Wozu mehr Sauerstoff ?

Leben ohne Sauerstoff ist nicht möglich. Das sagen irgendwie alle. Selbst Schulmediziner. Ob die wohl eine kontrollierte, randomisierte, Placebo-kontrollierte Studie mit hunderten Teilnehmern kennen, die beweist, dass man z.B. nach einer halben Stunde unter Wasser tatsächlich tot ist ? Eine solche, wissenschaftlich abgesicherte Studie wurde meines Wissens noch nicht durchgeführt.

Doch wir Frohmediziner glauben sehr wohl auch Büchern der Physiologie und finden dort als Tatsache aufgeführt:

  • Wer läuft, durchflutet seine Muskulatur rund 10 Mal stärker mit Sauerstoff.
  • Wer läuft, durchflutet sein Gehirn etwa doppelt so stark mit Sauerstoff.

Also höchst wünschenswerte Effekte, könnte man meinen. Doch werden solche mitunter überlesen oder wenn nicht, dann einfach so hingenommen. Darum drehe ich Ihnen das Ganze einmal um:

  • Wer nicht läuft, verzichtet in dieser Zeit auf 90 % des möglichen Sauerstoffes in der Muskulatur. 90 % !!!
  • Wer nicht läuft, verzichtet in dieser Zeit auf 50 % des möglichen Sauerstoffes im Gehirn.

Na, das klingt doch gleich ganz anders – oder ? Und da könnte man dann sehr wohl fragen: Ist in einem Zustand OHNE LAUFEN LEBEN noch MÖGLICH ? Oder poppiger formuliert:

Leben Nicht-Läufer eigentlich ?

Ja, schon. Zum Glück ! Fragt sich nur wie ?

Dahinter steckt übrigens der gleiche Gedanke wie bei den Nahrungsergänzungsmitteln: Wenn nur ein essentieller Nährstoff fehlt, dann ist man tot. Und wenn ein essentieller Nährstoff wie Magnesium, Eiweiß oder Omega-3 nur zur Hälfte da ist, ist man dann „halbtot“ ?

Sie kennen alle die Antwort. Ja, man lebt noch, aber nur wie ! Und dieses WIE können Sie tagtäglich besichtigen: Im Straßenverkehr, in den Fußgängerzonen usw.. Wenn man mal nicht ununterbrochen auf sein Mobiltelefon starrt, sondern seinen Mitmenschen ins Gesicht schaut. Auf die Körpersprache achtet. Sieht man dort Leben ? Lebensenergie ? Lebensfreude ?

Das mit den Nahrungsergänzungsmitteln haben schon Viele von Ihnen verstanden. Das mit dem Laufen und mehr Sauerstoff leider noch nicht ! Die lassen sich „mehr Sauerstoff“ einfach entgehen und vergeuden dadurch Lebenszeit.

Mehr Sauerstoff nämlich hebt die Körperfunktionen, insbesondere die Mitochondrien (Ihre Kraftwerke), sogleich auf ein völlig neues Niveau !

Erinnern Sie sich … an die Mitochondrien ? An das schöne Zitat von Rudolf Bolzius in den News 21.01.2020:

Ohne funktionierendes Mitochondrium fällt die Körperzelle in den Urzustand des Einzellers zurück. Und da gilt es dann, sich so rasch wie möglich zu vermehren, um zu überleben.

Genau das ist die Definition von Krebs ! Und Sie getrauen sich einfach weiter, Ihre Mitochondrien zu beleidigen … Jeden Tag, an dem Sie nicht laufen !

Gesundheit selbst bestimmen

Wer sagt Ihnen eigentlich, was Gesundheit ist ? Die Zeitschriften am Tisch in den Wartezimmern der Ärzte ? Google oder Webseiten über Leistungssteigerung und mehr Muskeln ? Schlankheitsinstitute ? Die könnte man zwar alle als Maßstab nehmen, doch verpasst man dann möglicherweise sein eigenes, echtes Wunder. Ich mache darum hier einen kleinen, aber hoffentlich klärenden Gedankenausflug in die Vergangenheit – und natürlich auch einen in die Zukunft.

