Europa braucht bis 2030 elf Millionen neue Pflegekräfte

Die Zahl der Arbeitskräfte in der europäischen Gesundheits- und Langzeitpflege muss bis 2030 um 11 Mio. ansteigen, um den Anforderungen einer alternden Bevölkerung gerecht zu werden. Dabei werden eine vermehrte Zuwanderung aus Drittländern wie auch die Mobilität innerhalb der EU eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Das ergab eine Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der EU-Kommission.

Studie „Health and Long-Term Care Workforce“. (Bild: GFS der EU-Kommission)

Dazu sagte die für Demokratie und Demografie zuständige Kommissionsvizepräsidentin Dubravka Suica: „Europa ist ein alternder Kontinent. Während einerseits eine höhere Lebenserwartung und mehr gesunde Lebensjahre eine Errungenschaft sind, müssen wir uns andererseits auf einen steigenden Bedarf an Langzeitpflege vorbereiten. Unsere gemeinsame Herausforderung besteht darin, eine leistbare und qualitativ hochwertige Langzeitpflege zu sichern sowie für eine angemessene Anzahl an Pflegekräften zu sorgen.“

Alterung der Gesellschaft. (Bild: MicroOne, adobe stock 2020)

Link zur Studie

Fehlt Ihnen Niacin ?

Schreibt mir ein junger Mann, dass er das Büchlein „Das Ende des Alterns“ von Prof. David Sinclair gelesen habe. Und da sei ihm das Wort „Energie“ aufgefallen. Ein zentraler Begriff hoffentlich auch in IHREM LEBEN !

Immer wieder betone ich, dass Sie lernen und wissen können, so viel Sie wollen. Das nützt Ihnen alles nichts, wenn Sie nach 12 Stunden Arbeit abends fix und fertig auf der Couch sitzen und sozusagen „streichfähig“ wären. Sie wüssten zwar, was Sie tun sollten, aber könnten es gar nicht.

Der junge Mann las also, dass

der Körper NIACIN in NMN und dann in NAD umwandelt.

Die kennen Sie wahrscheinlich inzwischen: Erhöhen die Laufgeschwindigkeit, geben mehr Kraft, machen bessere Reflexe, verjüngen das Gedächtnis. Die Anti-Aging-Substanzen Nr. 1 derzeit in den USA !

Aber hören wir dem Mail-Schreiber weiter zu:

Laut Prof. Sinclair ist NAD maßgeblich daran beteiligt, das Altern nicht nur zu verlangsamen, sondern auch umzukehren. Auch Tryptophan würde über die De-novo-Synthese die gleiche Steigerung von NAD bewirken. Und weil ich über Ihre täglichen News viel über die Wirkung von Tryptophan erfahren konnte, ist es jeden Abend mein Elixier geworden: 1,5-3 Gramm für einen guten Darm, einen erholsamen Schlaf und eine anhaltend gute Laune am nächsten Tag.

Wegen dieser Erfahrung nehme ich nach Ihrer Empfehlung jeden Tag Tryptophan und Niacin ein. DIESE NÄHRSTOFFE SIND EIN WUNDER. Kaum kennt man 3 oder 4 Eigenschaften von diesen ohnehin essentiellen Nährstoffen, kommen neue hinzu. Zunächst denkt man nur an einen weiteren Baustein für ein Haus, doch in Wahrheit ist jeder dieser Nährstoffe in sich ein fertiges Haus für den ganzen Körper. Die Natur übertrifft niemand !

Ist das nicht herrlich beschrieben ? Können Sie sich da einfühlen ? Und in Deutschland versucht es die Ärzteschaft doch tatsächlich lieber mit Betablockern, Statinen und Chemotherapie. Graust denen denn vor gar nix ?

Ja, bei einem Vitamin hören eben die meisten gebildeten Menschen weg !

