Citrullin verleiht ebenfalls Flügel

Eine überaus bemerkenswerte Verknüpfung dreier Begriffe lautet Citrullin, Konzentration und Ausdauer. Andererseits haben längst auch begriffen, dass in der Natur stets und immer das eine mit dem anderen verknüpft ist. Dass alles im Körper des Menschen voneinander abhängt. Ein sehr bekanntes Beispiel: Ischias. Verhindert so ziemlich alle Glücksgefühle, oder etwa nicht ?

Doch zurück zum Positiven. Zur Frohmedizin. Die frägt z.B.: Hätten Sie gerne wieder das Gedächtnis Ihrer Jugend ? Von damals, als Sie noch nicht über 30 Jahre alt waren ? Noch die Fähigkeit zur absoluten Konzentration auf Ihre Aufgabe hatten ? Und so ganz nebenbei und gleichzeitig das Gefühl unerschöpflicher Energie … beim Joggen. Beim täglichen 10-km-Lauf ?

Könnten Sie alles wieder haben ! Würde Ihnen eine einzige (!) Aminosäure wieder schenken, die da heißt

Citrullin.

  • Citrullin wirkt zunächst wie Arginin: Sprengt die Blutgefäße auf, erwärmt Hände und Füße, erhöht die Sauerstoffdurchblutung im Gehirn. Darum mehr Konzentration und ein besseres Gedächtnis.
  • Zudem erhöht Citrullin auch die Produktion von ATP, also reiner Energie. Das Ziel bzw. Endprodukt unseres Stoffwechsels heißt Adenosin-Tri-Phosphat. Citrullin steigert dessen Produktion um 34 % !

34 % ist eine schier unglaubliche Zahl. 3 oder 4 % ließe man sich wohl noch einreden, aber dass eine einzige Aminosäure die Energieproduktion der Körperzellen um (schon 2002 gemessen und bewiesen !!) gleich 34% ansteigen lässt, das macht einen fast sprachlos … Konnten Sie jedoch schon nachlesen in News 30.11.2015 !

Citrullin ist von der Natur her eigentlich als Ersatz für Arginin gedacht. Falls nämlich Ihr Arginin ständig sinkt statt steigt, also durch ein – nie gemessenes – Enzym abgebaut wird, so hilft Citrullin. Diese Aminosäure produziert dann in den Nieren Arginin. Produziert auch das Gas NO, das die Blutgefäße aufsprengt. Für dessen Entdeckung gab’s 1998 den Nobelpreis.

Hobby-Sportler, ist hoffentlich jeder von Ihnen. Und 1-3 Stunden Sport jeden Tag „gehen“ natürlich sehr viel leichter mit 34% mehr Energie. Und … mit viel stärker durchbluteten Beinen. Alle mir bekannten Leistungssportler schlucken Arginin genau aus diesem Grund ! Übrigens auch Höhenbergsteiger, die nolens volens wissen, weshalb Menschen in Tibet auf 4.000 Meter voll fit der Arbeit nachgehen können (News vom 08.11.2007).

Selbst Kopfarbeiter erfreut Citrullin mit viel mehr Energie. So sollte man sich auch mit 92 Jahren noch voll konzentrieren können, sich vielleicht doch noch die Geburtstage der Enkelkinder merken können. Können Sie nicht ? Dann bräuchten Sie schon die längste Zeit Arginin oder noch besser Citrullin …

Zum Nachlesen:  Arginin und Citrullin (News 11.11.2019)

Mehr Magnesium … mehr Rückenwind

Wollen Sie BIOLOGISCHEN Rückenwind nützen ? Angetrieben und getragen werden von innerer Dynamik ? Dann müssen Sie das Geheimnis Magnesium verstehen ! Das ist bekanntlich das „Salz der inneren Ruhe“, das Salz der Belastbarkeit. Magnesium steuert in den Körperzellen direkt die Herstellung der Kraftwerke, unserer geliebten Mitochondrien.

Mitochondrien erneuern sich alle 10 Tage und sind erstaunlicherweise nicht an den genetischen Code gekoppelt ! Bekommen also keinen Erneuerungsimpuls von den Chromosomen – so wie alle übrigen Körperzellen. Demnach erneuern sich Mitochondrien ständig – und diese Erneuerung wird von Magnesium sozusagen gesteuert:

  • Je mehr Magnesium da ist, desto mehr Mitochondrien laufen.
  • Je mehr Magnesium da ist, desto mehr Dynamik, desto mehr Lebensenergie, desto mehr biologischen Rückenwind gibt es.
  • Heißt als Blutwert … über 1 mmol/l !!

