Zitat Dr. Strunz am 5. November 2020

Die Schulmedizin pfeift ganz offensichtlich auf Nobelpreise. Damit gemeint sind der Medizinnobelpreis 2018 und 2019. Die dabei gewürdigten, bahnbrechenden Erkenntnisse sollten eigentlich die Sicht der Ärzte auf Krebs revolutionieren. Sollten. Tun es aber nicht.

Nobelpreis 2018: Entscheidend gegen Krebs ist eben nicht Operation, Bestrahlung, Chemotherapie oder Hormonbehandlung, sondern DAS KOMPETENTE IMMUNSYSTEM. Nobelpreis 2019: Beschreibung des Krebs-Gen-Schalters, der den Krebs mit unbedingt nötigem Zucker und möglichst viel Blutgefäßen versorgt. Der kann durch Vitamin-C-Infusion abgeschaltet werden.

Nobelpreise sind für die deutsche Schulmedizin überflüssiges Wissen.

Das Infusionsschema „Vitamin C gegen Krebs“ kann z.B. lauten:

1. Woche:  15 g … 2-3 Mal wöchentlich
2. Woche:  30 g … 2-3 Mal wöchentlich
3. Woche:  65 g …  2-3 Mal wöchentlich
4. Woche:  100 g … 2-3 Mal wöchentlich

Originalbeitrag:  Auf Nobelpreise pfeifen wir !

Wozu Vorsorgeuntersuchungen ?

Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht, heißt es im Volksmund. Und man bekommt den Eindruck, dass das auch auf die vielen Vorsorgeuntersuchungen zutrifft, die man gemeinhin alle so (regelmäßig) machen sollte. Hier vielleicht nur mal eine schöne Aufstellung der so empfohlenen Screenings:

Infografik: Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft (DKFZ)

Meine Meinung über Voruntersuchungen kennen Sie schon aus den (Brustkrebs-)News 01.09.2011. Warum etwas suchen, was man gar nicht zu haben braucht ? Und bitte bleiben wir doch gleich beim Thema Brustkrebs. Dessen Früherkennung. Also den berühmt berüchtigten Mammographien.

Da gibt es Expertinnen, die einen Überblick haben – über die Anzahl und den Nutzen der Screenings. So eine Expertin ist z.B. Frau Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser von der Universität Hamburg. Die sagt über die Brustkrebsfrüherkennung folgende Sätze:

  • Damit bei einer einzigen (!!) Frau das Leben verlängert wird, müssen 2.000 Frauen 10 Jahre lang regelmäßig zur Mammographie gehen (Strahlenbelastung ?).
  • Von diesen 2.000 Frauen (zw. 50 und 70 Jahren) bekommen im Laufe der 10 Jahre 400 (!!) einen „falschen Alarm“.
  • 30 von 100 Krebsdiagnosen nach den Vorsorgeuntersuchungen sind sog. Über‐Diagnosen. Die betroffenen Frauen werden nämlich operiert, bestrahlt usw., weil man eben nicht herausfindet, ob der Tumor behandlungsbedürftig ist oder nicht.
  • International ist anerkannt, dass „der Nutzen solcher Früherkennungsuntersuchungen eher gering ist und noch dazu mehr Teilnehmerinnen zu Schaden kommen können.

Sehr starker Tobak, wie ich finde ! Und warum ist das alles so unsicher ? Weil Krebs nicht gleich Krebs ist ! Weil ein haushoher Unterschied besteht zwischen Tumorzellen und aggressiven Tumorzellen. In der Sprache von Frau Prof. Mühlhauser:

Wenn man mittels Mammographie ein Mammakarzinom entdeckt, dann ist es meist schon mehrere Jahre alt. Durch die Vorsorgeuntersuchungen werden eher die gutartigeren, langsamer wachsenden Formen erkannt. Die malignen Karzinome, die oft schon bei Diagnosestellung metastasiert sind, mitunter auch bereits einen Durchmesser von 2 mm haben, die findet man mit dem Screening weniger gut.

Ach so, aha ! So viel nur zu den nahezu amtlichen Vorsorgeuntersuchungen … Aber gibt es was Besseres ? Etwas Gescheiteres ?

Die Frohmedizin plädiert bekanntlich für Eigenverantwortung !

Sogar das DKFZ in der in der Helmholtz-Gemeinschaft sagt, dass sich durch einen gesunden Lebensstil – weltweit – bis zu 50 % der Krebserkrankungen vermeiden ließen. Oder ganz konkret meint auch Frau Prof. Dr. Marion Kiechle vom Klinikum der TU München:

Würden Frauen täglich joggen, gäbe es 50 % (!!!) weniger Brustkrebs.

Man läuft tatsächlich um sein Leben. Gilt übrigens auch für Männer …

Bestrahlungsdemenz … ausgetrickst

Müssen es immer sehr aufwändige und sehr teure Studien sein, die der Medizin weiterhelfen. Oder kann man nicht auch einzelnen Patienten glauben, wie Heilung geht. Die es geschafft haben, ihre Krankheit zu besiegen. Man könnte doch auch seinen Mitmenschen einfach nur zuzuhören, um dazuzulernen. Um Respekt zu bekommen: Die Mitmenschen sind meistens ohnehin fast so klug wie man selbst. Und Manche davon haben sogar noch Schlimmeres erlebt und sich dann auch bemüht wie man selbst.

Lese ich also über die deutsche Schauspielerin Renan Demirkan, die vor 5 Jahren an Brustkrebs erkrankte.  Was dann kam, schreibt sie, „war die Hölle“: Durch und während der Bestrahlung hätte sie eine Bestrahlungsdemenz entwickelt. Und sagt nach ihrer Selbstheilung:

Laufen ist ein wahres Wundermittel !

