Zinkmangel und Covid-19

Weltweite Pandemien gibt es, seit es die Menschheit gibt. Örtlich begrenzte Epidemien übrigens auch. Und dass Viren dabei Menschen mit geschwächtem Immunsystem – hauptsächlich Alte und bereits Kranke – vorzeitig sterben lassen, ist selbstverständlicher medizinischer Alltag !

So denke ich täglich daran, dass vor 2 Jahren – laut RKI – ganze 25.100 Deutsche an einem Grippevirus verstarben. Trotz Impfstoffes, wohlgemerkt, und binnen weniger Monate. Haben Sie damals die Aufschreie (der Politik ?) gehört ? Ich auch nicht. Ok, behandelt wurde ja. Was will man mehr ?

Zum Vergleich: Derzeit wegen Covid-19 in Deutschland ca. 10.200 Tote. Aber nicht nur ich knüpfe an dieses „gemeine“ Virus dennoch eine große Hoffnung: Möge der weltweite Schock doch bitte ein kleines bisschen Vernunft, ein Aufwachen unter den Ärzten bewirken.

Ein Erkennen vielleicht, dass die Natur dieser ach so gepeinigten Menschheit sehr wohl ausreichend Waffen zur Verteidigung längst längst geliefert hat !!

Und tatsächlich scheint sich diesbezüglich etwas zu bewegen. Wird mir soeben ein Zeitungsartikel zugeschickt. Aus der Westdeutschen Zeitung vom 09.10.2020. Und der handelt doch tatsächlich einmal nicht von Schutzmasken, Sicherheitsabstand, fehlenden Impfstoffen, sondern beschäftigt sich mit sofortiger wie direkter Hilfe. Kurz gesagt: Dabei geht es um

ZINK

Bezieht sich auf ein internationales Forscherteam um die Immunologin Inga Wessels von der RWTH Aachen. Schon der Titel ist einladend: „Zink macht Viren mürbe und träge“. Und dort lesen wir weiter:

  • Es besteht eine Korrelation zwischen den Risikogruppen von Covid-19 und Zinkmangel. Der Zusammenhang ist laut Frau Dr. Wessels „wirklich beeindruckend“.
  • Zinkmangel scheint die Sterblichkeit bei Covid-19-Patienten zu erhöhen: Corona-Tote hatten einen durchschnittlichen Zink-Wert von 43 mcg/dl, Corona-Überlebende 63 mcg/dl.
  • Bei einem Zink-Wert unter 50 mcg/dl besteht für Covid-19-Patienten ein 2,3-fach erhöhtes Sterberisiko.
  • Zink macht die Atemschleimhäute „dichter“ und schützt damit vor dem Eindringen des Virus.
  • Zink lässt das sog. Flimmerepithel, also jene feinen Härchen, die mit ihren Bewegungen die Keime wegtransportieren, mit größerer Frequenz (schneller) schlagen. Diese Härchen werden sogar länger und damit effektiver.

Die Haupterkenntnis aber lautet:

  • Zink scheint die Virus-Hülle aufzuweichen und den Zugang zur Wirtszelle zu blockieren.

Alles wichtige Erkenntnisse, wenngleich Molekularmedizinern längst bekannt. Ich erinnere nur an News „Zink gegen Viren“ (17.05.2020). Wir wissen längst, dass

  • Viruserkrankte immer einen auffälligen Zink-Mangel haben.
  • die hochdosierte Gabe von Zink (gemessen !) die Krankheitsdauer verkürzt.

Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang auch noch eine ganz entscheidende Eigenschaft von Zink. Dieses Mineral braucht der Körper unbedingt für das Zusammenfügen einzelner Aminosäuren zu einem Eiweißmolekül. Und woraus besteht das Immunsystem ? … Wie recht Sie doch haben !