Kümmern Sie sich also um den Magnesiumgehalt in Ihrem Körper ! Machen Sie sich den Rückenwind einfach selbst und warten Sie erst gar nicht darauf: Magnesium messen, Magnesium auffüllen und losfliegen … Und es bläst sogar noch sehr viel stärker dann, wenn man seine Mitochondrien noch dazu mit Aminosäuren aufgefüllt hat. Aus denen bestehen sie nämlich !

Selbst chronische Erkrankungen des Gehirns gehen fast immer mit einer mitochondrialen Dysfunktion einher. Wissen wir aus den News vom 16.04.2020. In den Mitochondrien werden die Energiemoleküle ATP (Adenosintriphosphat) hergestellt. Alle Abläufe im Körper sind auf diese Energiemoleküle angewiesen !

Mitochondriale Dysfunktionen und Entzündungsreaktionen treten auch nahezu immer gemeinsam auf. Stimmt etwas mit den Mitochondrien in den Nervenzellen nicht, erkrankt selbst das Gehirn. Die mitochondriale Dysfunktion zeigt sich dann u.a. durch Leistungsabfall, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder Gewichtsprobleme. Und während diese oft auf das Alter geschoben wird, sage ich Ihnen:

NEIN, es ist nicht das Alter, es sind die Mitochondrien. Und die brauchen was genau ?

Zum Nachlesen: Sind wird auf Überanstrengung programmiert ? (News 05.09.2018)

Einfach Ubiquinol

Sie wissen, dass die Lebensenergie in Ihrem Körper einzig und allein in den Mitochondrien entsteht. In den Zellkraftwerken. Nirgendwo sonst ! Dort wird ATP produziert. Fortwährend, in jeder Sekunde. Kann praktisch auch nicht gespeichert werden – allenfalls nur etwa 7 Sekunden. Also müssen diese Kraftwerke ununterbrochen arbeiten und funktionieren !

Und nun kann man sich vorstellen, dass das bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger der Fall ist … „Weniger“ heißt dann weniger Energie. Ständig müde, kaum Motivation bis hin sogar zu Muskelschwäche. Das passiert dann nicht etwa durch das Wetter, sondern wegen schlecht laufender Mitochondrien.

Die Energie wird in der sog. Atmungskette produziert. Hatte ich Ihnen schon einmal als Perlenschnur verdeutlicht: Links werden Kohlenhydrate oder Fett eingeschleust und rechts kommt ATP heraus. Pure Energie, andauernd … Hoffentlich !

Immer dieses Hoffentlich.

Die Atmungskette funktioniert nämlich nur dank bestimmter Nährstoffe. Nicht mit Betablockern, nicht mit Sartanen, nicht mit Blutzucker-Tabletten. Auch nicht mit Migräne-Tabletten, mit Schmerzmitteln und schon gar nicht mit Chemotherapeutika, sondern mit Nährstoffen wie

  • Vitamin B1, B2, Niacin, B6, B12
  • Magnesium, Eisen
  • Alpha-Liponsäure … und UBIQUINOL, dem bioaktiven Q10.

Ein klitzekleiner Einwand: Q10 wird jedoch nur aktiv, wenn genug Zink und Selen vorhanden sind. Haben Sie genug Zink und Selen ? Eher nicht. Die Gründe sind bekannt. Und dann wird Q10 als Ubiquinon – leider nicht – in das sehr wohl aktive UBIQUINOL umgewandelt. Darum:

Gleich Ubiquinol schlucken !

Seit man verstanden hat, dass es beim Menschen Schlüsselsubstanzen für die Energieerzeugung gibt wie das erwähnte Ubiquinol, hat man etwas ganz Einfaches ausprobiert:

Man hat kranken Menschen, die auf Schulmedizin kaum mehr ansprachen, einfach Ubiquinol verpasst. Aus der rein biochemischen Überlegung heraus, dass das mehr Energie ermöglicht. Und hat dann tatsächlich herausgefunden, dass schon Ubiquinol allein zu einer deutlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes führte !