Die glauben da nämlich zu wissen, dass es über Vitamine ohnehin nichts Neues gibt. Und außerdem sei die Bevölkerung mit Vitaminen auch gut versorgt. Man würde nicht umsonst eine ausgewogene Ernährung empfehlen ! Und wenn man Glück hat, dann werde man auch alt. Heißt dann für diese „Experten“ einen Verlust an

  • Geschwindigkeit
  • Kraft
  • Koordination
  • Gleichgewicht
  • Gedächtnis und
  • Lebensfreude.

NUR: Das sind offensichtlich jene Menschen, denen die Wirkung von NIACIN ziemlich unbekannt sein dürfte. Ebenso die News 08.01.2020, wo von Prof. Sinclair die Rede ist und der Wundersubstanz NAD. Die habe bei sogar älteren Mäusen zu so einer Ausdauer geführt, dass deren Laufräder zu Bruch gingen.

Das sind so Geschichten, die mir echt gefallen. Die mich aufhorchen lassen. Diese Mäuse hatten dank NMN bzw. NAD plötzlich viel mehr Lust am Leben. Möchten Sie das auch ? Dann wiederhole ich gerne Prof. David Sinclair:

NMN bzw. NAD entstehen aus Niacin.

Und Niacin messe ich bei Patienten seit einigen Monaten routinemäßig im Serum. Und schreibe dann bei fast allen hin „leer“. Da findet sich einfach nix ! Und sehen Sie, so verstehe ich Medizin: Wen wundert es dann, dass man im Alter so daherkommt, wie eben die Meisten daherkommen. Zudem kein Gedächtnis mehr habe, keine Lebensfreude …

Denen allen fehlt es an NIACIN !

PS: Dabei erlaubt sogar die Schulmedizin (EFSA) zur täglichen Aufnahme von Niacin eine Höchstmenge von 900 mg. (News 30.01.2009 und 26.01.2009)

Denken zumindest Ernährungsberater um ?

Gleichsam als Erste ? Wegen Corona ! Es scheint wirklich etwas an meiner Voraussage dran zu sein, dass dieses Virus das Weltbild der Schulmedizin verändern wird. Allerdings notgedrungen. Vergessen wir das nicht. Denn, dass die Schulmedizin bei der Bekämpfung der Pandemie bisher kläglich versagt, wird jeden Tag offensichtlicher !

Eine Krankheit wie Covid-19 behandelt die Schulmedizin wie üblich … mit

  • Ruhigstellung (… der Bevölkerung),
  • Wegschneiden (… der Wirtschaft),
  • Hilfe von außen (… Impfstoff, Mund-Nasen-Schutz).

Heißt neudeutsch „Lockdown“. Welch tolle Idee der Experten ? Doch aufgewacht ist dieser Tage zumindest eine Wissenschaftlerin vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung der Universität Potsdam. Denn Frau Dr. Krasimira Aleksandrova hatte bislang folgende Sätze von sich gegeben:

Primär geht es darum, sich ausgewogen zu ernähren !

Mir fällt dazu immer ein, dass ausgewogen und abwechslungsreich wohl oder übel NICHT GENUG von allen 47 essentiellen Nährstoffen bedeutet. Und was das wiederum heißt, besprechen wir hier in den News im Grunde jede Woche. Und noch so ein Satz aus Potsdam lautete:

Der Körper wird mit allen lebenswichtigen Nährstoffen (Eiweiß, Omega-3, Vitamine etc.) versorgt, wenn man … einigermaßen jung und gesund ist, sich ausgewogen ernährt, ausreichend schläft, sich bewegt und regelmäßig Zeit an der frischen Luft verbringt.

Ist das zu glauben ? Demnach würde man, so die Ernährungsforschung in Potsdam, den Körper also immer dann genügend mit Nährstoffen versorgen, wenn man noch einigermaßen jung und gesund sei. Ausreichend schliefe usw. … ?? Die deutsche Ernährungsforschung bezieht ihre Weisheit offensichtlich aus den üblichen, leider systemimmanenten Schrottstudien über Ernährung. Wird dabei irgendetwas gemessen oder werden bloß Umfragen gemacht ? Z.B: Was essen Sie seit 4 Jahren zu Mittag ? Wie viel Obst und Gemüse essen Sie täglich ?

