Mitleid mit der Schulmedizin …

Hier wieder eine dieser inzwischen „berühmten“ Wunderheilungen. In einem Gebiet der Medizin, das der üblichen Schulmedizin, Universitätsmedizin nicht und nicht zugänglich ist. Man kann mit deren Gebäude wirklich nur noch Mitleid haben !

Dabei ist die (milliardenschwere) Schulmedizin hoch willkommen im Akutfall ! Wenn man sich das Bein gebrochen hat. Wenn der Herzinfarkt schon eingetreten ist. Einverstanden. Jedoch bei chronischen Krankheiten, deprimierenden Zuständen uvm. ABER ist die Reparaturmedizin hilflos. Das weiß man mittlerweile …

Können Sie in den News auch fast täglich lesen.

Wir werden in der Formulierung des Mitleids für die Schulmedizin immer sicherer, denn täglich erhalten wir in der Praxis so Zuschriften wie die Folgende:

Ältere Dame, gerade 70 geworden, hat außerordentliches Übergewicht – schon das ganze Leben. Was jetzt unausweichlich folgt, das wissen Sie inzwischen ebenfalls:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes Typ II
  • Makuladegeneration
  • Depression
  • kaputtes Knie mit drohender Operation

Wie gesagt, unausweichliche Folgen. Niemand unter uns vermag die Natur zu überlisten oder gar zu betrügen !

Doch dann hat jemand auf die Dame eingeredet. Hat ihr Empfehlungen gegeben. Literatur besorgt. Immer wieder und auf‘s Neue nachgebohrt, bis die Seniorin „letztendlich kapitulierte, ihre Ernährung umgestellt hat und nun jeden Tag läuft“ (Zitat). Das Ergebnis:

  • Sie hat 12 kg abgenommen
  • Kniescherzen weg, keine Operation nötig
  • Magentabletten mittlerweile überflüssig
  • Alle übrigen Beschwerden ebenfalls weg oder haben sich stark verbessert.

Sie sei sehr glücklich und habe sich in ihrem ganzen Leben nicht so wohl gefühlt, wurde mir versichert.

Und das mit 70 Jahren !

Hätte man (die Schulmedizin) der Dame nicht 30 oder 40 Jahre früher helfen können ? Doch, hätte man. Wie Sie wissen, weiß die Medizin, nur eben sehr wahrscheinlich Ihr Spital oder Facharzt nicht. Oder man fällt der Resignationsmedizin zum Opfer. Das gibt’s natürlich auch …

Und dann fällt da noch so ein wunderbarer Satz in der E-Mail:

Sie hüpft, wenn ich das mit Ihren Worten sagen darf, wie ein junges Reh !!

Erstaunlich oder ? Ganz offensichtlich hatte sich die 70-Jährige schon ihrem Schicksal ergeben. Ich kenne die Dame nicht, stelle mir aber gerade vor, wie sie

hüpft wie ein junges Reh.

Also schließe ich diese News mit einem Lächeln …

GABA

Man kann sich durchaus gesund schlafen: mit Wachstumshormon, mit Melatonin, mit Sauerstoff. Das alles sind komplexe Zusammenhänge, die zeigen, dass beim Schlafen die kleinsten Zutaten den großen Unterschied ausmachen. Und weil es so wichtig ist, weil es in Ihrem Leben einen so gravierenden Unterschied macht, ob Sie gut schlafen oder sich nur stundenlang herumwälzen, möchte ich Ihnen jetzt noch einen weiteren molekularen Wunderstoff zur Kenntnis bringen.

Heißt Gamma-Aminobuttersäure oder kurz GABA.

