Folsäure und B12

Homocystein sollte man kennen. Ist ein Risikofaktor …. für Gefäßverkalkung. Wird leider dennoch häufig genug nur auf ausdrücklichen Wunsch im Blutbild mitbestimmt. Homocystein entsteht aus der Aminosäure Methionin, wird aber umgehend wieder zurück verwandelt. Unschädlich gemacht. Erhöhtes

Homocystein gilt als Risikofaktor für Schlaganfall und Herzinfarkt.

Und warum ?

  • Homocystein schädigt direkt die Innenseite der Blutgefäße.
  • Homocystein oxidiert Lipoproteine, die in die Wände der Blutgefäße wandern und sie dann aufquellen.

Erhöhtes Homocystein also schadet den Blutgefäßen. Ist vielen von Ihnen egal. Weiß ich, weil Risikofaktoren zähle ich Ihnen bei der Blutanalyse auf – ganz im Unterschied zur Universitätsklinik. Lässt Sie trotzdem kalt. Und warum ?

Weil man Risikofaktoren noch nicht spürt !

Das alles trotz des mittlerweile sehr bekannten Satzes: Man ist so jung oder so alt wie seine Blutgefäße. Also bitte, warum dann nicht auch 0 Risikofaktoren ? Meine Aufgabe ist es dann, Sie aufzuwecken. Ihr Interesse anzufachen. Also rede ich nicht über Gefäßschäden wegen Homocysteins, sondern über

Demenz oder Verblödung.

Das wirkt, denn wer Demenz einmal an einem Freund oder Verwandten miterlebt hat, der oder die bekommt tatsächlich Angst. Stand übrigens schon in den News vom 14.04.2010. Also erzähle ich Ihnen jetzt eine Studie (Europ J Nutr, 53, (1) 277 (2014), in der gezeigt wurde, dass

Homocystein Demenz verursacht. Und zwar recht schnell und kräftig !

Misst man ein Homocystein von über 14 Mikromol/l statt unter 10 Mikromol/l, dann hat man ein fast 3-faches Risiko für Demenz (234 % plus bzw. 272 % plus). Ihr Homocystein liegt in aller Regel zwischen 10 und 20. Ganz selten unter 10, wo es hingehört.

Dabei kann man Homocystein kinderleicht beseitigen.

Viel, viel einfacher als z.B. Cholesterin oder Zucker. Homocystein normalisiert sich regelmäßig dann, wenn man messbar genug

Folsäure und Vitamin B12

im Blut hat. Messbar ! Das erreicht man als Junior (bis 60 Jahre) ohne Weiteres mit der üblichen Kapsel Vitamin B-Komplex. Danach, als Senior, wird´s schwieriger: Der Magen nimmt dann Vitamin B12 kaum noch auf. Was dann ?

  • Vitamin B12 regelmäßig spritzen lassen. Tu ich auch !
  • Vitamin B12 sublingual versuchen – und zwar 1 mg täglich.

B6, B12 und Folsäure sind die klassischen Mittel gegen Homocystein ! (News 10.06.2011)

Nach 40 Ärzten die logische Heilung

Diese News umfassen so etwa 4 Seiten Text. Ich hoffe, das ist Ihnen nicht zu lang ! Wir leben ja heute in einer Zeit, wo man schnell auf den Punkt kommen muss. Um noch gehört zu werden. Darf ich trotzdem ?

Saß mir neulich ein armer Vater gegenüber. Der 4-jährige Sohn leidet an Neurodermitis. Endogenes Ekzem. Die Haut ist offen und blutet im Gesicht und an den Handgelenken. Der junge Vater war bei 40 (!) Ärzten gewesen. Umsonst. Neurodermitis ist nicht heilbar, hieß es immer wieder. Hatte mir dann aber doch noch zugehört …

Und seinem kleinen, blutenden Stammhalter ein bisschen Eiweißpulver in den Saft gemischt. Dazu ein Multivitamin-Präparat und auch ein bisschen Zink (aus seinem eigenen Depot).

Der Bub war nach 2 Tagen geheilt. Von Neurodermitis !

Hab‘ ich dann nachgefragt, ob es besser wurde. Worauf der Vater energisch und laut wiederholte: „Geheilt ! Die Haut war seit 4 Jahren zum ersten Mal nicht mehr blutig, sondern geschlossen, glatt, verheilt.“

Das bestätigt die schlichte Wahrheit:

Jede Heilung ist Selbstheilung ! Eiweiß und Vitamine helfen, weil der Körper mit Hilfe von molekularer Medizin seinen eigenen Weg findet.