Doch halt ! Das war die Einleitung. Kommen wir jetzt zum

GROSSEN UMDENKEN – dank Corona.

Denn da wurde Frau Dr. Aleksandrova von der Zeitschift FOCUS (45/2020, S. 80) interviewt. Über das Corona-Virus. Und nunmehr sagt die Dame:

Ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen könnte einer der Gründe dafür sein, dass das Risiko, nach einer Sars-CoV-2-Infektion schwer zu erkranken, ab etwa Mitte 50 signifikant zunimmt.

Aus ernährungsmedizinischer Sicht kann man daher in bestimmten Fällen empfehlen, zusätzlich Zink, Vitamin D, Vitamin C, Vitamin E ergänzend einzunehmen.

Ohhh, da ist wohl in den letzten Monaten etwas passiert: „Ausgewogen ernähren“ schützt wohl doch nicht so recht vor dem Tod !! Und die Frau Doktor weiter:

Ja, die Ernährung ist ein Schlüssel für die Viren-Abwehr. Eine gesundes und gut funktionierendes Immunsystem stärkt den menschlichen Körper im Kampf gegen Infektionen wie Covid-19.

Da wacht also wer auf ! Und wird zudem sogar sehr konkret:

Zu den Mikronährstoffen, welche die Immungesundheit unterstützen, zählen die ohnehin essentiellen Vitamine A, C, D, E, B6, B12 und Folsäure. Sowie die Mineralstoffe Kupfer, Eisen, Zink und Selen.

Erstaunliche, neue Feststellungen oder etwa nicht ?

Nun gut, immerhin und lieber spät, als gar nicht ! Denn bekanntlich messen wir in Roth schon seit 1994 alle essentiellen Nährstoffe im Blut. Und wenn sich jetzt die Ernährungsforschung noch ein bisschen in Biochemie belesen würde, dann würde ihr möglicherweise dämmern, dass

  • das Immunsystem GAR NICHT aus Vitaminen und Mineralstoffen BESTEHT, sondern nur dadurch FUNKTIONIERT.
  • das Immunsystem einzig und allein aus EIWEISS besteht. Rund 1,5 kg reinem Eiweiß.

Und dann würde plötzlich „Gesundheit“ auch für die unzähligen Ernährungsberater ganz einfach ! Wir wollen hier aber schon auch noch die weit elitäreren (?) Mediziner erwähnen. Wundert sich von diesen Herrschaften denn niemand darüber,

dass von 100 Infizierten sagen wir NUR 10 % tatsächlich auch erkranken ? 90 % aber nicht !

Was machen denn deren Meinung nach diese 90 % anders ? Warum stecken die das ach so gefährliche Corona-Virus einfach weg ?

EU mobilisiert gegen das Coronavirus und schlechte Luft – Pandemie-Anfälligkeit

Am 7. Juni 2020 geht ein weltweiter Spendengipfel zur Bekämpfung des Coronavirus über die Bühne. Höhepunkt der Kampagne Global Goal: Unite for our Future wird ein Popkonzert mit Weltstars sein. Der deutsche TV-Sender ARD sendet live ab 20:15. Ziel der Großveranstaltung ist zusätzliche Mittel für die Entwicklung und die weltweite Verfügbarkeit von Impfstoffen, Therapeutika und Diagnostika im Kampf gegen das Coronavirus zu mobilisieren.

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sagt dazu: „Um diese Pandemie wirklich hinter uns zu bringen müssen wir in beispiellosem Tempo und Umfang in die Herstellung von Impfstoffen investieren. Und wir müssen diese Impfstoffe erschwinglich machen. Diese Aufgabe kann nur bewältigt werden, wenn die Welt sich mit vereinten Kräften dafür einsetzt.  Seien Sie also morgen dabei ! Lassen Sie uns gemeinsam eine Corona-freie Zukunft für alle schaffen.“ Vor dem Konzert u.a. mit Coldplay, Justin Bieber und Shakira findet ein Politikgipfel statt, an dem auch UNO-Generalsekretär Guterres, Frankreichs Präsident Macron, die deutsche Bundeskanzlerin Merkel, Norwegens Premierministerin Solberg und der britische Premierministers Johnson teilnehmen werden.