Zur Zeit der alten Römer, irgendwann 100-200 n. Chr. entdeckte Galenos von Pergamon die Schriften des alten Griechen Hippokrates und entwickelt daraus eine Gesundheitslehre mit 6 Elementen:

  • Licht und Luft
  • Essen und Trinken
  • Bewegung und Ruhe
  • Schlafen und Wachen
  • Verdauung
  • Zügelung der Affekte

Kommen Ihnen die auch bekannt vor ? Klingt doch wie „Ernährung, Bewegung, Denken“ – nur anders formuliert. Das Ziel der alten „Diätetik“ war der geschickte Umgang mit dem eigenen Körper. Da ging es auch um die Kunst der Lebensführung. Und:

Der Maßstab war sich jeder selbst !

Heute, jedoch ? Heute ist unsere Vorstellung von Gesundheit derart durchsetzt mit

  1. dem Diagnose-Denken der Schulmedizin und
  2. den Schönheitsidealen aus den sog. Sozialen Medien,

dass wir gar keine eigene Vorstellung mehr entwickeln, was Gesundheit eigentlich ist ! Doch genau dort läge schon ein Keim zu jedermanns persönlichen Wunderheilung: Wenn man nämlich die jeweilige Normalität, die jeweilige GESUNDHEIT als MASSSTAB SELBST DEFINIERT, dann lösen sich viele Probleme in Luft auf.

Ein Problem hat man für gewöhnlich immer dann, wenn der Ist-Zustand und der Soll-Zustand nicht zusammenpassen. Sei es, weil man nicht entsprechend handeln kann (mangelnder Realismus) oder will (Faulheit) … Kurz gesagt: Lebt man im Einklang mit seiner „Wunsch-Welt“, so verschwänden wohl alle Probleme. Automatisch !

Und wenn Ihnen diese News ein bisschen nebelhaft erscheinen, Sie sozusagen nur Bahnhof verstehen, dann gibt es jetzt NEU ein Büchlein, das Ihnen vom Titel her aus 2014 bekannt ist. Heißt nunmehr folgerichtig „neue wunder der heilung“.

Bild: www.strunz.com

In den News 03.05.2018 hatte ich „moniert“, wie es so schön heißt, dass für Sie , liebe Leser, Wunder der Gesundheit immer selbstverständlicher werden. Manche Patienten setzen Wunder gar voraus, wenn Sie mein Sprechzimmer betreten. Das stört mich ein bisschen, denn für mich bleibt jedes einzelne Wunder, sprich jede Heilung, immer noch etwas Neues, Unerhörtes, Unerwartetes !

(Noch) akzeptiere ich dieses Verhalten aus folgendem Grund: Wer schon vorher an die Möglichkeit einer (Wunder-)Heilung glaubt, der hat die Hälfte des Weges bereits hinter sich. Und da wir schon ganz konkret bei Wunderheilungen angelangt sind, darf ich Ihnen vielleicht auch nochmals 2 geheimnisvolle Schalter (News 06.05.2016) ans Herz legen. Für das Umschalten von Krankheit auf Wunder:

  1. Beschließen Sie zu kämpfen. Das heißt, laufen Sie einfach los !
  2. Beschließen Sie zu beten: Das heißt, bitten Sie um Hilfe.

QUELLE: „neue wunder der heilung“ erscheint am 11.11.2019 im HEYNE Verlag

Erfolg ist eine Technik

Das sollte all die unter uns interessieren, die Erfolg eher seltener haben. Aber genau wissen, warum: Die Anderen sind schöner, redegewandter, dynamischer, durchsetzungsstärker oder einfach nur kräftiger. Kurz und gut: besser oder zumindest überlegen. Das kann natürlich wirklich so sein … Nun könnte man sich hinsetzen und zu weinen beginnen – wie das Millionen Menschen auch tun – bevor man resigniert. Oder zeitgleich die Technik des Erfolgs erlernen. Die gibt es nämlich?

Dazu muss ich ausnahmsweise mit einem wahrscheinlich schwer verständlichen Satz von Scott Jurek beginnen. Der US-Amerikaner ist einer der erfolgreichsten Ultra-Marathon-Läufer dieser Welt und auch Buchautor:

Man schließt die Ermüdung in die Arme, anstatt sich vor ihr zu ducken.

