Wie hoch ist Ihr Insulinwert ?

„Der 5. Krug“ klingt in etwa so wie der 3. Dan. Also etwas sehr Erstrebenswertes, Exklusives. Und genau das ist damit auch gemeint: Es geht nämlich um das 5. Nachschlagewerk von Robert Krug. Der aus Kassel stammende Wirtschaftsinformatiker sollte Ihnen schon aus mehreren News (u.a. 23.10.2020, 27.01.2020) bekannt sein. Ein deswegen so bemerkenswerter Autor wie auch „Lebensberater“, weil er oft genug das, was er verkündet,

an sich selbst ausprobiert !

Da misst er z.B. seine Ketonkörper nach dem Essen, vor dem Essen, nach dem Sport. Misst z.B. seinen Insulinspiegel in Abhängigkeit von der Ernährung … und schreibt dann auch ein Buch darüber. So geschehen mit

DER FASTENKOMPASS
Insulin ganzheitlich verstehen

Auf 176 Seiten möchte Krug uns einen wissenschaftlich fundierten Ratgeber an die Hand geben, durch den man dann entscheiden könne, welche Form des Fastens für einen am besten geeignet ist. Damit seien die Themen Insulin und Insulinresistenz eng verbunden. So müsse man wissen, schreibt Krug, dass eine Insulinresistenz bereits 10-20 Jahre vor dem Diabetes Typ 2 existiere. Und wie man das feststellen und beseitigen könnte, das steht auch in diesem Buch.

Es ist also voll mit praktischen Tipps und Anleitungen, wie man nicht nur seine Gesundheit, sondern auch die Lebensqualität dramatisch verbessern könnte. Falls Sie also Lust haben, diese Thematik einmal nicht aufgehängt am Wort „Kohlenhydrate“ oder an „Zucker ist Gift“ (laut Prof. Lustig) zu erfahren, sondern am tatsächlichen Feind Insulin, dann liegen Sie mit diesem Band goldrichtig.

Demnach sollte man einen Insulinspiegel von unter 5 µU/ml aufweisen, besser noch maximal 3 µU/ml.

Haben Sie Ihren Insulinspiegel schon einmal gemessen ? Und sind Sie dabei auch schon mal erschrocken ? Diabetiker haben in der Regel 20–40 µU/ml. Bis 25 µU/ml bezeichnen Labore das als „üblich“ oder „normal“. Aber Inzwischen kennen Sie ja den Unterschied zwischen dem „Normalwert“ (bei Ihrem Internisten) und dem anzustrebenden „Sollwert“ (der Frohmedizin). Ist für gewöhnlich ein haushoher Unterschied und eine völlig andere Art, das Leben zu betrachten.

Nun vielleicht zu einigen Kostproben aus dem an Wissen überfließenden Büchlein, was denn Insulin im Körper so macht:

  • Insulin speichert Fett in den Zellen.
  • Insulin reduziert die Fettverbrennung in den Zellen.
  • Insulin stimuliert die Nieren weniger Natrium auszuscheiden. Die Folge sind Ödeme, Wassereinlagerungen.
  • Insulin führt zu einem höheren Verlust von Magnesium.
  • Insulin führt zu einem höheren Ausstoß an Stresshormonen wie Cortisol
    usw. usw. usw.

Besonders interessant finde ich ein Kapitel über die Autophagie. Also die nachhaltige Müllabfuhr in den Körperzellen. Dabei ist folgender Satz hervorzuheben:

Unser Mikrobiom (Darmflora) produziert Spermidin aus L-Arginin.

Sind Ihnen hoffentlich alles wohlvertraute Begriffe. Haben immerhin mit mehr Energie, Jugendlichkeit und längerem Leben zu tun … Und noch 2 Leckerbissen aus dem 5. Krug:

Bei Insulinresistenz kann man als Mann Erektionsstörungen bekommen und Männer wie Frauen Osteoporose ?

Bei No carb sinkt der Blutzuckerspiegel recht rasch, aber noch lange nicht der Insulinspiegel.

Haben Sie das gewusst ?

QUELLE: „Der Fastenkompass“ von Robert Krug. Erschienen im Kailo Verlag.

Zitat Dr. Strunz am 21. Januar 2021

Die Universität Frankfurt hat bewiesen, dass Patienten, die abnehmen wollten und kontrolliert auch alles richtig machten, nicht oder kaum an Gewicht verloren, solange der Eisenspeicher Ferritin unter 30 ng/ml lag. … Unter 30 ng/ml gilt in Deutschland als Normalbereich !

