Omega-3 ein Meilenstein in der Prävention

Omega-3 ist eine essentielle Fettsäure. Also lebenswichtig. Wirkt in der richtigen Menge zwangsläufig lebenserhaltend und schützt vor Krankheiten. Doch selbst Ärzte machen sich den Zusammenhang von „essentiell“ und gesteigerter Gesundheit oft nicht klar.

Wie kann es sonst sein, dass es immer wieder Studien zu Omega-3 gibt, in denen eine heilende Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem, insbesondere gegen Herzinfarkt bezweifelt wird. Nur wurde in denen nie gemessen. Sind also typische Schrottstudien !

Der deutsche Experte und Schöpfer des HS-Omega-3 Index, Prof. Dr. Clemens von Schacky, hat diesen Typ Studie einmal auseinandergenommen. Kritisch und naturwissenschaftlich exakt analysiert. Und hat zeigen können, dass die Einnahme einer bestimmten Dosis Omega-3 noch lange nicht den korrekten Blutspiegel gewährleistet. Wenn also die DGE 1 g Omega-3 täglich empfiehlt, die EFSA 5 g täglich erlaubt, sagt das leider noch gar nichts aus.

Omega-3 muss gemessen werden !

Und das wurde erstmals bei ausreichend vielen Patienten Placebo-kontrolliert in der sog. REDUCE IT-Studie erreicht. Die Studie ist ein Meilenstein in der Heilsgeschichte von Omega-3. Nun, was wurde herausgefunden ? Das Ergebnis ist schlicht sensationell. Schlägt so alles, was wir von den Pharmafirmen kennen. Insbesondere werden hier die kläglichen, oftmals geschönten Berichte über STATINE als einfach überholt enthüllt.

Wurde nämlich Omega-3 gemessen, konnte man in Abhängigkeit von den erreichten Blutspiegeln (der entscheidende Punkt) zeigen, dass die Einnahme von

täglich 4 g Omega-3

im Verlauf von 5 Jahren an 8.000 Teilnehmern mit „hohem Risiko“ für kardiovaskuläre Ereignisse folgendes bewirkte:

  • Die Kombination von kardiovaskulärem Tod, Herzinfarkt, Schlaganfall, nötige Bypassoperationen sowie Angina Pectoris wurde um 60 % gesenkt.
  • Die Sterblichkeit bei diesen Risikopatienten wurde um 40 % gesenkt.
  • Die Schlaganfälle bei diesen Risikopatienten wurde um 50 % gesenkt.

Für mich besonders bemerkenswert sind die nächsten beiden Feststellungen:

  • Bypassoperationen waren kaum mehr nötig und wurden sogar um 80 % gesenkt.
  • Angina Pectoris trat kaum mehr auf und wurde um 95 % gesenkt.

Das Fazit der Studienautoren:

Omega-3 ist ein Meilenstein in der präventiven Kardiologie !

Das kann man laut sagen. Kann man nur unterstreichen. Da dürfen Sie getrost sämtliche (besser gesagt alle) Medikamente dorthin schmeißen, wo sie hingehören ! Und eine noch besonders wichtige Schlussfolgerung aus diesen außergewöhnlichen Ergebnissen wurde so formuliert:

Die Studie bedeutet, dass der offenbar weit verbreitete Mangel an Omega-3- Fettsäuren VERANTWORTLICH IST für weite Teile kardiovaskulärer Erkrankungen und Sterblichkeit.

Das heißt übersetzt, dass auch die deutsche Bevölkerung grundsätzlich zu wenig Omega-3 konsumiert. Denn immerhin stirbt die Hälfte davon an genau an diesen Krankheiten. Laut der genannten Studie könnte man also die häufigste Todesursache zumindest halbieren. Allein durch Omega-3 !!!

Ist das nicht sensationell ?

Weil GEMESSEN wurde ! Ohne Messung kann man heute, 2020, jegliche Studien über Nährstoffe und Ernährung gleich wieder vergessen. Aber das wissen Sie ohnehin längst. Das MESSEN läutete nämlich eine neue Ära in der medizinischen Forschung ein. Ganz besonders in der

Ernährungsmedizin !

Quelle: REDUCE-IT-Studie, vorgetragen auf dem Kongress des American College of Cardiology im März 2020.

PS I: Bitte verzeihen Sie mir den folgenden Satz, aber ich möchte das schon betonen:. Wir in Roth sind wieder einmal eine der ersten Praxen in Deutschland, die routinemäßig Omega-3 mit der richtigen Methode (!) bestimmt, nämlich anhand des Omega-3-Index. Bei jedem Patienten. Automatisch.

PS II: Äußerst hörenswert ist auf YouTube auch ein aktuelles Gespräch von Prof. Dr. Jörg Spitz mit Prof. Schacky zum Thema Omega-3.

Vitamin C streng wissenschaftlich

Jeder von uns wird von seinen Glaubenssätzen geleitet. So schlummert in mir beispielsweise die ÜBERZEUGUNG, dass

Vitamin C eine der stärksten Waffen gegen Viren ist.