GABA ist einer der wichtigsten Neurotransmitter im menschlichen Gehirn.Mit 30 % sogar der Häufigste. Etwas wohl Vertrautes und hoch wirksam:

  • GABA entspannt und beruhigt.
  • GABA ermöglicht klares Denken, Fokus und sogar Flow.
  • GABA zählt zu den natürlichen Anti-Stress-Mitteln. Sie hemmt die Signale, die von Angst- oder Stressreaktionen ausgehen und zu den motorischen Zentren des Gehirns gelangen wollen.
  • GABA ist an der Regulierung von Insulin beteiligt und blockiert das Ausschütten von Entzündung auslösenden Zytokinen. So lässt uns GABA jung aussehen, hilft bei der Heilung und beugt Diabetes vor.
  • Während der Nacht sorgt GABA für den Übergang der Gedanken in Träume, sie ist das natürliche Einschlafmittel.

Um das gleich vorwegzunehmen: Die Produktion von GABA im Gehirn wird durch Serotonin angeregt, dem Glückshormon. Das wiederum wird aus Tryptophan und Zink – beides ganz leicht messbar, beides ganz leicht aufzufüllen von Ihrem Arzt oder Apotheker – zusammengebaut. Nach Risiken und Nebenwirkungen aber brauchen Sie gar nicht erst zu fragen. Die gibt es nicht, nur die positive Wirkung:

Richtig guter Schlaf und … Glücksgefühle !

Neugierig geworden? Möchten Sie mehr darüber wissen ? Können Sie haben ! Oft genug schreiben hilfreiche Menschen sogar ein Buch oder gar mehrere. Und da gibt’s doch glatt seit ein paar Tagen so ein Buch im Handel. Heißt

„das schlaf gut buch“.

Der Autor ist Ihnen sehr wahrscheinlich vertraut. Nennt das Buch sein Herzblut. Hält es auch für einzigartig, weil es voll von konzentrierten Anleitungen zum Glück ist !

Dazu passend: Schnelles und langsames Denken (News v. 15.02.2018)

Bauchmuskeln hat jeder …

Das gefährlichste Fett am Menschen ist der Speck im Bauch. Nicht am Bauch, sondern im Bauch! Am Bauch kann man ihn bekanntlich absaugen. (News vom 09.09.2018) Dieses (bisschen) Bauchfett ertragen Viele mit Humor oder ziehen im Notfall einfach den Bauch ein. Früher gab es sogar Korsetts für Männer … Und ich kenne Marathonläufer mit „ein bisschen Bauchspeck“, wo das immer so schön auf und ab schwabbelt. Doch lassen Sie sich eines sagen: Unterschätzen Sie die paar Kilogramm Bauchfett nicht !

Wenn man der spannenden Frage nachgeht, weshalb gerade bei übergewichtigen Menschen Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall und Verblödung so sehr viel häufiger auftritt, findet man als verursachenden Mechanismus immer „Entzündungen“. Und diese Entzündungen können heutzutage recht raffiniert erklärt werden:

  • Fettzellen – besonders am Bauch – sterben ständig ab, weil sie nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden können. Das leuchtet ein. Auf die sterbenden Fettzellen reagiert der Körper wie auf einen fremden Erreger. Mit einer massiven Immun‐ und Entzündungsantwort.
  • Diese Entzündungswerte im Fettpolster reagieren jetzt besonders intensiv auf fette Mahlzeiten, wissen Endokrinologen des Albert Einstein College of Medicine in New York (Februar 2010), worauf ein ganzes Heer an gefährlichen Stoffen in den Blutkreislauf geschwemmt wird.
  • Die Folgen sind ein dauerhaft aktiviertes Immunsystem und chronische Entzündungsvorgänge, die dann den ganzen Körper erfassen.

FAZIT 1: „Fett ist ein Entzündungsherd per se“, sagt Dr. Faist von der Uni München.

FAZIT 2: „Fettpolster am Bauch sind Gift für den Körper“, versichert Dr. Ravussin von der Louisiana State University.

Dabei wäre die Lösung dieses angeblich so gewaltigen Problems ganz einfach. Einfacher geht’s nun wirklich nicht. Könnten Sie auch in den News hier nachlesen. Von Menschen, die nach 2 Wochen „Geheimplan“ einen Waschbrettbauch bekamen.

