Der Keto-Gewinn

Zucker, das haben wir alle längst verstanden, brauchen die Kraftwerke in den Körperzellen nicht. Auch das Gehirn (praktisch) nicht. Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln also … braucht kein Mensch. Auch, weil es da noch ein 2. Prinzip gibt, noch andere geheimnisvolle Stoffe, nämlich die Ketone.

Die, so man Büchern und dem Internet glauben kann, das Leben sehr sehr zum Positiven verändern können. Nicht nur den Geist schärfen, sondern den Körper unendlich ausdauernd werden lassen ! Gemeint ist damit sehr wohl auch der Arbeitsalltag, der sich dank Ketone auf 18 Stunden ausdehnen ließe. Manche hätten das gerne oder brauchen es sogar.

Bild: www.strunz.com

NUR: Wer schafft das ? Vielen scheint schon der Einstieg scheint unmöglich. All die vielen Vorschriften. Und dann noch messen. Doch dabei wird zumeist übersehen, dass Ihr jetzigen Essen, Ihren täglichen Mahlzeiten ohnehin der sprichwörtlich rote Faden fehlt ! Nach welchem Prinzip wählen Sie Ihr Essen aus ? Und warum konsumieren Sie jeden Tag auch Gifte wie Schwermetalle, Farbstoffe, Konservierungsmittel ?

Jetzt trinken Sie vielleicht zuerst mal einen Espresso und dann gestalten wir diese News wie einen Vortrag. Denken Sie sich, da steht so ein Arzt vorn auf der Bühne, strahlend, dynamisch und hämmert jetzt Satz für Satz in Ihr Gedächtnis. Der spricht über den

KETO-GEWINN.

  • Sie entschlacken und verlieren überflüssiges Gewebewasser
  • Sie entgiften – der Körper recycelt Abfall-Eiweiß
  • Sie kommen in den Genuss einer beschleunigten Fettverbrennung
  • Hormonelle und enzymatische Veränderungen machen Sie langfristig schlank
  • Sie spüren, wie gut es tut, wenn Sie genetisch korrekt leben
  • Sie entlasten spürbar die Leber, wachen auf
  • Sie verändern die Darmflora in Richtung gesunder Besiedelung
  • Blutzucker- und Blutfettwerte verbessern sich
  • Sie bauen eine Insulinresistenz ab und senken Ihr Diabetes- und Herzinfarktrisiko
  • Sie stärken Ihre Abwehrkräfte
  • Sie fühlen sich energetisch aufgeladen
  • Sie kennen keinen Heißhunger
  • Sie lindern Entzündungsreaktion im Körper
    Arthroseschmerzen verklingen
  • Manchmal wird man sogar sein Rheuma oder die Migräne los
  • Man sieht jünger aus, die Haut wird besser durchflutet
  • Das Gehirn wacht auf, die Konzentration und Denkleistung steigen an
  • Man ist viel besser drauf
  • Dumm wie Brot – gilt künftig für andere, Sie beugen Alzheimer und Demenz vor
  • Sie beugen Krebs vor
  • Wer unter Krebs leidet, kann mit der Keto-Diät das Voranschreiten verzögern
  • Die ketogene Diät heilt – verbessert nachweislich Epilepsie, Alzheimer, Parkinson, Schlaganfall, Gehirntrauma, Depression, ALS

Beim für die meisten Menschen wohl wichtigsten Sätzchen hat es hoffentlich klick gemacht. „Man sieht jünger aus.“ Wie wichtig diese Veränderung sein kann, das schreiben Sie mir nämlich täglich. Einverstanden. Ich persönlich würde allerdings lieber 100 km unter 8 Stunden laufen können. Suum cuique, wie der Lateiner sagt. Jedem das Seine !

QUELLE: Das neue Strunz-Buch „no carb smothies“, erschienen bei HEYNE

So bleibt das Gehirn „forever young“

Schneller denken, weniger vergessen, Krankheiten vorbeugen und heilen. So bleibt Ihr Gehirn „forever young“. Und so lautet folglich auch der Untertitel auf dem Umschlag des nagelneuen Büchleins

„77 tipps für ein gesundes gehirn“.

Erschienen am 13.04.2020 by HEYNE.

Und schon in der Einleitung heißt es:

Molekularmedizin funktioniert auch bei psychischen und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Depression. Seit kurzem gibt es die wissenschaftliche Erklärung dazu: Fast alle chronischen Gehirnerkrankungen gehen mit Entzündungen einher …

Nachdem mein Buch „77 tipps für ein gesundes herz“ aus dem Vorjahr vielen Leuten zu mehr Gesundheit verholfen hat (belegt durch Briefe), kam nun das Gehirn an die Reihe. Das auch, weil immer mehr Menschen von Depression und Burn-out betroffen sind. Allein in Deutschland leiden rund 5 Mio. Menschen daran. Auch Alzheimer, Multiples Sklerose und Parkinson nehmen rasant zu. Das ist schlimm ! Und noch dazu steht die Schulmedizin diesen Erkrankungen zu oft machtlos gegenüber …

Doch ist die Wissenschaft ist da schon weiter. Die weiß, warum diese Krankheiten entstehen und wie man sich davor schützen könnte … Selbst, wenn man bereits an einer Gehirnerkrankung leidet, gibt es noch Heilung !

