen nichts zu tun. Zudem wachsen die bei uns auch gar nicht !

Hab‘ mich dann auch über den PFIRSICH informiert:

Der natürliche, unseren Genen entsprechende Pfirsich aus der Zeit um 4.000 v. Chr. war 25 mm groß und schmeckte wie eine Linse. Wussten Sie das ? Erst die Chinesen haben es in Jahrtausende langer Arbeit geschafft, den heutigen Pfirsich zu züchten.

Der heutige Pfirsich ist 16 Mal größer, 27 % saftiger und 4 % süßer.

Bild: www.strunz.com

Oder nehmen wir die WASSERMELONE:

Die gab es schon um 3.000 v. Chr. War aber nur 5 cm groß und wog 80 g. Wurde natürlich (!) ebenso hochgezüchtet.

Die heutige Wassermelone ist 1.680 Mal größer und wiegt 2-8 kg !

Ein wahres Wunder des Menschen, diese Zuckerwassermelonen …

Zucker übrigens macht 4 Mal süchtiger als Kokain. Dicke Mitbürger sind nicht immer willensschwach oder faul, sondern sitzen in einer Stoffwechselfalle. Das Belohnungszentrum im Gehirn schreit nach Zucker, um einfach wieder zufrieden zu werden. Gleichzeitig kommt’s zum Heißhunger und Stopp der Fettverbrennung. Die Folgen: Übergewicht, hohen Blutfettwerten und Diabetes.

Süßes Obst ist Mist !

Selbst ich habe dereinst meinen Darm mit Fruchtzucker (Fructose) übersättigt und geschädigt. Hab‘ mir sogar eine Fructoseintoleranz eingehandelt. Kennen Sie vielleicht ? Der Mensch verträgt jedoch nur so 20-30 g Fruchtzucker pro Tag. Von Natur aus. Keinesfalls den deutschen Durchschnitt von 140 g am Tag.

Wenn Sie also das Zuckerobst aus den Supermärkten essen – vielleicht sogar täglich, und danach allerlei „Zustände“ (Blähungen, Bauchweh, Durchfall … und schließlich eine Fettleber bekommen), dann wissen Sie jetzt auch warum ! Den Weg zum Arzt können Sie sich sparen …

Und erinnern sich vielleicht noch an mein mittlerweile berühmtes Avocado-Büchlein mit dem unverdächtigen Titel „forever schlank“. Darin hatte ich Ihnen von süßem Obst abgeraten.

PS: Fruchtzucker (Fructose) wird vom Körper direkt in Fett umgewandelt … (News 05.08.2018)

So groß und so lang wie möglich

Eine Messung beendet jedes Geschwafel. Wenn es z.B. um so vage, so nebulose Dinge geht wie Jugend, Energie, Freude, Gesundheit. Denn Zahlen sind im Grunde immer objektiv – im Gegensatz zur subjektiven Einschätzung. Und so sind Jugend, Energie, Freude und Gesundheit tatsächlich messbar geworden. Dank Entdeckung der

TELOMERE.

Und … wie man mit denen umgehen kann. Denn, wenn das nur feste, unverrückbare Größen wären wie einst angeblich (!) die Gene – bekanntlich widerlegt von der Epigenetik – könnte man wieder nur einteilen in jung und alt, gesund und krank, in energiegeladen und antriebslos.

Telomere – Thema des Nobelpreises Medizin 2009 – sind eine messbare Größe, deren Länge, deren Bedeutung wir selbst in der Hand haben.

Und Sie wissen längst, wovon ich spreche: Den Schutzkappen am Ende aller unserer Chromosomen. Der Erbsubstanz. Je älter man wird, desto kürzer bzw. aufgebrauchter werden diese Schutzkappen. Sind sie weg, ist man tot. Ganz einfach. Heißt im Umkehrschluss: Wir alle hätten gerne Telomere, so groß und so lang wie möglich !

Und da sind wir unseres eigenen Glückes Schmied. Übrigens genau so wie beim Ein- und Ausschalten von Genen.

Entspricht einem Quantensprung in der Betrachtung des Lebens, unserer Existenz. Da geht es nicht um ein überholtes Denken wie vererbte Eigenschaften, sondern um die grandiose Entdeckung, dass wir unser Leben buchstäblich selbst in der Hand haben. Frohmedizin pur, also. Inklusive Eigenverantwortung. Nicht als Drohung verstanden, sondern als Verheißung. Als Chance !

Inzwischen bewiesen 2009 von der gebürtigen Australierin Elizabeth Blackburn: Je länger die Telomere, desto jünger bleibt man und – besonders wichtig – desto gesünder ist man. Die beiden Begriffe sind demnach verknüpft ! Wissen Sie auch spätestens seit dem ersten epigenetischen Lehrbuch „forever young – Das Erfolgsprogramm“ (1999). Wollen wir uns noch einmal kurz gemeinsam besinnen ?

