Medizinische Paukenschläge

Aminosäuren sind DIE Bausteine unseres Körpers, also von Knochen über Muskeln bis hin zum Immunsystem. 80 % der harten Körpermasse sind Eiweiß. Das Immunsystem sogar zu 100 %. Das Aminogramm gibt daher auch die genaueste Auskunft über den Zustand eines Körpers, über den Zustand des Geistes (auch Neurotransmitter im Gehirn sind Aminosäuren) und damit über die jeweilige Person.

Nun haben in den letzten 2 Jahren

3 Paukenschläge

die Medizin erschüttert. Wohl verstanden: Die Medizin und nicht die Ärzte Deutschlands. Viele davon haben diese Paukenschläge nicht einmal gehört. Doch das Gebäude der Schulmedizin wurde erschüttert: Es hatte nämlich Aminosäuren nicht genügend oder gar nicht beachtet ! Kontrollfrage: Wann hat Ihnen Ihr Hausarzt zuletzt zu einem Aminogramm geraten oder es gar selbst gefertigt ?

Also, welche Paukenschläge ?

  1. Der Nobelpreis Medizin 2018: Verliehen für den Beweis, dass ein kompetentes Immunsystem DIE wirksame Waffe gegen Krebs ist. (News vom 18.02.2019) Damit rückte die bisherige Behandlung von Krebs – ganz plötzlich ? – in den Hintergrund …
  2. SPIEGEL-Artikel „Schwelbrand im Gehirn“ am 22.06.2019: Zusammengefasst wurden die neuesten, so völlig anderen Erkenntnisse über psychische Störungen (Depression, Psychose, Autismus usw.) – verstanden als Entzündung im Gehirn. Und damit plötzlich zugänglich. Nicht etwa durch den Spontan-Reflex „Antibiotika“, sondern zugänglich einem kompetenten Immunsystem ! Das ist präzise meine Erfahrung: Bringt man das Aminogramm in Ordnung, hilft das gegen Depression. Die Beweise stehen hier in den News und in meinen Büchern.
  3. Und neuerdings das Max-Planck-Institut in Köln: Dort fand man 14 Blutwerte (also eine große Blutanalyse !) heraus, die über die ewige Jugend entscheiden. Über die Länge eines Menschenlebens. Und 5 dieser 14 Blutwerte sind Aminosäuren. Machen also den Großteil davon aus. Daher noch einmal gefragt: Wann hat Ihr Hausarzt zuletzt ein Aminogramm bei Ihnen gefertigt?

Wie die regelmäßigen Leser hier auch längst wissen, ergibt sich die zentrale Rolle der Aminosäuren bei der Beurteilung von Gesundheit oder Krankheit aus der Tatsache, dass das menschliche Immunsystem nur (ausschließlich !) aus Eiweiß besteht, also den Aminosäuren. Die 3 genannten Paukenschläge sind in meinen Augen nichts weiter als

gesunder Menschenverstand.

Der ist in den letzten 2 Jahren in die Medizin … zurückgekehrt. Einen gesunden Menschenverstand, den hatte zuletzt noch ein gewisser Hippokrates von Kos. Der griechische Arzt war nämlich folgender Meinung:

  • Der Mensch ist, was er isst.
  • Unsere Nahrungsmittel sollten Heilmittel und unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.
  • Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folge fortgesetzter Fehler wider die Natur.
  • Wer heilt, hat Recht.

… medizinische Paukenschläge anno 400 v. Chr. !

Blutanalyse statt Genetik

Etwas ganz Neues. Wunderbares. Sensationelles ? Eine Entdeckung, eine Erkenntnis, die auch Ihr Leben unmittelbar revolutionieren könnte. Eigentlich sollte. Die kommt dieser Tage von der Max-Planck-Gesellschaft. Genauer gesagt aus dem Max–Planck–Institut in Köln. Die Trägergesellschaft koordiniert übrigens bundesweit ganze 85 solcher Institute mit insgesamt fast 24.000 Mitarbeitern. Ist Deutschlands höchste wissenschaftliche Einrichtung. Jahresetat fast 2 Mrd. € …

Aber worum geht‘s ? Es geht um das Altwerden. Ob man früher stirbt oder später. Es geht um Gesundheit oder Krankheit. Oder fast philosophisch gesprochen, um die einzig wichtige Frage unserer Existenz. Und dazu lautet die neue Erkenntnis des MPI verkürzt:

VERGESSEN SIE GENE UND GENETIK !

