Aufzeigen und einleuchten

Kennen Sie dieses stille, allumfassende Glücksgefühl, das Sie befällt dann, wenn Ihnen eine plötzliche Einsicht gekommen ist? Sie quasi ein wesentliches Lebensprinzip verstanden haben? Mir unvergessen ist z.B. die Prüfung in Theoretischer Physik. Als mir gleich auf die erste Frage die entsprechende Formel nicht einfiel, aber der Professor mir durch geschicktes Fragen dann deren Herleitung ermöglichte. So in etwa erging es heute einer Patientin in meiner Praxis …

Junge Frau mit Krebs. Und der übliche Ablauf: Operation, Chemotherapie. Nach nur 3 Monaten kam der Krebs wieder. Diesmal PET-CT. Aufleuchten von Metastasen im ganzen Körper.

Dann erwähnt die Patientin so nebenbei, sie hätte Diabetes Typ 2. Da schrillen bei mir die Alarmglocken. Da hat wieder jemand etwas nicht verstanden ! Wirft sein Leben weg. Habe dann (zornig) versucht, die Patientin in ihrem Denken anzuleiten, sie wach zu rütteln. Wir haben zunächst PET-CT besprochen. Ob Sie wisse, was das ist. Ja. Sie wusste, dass da radioaktiv markierter Zucker gespritzt wird, der sich dann in den Krebsnestern versammelt und diese aufleuchten lässt.

So weit, so gut. Dann, ob Sie wisse, was Diabetes ist? Freilich: Erhöhter Blutzucker. Nein, machte ich ihr klar: Wenn Sie ganz unschuldig essen – so wie ich, steigt Ihr Blutzucker sehr viel höher an. Hingegen geben Sie sich mit jedem Apfel, mit jedem Stück Kuchen eine neue, gewaltige Blutzuckerspritze … Das ist Diabetes !

Letztlich nachgefragt, wo denn diese Blutzuckerspritzen wohl landen, da dämmerte es ihr. Man sah ihr an den Augen an, dass ihr plötzlich sonnenklar wurde:

Diabetiker füttern ständig ihren Krebs !

WICHTIG auch für Sie liebe Leser: Die junge Dame hat plötzlich verstanden, dass die gegessenen Kohlenhydrate nicht etwa in den Muskel oder ins Gehirn oder in die Knochen wandern, sondern gänzlich und zuallererst in die Krebsnester. Andernfalls würde beim PET-CT das Gehirn oder der Muskel oder der Knochen … aufleuchten. Tun sie aber nicht.

Es leuchten nur die Metastasen.

Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass die Patientin ab jetzt „no carb“ essen wird. Sehr überlegt und aus einem ganz bestimmten Grund. Und dass sie versuchen wird, den unvermeidlichen Restzucker im Blut auch noch wegzurennen.

Erinnern Sie sich an Jane Tomlinson? Die bekannteste Brustkrebs-Patientin Englands. Die mit 26 Jahren durch enorm viel Sport dem Krebs die kalte Schulter zeigte. Werfen Sie doch bitte einen Blick in Wikipedia: Sie werden staunen, was die Dame alles geschafft hat.

Hätte ich bei unserer (jungen) Dame heute gleich über “no carb” gesprochen, ihr Kohlenhydrate verboten usw., wäre ich wohl auf Widerstand gestoßen … So aber kam ihr eine Einsicht wohl für immer und ewig !

Täglich 7.000 I.E. Vitamin D

Depression, Vitamin D und Omega-3: Gibt es da Zusammenhänge? Ja, gibt es. Ist mir völlig klar, weil ich täglich zuerst Sie anhöre und dann Ihre Blutwerte studiere. Sogar eindeutige Zusammenhänge! (News vom 06.05.2018) Aber lassen wir heute auch einen weiteren Arzt berichten. Vor allem über Vitamin D. Einen Kollegen, der seit 20 Jahren versucht hat, leidenden Menschen (Patienten) zu helfen. Und der dann erstmals im Blut eines Patienten Vitamin D auch nachgemessen hat.

Der Wert: 7 ng/ml. GESUND aber heißt 40-80 ng/ml Vtamin D. Da passierte dann etwas – im Leben des Arztes. Hat dann auch das Folgende geschrieben:

Vitamin-D-Mangel erweist sich als ein Massenphänomen. Ist der häufigste pathologische Laborwert in Deutschland und anderen Industrieländern. Es ist erschütternd, dass diese Tatsache in der praktizierten Medizin bislang unberücksichtigt bleibt, obwohl die wissenschaftlichen Erkenntnisse klar und eindeutig sind.

Mit den üblichen Empfehlungen zur Vitamin-D-Einnahme bleibt der Mangel bestehen, ja nicht einmal ein guter Vitamin-D-Spiegel kann damit aufrechterhalten werden. Darum steigerte ich die Vitamin-D-Zufuhr so weit, bis meine Patienten ein optimales Niveau erreichten, wie es bei Naturvölkern in den sonnenreichen Ländern üblich ist.

Bei Erreichen eines optimalen Vitamin-D-Spiegels stellten sich unglaubliche Heilungserfolge ein:

Allergien gegen Nüsse, Äpfel und Tierhaare verschwanden, Migräne ging zurück, Schwindelanfälle mit Hörstörungen bleiben aus (Morbus Meniere), chronische Rückenschmerzen verflüchtigen sich, die Stimmung der Patienten verbesserte sich, Wadenkrämpfe blieben aus wie auch Sonnenallergie. Chronische Müdigkeit und Depressionen konnten in vielen Fällen schon nach einer Woche gebessert werden. Bei Knochenschmerzen dauerte die Heilung allerdings länger, mitunter einige Monate.

Die Vitamin-D-Therapie ist preiswert, einfach und risikofrei. Der tatsächliche Bedarf an Vitamin-D wird immer noch unterschätzt. Wir müssen uns an dem Niveau orientieren, das Naturvölker in den Tropen erreichen.

So Dr. med. Raimund von Helden wörtlich in seinem bemerkenswerten Büchlein „Gesund in 7 Tagen“. (News vom 03.12.2015) Sollte jeder von Ihnen auch einmal in der Hand gehabt haben. Ein Büchlein im Kleinformat, das sich besonders gut liest abends im Bett …

PS: Die täglich richtige Zufuhr an Vitamin D kennen wir. Siehe News vom 18.05.2015.