Der großer Irrtum nämlich ist: Der Glaube, die Bauchmuskeln trainieren zu müssen. Müssen Sie nicht. Bauchmuskeln hat jeder Mensch ! Nur eben … versteckt. Was Sie lediglich tun sollten ist, den fettigen Schleier über diesen Muskeln zu lüften !

Und das schaffen Sie doch – oder ?

Neues zu Lipoprotein (a)

Lp (a) ist der gefährlichste Risikofaktor für die Blutgefäße. Sie erinnern sich an die News vom 24.06.2017 ? Für einen Herzinfarkt z.B. „braucht“ man Cholesterin UND Lipoprotein (a) – und selbst dann tritt dieser bei nur 5 % ein, bei 95 % nicht ! Lp (a) jedoch kann man nicht zum Verschwinden bringen. Weder durch Sport, noch durch geschickte Ernährung oder Mediation. Man ist diesem genetisch verankerten Lipoprotein (a) sozusagen ausgeliefert … Dennoch gibt es Auswege !

Einen Risikofaktor darf der Mensch haben – und man wird trotzdem uralt. Dann darf man aber kein Übergewicht haben, darf nicht rauchen, muss sich bewegen, muss schlank bleiben, darf keinen Diabetes entwickeln usw.. Und laut Linus Pauling lässt sich das Ankleben dieses zähen Fettes an der Innenseite der Blutgefäße

mit genügend Vitamin C und der Aminosäure Lysin verhindern.

Nur, was ist genügend ? Das Seltsame an Lipoprotein (a) ist auch, dass es normalerweise auch nicht gemessen wird. Dass Ärzte darüber gar nicht Bescheid wissen. In den Befunden aus Unikliniken von Patienten mit Herzinfarkt, mit Herzoperation, mit Stent, also den gefährdeten Patienten diese Zahl praktisch nicht vorkommt.

Allein an diesem Punkt könnte man die gesamte Schulmedizin „aufhängen“ …

Daher gab es im Rahmen der 84. Jahrestagung der DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie) ein eigenes Symposium über Lipoprotein (a). Der Einladungstext dazu begann mit den Worten: „Für viele nach wie vor ein Buch mit 7 Siegeln ….“ Stimmt. Für praktisch jede deutsche Universitätsklinik, damit auch für Ihr Krankenhaus, damit auch für viele Fachärzte.

Hingegen NEU – auch für mich – sind die neu definierten Normalwerte. Bisher galt Lp (a) als gefährlich, wenn es 75 mg/dl überschritt. Daran hatte ich immer meine Zweifel, denn Lp (a) ist entweder da oder nicht da. Und laut besagtem Symposium seien bereits 30 mg/dl riskant, weil

  • dann z.B. die Wahrscheinlichkeit einer Aortenklappenstenose um gleich 95 % erhöht ist.
  • Werte über 60 mg/dl mit Sicherheit gefährlich sind. Das Risiko für koronare Herzkrankheit steigt bei diesem Wert steil an und verursacht 3-4 Mal häufiger einen Herzinfarkt.

Nun verknüpft man Lp (a) immer mit den Blutgefäßen im und rund um das Herz. Dabei wird übersehen, dass davon natürlich auch die Gehirngefäße betroffen sind (Stichwort Demenz). Dass natürlich auch die Beine betroffen sein können ….

FAZIT: Weil die Möglichkeiten tatsächlich begrenzt sind, muss Lipoprotein (a) Ihr einziger Risikofaktor bleiben. Sie müssen als Träger von Lp (a) so ideal wie möglich leben. Sie müssen ! Dabei laufen Sie buchstäblich um ihr Leben.

Für die verzweifelten Fälle, so verlautete auf dem genannten Symposium, gäbe es noch die Plasmapherese, also Blutwäsche. Stimmt. Nur, wie lange hält die an? Die muss ständig wiederholt werden. Als Frohmediziner schüttelt es mich da, wenn ich an Krankenhäuser und die technischen Apparate denke. Jedoch ist das so ein Fall, wo man die Drohmedizin sehr wohl brauchen kann …