  • Der BMI (Body-Mass-Index) und die Jugend Ihrer Zellen sind verknüpft: Je höher der BMI, desto kürzer die Telomere. Und desto schneller schrumpfen sie auch. Bewiesen 2012. Übergewicht also ist kein Spaß !
  • Rauchen verkürzt die Telomere. Und damit das Leben. Rauchen fördert Krankheiten. Das weiß man „biochemisch“ ganz genau seit 2012. Da hat man hat einfach die Telomere von Rauchern und Nichtrauchern gemessen.
  • Mehr Stress bedeutet kürzere Telomere. Mehr Stress ist also epigenetisch nicht korrekt. Der Zusammenhang Stress und kürzere Telomere ist messbar !
  • Mehr Ausdauer wiederum heißt längere Telomere. Ausdauertraining lohnt sich also. Dass Läufer längere Telomere haben, wurde ebenfalls 2009 von Prof. Ulrich Laufs bewiesen. Mehr Mitochondrien, mehr Kraftwerke in den Zellen, bekommt man entweder durch Jogging oder aber auch durch ketogene Ernährung (Ketonkörper) geschenkt.

Merken Sie etwas ?

Wir betrachten dabei den Menschen nicht unter dem (drohmedizinischen) Aspekt der Schulmedizin, der Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Multiple Sklerose, Depression oder Herzinfarkt, sondern … von der genau anderen Seite. Die Frohmedizin spricht lieber gleich von der Lösung solcher Probleme, lieber gleich vom Gesundbleiben. Typisch „forever young“ und zugleich alles auf dem Boden der Wissenschaft, der Biochemie, der Physiologie !!!

PS: Das Enzym Telomerase kann die Telomere immer wieder reparieren. Sie möchten mehr Telomerase ? Na, dann lesen Sie doch die News 29.03.2017, 18.02.2010 und 17.02.2010.

Der Keto-Gewinn

Zucker, das haben wir alle längst verstanden, brauchen die Kraftwerke in den Körperzellen nicht. Auch das Gehirn (praktisch) nicht. Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln also … braucht kein Mensch. Auch, weil es da noch ein 2. Prinzip gibt, noch andere geheimnisvolle Stoffe, nämlich die Ketone.

Die, so man Büchern und dem Internet glauben kann, das Leben sehr sehr zum Positiven verändern können. Nicht nur den Geist schärfen, sondern den Körper unendlich ausdauernd werden lassen ! Gemeint ist damit sehr wohl auch der Arbeitsalltag, der sich dank Ketone auf 18 Stunden ausdehnen ließe. Manche hätten das gerne oder brauchen es sogar.

Bild: www.strunz.com

NUR: Wer schafft das ? Vielen scheint schon der Einstieg scheint unmöglich. All die vielen Vorschriften. Und dann noch messen. Doch dabei wird zumeist übersehen, dass Ihr jetzigen Essen, Ihren täglichen Mahlzeiten ohnehin der sprichwörtlich rote Faden fehlt ! Nach welchem Prinzip wählen Sie Ihr Essen aus ? Und warum konsumieren Sie jeden Tag auch Gifte wie Schwermetalle, Farbstoffe, Konservierungsmittel ?

Jetzt trinken Sie vielleicht zuerst mal einen Espresso und dann gestalten wir diese News wie einen Vortrag. Denken Sie sich, da steht so ein Arzt vorn auf der Bühne, strahlend, dynamisch und hämmert jetzt Satz für Satz in Ihr Gedächtnis. Der spricht über den

KETO-GEWINN.

  • Sie entschlacken und verlieren überflüssiges Gewebewasser
  • Sie entgiften – der Körper recycelt Abfall-Eiweiß
  • Sie kommen in den Genuss einer beschleunigten Fettverbrennung
  • Hormonelle und enzymatische Veränderungen machen Sie langfristig schlank
  • Sie spüren, wie gut es tut, wenn Sie genetisch korrekt leben
  • Sie entlasten spürbar die Leber, wachen auf
  • Sie verändern die Darmflora in Richtung gesunder Besiedelung
  • Blutzucker- und Blutfettwerte verbessern sich
  • Sie bauen eine Insulinresistenz ab und senken Ihr Diabetes- und Herzinfarktrisiko
  • Sie stärken Ihre Abwehrkräfte
  • Sie fühlen sich energetisch aufgeladen
  • Sie kennen keinen Heißhunger
  • Sie lindern Entzündungsreaktion im Körper
    Arthroseschmerzen verklingen
  • Manchmal wird man sogar sein Rheuma oder die Migräne los
  • Man sieht jünger aus, die Haut wird besser durchflutet
  • Das Gehirn wacht auf, die Konzentration und Denkleistung steigen an
  • Man ist viel besser drauf
  • Dumm wie Brot – gilt künftig für andere, Sie beugen Alzheimer und Demenz vor
  • Sie beugen Krebs vor
  • Wer unter Krebs leidet, kann mit der Keto-Diät das Voranschreiten verzögern
  • Die ketogene Diät heilt – verbessert nachweislich Epilepsie, Alzheimer, Parkinson, Schlaganfall, Gehirntrauma, Depression, ALS