Nicht jedes Kind mit Neurodermitis wird danach gleich aussehen wie Barbie oder Ken. Doch Fakt ist: Die Kleinen leiden weniger. Viel weniger. Es fällt eine Last ab. Molekulare Medizin, wie ich sie verstehe, wie ich sie täglich anwende, ist nichts weiter als angewandte Naturwissenschaft, beruhend auf einer Grundidee der alten Griechen:

Die Welt ist aus Teilen zusammengesetzt.

Das ist – wohlverstanden – keine objektive Tatsache, sondern eine Annahme. Aber weil ich nun einmal so geschult worden bin, sehe ich den Menschen nicht nur, aber doch auch, als faszinierende Anhäufung von Atomen. Von Molekülen. Zwischen denen Energie, zwischen denen Information hin und her flitzt. Und Gesundheit ist nichts weiter als alle notwendigen Atome beisammen zu haben. Und zwar dort, wo sie sein sollen.

Und wir wissen genau, was das heißt. U.a. aus einem Vergleich: Nehmen wir einen 20-jährigen, strahlenden, durchtrainierten Fünfkämpfer. Oder einen Schwimmer. Oder eine Tänzerin mit ihren 10 Trainingseinheiten pro Woche. Nehmen wir Supersportler ! Dann wissen wir, was normal ist. Woran man sich orientieren kann.

Daraus resultiert dann molekulare Medizin …

Kümmere dich um die essentiellen Moleküle deines Körpers, bringe sie in Ordnung und …. du wirst gesund !

Gesundheit ist also etwas ganz Einfaches: richtige Bauteile plus richtige Auswahl der Baupläne. Heißt: alle 47 essentielle Nährstoffe, regelmäßig laufen und klar denken. Heißt aber auch, wenn das System aus dem Gleichgewicht gerät, wenn wir Bronchitis haben, wenn die Knie schmerzen oder das Herz stolpert – dann müssen wir uns “kümmern“ … Um die 3 Wegweiser Richtung Heilung:

Ernährung, Bewegung, Denken

In vielen Fällen findet der Organismus nämlich von ganz allein zurück zum Gleichgewicht, zur Gesundheit. Andererseits ist z.B. bei Lungenentzündung, bei Knochenbruch, bei Herzinfarkt die Schulmedizin am Zug. In der Akutmedizin leistet sie Großes.

Das Prinzip der Heilung von innen ist so einfach und so logisch, dass es nicht in unsere komplizierte Welt passt.

Lieber sucht man nach Medikamenten, die z.B. was ganz Anderes bewirken als ursprünglich gedacht. So hat man gerade entdeckt, dass ein Malariamittel vielleicht gegen Diabetes Typ I helfen könnte! Klingt natürlich viel interessanter als „Kohlenhydrate weglassen“. Oder: Wer will schon etwas über Hühnersuppe gegen Grippe lesen? Oder vom Arzt wieder nach Hause geschickt werden mit der Aufgabe, in den nächsten 4 Wochen täglich Leber zu essen. So etwas stammt aus den Zeiten von Oma. Heute kann die Medizin doch mehr oder etwa nicht ?

Jedoch lässt sich (heute) am Blutbild ablesen, dass Oma Recht hatte. „Warum ist das Blutbild so wichtig?“, diese Frage höre ich immer wieder. „Geht es nicht auch ohne?“ Natürlich geht es auch ohne. Man kann auch im Trüben fischen, wenn man die Zeit dazu hat. Die Blutwerte sind jedoch die Basis für die Diagnose. Der erste Schritt …

Jeder hat irgendeine Besonderheit: Einer hat hohe Cholesterinwerte, was aber nichts ausmacht, weil die in seinem System logisch und elegant abgepuffert werden. Ein Anderer neigt zur Allergie, wieder ein Anderer zu schmerzenden Gelenken. Die Kunst besteht darin, nicht gegen diese Besonderheiten zu leben, sondern diese Besonderheiten anzunehmen. Und, so schwer das auch im Einzelfall sein mag, das Beste daraus zu machen. Also glücklich zu leben mit den eigenen Besonderheiten. Mit !

„Auf dem Weg zur Heilung habe ich neue Welten für mich gefunden. Welten, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt. Dafür bin ich dankbar.“ Heißt es oft. Und dann? Wenn der Patient am Ziel seines Weges angekommen ist, freut sich der Arzt. Ich mich über Post ! Briefe, über die ich nachdenken kann, die ich analysieren kann. Die bereiten mir wirklich große Freude. Die werden dann auch oft zur Ermutigung für alle Anderen auf dem Weg zur Heilung veröffentlicht. Ich danke Ihnen sehr für Ihre Briefe !