Übrigens auch gegen aggressive Krebszellen. Ich habe darüber einfach zu viele wissenschaftliche Beweise gelesen. Das hat die Bevölkerung nicht. Und viele sog. Experten haben das auch nicht. Die halten das für Unfug und Vitamin C für sozusagen „irgendein“ Vitamin. Laut DGE würden davon 110 mg am Tag reichen … Bitte lachen Sie jetzt nicht. Das ist vielmehr traurig !

Überzeugungen lassen sich auch nicht so leicht verändern. Außer … außer man wird schwer krank (EBV-Infektion) und ist nach Vitamin C-Infusionen in wenigen Tagen wieder gesund. Das wirkt ! Eine andere Methode ist der stete Tropfen. Und einen Solchen drucke ich Ihnen heute aus einem lustigen kleinen Büchlein mal ab:

Vitamin C rein, Virus raus

Aus bisherigen Studien weiß man, dass Vitamin C am stärksten wirkt bei den Patienten, die zuvor schlecht mit Vitamin C versorgt waren. Das trifft z.B. auf alle Raucher zu, bei Alkoholabusus, bei extrem einseitigen Diäten und zerkochtem Kantinenessen, bei Stress. Wichtig auch: Einen Vitamin-C-Mangel haben fast alle Männer über 65, also genau die Risikogruppe, die nach jeder Viruswelle am häufigsten sterben.

Man weiß weiters aus Studien, dass ein paar Hundert Milligramm Vitamin C täglich überhaupt keinen Unterschied machen !

Messbar wirksam wird Vitamin C nur in hoher Dosis: Bei beginnenden Infektionen empfehle ich 1.000 mg Vitamin C und 10 mg Zink alle 2 Stunden. Das verkürzt übrigens auch „die üblichen Erkältungen“. Bei heftigen Infektionen, Stichwort Corona, arbeiten Ärzte wie Hyoungjoo Shin in Südkorea mit 30.000 mg Vitamin C als Infusion. Ergebnis: „Some people got better after about 2 days and most had symptoms go away after one injection. Heißt übersetzt: Vitamin C rein, Virus raus.

Vitamin C stellt das Immunsystem scharf:

  • Vitamin C fördert die Antikörperproduktion,
  • stimuliert die Produktion von Interferonen (Proteine mit antiviraler Wirkung),
  • unterstützt die Bildung von Killerzellen, T- und B-Immunzellen,
  • steigert die Aktivität weißer Blutkörperchen (Granulozyten und Monozyten gehören zur zellulären Immunabwehr),
  • schützt die Zellmembran weißer Blutkörperchen vor Selbstzerstörung durch freie Radikale, die während der Immunabwehr entstehen,
  • schützt das Bindegewebe und damit die erste Abwehrbarriere,
  • stimuliert die Abwehrzellen der Darmschleimhaut
  • und verhindert die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen im Magen-Darm-Trakt.

Heißt umgekehrt: Ist zu wenig Vitamin C im Körper, ist das Immunsystem schwach. Das Vitamin steckt reichlich in Paprika, in Brokkoli und Beeren, in Kiwi, Zitronen, Orangen und, was viele nicht wissen, auch in Petersilie. Also, worauf warten Sie ? Essen Sie Leben ! Oder Vitamin C auch als Nahrungsergänzung.

QUELLE: Das neue Büchlein „Die 15 besten Tipps für ein starkes Immunsystem“. Kurz, knapp, streng wissenschaftlich gehalten. Ausdrücklich ! Denn dort wird das sensible Thema „Corona-Katastrophe“ zum Anlass genommen und auch meine Wortwahl ein bisschen ernsthafter.

PS: Und falls Sie Vitamin C noch immer unterschätzen sollten, dann verrate ich Ihnen, dass ich täglich mitunter 15 Gramm davon nehme. Siehe News „Vitamin C oder tausende Medikamente“ vom 10.05.2017. … Das ist das gut 130-Fache der DGE-Empfehlung.

Schadet zu viel Eiweiß den Nieren ?

Diese Frage stellen Sie mir jeden Tag. Ich antworte dann immer: “Was meinen Sie mit zu viel?” Dabei wurde das schon längst beantwortet. Zum Thema “Eiweiß und Niere” gibt es hunderte Studien. Aber weil die Frage immer und immer wieder kommt, liefere ich Ihnen hier gerne den aktuellen Wissensstand:

Zunächst geht es bei “Eiweiß und Niere” nie um die gesunde Niere, denn es gibt keine Obergrenze der Eiweißzufuhr für den gesunden Menschen !