Beim für die meisten Menschen wohl wichtigsten Sätzchen hat es hoffentlich klick gemacht. „Man sieht jünger aus.“ Wie wichtig diese Veränderung sein kann, das schreiben Sie mir nämlich täglich. Einverstanden. Ich persönlich würde allerdings lieber 100 km unter 8 Stunden laufen können. Suum cuique, wie der Lateiner sagt. Jedem das Seine !

QUELLE: Das neue Strunz-Buch „no carb smothies“, erschienen bei HEYNE

Einfach Ubiquinol

Sie wissen, dass die Lebensenergie in Ihrem Körper einzig und allein in den Mitochondrien entsteht. In den Zellkraftwerken. Nirgendwo sonst ! Dort wird ATP produziert. Fortwährend, in jeder Sekunde. Kann praktisch auch nicht gespeichert werden – allenfalls nur etwa 7 Sekunden. Also müssen diese Kraftwerke ununterbrochen arbeiten und funktionieren !

Und nun kann man sich vorstellen, dass das bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger der Fall ist … „Weniger“ heißt dann weniger Energie. Ständig müde, kaum Motivation bis hin sogar zu Muskelschwäche. Das passiert dann nicht etwa durch das Wetter, sondern wegen schlecht laufender Mitochondrien.

Die Energie wird in der sog. Atmungskette produziert. Hatte ich Ihnen schon einmal als Perlenschnur verdeutlicht: Links werden Kohlenhydrate oder Fett eingeschleust und rechts kommt ATP heraus. Pure Energie, andauernd … Hoffentlich !

Immer dieses Hoffentlich.

Die Atmungskette funktioniert nämlich nur dank bestimmter Nährstoffe. Nicht mit Betablockern, nicht mit Sartanen, nicht mit Blutzucker-Tabletten. Auch nicht mit Migräne-Tabletten, mit Schmerzmitteln und schon gar nicht mit Chemotherapeutika, sondern mit Nährstoffen wie

  • Vitamin B1, B2, Niacin, B6, B12
  • Magnesium, Eisen
  • Alpha-Liponsäure … und UBIQUINOL, dem bioaktiven Q10.

Ein klitzekleiner Einwand: Q10 wird jedoch nur aktiv, wenn genug Zink und Selen vorhanden sind. Haben Sie genug Zink und Selen ? Eher nicht. Die Gründe sind bekannt. Und dann wird Q10 als Ubiquinon – leider nicht – in das sehr wohl aktive UBIQUINOL umgewandelt. Darum:

Gleich Ubiquinol schlucken !

Seit man verstanden hat, dass es beim Menschen Schlüsselsubstanzen für die Energieerzeugung gibt wie das erwähnte Ubiquinol, hat man etwas ganz Einfaches ausprobiert:

Man hat kranken Menschen, die auf Schulmedizin kaum mehr ansprachen, einfach Ubiquinol verpasst. Aus der rein biochemischen Überlegung heraus, dass das mehr Energie ermöglicht. Und hat dann tatsächlich herausgefunden, dass schon Ubiquinol allein zu einer deutlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes führte !

Das konnte bis jetzt für folgende Erkrankungen gezeigt werden (Die Zahlen dahinter stehen für eine wissenschaftliche Arbeit):

HERZKREISLAUF:  Herzinsuffizienz (10, 11, 12), Hypertonie (13), Arteriosklerose (14), Herzinfarkt (15), Herzstillstillstand (16), Herzoperation (17)

NEUROLOGIE:  Parkinson (18, 19), Migräne (21), Autismus (22)

NÄHRSTOFFWECHSEL:  Diabetes Typ I+II (23, 24), Fettleber (25)

Ab einem gemessenen (!) Blutspiegel von 2,5 mg/l entfaltet Q10, besser gesagt Ubiquinol, seine Wirkung als

  • Energieerzeuger
  • Schutz vor freien Radikalen.

Also: Vielleicht brauchen Sie über diese Krankheiten noch gar nicht nachzudenken, sondern fühlen sich vielleicht nur öfters müde, ohne Motivation oder lustlos … Dann könnte die Lösung dieses Problems UBIQUINOL heißen. Und wie reimt es sich doch so schön: Probieren geht über studieren !

QUELLE:  Die Naturheilkunde 3/2020, S.38

Zum Nachlesen:  Q10 wird unterschätzt (News 17.06.2020)