Kampf gegen die Luftverschmutzung

Die EU-Mitgliedstaaten müssen den Kampf gegen Luftverschmutzung im Einklang mit den geltenden EU-Vorschriften verstärken. Das geht aus einem Bericht der Europäischen Kommission über die Umsetzung der Richtlinie über nationale Emissionsreduktionsverpflichtungen hervor. Letztere ist seit 31. Dezember 2016 in Kraft und soll sicherstellen, dass die für 2030 gesetzten Ziele des Programms „Saubere Luft“ erreicht werden. Bei vollständiger Umsetzung würde die Richtlinie die negativen Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Gesundheit bis 2030 um fast 50 % verringern und erhebliche Vorteile für Umwelt und Klima bringen.

„Von diesem Bericht geht eine klare Botschaft aus: In ganz Europa stellt die Atemluft immer noch für zu viele Bürger eine Gefahr dar. Wir brauchen daher wirksamere Maßnahmen, um die Luftverschmutzung zu verringern und die Emissionen in die Luft aus allen Sektoren, einschließlich Landwirtschaft, Verkehr und Energie, zu bekämpfen. Investitionen in sauberere Luft sind Investitionen in die Gesundheit der Bürger gleich wie in das Klima und werden auch unserer Wirtschaft Impulse verleihen“, verspricht EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius.

Pandemie-Anfälligkeit der EU-Länder

Die Creditreform Rating AG hat einen Index entwickelt, um die strukturelle Pandemie-Anfälligkeit der EU-Länder zu messen. Der Pandemic Vulnerability Index (PVI) gibt die ökonomische, gesundheitliche und gesellschaftliche Anfälligkeit bei einem derartigen Ausbruch wieder. Für den sog. PVI-Wert wurden primär folgende 5 Faktoren herangezogen: Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Gesundheitssystem, Bevölkerung und die Kapazitäten für das mobile Arbeiten.

EU-Länder sind unterschiedlich anfällig für Pandemien. (Bild: Creditreform Rating AG)

Der PVI zeigt deutlich, dass Staaten im Süden und am Rande der EU, namentlich Italien, Kroatien, Malta und Griechenland, tendenziell anfälliger sind für Pandemien als die Länder im Norden und im Kernland Europas wie Luxemburg, Deutschland und Dänemark. Gemein haben diese Länder ein hervorragendes Gesundheitssystem, einen hohen Wert bei der Möglichkeit des mobilen Arbeitens und stabile Arbeitsmärkte.

Vitamin C streng wissenschaftlich

Jeder von uns wird von seinen Glaubenssätzen geleitet. So schlummert in mir beispielsweise die ÜBERZEUGUNG, dass

Vitamin C eine der stärksten Waffen gegen Viren ist.

Übrigens auch gegen aggressive Krebszellen. Ich habe darüber einfach zu viele wissenschaftliche Beweise gelesen. Das hat die Bevölkerung nicht. Und viele sog. Experten haben das auch nicht. Die halten das für Unfug und Vitamin C für sozusagen „irgendein“ Vitamin. Laut DGE würden davon 110 mg am Tag reichen … Bitte lachen Sie jetzt nicht. Das ist vielmehr traurig !

Überzeugungen lassen sich auch nicht so leicht verändern. Außer … außer man wird schwer krank (EBV-Infektion) und ist nach Vitamin C-Infusionen in wenigen Tagen wieder gesund. Das wirkt ! Eine andere Methode ist der stete Tropfen. Und einen Solchen drucke ich Ihnen heute aus einem lustigen kleinen Büchlein mal ab:

Vitamin C rein, Virus raus

Aus bisherigen Studien weiß man, dass Vitamin C am stärksten wirkt bei den Patienten, die zuvor schlecht mit Vitamin C versorgt waren. Das trifft z.B. auf alle Raucher zu, bei Alkoholabusus, bei extrem einseitigen Diäten und zerkochtem Kantinenessen, bei Stress. Wichtig auch: Einen Vitamin-C-Mangel haben fast alle Männer über 65, also genau die Risikogruppe, die nach jeder Viruswelle am häufigsten sterben.

