Lesen Sie Beipackzettel ?

Auch nicht ? Dann sind Sie sind in bester Gesellschaft. Laut Umfragen tut das allenfalls ein Viertel der Patienten, bevor die Tablette geschluckt wird. Die Einnahme von Medikamenten ist nämlich riskant. Darum gibt es Beipackzettel, auf denen präzise aufgelistet ist, was alles Unerwünschte passieren kann.

Nun lese ich weiter, dass so ein Beipackzettel sehr wichtig ist, denn immerhin würden jedes Jahr 200.000 Menschen in Europa an den Folgen ihrer eingenommenen Medikamente sterben. Mein Kommentar dazu: Es können auch doppelt so viele sein. Weiß man das genau ? Und wie viele Menschen werden durch Pillen geschädigt ? Das weiß man auch nicht genau. „Nebenwirkung Selbstmord“ hieß es z.B. 2007 über das Raucherentwöhnungsmittel Champix. Es folgten Skandale um Lipobay und Vioxx … Googeln Sie doch mal ! Also sollte man den Beipackzettel lesen …

Über die sog. Packungsbeilage schreibe ich heute

wegen des Lach-Effektes.

Ich z.B. versuche immer fröhlich zu bleiben. Sollten Sie auch tun. Also lesen Sie bitte weiter. Und natürlich macht man sich Gedanken, weshalb nur so wenige Patienten den Beipackzettel lesen. Woran könnte das wohl liegen ?

  • Vielleicht sind die Informationen zu lang und zu kompliziert? (1. Lacher: Was denn sonst? Ist Absicht.)
  • Vielleicht ist “der Duktus zu fachlich geprägt“ ? (Schon allein dieser Satz ist eine Unverschämtheit)
  • Vielleicht ist die Schrift zu klein ? (Lauter Lacher: Warum wohl ?)
  • Vielleicht ist es die Ausweglosigkeit ? Der Patient gar nicht weiß, dass es eine andere Möglichkeit der Therapie gäbe …

Es treffen natürlich alle diese Punkte zu. Und selbstverständlich sind alle diese Punkte auch so gewollt. Ein Rentner – wie ich – kann diese kleine Schrift gar nicht mehr lesen. Ein Nicht-Mediziner versteht mit Sicherheit nicht alle Sätze … Und wenn man eine bestimmte Information sucht (Wie viel muss ich nehmen ?), dann muss man oft herumsuchen. Eine Viertelstunde in dem ganzen Wortwirrwarr, dem Kleingedruckten.

Sagen wir es frei heraus:

Der Beipackzettel soll uns an der Nase herumführen !

Ich darf das sagen. Ich bin nämlich auch Patient, nicht nur Arzt. Ich war auch längere Zeit auf Medikamente angewiesen, sogar starke Medikamente. Und auch ich bin darauf reingefallen. Auf Arcoxia z.B.. (News 03.11.2015).

PS: Andererseits weiß ich, wie die Pharmafirmen in diesem Punkt selbst leiden. Die müssen gesetzlich viel, viel Überflüssiges in diesen Beipackzetteln abdrucken. Das erklärt zumindest die winzige Schrift …

Frohmedizin ist die neue Heilkunst

Und Frohmedizin spricht noch dazu von Lebensfreude und neuer Energie, von unbändigem Lebensmut und Lust auf Leistung. Das heißt Leben. Das ist joy of living. Darum geht es auch in dem Buch „neue wege der heilung“ (Heyne 2017). Lassen Sie sich also mitnehmen auf eine Reise

raus aus dem Mittelalter !

Ganz hilflos war die Medizin selbst im Mittelalter nicht. Schon damals gab es die sog. Kräuterweiblein. Wissende Damen mit geheimnisvollen Rezepten und Substanzen. Ein Kräutlein hierfür, ein anders Kräutlein dafür, ein 3. Kräutlein zum Drüberstreuen. Und ein gewisser Sebastian Kneipp manifestierte schließlich: „Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.“ Das sollten Sie nicht geringschätzen: Belladonna oder Digitalis (Fingerhutgift) z.B. sind Substanzen mit tödlichen Nebenwirkungen. Waren es schon damals.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Was tut ein Arzt heute? Gibt Ihnen statt Kräutlein Medikamente. Eine weiße Tablette hierfür, eine rote dafür, eine dicke dazu, eine viereckige auch noch, und und und . Auch diese Tabletten können bis zu tödlichen Nebenwirkungen haben. Ist sogar festgeschrieben auf dem Beipackzettel. Doch lesen wollen wie damals ebenfalls nur die Wenigsten. Genau das gleiche Schema …

Hat sich seit dem Mittelalter nichts verändert ?

Doch Sie alle haben mir die echte Revolution zu wenig wahrgenommen. Sie haben noch gar nicht realisiert, was Frohmedizin, was Epigenetik, was die Molekularmedizin bedeuten. Welch ein epochaler Umbruch das im medizinischen Denken eigentlich ist. Eine wirkliche Revolution. Habe ich im Vorwort des eingangs erwähnten Buches zusammengefasst. Zitiere es hier aber sehr gerne noch einmal. Darf ich ?