Man möge also genau das vergessen, worauf seit 50 Jahren alle großen Hoffnungen (der Medizin) gesetzt werden. Laut MPI bringt das alles nix. Sondern was etwas bringt, das sei

DIE BLUTANALYSE.

Man solle sich doch bitte an Blutwerten orientieren, nicht an Genen. Und noch dazu seien Blutwerte jedem von uns ganz leicht zugänglich. Mittlerweile sogar von zu Hause aus. Kennwort: Trockenblutanalyse. Ein Auftragsdienst …

Kern dieser nagelneuen Forschungsergebnisse, die auch dem SPIEGEL einen Artikel („Blut verrät Sterberisiko“) wert waren, ist die Erkenntnis, dass es um

14 BLUTWERTE

geht. Fast 14 heilige Blutwerte. Jeder Einzelne davon ist ein unabhängiger Indikator für die jeweilige Lebensqualität. Ob man also lange jung bleibt, gesund bleibt. Ob man sehr, sehr alt wird uvm.. Zitat:

Ein Score basierend auf diesen 14 Biomarkern führt zu einer verbesserten Risikovorhersage der Mortalität im Vergleich zu einem Score basierend auf konventionellen Risikofaktoren.

Der Wunsch, sich mit über 100 Jahren noch selbst die Schuhe zubinden zu können, sich selbst versorgen zu können. Genau darum geht es bei diesen geheimnisvollen Blutanalysen, die durch aufwendige Arbeit im Max-Planck-Institut Köln herausgefunden wurden. Und auch darum, dass diese Werte in der klinischen Praxis als Leitfaden für Behandlungsstrategien dienen könnten. Vorreiterin ist Frau Prof. P. Eline Slagboom.

Auf diese, wie gesagt nagelneue Studie, veröffentlicht in „Nature Communications“ (2019)10:3346, werde ich einer der nächsten News weiter eingehen. Insbesondere darauf, um welche 14 geheimnisvollen Messwerte es sich dabei handelt.

Gibt es – messbar – die 14 Parameter des ewigen Lebens ?

PS: Medizinethiker seien schon „entsetzt“ … Ach, was täten wir nur ohne Medien ?

Folsäure und B12

Homocystein sollte man kennen. Ist ein Risikofaktor …. für Gefäßverkalkung. Wird leider dennoch häufig genug nur auf ausdrücklichen Wunsch im Blutbild mitbestimmt. Homocystein entsteht aus der Aminosäure Methionin, wird aber umgehend wieder zurück verwandelt. Unschädlich gemacht. Erhöhtes

Homocystein gilt als Risikofaktor für Schlaganfall und Herzinfarkt.

Und warum ?

  • Homocystein schädigt direkt die Innenseite der Blutgefäße.
  • Homocystein oxidiert Lipoproteine, die in die Wände der Blutgefäße wandern und sie dann aufquellen.

Erhöhtes Homocystein also schadet den Blutgefäßen. Ist vielen von Ihnen egal. Weiß ich, weil Risikofaktoren zähle ich Ihnen bei der Blutanalyse auf – ganz im Unterschied zur Universitätsklinik. Lässt Sie trotzdem kalt. Und warum ?

Weil man Risikofaktoren noch nicht spürt !

Das alles trotz des mittlerweile sehr bekannten Satzes: Man ist so jung oder so alt wie seine Blutgefäße. Also bitte, warum dann nicht auch 0 Risikofaktoren ? Meine Aufgabe ist es dann, Sie aufzuwecken. Ihr Interesse anzufachen. Also rede ich nicht über Gefäßschäden wegen Homocysteins, sondern über

Demenz oder Verblödung.

Das wirkt, denn wer Demenz einmal an einem Freund oder Verwandten miterlebt hat, der oder die bekommt tatsächlich Angst. Stand übrigens schon in den News vom 14.04.2010. Also erzähle ich Ihnen jetzt eine Studie (Europ J Nutr, 53, (1) 277 (2014), in der gezeigt wurde, dass

Homocystein Demenz verursacht. Und zwar recht schnell und kräftig !