Meine Jahrzehnte langen Laufexperimente lassen mich sagen: Anständige Geschwindigkeit und eine gute Ausdauer erleben Frauen ab Ferritin 60 ng/ml, Männer ab 130 ng/ml. Wobei ich aber tief im Herzen an diesen Unterschied gar nicht glaube …

Dass jemand nicht abnehmen kann, muss aber nicht einzig und allein am niedrigen Ferritin liegen. Ich kenne inzwischen viele andere Messwerte, die ebenfalls in Ordnung sein müssen, wenn man ordnungsgemäß abnehmen möchte. Darunter Testosteron, HGH, Zink, Cortisol und EBV-Titer.

Originalbeitrag:  Ich kann nicht abnehmen

Sie fragen nach Bluttuning ?

Die Kunst, schwierige Zusammenhänge schnell und einfach zu erklären, besteht oft darin, mit einem einzigen Wort ganze Bilder zu malen. So hatte ich einmal versucht, den komplizierten Vorgang des „Bluttunings“ bildlich zu übersetzen. Selbstverständlich in einer Absicht: Ich möchte Sie verführen ! Ihnen ein erfüllteres Leben mit deutlich mehr Lebensfreude und Lebensenergie schmackhaft zu machen.

Das Ziel von Bluttuning !!

Also hatte ich einmal – abgedruckt – eine Auswahl der im Blut messbaren Nährstoffe und Substanzen aufgezählt und diese mit einem Glücks- oder Schreckensbild hinterlegt. Diese lauten:

BlutwertAuswirkung
BlutzuckerDiabetes
HarnsäureGicht
CholesterinHerzinfarkt
HomocysteinHerzrisiko
Entzündungswert RFRheuma
TumormarkerKrebs
KreatininNierenstörung
SchilddrüsenhormonFettverbrennung, Leistungsfähigkeit
Quecksilber (Gift)Gehirn, Nerven
HämoglobinSauerstofftransport im Blut
GesamteiweißImmunsystem, Hormone
FerritinLeistungsfähigkeit
MethioninKrebs
LysinVirenabwehr
Bild: www.strunz.com
BlutwertAuswirkung
PhenylalaninGlück !
HistidinRegeneration
Oxidative BelastungKrebs
B-Vitamineu.a. gute Laune, Nerven, Regeneration
Vitamin CImmunsystem, gute Laune, Fettverbrennung
Vitamin D, Eu.a. Krebs
NatriumKreislauf
KalziumStress
KaliumLeistungsfähigkeit
Magnesiuminnere Ruhe
ZinkImmunsystem
KupferBlutbildung
SelenKrebs
TestosteronMuskelaufbau, gute Laune
ÖstradiolKnochen
CortisolStress

Und einer dieser Blutwerte, eine einfache Zahl also, kann über Glück und Unglück im Leben entscheiden ! Ein Leben, das man übrigens selbst in der Hand hat. Gene machen doch nur geneigt ! (News 27.09.2016) Heißt in der Frohmedizin Eigenverantwortung und Selbstheilung. Dazu ist es auch ganz praktisch, dass es Laborärzte gibt, die nicht herumdiskutieren, sondern EINFACH NUR BLUTWERTE BESTIMMEN. Deren Deutung bzw. Auswertung steht ohnehin regelmäßig in meinen News !

QUELLE: Das Buch „wunder der heilung“ von 2014 (SPIEGEL-Bestseller) kürzlich NEU erschienen als Taschenbuch. Da steht wieder einmal buchstäblich alles drin ! Die Antworten auf Ihre bisherigen wie auch künftigen Fragen über Bluttuning gibt’s also schon …

Laufen als Heilmittel

Laufen war für mich persönlich der Eintritt in eine neue Welt. Eine andere Realität. Beim Loslaufen lasse ich mich stets fallen wie in ein Daunenkissen und fühle mich aufgehoben – aber bin … woanders. Hier in den News ist auch immer wieder von „Geborgenheit“ die Rede: Laufen schafft für mich so eine Geborgenheit. Dann kann es auch noch so ein täglicher „Mini-Urlaub“ sein, wodurch man sich aus dem Alltag einfach (kurz) ausklinkt. So stand es einmal in einer E-Mail des Tages.

Laufen kann man aber natürlich auch fern aller Emotion ganz rational und wissenschaftlich betrachten. An Hand von Fakten … So eine außerordentlich gekonnte, präzise Aufstellung der Gründe für das Laufen könnte Ihnen schon bekannt sein. Die stand nämlich schon in dem Büchlein „das geheimnis der Gesundheit“ von 2016, erschienen by Heyne. Daraus hier nochmals das Wichtigste:

Laufen als universelles Heilmittel

Aus medizinischer Sicht ist der Effekt des Laufens wunderbar. Erstens für den ganzen Körper und zweitens auch für die Seele.