Das konnte bis jetzt für folgende Erkrankungen gezeigt werden (Die Zahlen dahinter stehen für eine wissenschaftliche Arbeit):

HERZKREISLAUF:  Herzinsuffizienz (10, 11, 12), Hypertonie (13), Arteriosklerose (14), Herzinfarkt (15), Herzstillstillstand (16), Herzoperation (17)

NEUROLOGIE:  Parkinson (18, 19), Migräne (21), Autismus (22)

NÄHRSTOFFWECHSEL:  Diabetes Typ I+II (23, 24), Fettleber (25)

Ab einem gemessenen (!) Blutspiegel von 2,5 mg/l entfaltet Q10, besser gesagt Ubiquinol, seine Wirkung als

  • Energieerzeuger
  • Schutz vor freien Radikalen.

Also: Vielleicht brauchen Sie über diese Krankheiten noch gar nicht nachzudenken, sondern fühlen sich vielleicht nur öfters müde, ohne Motivation oder lustlos … Dann könnte die Lösung dieses Problems UBIQUINOL heißen. Und wie reimt es sich doch so schön: Probieren geht über studieren !

QUELLE:  Die Naturheilkunde 3/2020, S.38

Zum Nachlesen:  Q10 wird unterschätzt (News 17.06.2020)

Q10 wird unterschätzt

Von Q10 heißt der aktive Teil „Ubiquinol“. Und der wurde auch von mir jahrelang unterschätzt. Warum denn das ? Na, weil (1.) der Körper Q10 selbst herstellen kann und (2.) man Q10 im Blut messen kann. Das habe ich routinemäßig bei Ihnen gemacht. Und siehe da, Ihre Q10-Werte waren in der Regel völlig in Ordnung. Ubiquinol kommt auch im ganzen Körper vor … einverstanden. So what ?

Übersehen habe ich dabei aber, dass der Q10-Wert, also Ubiquinol und Ubiquinon zusammen, zwar völlig in Ordnung sein kann, aber dennoch ein relativer Mangel an (aktivem) Ubiquinol möglich ist. Und das – auch für mich neu – ist weit häufiger der Fall, als man denkt !

Der Beweis ist ganz einfach: Man schlucke als gesunder Mensch Q10, oder noch besser das aktive Ubiquinol, und … erlebt einen recht plötzlichen Energieschub. Den spürt man. So etwas kann man sich nicht einbilden. Spätestens dann versteht man auch, dass offenbar ein (relativer) Mangel an Ubiquinol vorgelegen haben muss, der ausgeglichen wurde …

Nun, was genau kann Ubiquinol ?

ENERGIE: Hauptwirkung von Ubiquinol ist die Erzeugung von ATP, also der konzentrierten Energie in den Körperzellen. ATP ist nicht umsonst das zentrale Geheimnis des Lebens: Tag für Tag werden so etwa 75 kg dieses Moleküls „umgesetzt“. Also Ihr gesamtes Körpergewicht. ATP scheint also enorm wichtig zu sein und wird durch die sog. Atmungskette generiert. Und einer der vielen Bausteine dieser Atmungskette ist Q10 bzw. (noch besser) Ubiquinol.

ENTZÜNDUNG: Ubiquinol ist zusätzlich ein fettlösliches Antioxidans. Das einzige, das, wie gesagt, im Körper selbst hergestellt wird. Kann insbesondere Vitamin E – aufgebraucht – wieder regenerieren. Und Vitamin E ist bekanntlich ein Meilenstein in der Erforschung der Herz-Krankheiten. Mit genügend Vitamin E bekommt man zu 77 % weniger Herzinfarkt. Ergab die CHAOS-Studie. Solche wirklichen Sensationen gehen heutzutage medial leider völlig unter. Zudem ist Vitamin E nicht patentierbar …

STRESS: Erhöhter oxidativer Stress senkt Ubiquinol. Findet man beim Diabestes Typ II, bei Hepatitis, bei Leberzirrhose, aber auch generell beim Alterungsprozess. Der kundige Arzt wird also Ubiquinol massiv einsetzen.

NERVEN: Nerven sind von einer fetthaltigen Hülle umgeben. Darum wird bei einer Nervenentzündung auch eine spezielle Form von fettlöslichem Vitamin C eingesetzt. Und eine der schwierigsten Erkrankungen, was Nerven und Gehirn betrifft, ist wohl Parkinson. Ubiquinol schützt (im Tierversuch) genau die Zellen der substantia nigra, die den Neurotransmitter Dopamin produzieren. Und ein Dopamin-Mangel ist genau das Kennzeichen von Parkinson. Wird dann zumeist mit Tabletten ausgeglichen. Mit mäßigem Erfolg …

HERZ: Da hat man einmal nachgedacht und gefunden, dass Patienten mit einer hochgradigen Verengung der Herzkranzgefäße deutlich weniger Ubiquinol im Blut haben als Patienten mit nur einer geringen Verengung. Klingt auch logisch. Jedenfalls aber hat sich Quotient Ubiquinol/Blutfett – neu – als „bedeutsamer Faktor“ bei der Feststellung fortschreitender Verkalkung der Herzkranzgefäße herausgestellt.