Ganz ähnlich klingt Lisa Smith, Gewinnerin des 6-tägigen Ultra-Marathons quer durch die Sahara, wenn sie über Erschöpfung spricht. Gar so, als handele es sich um ein verspieltes Haustier:

Ich mag das Biest. Ich freue mich auf seinen Auftritt, jedes Mal, wenn es sich zeigt, komme ich besser mit ihm zurecht. Wenn man das Biest jedoch hasst, kann man nicht mit einem Sieg rechnen. Die einzige Möglichkeit etwas für sich zu gewinnen, ist, es zu lieben, was Ihnen jeder Philosoph wie auch Genetiker bestätigen wird.

Dahinter steckt die Idee mit der Stufe. Mit der neuen Stufe … einer neuen Definition von „normal“.

Normal ist, so glauben wir, schmerzfrei zu leben. Schön. Hat man jedoch täglich große Schmerzen, so verzweifelt man. Resigniert. Anderseits könnte man sein Leben einfach neu definieren. Normal wäre dann jetzt neu: Schmerzen haben ! Dann könnte man sogleich neue Stufen erklimmen – oberhalb dieser neuen „Normalebene“ – und leben wie alle Anderen. Das alles auf der adaptierten, ganz neuen Basis:

Normal ist, Schmerzen zu haben … Wie klingt das für Sie ?

Das hatte ich Ihnen schon ein Mal am Beispiel „Ironman Hawaii“ erklärt. Nach Schwimmen, nach Radfahren … fängt man völlig erschöpft an zu laufen. Nach so 3 km, auf der Kuppe eines Hügels, fühlt man sich absolut am Ende. Erschöpft und leer. Manche geben dann auf … Wir hingegen definieren ab jetzt so einen

Erschöpfungszustand als die neue Ausgangsbasis !

Ist ab jetzt unser „normal“. Und dann schauen Sie doch mal, ob Sie nicht vielleicht doch noch Gas geben können. So wie man das üblicherweise beim Training – ohne diese Erschöpfung – auch tut. Und suggerieren Sie sich, dass man einen Normalzustand (hier die maximale Erschöpfung) endlos aushalten kann. Sie glauben gar nicht,

was dann noch alles möglich wird …

Das alles kann man auch auf den Alltag übertragen. Auf die Erschöpfung nach 14 Stunden Arbeit. Und jetzt liegt noch ein Haufen vor Ihnen, den Sie in der Nacht bewältigen müssten. Morgen früh frägt der Chef danach. Sie können aber eigentlich nimmer. Sind nur mehr fürchterlich müde … Das ist der Jetzt-Zustand. Und den erheben Sie jetzt zum neuen Normal-Zustand.

In Wahrheit verwenden bereits Millionen Menschen diese Technik – notgedrungen und gegen ihren Willen. Es ist jedoch etwas Anderes, diese Technik bewusst anzuwenden, weil man sich des anschließenden Erfolgs viel bewusster wird. Um noch einmal die Läufer-Legende Scott Jurek zu zitieren:

Ich habe mir in allen Wettkämpfen die Fähigkeit angeeignet, mich immer noch mehr anstrengen zu können, wenn es immer schlimmer für mich aussah.

Der konnte also auf eine immer neue Stufe der Erschöpfung klettern und sie als normal betrachten. Daher weitermachen. Daher gewinnen ! Diese Technik kann man üben. Gehen Sie an Ihr Limit ! Oder am einfachsten: Rennen Sie mal 100 km. Rennen !

QUELLE:  Ch. McDougall „Born to run“ (S. 171)

Zum Thema passend: Ganz plötzlich brillant werden (News v. 24.01.2019),  Sie sind der Boss (News v. 15.12.2017), Wer wird Milliardär ? (News v. 30.03.2017), Gewinnen trainieren (News v. 22.11.2016)