Man weiß weiters aus Studien, dass ein paar Hundert Milligramm Vitamin C täglich überhaupt keinen Unterschied machen !

Messbar wirksam wird Vitamin C nur in hoher Dosis: Bei beginnenden Infektionen empfehle ich 1.000 mg Vitamin C und 10 mg Zink alle 2 Stunden. Das verkürzt übrigens auch „die üblichen Erkältungen“. Bei heftigen Infektionen, Stichwort Corona, arbeiten Ärzte wie Hyoungjoo Shin in Südkorea mit 30.000 mg Vitamin C als Infusion. Ergebnis: „Some people got better after about 2 days and most had symptoms go away after one injection. Heißt übersetzt: Vitamin C rein, Virus raus.

Vitamin C stellt das Immunsystem scharf:

  • Vitamin C fördert die Antikörperproduktion,
  • stimuliert die Produktion von Interferonen (Proteine mit antiviraler Wirkung),
  • unterstützt die Bildung von Killerzellen, T- und B-Immunzellen,
  • steigert die Aktivität weißer Blutkörperchen (Granulozyten und Monozyten gehören zur zellulären Immunabwehr),
  • schützt die Zellmembran weißer Blutkörperchen vor Selbstzerstörung durch freie Radikale, die während der Immunabwehr entstehen,
  • schützt das Bindegewebe und damit die erste Abwehrbarriere,
  • stimuliert die Abwehrzellen der Darmschleimhaut
  • und verhindert die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen im Magen-Darm-Trakt.

Heißt umgekehrt: Ist zu wenig Vitamin C im Körper, ist das Immunsystem schwach. Das Vitamin steckt reichlich in Paprika, in Brokkoli und Beeren, in Kiwi, Zitronen, Orangen und, was viele nicht wissen, auch in Petersilie. Also, worauf warten Sie ? Essen Sie Leben ! Oder Vitamin C auch als Nahrungsergänzung.

QUELLE: Das neue Büchlein „Die 15 besten Tipps für ein starkes Immunsystem“. Kurz, knapp, streng wissenschaftlich gehalten. Ausdrücklich ! Denn dort wird das sensible Thema „Corona-Katastrophe“ zum Anlass genommen und auch meine Wortwahl ein bisschen ernsthafter.

PS: Und falls Sie Vitamin C noch immer unterschätzen sollten, dann verrate ich Ihnen, dass ich täglich mitunter 15 Gramm davon nehme. Siehe News „Vitamin C oder tausende Medikamente“ vom 10.05.2017. … Das ist das gut 130-Fache der DGE-Empfehlung.

Vitamin A ist der heimliche Star

… unter den Vitaminen. Der wurde bislang kaum beachtet und nur am Rande behandelt. Vitamin A ist aber in den letzten Jahren besonders durch die WHO in den Blickpunkt gerückt. In den Blickpunkt von Ärzten, die sich mit Heilung beschäftigen. Sie wissen schon, dem Gegenteil von Behandlung !

Einige Ergebnisse:

  • In einer Metaanalyse mit über 215.000 Kindern (unter 5 Jahren) hat allein die Gabe von Vitamin A die Sterblichkeit um 24 % gesenkt.
  • Und den Tod durch eine Durchfall-Erkrankung um 28 %. Durchfall ist in Entwicklungsländern ein großes Problem bei Kleinkindern.
  • Die Gabe von Vitamin A hat bei diesen Kindern Maserninfektionen um 50 % verringert und Sehstörungen (wie z.B. Erblindung) sogar um 70 %.
  • Sehschwäche ? Laut WHO waren zwischen 1995 und 2005 weltweit 5 Mio. Kinder und 10 Mio. Schwangere von Nachtblindheit betroffen. Die resultiert aus einem Vitaminmangel.