Nun interessieren mich als Frohmediziner all die Krankheiten eigentlich weniger. Jedoch hellhörig werde ich immer beim Wort „Energie“, denn

Energie ist wichtiger als jedes Wissen.

Man kann noch so klug und belesen sein, ohne Lebensenergie … was macht man dann in der Umsetzung ? Und in dem Punkt kennen Sie mich: Ich probiere ab jetzt gleich 4 Wochen lang Ubiquinol aus – in hoher Dosis ! Warum denn nicht ?

Bleiben auch Sie neugierig !

Energie 5.0

Lautet die Überschrift eines ausgesprochenen glücklichen, zusammenfassenden Artikels zum wichtigsten Lebenselixier: Der (Lebens-)Energie. Stammt von Dr. Stefan Siebrecht, dem „Mr. Carnitin“. Der uns in 5 Schritten die praktische Energieerzeugung des Körpers nahebringt. Die schreib ich Ihnen einfach ab (mehr oder weniger):

(1) Metabolische Energie: Das erste Energiegetränk (Lucozade) wurde 1927 eingeführt. Ein reines Glukosegetränk. Hochwirksam für den körperlichen Arbeiter. Gift für den Sitzenbleiber. Sie kennen sich aus …

(2) Stimulative Energie: Entdeckung des Koffein-Kicks. Typisches Beispiel Red Bull mit der Kombination Koffein und Taurin. Auch hier kennen Sie sich aus (News 13.04.2017). Leider hilft das nur 2 Stunden. Dann kommt so etwas wie ein „Nebennieren-Burnout“. Abhilfe ? Ein schwächeres, länger wirksames Koffein wie Guarana.

(3) Mitochondriale Energie: Mitochondrien sind unsere Kraftwerke. Produzieren Energie. Müssen dafür aber auch „verwöhnt“ werden. Womit ? Mit den nötigen Nährstoffen Magnesium, L-Carnitin, B-Vitamine, Q10. Für Q10 übrigens gab es den Nobelpreis Chemie 1978. Scheint also doch wichtig zu sein. Mit diesen 4 Substanzen steigert man die Leistung seiner Zell-Kraftwerke !

(4) Enzymatische Energie: Hier kommen wir zu dem erst in den letzten Jahren zu Ehren gekommenen Enzym AMPK. Kennen Sie (News 26.05.2019). Das sog. „Enzym der Jugend“. Weil es die altersbedingte Abnahme von ATP (Sie kennen meine Meinung dazu) rückgängig macht. Immerhin. Auch ein Weg. Sie wissen inzwischen, dass AMPK die Rückführung von Monophosphat zu Triphosphat stimuliert und beschleunigt. Also die Regeneration der Zellkraftwerke. Erklärt die phänomenalen Effekte von anstrengendem Sport genauso wie von Fasten.

(5) Genetische Energie: Die basiert auf Erkenntnissen der Mitochondrienmedizin und der Enzym-Biochemie: Beantwortet z.B. die Frage: Woher kommt denn AMPK tatsächlich ? Wer gibt das Signal dazu, mehr zu erzeugen ? Die Antwort: Unsere Gene.

Unser Körper verwendet genetische Schalter, um unsere Zellen anzuweisen, mehr Enzyme zu produzieren. Solche genetischen Schalter sind, wissen Sie längst, täglich Sport genauso wie Fasten. Aber es gibt auch angenehmere Zugänge: Grüntee-Katechine. Trinkbar. Glukosinolate, wie sie in Kohlsorten, Brokkoli usw. vorkommen.

Besonders erwähnenswert ist Moringa, ein Grundnahrungsmittel in Afrika und Indien. Ein Grundnahrungsmittel … und bei uns in Europa ? Moringa-Extrakt gibt es seit kurzem auch als NEM. Davon genügen 10 mg ! Damit hat man die Ermüdung von Mäusen in einem Schwimmtest um 30 % hinauszögern.

30 % würden mir schon genügen …

QUELLE: Dr. Stefan Siebrecht, Vitalstoffe 1/2019; S. 31

Das war eine angenehm übersichtliche Auflistung zur Beantwortung Ihrer dringlichsten Frage: Wo krieg ich mehr Energie her ? Ich kenne da natürlich noch einen Trick, der gemeinhin schlichtweg unbekannt ist. Noch immer:

Das perfekte Aminogramm !