„Diese neue Heilkunst ist ein Kind unserer Zeit. Also Hightech. Naturwissenschaft, die sich auf die neuesten Erkenntnisse der Molekularmedizin bezieht. Und die – und das ist wesentlich – nicht nur auf die Gesundheit zielt. Die neue Heilkunst will mehr. Sie will Lebensfreude schenken, Lebensenergie, Lebensglück. Wenn die Lebensenergie da ist, folgt alles Andere automatisch. Das Wissen, wie es geht, das Wissen, was wir tun sollten, das haben wir längst.

Die neue Heilkunst, die auf den Erkenntnissen der modernen Molekularmedizin aufbaut, zielt ab auf das gesunde Zusammenspiel der Körpermoleküle, nicht auf Pharmaka. Sie zielt ab auf das Genom, nicht auf die Pille. Denn Gene lassen sich gezielt auf gesund schalten mit „artgerechter“ Ernährung, mit großzügiger Bewegung, mit einem Anti-Sorgen-Programm fürs Denken.

Und dann passiert es: Dann verschwindet der Diabetes, obwohl das nach den Vorstellungen der Universitätsklinik nicht möglich ist. Dann heilt der gebrochene Mittelhandknochen in wenigen Tagen. Der Burn-out verabschiedet sich, die Demenz geht zurück, das seit Jahren quälende Übergewicht löst sich wie von selbst, und sogar der Reizdarm beruhigt sich. Es ist mir bewusst, dass diese Fälle ungewöhnlich sind. Wer mir davon schreibt, spricht oft von einem Wunder. Dabei geht es eigentlich nicht um Wunder, sondern um logische und konsequente Wege der Heilung.

Die neue Heilkunst ist Frohmedizin.“

Die Frohmedizin gibt es

Die fröhliche Medizin. Die den Menschen nicht vergiftet. Die dem Menschen keine Angst macht (Stichwort Beipackzettel, Kennwort Nebenwirkungen). Die Menschen nicht der Hoffnungslosigkeit preisgibt („austherapiert“). Eine Medizin also, die genau das tut, wozu Medizin ursprünglich gedacht war.

Menschen heilen !

Eine Kunst, die offensichtlich in Vergessenheit geraten ist. Auch heute haben wir ein “Medizin-System”. Dessen Basis bilden die Universitäten und deren Absolventen wiederum nennen sich Fachärzte und verschreiben Medikamente. Letzteres sogar streng nach Vorschrift (Wozu gibt’s denn Leitlinien?).

Hingegen haben Sie in diesen meinen News schon Hunderte von Patienten erlebt, die von der Schulmedizin, der Reparatur- und Ruhigstellungsmedizin zur Frohmedizin übergewechselt sind. Hier nun ein wieder ganz besonders plakatives Beispiel für den

grundsätzlichen Irrtum der Schulmedizin.

Es geht um Bluthochdruck, bekanntlich Volkskrankheit. Ich zitiere aus der Rückmeldung des Patienten:

Meine Frau hatte viele Jahre Hypertonus, wie Sie wissen. Bekam die üblichen Medikamente: Micardis 80, Nebilet und Carmen. Verordnet von mehreren Ärzten (Internist, Nephrologe, Chefarzt) mit der Begründung: “Ja, im Alter ist das so!” Wir haben dann immer mit Wut im Bauch diese Orte verlassen und sind schließlich zu Ihnen gefahren, lieber Dr. Strunz,
     Nach 2 Besuchen kann ich Ihnen nun über den Blutdruck meiner Ehefrau, 79 Jahre jung, folgendes mitteilen: Die Messung am 17.11.2017 ergab 127:71, Hf.: 71. Die Medikation: Keine Tabletten. Garantiert NIX! Aber dafür viel Eiweiß, insbesondere Arginin und BCAAs sowie klarerweise viel Bewegung.
     Mittlerweile muss sich meine Frau im Freundinnenkreis sogar schon dafür rechtfertigen, dass sie nicht krank ist. Wird ihr manchmal auch gar nicht geglaubt. Ist uns aber egal. Wir freuen uns einfach, dass es wirklich so ist!

Würde ich mit einem Schulmediziner über dessen grundsätzlich falsche Behandlung von Bluthochdruck diskutieren, würde er mir wohl sagen: “Ja, bei jungen und übergewichtigen Menschen, lieber Kollege Strunz, haben Sie damit vielleicht Erfolg. Aber nicht bei unserer Klientel, den 70 bis 80-jährigen Senioren. Da muss man einfach chemisch-medikamentös behandeln. Da sind die Blutgefäße nämlich schon starr.”

Und ich müsste dann entgegnen: “Lieber Herr Kollege, diese Patientin war doch 79. Und die brauchte nur aus dem Grund 3 verschiedene Sorten Tabletten, weil ihr eine Sorte schon lange nicht mehr geholfen hat. Sie haben völlig Recht, wenn Sie dann von einem festgefahrenen Bluthochdruck sprechen.”

Schulmediziner haben von Biochemie und Physiologie meistens wenig Ahnung. Zeigt Ihnen auch dieses Beispiel wieder. Und genügt nicht immer nur ein einziger Fall, um ein Prinzip klar zu machen? Das Prinzip heißt Frohmedizin. In Ihrer Sprache Epigenetik.

Dafür gab es einst den Nobelpreis.

Offenbar sind in der heutigen Schulmedizin selbst Nobelpreise unwichtig geworden. Wie schon Vitamine uvm.. Durften wir auch am Beispiel Arginin erfahren. Dafür gab’s 1998 den Nobelpreis.