Bei der kranken Niere ist das möglicherweise anders. Und weil tatsächlich nicht in den Körper eingebautes Eiweiß über die Nieren ausgeschieden wird, hat man einst Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion das Eiweiß möglichst verboten. Um die Nieren nicht „zu belasten“. Das klingt zunächst vernünftig …

Blöd nur, dass diese Menschen dann leider verfrüht gestorben sind. Die waren unterernährt. Heißt in der Sprache der Ärzte „Malnutrition“. Aber nicht nur das. Bei denen war auch das Immunsystem im Eimer, weil das nun einmal zu 100 % aus Eiweiß besteht. Und wenn man die Nieren (völlig überflüssig und falsch) durch weniger Eiweißkonsum schonen möchte, dann der Mensch mit völlig geschwächtem Immunsystem aber z.B. an Lungenentzündung stirbt – dann denkt man neu nach.

Das tat Prof. Gerd Hetzel von der Nephrologischen Universitätsklinik in Düsseldorf. Der meint, dass die früher allgemein übliche Eiweißeinschränkung heute nicht einmal mehr bei der „terminalen Niereninsuffizienz“ empfohlen werden kann. Also bei den schwerst Nierenkranken. Selbst bei denen empfiehlt Prof. Hetzel heute

0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht.

Also genau die gleiche Zahl wie bei gesunden Menschen. Denn:

Bei vielen Patienten mit einer terminalen Niereninsuffizienz besteht bereits eine Malnutrition, die durch diätetische Empfehlungen keinesfalls verstärkt werden sollte.

Hinzu kommt, dass in Studien nachgewiesen wurde, dass der Eiweißspiegel im Blut positiv mit dem Langzeitüberleben korreliert. Heißt also: Je höher der Eiweißspiegel im Blut, desto länger wird gelebt. Es geht wie gesagt um Nierenkranke! Darum auch das folgende Zitat:

Eine pragmatische Lösung stellt daher die Empfehlung dar, bei Diabetikern mit eingeschränkter Nierenfunktion (weniger als 50 % der Normalfunktion) die tägliche Eiweißzufuhr auf ca. 0,8 g pro kg pro Tag einzustellen. Das entspricht der Empfehlung der DGE auch für Gesunde.

Ist Ihnen etwas aufgefallen?

Da heißt es plötzlich „bei Diabetikern“ … Nierenkranke sind nämlich fast immer Diabetiker. Deren Nieren wurden folglich durch Kohlenhydrate zerstört, nicht durch Eiweiß. Und dann, wenn es zu spät ist, macht man sich über die Eiweißbelastung Sorgen ! Hätte man das nicht schon beim gesunden Menschen tun müssen … beim Thema Mehl und Zucker ?

Und vielleicht noch zum Nachlesen: 300 g Eiweiß pro Tag (News vom 23.12.2017)

Omega-3 statt ASS

Über 50 Mio. Menschen schlucken Jahr für Jahr 10 bis 20 Mrd. ASS‐Tabletten (am bekanntesten ist Aspirin) … gegen Entzündungen oder zur Blutverdünnung. Auch fast alle deutschen Ärzte verschreiben ASS. Und fast alle deutschen Ärzte wissen nicht, was sie damit anrichten. Sie folgen zwar Leitlinien (Richtlinien), die – allerdings – auf die Pharmaindustrie zurückgehen. Aspirin ist von Bayer …

Aber Sie wissen, dass ich nichts einfach so behaupte. In dieser Angelegenheit beziehe ich mich auf Prof. Dr. Olaf Adam, der wohl alles über Omega-3 weiß, was es zu wissen gibt. Ich zitiere:

  • Omega-3 wirkt wie das Aspirin, nur sanfter und umfassender.
  • Aspirin verhindert die Bildung von einigen Entzündungsstoffen, die den Weg zur Gefäßverkalkung bahnen, während Omega-3 alle diese Entzündungsstoffe hemmt.
  • Deshalb wirkt Omega-3 insbesondere bei Allergien, Asthma und entzündlichen rheumatischen Erkrankungen.
  • Aspirin wirkt durch eine chemische Reaktion. Omega-3 wirkt durch eine Verbesserung der Zellfunktion. Darum hat Omega-3 auch keine Nebenwirkungen, Aspirin schon.

Deutscher und deutlicher geht es nicht. Wieder einmal schlägt die Natur die Pharmaindustrie um Längen. Und dennoch schlucken täglich 50 Mio. Menschen das offenbar gefährliche Präparat, obwohl es für den gleichen Zweck ein ohnehin lebenswichtiges Naturprodukt gibt! Versteht das wer?

Die medizinische Wissenschaft hingegen weiß natürlich längst um den himmelhohen Unterschied zwischen den essentiellen Omega‐3‐Fettsäuren und dem Arzneistoff Acetylsalicylsäure, also ASS. (News vom 11.09.2017).

Die Eskimos, genauer gesagt die Inuit, essen täglich über 5 g Omega-3, lese ich. Die Deutschen begnügen sich mit bis zu 0,2 g. Die DGE empfiehlt 1 Gramm. Es ist wirklich hoch an der Zeit, dass sich da was ändert !! Das kaltherzige Profitdenken vielleicht zuerst …