Das liefert nach meiner Erfahrung sehr viel mehr Lebensenergie als alle anderen mir sehr wohl bekannten Wege. Ihre Aminosäuren messen, das geht heute schon von zu Hause aus. Vom Sofa, wenn Sie so wollen. Eine Sensation eigentlich. Bitte bleiben Sie dankbar !

AMPK

Ein bisschen von seiner Jugend zurück zu bekommen, das geht ganz einfach. (News 21.07.2011) Z.B. hält Anstrengung jung. Wissenschaftlich erwiesen. Stichwort: Wachstumshormon (HGH). Aber auch Ausdauertraining ist eine echte Wunderwaffe gegen das Altern. (News 22.10.2012, 20.08.2012) Und natürlich gibt es auch ein Enzym der Jugend. Lautet abgekürzt

AMPK.

Im vollen Wortlaut: AMP-aktivierte Proteinkinase. Vor allem in Bayern auch als „youth enzyme“ bekannt. Ein Trick der Evolution, uns Menschen Energie zu schenken. Viel mehr Energie !

Wieder einmal 4 Buchstaben. Erinnern Sie sich an NADH? Jetzt also AMPK. Erst seit wenigen Jahren im Blickpunkt. AMPK aktiviert Ihr Körper dann, wenn AMP ansteigt und ATP abfällt. Das verstehen Sie: ATP ist Ihre Energie. Die Lebensenergie. Ein Triphosphat. Also dreifaches Phosphat. Das gibt die Energie an den Körper ab und wird dabei zu Monophosphat. Also einfaches Phosphat. Und wann immer das passiert, steigt AMPK.

Wozu ?

Um den Vorgang umzukehren. Um den Körper wieder aufzuladen. Um aus „Mono“ das energiereiche „Tri“ zu kreieren. Das tut es ganz einfach durch Anregung der Zucker-/Fettverbrennung.

AMPK nimmt, so lese ich, im Laufe des Lebens leider ab. Solche Sätze glaube ich nicht. Die sind zwar richtig, aber an „falschen“ Menschen gemessen. Wie dem auch sei:

Mehr AMPK bedeutet rascher und mehr ATP – damit Lebensenergie.

Genau darauf läuft es hinaus. Genau darauf wollen wir hinaus. Nicht nur ich, sondern auch Sie. Jeden Tag am Schreibtisch. Jeden Tag beim Sport. Sie alle kennen auch solche Typen, die den ganzen Tag vor Energie nur so strotzen. Beneidenswert. Hier lernen wir ein Geheimnis: Wie vermehrt man sein AMPK ?

Geht denkbar einfach. Und zwar auf 4 Wegen:

  • Durch Sport: Jeder hat vielleicht schon erlebt, dass intensiver Sport erst zu Müdigkeit und Erschöpfung führt, aber an den folgenden Tagen fühlt man sich energiegeladen und fitter. Das passiert dank AMPK.
  • Durch Fasten: Jeder von Ihnen weiß, dass man durch Fasten, nach Überwindung des ersten Hungers, nach Umstellung des Stoffwechsels sich nach wenigen Tagen unglaublich fit und energiegeladen fühlt. Dank AMPK !
  • Durch Ballaststoffe: Die im Darm – wie wir gelernt haben – in kurzkettige Fettsäuren wie z.B. Butyrat (News 20.08.2018) umgewandelt werden. Das ist der Grund, warum Menschen, die reichlich (fermentierbare) Ballaststoffe zu sich nehmen, sich leichter und energiegeladener fühlen, obwohl sie weniger Kalorien zu sich nehmen. Sehr verführerisch sind z.B. die ersten Wochen nach der Umstellung auf vegan … ein Traum !
  • Durch Katechine aus Grünem Tee sowie Curcominoide (siehe News 07.03.2019). Beide aktivieren das Enzym AMPK, schenken damit schneller und mehr ATP. Pure Lebensenergie !

Energiemangel ist Ihre häufigste Klage in meiner Praxis. Und ich verstehe Sie sehr gut: Abends, nach 12 Stunden malochen, sich noch aufzuraffen … Unmöglich ? Darum sind solche Tricks wie der mit AMPK für uns, für den Erhalt der Jugend so entscheidend.

QUELLE: Dr. Stefan Siebrecht, Vitalstoffe 1/2019 (S. 33)