GEHIRN: Läufer geben dem Gehirn die Chance, mit viel mehr Dopamin, Serotonin und Noradrenalin arbeiten zu dürfen. Das macht froh ! Umgekehrt gilt: Sind zu wenige dieser Botenstoffe da, so kann es zu Depressionen kommen.
Durch Ausdauertraining gelangt auch bis zu 10 Mal mehr Sauerstoff in das Oberstübchen, was das Denken und die Kreativität auf ein ganz anderes Niveau hebt.

HERZ: Laufen stärkt das Herz und macht es fit. Die Blutbahnen bleiben elastisch, die Durchblutung wird besser, Blutdruck und Blutzucker wieder normal. Durch die höhere Belastung arbeitet das Herz sogar effektiver. Und selbst die Harnsäure wird weniger. Das wiederum hilft gegen Gicht.

LUNGE: Je mehr man läuft, desto mehr Lungenbläschen kann man nutzen. Und je mehr Vitalkapazität, desto mehr Ausdauer.

IMMUNSYSTEM: Laufen aktiviert die Killer- und Fresszellen im Körper. Dadurch sinkt die Infektionsgefahr !

KNOCHEN: Ausdauertraining stärkt die Gelenke, Muskeln, Knochen, Knorpel, Bänder und Sehnen des Körpers. Dadurch und auch durch regelmäßiges Krafttraining hat Osteoporose kaum eine Chance. Und auch Arthrose …

STRESS: Wer läuft, verringert das (gefährliche) Stresshormon Cortisol. Man kann dann auch besser schlafen.

Tägliches Laufen machen den Körper und Geist genau zu dem, was von der Evolution vorgesehen war: schlank, fit, kreativ uvm. Und wie Sie wissen, ist die Natur da sehr gerecht. Wer nicht läuft, der bekommt etwas Anderes: Zivilisationskrankheiten !

Zum Nachlesen:  Laufen und seine 12 Vorteile (News 13.08.2020)

Heißhunger auf Süßes

Den haben die meisten von uns, weil sie – anders als die Kinder, anders als der Steinzeitmensch und anders als die heute noch lebenden Naturvölker – täglich am Schreibtisch kleben. Statt draußen herumzulaufen, bis man so müde würde, dass man einfach einschläft. Einfach so einschläft – nicht dank Fernseher, Alkohol oder Schlaftabletten.

Da sitzt man also unter Hochdruck am Schreibtisch, ohne dem Körper eine Chance zu geben, diesen Druck auch wieder loszuwerden. Damit ist man eindeutig im Stress und fühlt sich heutzutage vielleicht sogar noch ziemlich wichtig, aktiv in jedem Fall und u.U. auch erfolgreich. Nur: Leider ruiniert man sich dadurch die Gesundheit !

Und zwar so:

  • Bei Stress fährt der Körper seine Aktivität hoch.
  • Dazu wird Cortisol freigesetzt. Das erhöht den Blutdruck und bringt die Leber- und Muskelzellen dazu, gespeicherten Zucker (Glykogen) freizusetzen. Aber auch (unsinnige) Diäten können Cortisol dauerhaft erhöhen, denn unser Gehirn wertet den Entzug von Nahrung schnell als Bedrohung !
  • Dieser freigesetzte Zucker überschwemmt das Blut. Und wie immer steigt, wenn der Blutzuckerspiegel steigt, auch das Insulin – obwohl man noch nicht einmal etwas gegessen hat.
  • Kurz darauf stürzt der Blutzucker ab, worauf der Körper (pflichtbewusst) meldet: „Hunger !“ Und zwar: „Hunger auf Zucker !“ Schlimm …
  • Zusätzlich dazu gibt’s den immer noch hohen Cortisolspiegel … für die vermehrte Produktion des Hormons Ghrelin. Das kurbelt den Appetit weiter an. So kommt es dann, dass Menschen „auf Diät“ ständig und oft sogar zwanghaft an Essen denken müssen oder auch von regelmäßig von Heißhungerattacken überrumpelt werden. Eine höllische Achterbahn für Körper und Seele …

Würden wir allerdings so wie in der Steinzeit leben und uns täglich abrackern müssen bis zum sprichwörtlichen Geht-nicht-mehr, dann würde auch unser Stresssystem noch herrlich funktionieren. Heute jedoch ist das zumeist alles anders ! Man muss dazu seinem Körper aktiv (!) die Chance geben. Aktiv die Chance einräumen, den Stresspegel auch wieder herunterzufahren. Durch Sport, durch Meditation – das möglichst jeden Tag.

