Vitamin D ist ein Sammelbegriff und als Nahrungsergänzung nötig

„Vitamin D3 kommt zwar in tierischen Lebensmitteln vor, ist aber jenes Vitamin D, die der Körper bei ausreichend Sonnenlicht selbst herstellen kann. Vitamin D2 dagegen ist in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Es wird im Körper in das proaktive Vitamin D3 umgewandelt und dann von Leber und Nieren in die biologisch aktive Form gebracht“, weiß Oliver Hanke vom Hamburger Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln GloryFeel.

Foto: obs / GloryFeel GmbH

Vitamin D ist lebenswichtig und wird bekanntlich durch die Sonne in der Haut gebildet. Jedoch haben 41 % der Deutschen „suboptimale Vitamin D-Blutwerte“, denn in den Sommermonaten würden zumeist Sonnenmilch & Co die Produktion von Vitamin D verhindern. „Sonnenschutzmittel lassen die für die Vitamin D3-Bildung wichtigen UV-B Strahlen der Sonne nicht durch. Also findet im Sommer kaum ein Auftanken der Vitamin D3-Speicher statt“, so der Experte. Und spätestens jetzt im März seien die Vitamin D-Vorräte deshalb aufgebraucht.

Im Vergleich zur Sonne spielen laut Hanke Lebensmittel für die Vitamin-D-Versorgung die kleinere Rolle. „In nennenswerten Mengen kommt Vitamin D nur in solchen Lebensmitteln vor, die wir traditionell selten auf dem Tisch haben: Dorschleber, Shiitake-Pilzen, fettem Fisch, Innereien, Eiern und Champignons.“ Jedoch müsste man täglich 6-7 Eier, 10 kg Quark oder 1 kg Champignons essen, um den normalen Vitamin D-Bedarf bei fehlender Eigensynthese durch den Körper zu erreichen. Dieser liege laut DGE bei 20 mcg pro Tag.