Epigenetik ist die Erlösung der Menschheit von Krankheit

Jeden Tag bestätigt sich auf’s Neue, welch wunderbare Entdeckung die Epigentik ist. Heißt in den Worten von Dr. Ulrich Strunz: „Benimm dich gemäß der Natur und du hast nichts zu befürchten!“ Deren Erfolge seien so sensationell, das sie von Kassen- und Spitalsärzten (der Schulmedizin) natürlich nicht zu glauben sind. Und weil man das nun wisse, müssten auch die Medizinbücher neu geschrieben werden, ist Dr. Strunz überzeugt. „Die Bisherige ist außerdem die sitzende Medizin. Noch gar nicht entdeckt ist die laufende Medizin.“

Epigentik ist aber keine Wunderheilung, sondern bedeutet vielmehr:

  • Natürliches Verhalten, zurück zur Natur, zurück zur Trias aus Ernährung – Bewegung – Denken (Meditation). (2016)
  • Dass nicht die Schulmedizin und nicht die Pharmaindustrie Menschen heilen, sondern nur das genetisch korrekte (evolutionsgerechte) Leben, das noch dazu mehr Lebensfreude und Lebensenergie in sich birgt. (2015)
  • Epigenetik ist die Erlösung der Menschheit von Krankheit. (2014)
  • Epigenetik nämlich lässt Krankheiten erst gar nicht entstehen. (2014)
Die Epigenetik geht z.B. mit Vitamin D erfolgreich gegen das Hepatitis C Virus vor … (Bild: obs / MSD Sharp & Dohme GmbH)
  • Epigenetik ist die Lehre von den kontrollierbaren Genen, wovon wir 98 % ein- und ausschalten können. (2014)
  • Epigenetik beweist die Tatsache, dass Krankheiten und Zustände auf den Lebensstil reagieren. (2014)
  • Epigenetik ist Eigenverantwortung – ohne Medikamente, ohne Krankenhaus usw.. (2012)

Und weil Dr. Strunz über „die neue Heilkunst Epigenetik“ so ausführlich wie eindrucksvoll berichtet hat, empfehlen wir vom Molner Health Center Ihnen, die besagten 5 News im Original nachzulesen! Hier also die Links dazu samt den wichtigsten Zitaten daraus:

Epigenetik: Teil 1     (01.06.2014)

  • Epigenetik ist Teil der Frohmedizin und propagiert im Gegensatz zur Drohmedizin „joy of living“ und nicht „fear of death“.
  • Heutige Medikamente setzen nur an ein paar hundert Zielmolekülen an. Die menschliche Zelle hat aber 2 Mio. solcher Zielmoleküle.
  • Umschmeichle deine Gene und sie verwöhnen dich!

Epigenetik: Teil 2     (08.06.2014)

  • Gene umschmeicheln heißt: Ernährung – Bewegung – Denken (Meditation)
  • Tägliches Jogging (Bewegung) verlängert das Leben jeder einzelnen Körperzelle!
  • Man kann sich nicht nur gesund laufen, sondern auch reich: Glauben Sie Dr. Strunz oder fragen Sie so manchen Spitzenmanager!

Epigenetik: Teil 3    (15.06.2014)

  • Eiweiß (Methionin) kann Krebsgene stumm schalten.
  • Selen und Vitamin E verhindern Krebs, sogar getrennt voneinander!
  • Vitamine und Omega-3, das 3. Standbein genetisch korrekter Kost, verlängern das Leben (die Telomere).
  • Omega-3 verdünnt das Blut (verhindert Herzinfarkt) und ist im Prinzip so wichtig wie Eiweiß.

Epigenetik: Teil 4    (22.06.2014)

  • Genetisch korrekte Kost besteht aus Eiweiß, Omega-3, Vitaminen und Mineralstoffen.
  • Kein Mensch braucht Kohlenhydrate oder Zucker. Nur aggressive Krebszellen wollen sogar 31 % mehr davon !! Krebszellen ohne Zucker sterben …
  • Eiweiß aktiviert u.a. das Gen „PPAR delta“, das schlank und ausdauernd macht.

Epigenetik: Teil 5     (29.06.2014)

  • Jeder Mensch hat einen „Fettverbrennungsmotor“.
  • Kohlenhydrate stoppen die Fettverbrennung.
  • Man sollte weniger an der Heilung von Krankheiten herumprobieren, sondern eher gleich das gesunde Leben verlängern! (Zitat Prof. Jens Brüning)