Misst man ein Homocystein von über 14 Mikromol/l statt unter 10 Mikromol/l, dann hat man ein fast 3-faches Risiko für Demenz (234 % plus bzw. 272 % plus). Ihr Homocystein liegt in aller Regel zwischen 10 und 20. Ganz selten unter 10, wo es hingehört.

Dabei kann man Homocystein kinderleicht beseitigen.

Viel, viel einfacher als z.B. Cholesterin oder Zucker. Homocystein normalisiert sich regelmäßig dann, wenn man messbar genug

Folsäure und Vitamin B12

im Blut hat. Messbar ! Das erreicht man als Junior (bis 60 Jahre) ohne Weiteres mit der üblichen Kapsel Vitamin B-Komplex. Danach, als Senior, wird´s schwieriger: Der Magen nimmt dann Vitamin B12 kaum noch auf. Was dann ?

  • Vitamin B12 regelmäßig spritzen lassen. Tu ich auch !
  • Vitamin B12 sublingual versuchen – und zwar 1 mg täglich.

B6, B12 und Folsäure sind die klassischen Mittel gegen Homocystein ! (News 10.06.2011)

Auch bei Nahrungsmittelunverträglichkeit

Halloween gilt als Festtag in meiner Familie. Allein die Vorbereitungen auf dem Fußweg zur Haustür (Lichter, Schreckfiguren …). Und dann die Körbe und Schalen mit den Überraschungen für leuchtende Kinderaugen.

Denn, genau darum geht es: Halloween als großartige Möglichkeit, mal nicht nur den eigenen Kindern etwas zu schenken, sondern auch fremden Kindern – erlaubt und akzeptiert. Mein Töchterlein berichtet mir, dass mitunter über 40 Kindergruppen bei ihr klingeln würden und sie schon Schwierigkeiten mit dem Nachschub bekam.

Zum großen Glück verschenken wir grundsätzlich nichts Essbares, also Süßigkeiten usw., denn da könnte uns dann das Gleiche passieren wie auf einer Zeichnung festgehalten. Da sagen Kinder Sätze wie:

  • Haben Sie auch glutenfrei Süßigkeiten ?
  • Ich habe Laktose-Intoleranz !
  • Für mich bitte nur Veganes !
  • Ich vertrage keine Nüsse !
  • Alles Bitte ohne Gelatine !
  • Ist das auch bio ?

Sollte man jetzt schmunzeln oder zumindest lächeln ? Kommt mir nur leider vor wie meine tägliche Praxis. Jeder, buchstäblich jeder, lebt mit einem oder mehreren von diesen lustig gemeinten Sätzen:

Nennt man Nahrungsmittelunverträglichkeit.

Das gab’s noch vor 20 Jahren so nicht. War damals selten. Das weiß ich ganz genau. Und heute macht man damit Halloween-Scherze. Gekonnte, noch dazu. Doch diese sehr lästigen und immer häufigeren Unverträglichkeiten sind NICHT vom Himmel gefallen. Die hat auch nicht der Föhn gebracht oder irgendein Unwetter, sondern die werden ausgelöst durch die Nahrung.

Ihre Lebensmittel !

Wodurch denn sonst ? Sagt uns schon die Logik. Und jetzt denken wir mal weiter. Was hat sich denn in der Ernährung so derartig verändert ? Na, es wurde

die Natur durch Chemie ersetzt.

Konservierungsstoffe sind da nur ein Beispiel. Die sollen ausdrücklich Leben (Mikroben) abtöten. Alles was eingeschweißt ist, vakuumverpackt … Jahre lang halten soll. Und was glauben Sie, machen die dann mit der Darmschleimhaut ? Zuerst kommt’s zu „physiological changes“ und dann – irgendwann – zur „late toxicity“. Der Vergiftung, dem Zusammenbruch.

Davon dürfte es einige Zehntausend solcher Stoffe geben. Denen kann man auch schwer entkommen. Entkommen beginnt bei „Bio“ … reicht aber natürlich nicht. Doch da hätte ich noch einen zusätzlichen, 2. Vorschlag:

Bringen Sie Ihr Abwehrsystem, Ihr Immunsystem in Hochform !

Heißt übersetzt: Machen Sie so viel wie möglich richtig. Und das beginnt bei optimalen Blutwerten ! Denn auch beim Schutz vor Nahrungsmittelunverträglichkeit gilt:

BLUTANALYSE ist die BASIS.