Immer wieder nicht nur mein Vorwurf an die Schulmedizin. Die das Thema Vitamine völlig negiert. Vitamine hätten wir alle genug – wohl dank ausgewogener Ernährung ?!? Wahr ist vielmehr das Gegenteil und auch hunderttausendfach bewiesen. Tatsachen, die selbst heute noch von vielen Ärzten noch immer nicht akzeptiert werden.

Wie wirkt Vitamin A ?

Vitamin A aktiviert Gene. Aktuell sind über 500 Gene der rund 23.000 des Menschen bekannt, die unter der Kontrolle von Vitamin A stehen. Zum Vergleich: Diskutiert werden derzeit 2.000 Gene, die unter Kontrolle von Vitamin D stehen. Vitamin A und Vitamin D sind entscheidend am Wachstum und an der Spezialisierung von Zellen beteiligt, insbesondere von Immunzellen.

Erinnern Sie sich ? Ein „kompetentes Immunsystem“ bestimmt Ihre Existenz, Ihr Leben. Beginnend beim Krebs bis hin zur Depression. Alles nachlesbar. Bestes Beispiel: Die aktuelle Corona-Hysterie … Sagen die Ärzte, die Experten, das auch der Bevölkerung in aller Deutlichkeit. Denn immerhin würde ein kompetentes Immunsystem auch Viren besiegen !!

Aber Vitamin A hat noch eine andere, entscheidende Bedeutung. Zitat:

Vitamin A übt wie Vitamin D eine Vielzahl von epigenetischen Effekten aus, die mit der Funktionsfähigkeit des Hippocampus in Verbindung stehen (z.B. Gedächtnis, Erinnerung).

Denke ich sofort an Demenz, die so gefürchtete Volkskrankheit. Übrigens zu Recht gefürchtet !

Vitamin A reguliert die sog. Neurogenese im Gehirn sowie die neuronale Vernetzung. Also buchstäblich unser Gedächtnis. Im Gehirnteil Hippocampus herrscht die höchste Dichte an Vitamin-A-Rezeptoren. Folglich geht ein Vitamin A-Mangel mit der eingeschränkten Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn einher und damit mit Gedächtnisverlust.

Wieviel Vitamin A braucht man ?

Bei Vitamin D hält die Frohmedizin 10.000 I.E. täglich für empfehlenswert. Ja, so viel ! Für Vitamin A gilt das Gleiche: 10.000 I.E. Retinol (= 3 mg Retinol-Äquivalent) sind tolerabel. Ganz praktisch: Wenn man gemessen (!!!) zu wenig im Blut haben, empfehle ich Vitamin A 30.000 I.E. Retinol. Begrenze das Ganze – ich bin vorsichtiger als viele glauben – auf 8 Wochen. Dann könnte man nachmessen. Wir sprechen da über die noch tolerierbare Dosis !

Weshalb bei diesen Empfehlungen so herumgeeiert wird ?

Weil die 4 fettlöslichen Vitamine A, D, E, K eben löslich in Fett sind. Und viel Fett bewirkt eine große Speicherung …. Andererseits: Lächeln Sie nicht auch bei folgender Überlegung ? Anstatt sich vor einer Überdosis der genannten Vitamine zu fürchten, könnte man doch seine Fettpolster verkleinern … Ich habe derzeit einen Körperfettanteil von nicht einmal 2 % !

Und dabei meine ich gar nicht so sehr die lebensnotwendigen Vitamine A, D, E, K, von denen man „zu viel“ speichern könnte, sondern denke da in allererster Linie an Pflanzenschutzgifte. An Mittel zur sog. Schädlingsbekämpfung. Viele hoch giftige, fettlösliche Substanzen. Die man kaum vermeiden kann. Folglich: Wenn man die schon nicht vermeiden kann, dann minimiere ich doch zumindest die Speichermöglichkeit. Also das Körperfett. Oder etwa nicht ?

QUELLE: Uwe Gröber, Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin, in „Vitalstoffe“ 2/2019, S. 20