Zitat einer 63-jährigen Dame. Die es wissen muss. Die hat es erlebt. Doch was ist eine Bestrahlungsdemenz ? Wie entsteht die ? Nun: Hören wir ihr einfach zu:

Genau zu dem Zeitpunkt meiner Krebserkrankung hatte ich eine Theaterrolle angenommen. Ich hatte aber keinen Zugriff auf mein Gedächtnis. Ich habe von einem Moment auf den anderen vergessen, was ich gerade gesagt hatte. Ich konnte mir keinen Text mehr merken. Das war unbeschreiblich beschämend!

Da kann man eigentlich nur noch verzweifeln. Krebs kann man nicht so einfach abschütteln. Kommt offenbar um die Bestrahlung nicht so einfach herum. Irgendeine Tablette, die einem das Gedächtnis zurückgibt, gibt es in dem Fall auch nicht. Doch die besagte Frau Demirkan war zäh. Sagte wörtlich „Disziplin und Pflichterfüllung gehören zu meinem Lebens-ABC“. Die hat gesucht und dann gelesen !

Hatte tatsächlich eine Studie gefunden, die belegt, dass Sport neue Verbindung im Gehirn schafft. Noch einmal: Sport schafft neue Verbindungen im Gehirn. Ich erzähle Ihnen das schon seit 30 Jahren. In jedem Vortrag, in jedem Seminar:

Durch Laufen wächst das neuronale Netz.

Also die Verknüpfungen der Gehirnzellen. Sprich das Gedächtnis. Das Gehirn wird buchstäblich wieder jung. Das war für mich übrigens der Auslöser, öffentlich aufzutreten. Das wollte ich Ihnen und vielen Anderen unbedingt mitteilen !!

Frau Demirkan (63) hat in ihrer Verzweiflung die Studienergebnisse sehr ernst genommen, hat sich ein Laufband angeschafft UND ist dann auch

täglich 2 – 5 Stunden gelaufen.

Auf dem Laufband. Jeden Tag 2-5 Stunden. Die hat zuvor nicht mit Ärzten diskutiert, ob 20 Min. täglich reichen oder es 30 Min. sein müssen (müssen !). Die hat es in ihrer Verzweiflung – ich wiederhole es gerne, weil auch ich so staune – einfach getan. Und was passierte ?

Innerhalb von 10 Tagen konnte ich mir den Text wieder merken.

Das war’s auch schon wieder. Das wollte ich Ihnen nur mitteilen:

  • Dass es sich oft wirklich lohnt, seinen Mitmenschen zuzuhören.
  • Dass Laufen Wunder wirkt. Sozusagen eine Medizin ist …

Solche erstaunlichen Erlebnisse, solche Tatsachen, solche News (!) gebe ich sehr gerne an Sie weiter.

QUELLE: Freizeit Revue 2/2019, S. 94

Vitamin E gegen Krebsstammzellen

Jeden Tag berate ich Krebspatienten. Jeden Tag besprechen wir das gleiche Phänomen: Der Krebs kommt wieder. Die Erklärung? Ein Wort: Krebsstammzellen

In der Medizin wächst die Erkenntnis (Emerging evidence supports …), dass mit Krebs gar nicht die sichtbare Geschwulst gemeint ist, denn die kann man wegoperieren. Die schmilzt auch unter einer Chemotherapie oder Bestrahlung. Sondern, dass

Krebs tatsächlich aus einigen wenigen Stammzellen entsteht.

Also einer kleinen Untergruppe. Die übliche Krebstherapie (überall in Deutschland, auch in Ihrem Krankenhaus) bekämpft leider nur die „differenzierten Tumorzellen“, also den sichtbaren Teil, nicht aber die Krebs-Stammzellen. Das ist der Grund für die Wiederkehr von Krebs.

Aber schon im Mai 2011 wurde ein neuer Weg aufgezeigt: Gamma-tocotrienol (Ihnen bekannt als normales Vitamin E) tötet sowohl Stammzellen als auch die restlichen Krebszellen. Bewiesen im Labor, in Krebszellkulturen (PC-3 und DU145). Das heißt für mich:

Die Natur lässt uns wirklich nicht im Stich. Im Stich lassen uns die Chemotherapie, die Bestrahlung, unsere Onkologen !

Genau das hat schon Univ.-Prof. Otmar Wiestler, der oberste Krebsarzt vom DKFZ Heidelberg beklagt. Genau diesen Punkt:

  • Stammzellen versteht man nämlich als eher ruhend, verglichen mit den übrigen aktiven Krebszellen.
  • Und dieses „ruhend“ macht sie resistent gegen Chemotherapie, welche die aktiven, sich vermehrenden Krebszellen bekämpft.
  • Kommt hinzu, dass Stammzellen mehrere Gene tragen, die gegen Medikamente resistent machen (MDR1, ABC-Transporter)
  • Stammzellen in der Prostata sind leider auch hormonunabhängig, können also mit der üblichen Testosteronblockade nicht erfasst werden.

FAZIT: Stammzellen können den (bekämpften) Krebs immer wieder aufleben lassen.

Also richtet sich effektivste Krebsbekämpfung gegen die Stammzellen, nicht gegen die sichtbaren Krebszellmassen, auf die man sich bisher gestürzt hat!

Und jetzt also Vitamin E genauer gesagt: Gamma-tocotrienol, wie vom Biologen Dr. Coy seit Jahren propagiert. Der wusste schon immer, dass es um die Stammzellen geht. UND dass man sie – genau wie den übrigen Krebszellen – nicht mit Zucker füttern darf. Das ist in der Praxis schwieriger als man glaubt !

QUELLE:  Int J Canc May 2011, Vol. 128ISS9, S. 2182