QUELLE: Nachwort in „neue wege der heilung“ (heyne Verlag). Neuauflage August 2018

Die Darmflora spiegelt Ihre Ernährung

Die Natur, die Evolution ist gerecht. Der Körper benimmt sich so, wie man ihn behandelt. Gesundheit oder Krankheit wird epigenetisch, also wesentlich von der Ernährung bestimmt. In welchem Umfang, zeigt Ihnen die folgende Aufzählung. Die ist bei weitem nicht vollständig, aber beeindruckend. Denn in den letzten 10 Jahren (erst !!) wurde vermehrt der Zusammenhang zwischen Krankheiten und einer gestörten Darmflora studiert.

Bei Dysbiosen, also kranker Darmflora, fanden sich vermehrt folgende Krankheiten:

Allergien, Arthritis, Asthma, Autismus, Colitis ulzerosa, Darmkrebs, Depressionen, Diabetes Typ I, Durchfall, Metabolisches Syndrom (Übergewicht, Hypertonie, Diabetes Typ II), Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Parkinson, Reizdarm, Stress

Gewusst? Auch überrascht? Und Ihre Konsequenz?

Sie schlucken Probiotika ?

Also Kapseln voll gesunder Bakterien. Haben da so eine vage Vorstellung, dass die paar Bakterien sich dann im Darm ausbreiten und die kaputte Darmflora wieder reparieren. Dabei kann die Darmflora doch nur der Spiegel Ihrer Ernährung sein. Eine gestörte Darmflora ist ganz einfach nur der Beweis für krankes Essen. Und wenn Sie das Essen nicht ändern, dann werden Sie auf Dauer auch mit ein paar Probiotika nichts ausrichten.

Daher der Begriff „genetische korrekte Kost“. Scheint mir immer wichtiger zu werden. Weil eigentlich beweist doch die obige Tabelle, dass viele Krankheiten – in Wahrheit praktisch alle – auch mit einer gestörten Darmflora in Zusammenhang stehen und damit mit falscher (kranker) Ernährung.

In unserem Darm finden sich massenhaft Mikroorganismen, in der Mehrzahl Bakterien. Wir kennen über 1.000 verschiedene Sorten. Jeder von uns trägt so etwa 160 Arten mit sich herum und hat sein eigenes Bakterien-Muster. Das scheint auch über Jahre hinaus stabil zu sein. Freilich glauben wir auch an eine sog. Kern-Mikrobiota, die allen Menschen gemein ist.

Erinnert mich sehr an das Blutbild: Auch hier gibt es (ganz sicher) ein allen Menschen gemeinsames Kern-Blutbild, sprich Gesundheit. Und das wird individuell von jedem Körper ein bisschen anders gestaltet. Der Eine hat mehr Cholesterin, der Andere weniger Vitamin B12, der Dritte ein höheres Kalzium …

Und genau wie bei den Blutgruppen kennt man im Darm auch 3 verschiedene sog. Enterotypen, also Basisstämme von Bakterien, mit denen man ganze Bevölkerungsgruppen voneinander abgrenzen kann. Alles recht neu und aufregend!

Wissen sollte man auch, dass vor der Geburt der Darm weitestgehend steril ist. Erst danach beginnt die Besiedelung mit Bakterien. Das ist so vielsagend, weil es die Gesundheit beeinflusst:

  • Bei gestillten Kindern dominieren Bifidobakterien mit präbiotischen Eigenschaften. Das ist positiv.
  • Bei ungestillten Kindern treten auch unerwünschte Gesellen wie Clostridien, Staphylokokken, Bacteroides und E. coli auf. Das ist negativ.

Damit ist der Weg, der ganze Lebenslauf bereits vorgezeichnet: Unsere Darmflora hängt nun einmal entscheidend von der Ernährung ab !

Woran scheitert Schulmedizin eigentlich ?

Also die (Resignations-)Medizin, die Sie im Krankenhaus erleben, in der Ambulanz und bei Ihrem Facharzt. Exzellente Akutmedizin, wenn Sie sich das Bein gebrochen haben (1. Denkfehler: Warum bricht Ihnen überhaupt das Bein?), wenn Sie einen Herzinfarkt erlitten haben (2. Denkfehler: Warum bekommen Sie überhaupt einen Herzinfarkt?), wenn Sie eine Vergiftung haben und plötzlich schwer depressiv werden (3. Denkfehler: Warum werden Sie überhaupt depressiv?). Usw., usw.

AKUT kann Schulmedizin hervorragend helfen.

Da hat sie nämlich ein Set an grobem Handwerkszeug allererster Güte. Kann die Hardware hervorragend überprüfen, also Ihr Herz im UCT, Ihr Gehirn im Kernspin, Ihre Prostata im Ultraschall. Kann bei akuten Schmerzen, bei akuten Beschwerden sofort mit Morphium helfen … Wirklich helfen: Nein, sondern zudecken. Die Depression dämpfen, den Schmerz unterdrücken. Nun gut, das wollen wir nicht geringschätzen.