Und wussten Sie, dass

Stress massiv Tryptophan verbraucht. Das daraus resultierende tiefe Serotonin ist dann mit-verantwortlich für den Heißhunger. Doch kaum hebt man sein Tryptophan an (Sie wissen, wie das geht oder ?), so verliert man auch die quälende Zuckersucht. Ist kein Geheimnis, sondern schon tausendfach erprobt wie gelobt. Unser Leben wird nämlich von Neurotransmittern bestimmt. Und da gibt es im Gehirn grob nur 2 solcher Signalwege:

  • Dopamin für den Antrieb
  • Serotonin für das Glück

QUELLE: Solche interessanten Dinge stehen doch tatsächlich in einem meiner wichtigsten Bücher, nämlich „Warum macht die Nudel dumm?“ (2015, S. 91.). Erinnern Sie sich noch an Kapitel wie „Je dicker der Bauch, desto kürzer das Leben“ oder „Was wieder schlau macht ?“

BMI 20

Frägt man Menschen nach ihrem Lebensziel, dann kommen zumeist folgende Antworten: Ein langes Leben, Gesundheit, Reichtum, eine glückliche Familie haben und ähnliches. Und was auch immer als Lebensziel genannt wird, im Prinzip geht es immer auch um die GEFÜHLE (dahinter). Hehre Ziele also …

Nun kann man dieses „Glück“, sein Lebensziel, auch ein bisschen vorsichtiger formulieren und dennoch MACHTVOLL ! Liegt vor mir eine Postkarte mit 6 Zeilen handgeschrieben. Anrede „Bester Doc“. Und da definiert eine Dame sehr sehr klug das Ziel ihres Lebens. Das sie sogar auch schon erreicht habe.

Haben Sie Ihr Lebensziel auch schon erreicht ?

Dort steht:

UNKAPUTTBAR und GUTER DINGE

Gefällt mir außerordentlich gut, diese Formulierung. Umfasst schließlich Körper und Geist. Im Original klingen die 6 Zeilen so:

Bester Doc, morgen werde ich 75. Dank Ihrer Bücher und News habe ich BMI 20, heute Nacht Ruhepuls 51 und laufe fast jeden Tag mindestens 45 Minuten. Ich bin auch nie krank, sondern fühle mich meist unkaputtbar und guter Dinge. Meine Krankenhauszusatzversicherung habe ich gekündigt …

Halt, stopp ! Haben Sie die entscheidenden Worte achtsam gelesen, nicht nur überflogen. Da wurde nämlich auch ein Geheimnis verraten:

BMI 20

Ist das Ideal. Der optimale Body Mass Index. Die Frohmedizin weiß sehr sehr genau, dass man mit BMI 20-24 am längsten lebt ! Das ist für mich entscheidend, am längsten zu leben. Und bitte, dort steht nicht BMI 19 oder BMI 25 oder gar BMI 30, sondern BMI 20. Den hat z.B. auch mein großes Vorbild Alberto Contador, TdF-Sieger 2007 und 2009.

Alberto Contador 2010 bei der Präsentation des Astana Cycling Teams in Wien. (Foto: MHJ)

In normaler Kleidung ist der 1,76 m große Spanier ein schmales Bürschchen. Auf dem Rennrad aber wuchsen dem ganz plötzlich Oberschenkelmuskeln, vor denen man richtig Angst bekam. Der war ein reines Muskelpaket. Rein heißt Körperfett 3 %. Selbstverständlich höchst gesund. Top fit ! Von wegen 3 % Körperfett sind krank …

Doch zurück zu unserer jungen Dame mit ihren 75 Lenzen:

  • BMI 20 heißt tadellose Ernährung und kaum Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln.
  • BMI 20 heißt auch tadellose Blutwerte. Da müssen Fettverbrennungswerte wie Ferritin, Testosteron, Wachstumshormon, Taurin, Cortisol einfach stimmen.
  • BMI 20 und jeden Tag laufen heißt ein tadelloses Herzkreislaufsystem mit z.B. Ruhepuls 51.

Apropos Ruhepuls ! Wie hoch ist denn der bei Ihnen ? Wissen Sie nicht. Dann zählen sie doch gleich jetzt. Jetzt. Sofort. Und berechnen danach auch Ihren BMI. Das geht z.B. hier und dauert vielleicht 10 Sekunden ! (Anmerkung von Molner Health Center) Sind Sie auch schon „unkaputtbar und guter Dinge“ ? Wenn ja, dann haben Sie LEBEN begriffen !