ABER: Die Schulmedizin, Resignationsmedizin, Drohmedizin hilft Ihnen nicht bei chronischen Erkrankungen. Bei MS, bei Krebs, bei anhaltender Depression. Bei all den schlimmen Blutkrankheiten, bei Vitiligo, bei Rheuma, bei Asthma uvm. Da kann sie mit ihrem beschränkten, groben Handwerkszeug nur zudecken. Auch wegschneiden, aber nicht heilen.

WARUM? Weil sie das 2. Kästchen mit dem feineren Handwerkszeug übersieht. Weil sie sich mit der Pharmaindustrie (gehört zum groben Handwerkszeug) verbandelt hat. Und damit das Denken aufgehört hat. Migräne behandelt sie dann mit Triptanen, Cholesterin mit Statinen, Blutdruck mit Betablockern usw..

Dass es aber noch dieses 2. Kästchen mit ganz anderem, feinerem Handwerkszeug gibt, das interessiert der Schulmedizin bis heute nicht. Jedoch ist es genau dieses 2. Kästchen, das meine Praxis, die vieler anderen ähnlich denkender Ärzte und ihren Ruf auszeichnet. Darum bin ich, in aller Bescheidenheit, der meistgelesene Arzt Deutschlands. Das muss doch einen Grund haben. Und den können Sie in den abgedruckten Dankesbriefen nachlesen, wo nicht nur geholfen wurde, sondern geheilt. Das haben zumeist Dutzende von anderen Ärzten, Krankenhäusern vorher nicht getan! Eben nicht geheilt.

Falls Ihnen das jetzt zu theoretisch ist, kann ich Ihnen das an einem Patienten vom Juli 2017 verdeutlichen.

Ein junger Mann, sehr schlank, sehr höflich, wollte sich selbständig machen, hat aber keine Energie mehr. Bezeichnet sich als „kaputt und fertig“. Er könne nicht einmal mehr E-Mails bearbeiten …

Da erschrickt man. Die Schulmedizin würde jetzt die Lunge röntgen, ein EKG machen, vielleicht sogar Magen und Darm spiegeln, ein Kernspin vom Kopf machen. Oder sogar ein kleines Blutbild, also Hämoglobin, Cholesterin, Blutzucker, Leberwerte messen. Das war‘s dann ! Bei einem typischen, nach außen hin völlig gesunden Patienten. Was macht sie daher ? Schickt ihn zum Psychiater oder steckt ihn für Monate in eine Burnout-Klinik …

Wir Frohmediziner hingegen untersuchen immer auch das Blut. Wir sind nämlich an der Software interessiert. Dass dieser Patient eine gesunde Hardware (Herz, Lunge, Gehirn) hat, das glauben wir der Schulmedizin. Nun, der junge Mann hatte messbar tatsächlich im Wesentlichen 3 Software-Fehler:

  • Eine Anämie: Hämoglobin 13,7 (normal 14-18)
  • Erhöhte EBV-Titer (über 750/233, normal bis 20/5)
  • Ein völlig unmögliches Aminogramm, bestehend nur aus Defiziten.

Die Schul- bzw. Resignationsmedizin hätte ihm wohl zu einem längeren „Treten Sie mal kürzer!“ geraten. Die Frohmedizin hingegen, die Molekularmedizin, die Epigenetik füllt sogleich und ganz einfach die Defizite auf, bringt damit das Immunsystem wieder in Ordnung und dann beginnt das eigentliche Geheimnis:

Jede Heilung ist Selbstheilung. In der Tat jede !

Haben Sie das einmal in Ruhe durchdacht? Es gibt keine Tablette, die Sie heilt. Es gibt nur vom Arzt eingeleitete Unterstützung Ihres Körpers, Stärkung, die dann dem Körper erlaubt, sich selbst zu heilen. Und neben dem Optimieren der Blutwerte (Blutanalyse, NEM), gehört selbstverständlich dazu die epigenetische Trias:

Täglich laufen
Täglich meditieren
Zucker und Mehl streichen

Das war Frohmedizin in kürzester Form. Demonstriert „am Patienten“ und gleichzeitig der schlagende Beweis, warum Frohmedizin der Schulmedizin immer weit, weit überlegen sein wird. Frohmedizin baut nämlich auf der Drohmedizin auf, benutzt all deren Apparate und Möglichkeiten (kümmert sich um die Hardware), um dann auch Software-Fehler zu identifizieren und zu korrigieren.

Haben Sie’s bemerkt? Wir haben die Medizin auf den Kopf gestellt. Wir haben nämlich ihr Versprechen eingelöst: zu heilen. Das hat die Schulmedizin bislang nur sporadisch gekonnt, mehr zufällig …