Alles wissenschaftlich untersucht und bewiesen.

Buchneuerscheinung „77 tipps für ein gesundes gehirn“ von Dr. Ulrich Strunz. (Bild: www.strunz.com)

Meine bzw. die „77 tipps“ sind in 6 Kategorien unterteilt. Vielleicht erleichtert Ihnen die folgende Liste eine Entscheidung ?

  • Wie das Gehirn funktioniert ?
  • Hilfe – das Gehirn ist krank
  • Nährstoffe für das Gehirn
  • Gehirngesund durch Bewegung
  • Denken verwandelt das Gehirn
  • Selbstheilung statt Symptome unterdrücken

Und weil das Thema so ernst ist, weil Erkrankungen des Gehirnes so rasant zunehmen, wurde in dem Buch größter Wert auf wissenschaftliche Zitate und Literaturangaben gelegt. (Anmerkung: Danach fragen Sie auch immer !)

Aber, Sie sollten sich auch überzeugen können, dass die MEDIZIN tatsächlich so sehr viel weiter ist als die allgegenwärtige Schulmedizin, der Sie beim Facharzt, im Krankenhaus oder schon in der Apotheke begegnen.

Das Gehirn kann man sehr wohl (noch) aufwecken. In jedem Alter ! Es ist die zentrale Schaltstelle für Ihr Leben. Forever young und die Frohmedizin sind ein immer mehr erforschtes Wissensgebiet geworden und schon lange keine Träumerei mehr.

PS: Noch eine kleine Auswahl gefällig ? Es gibt nur eine Krankheit und nicht Tausende (Tipp 1), Überschätzte Gene (Tipp 8), Heilende Proteine (Tipp 35) und Tipp 73 lautet: Psychopharmaka richtig absetzen.

Tocotrienole und Krebs

Erinnern Sie sich an „Palmöl“, die News 11.03.2016. Dort hieß es, dass Vitamin E aus 4 unterschiedlichen Tocopherolen besteht und aus weiteren 4 Tocotrienolen. 90 % von Vitamin E im Körper ist Alpha-Tocopherol. Daher werden die meisten Studien auch mit dieser Substanz gemacht. Die Tocotrienole hingegen, eine der besten Quellen ist Palmöl, und erst recht ihre wunderbaren Wirkungen wurden erst spät entdeckt. Eine davon ist: Sie macht Chirurgen überflüssig …, zumindest wenn es um Ablagerungen an der Halsschlagader geht.

Einer speziellen Form des Vitamins E wird derzeit in der Krebsforschung große Aufmerksamkeit geschenkt:

Gamma-Tocotrienol

Üblicherweise ist, wie gesagt, Vitamin E Alpha-Tocopherol. Bekanntlich ein Wundermittel gegen Herzinfarkt (Chaos-Studie Uni Cambridge, 1996, News 04.07.2017). Alpha-Tocopherol verhindert Herzinfarkt um schier unglaubliche 77 %. Hat aber auf die Krebsentstehung und den Krebsverlauf fast keinen Einfluss. Ganz im Gegensatz zu den Tocotrienolen. Deren bislang imposante, nachgewiesene (!) Wirkung:

  • hemmen das Wachstum von Krebszellen
  • töten Krebszellen sogar ab
  • machen Krebszellen für die Strahlen- und Chemotherapie empfindlich
  • hemmen laut Dr. Johannes Coy den unerwünschten Vergärungsstoffwechsel in den Krebszellen
  • fördern die Aktivität der Mitochondrien

Zu den letzten 2 Punkten, von mir eine Anmerkung: Sie, der moderne Mensch, macht jedoch genau das Gegenteil: Er oder sie beleidigt die Mitochondrien, beschädigt und behindert sie so lange, bis die schmollen und die Energiegewinnung auslagern. Nämlich in die Zellsuppe ! Heißt dann Umschaltung auf Vergärung und schließlich Krebsstoffwechsel. So entsteht Krebs. Verstanden ?

Laut Frohmedizin lassen sich also bei weitem mehr als die von der Schulmedizin kolportierten 40 % aller Krebsfälle vermeiden !

Gamma-Tocotrienol aber hat noch folgende weitere, zusätzlich positive Nebenwirkungen:

  • verlangsamt die Alterung (Anti-Aging)
  • hemmt den Haarausfall
  • hemmt Alzheimer
  • schützt die Nerven und Blutgefäße vor Strahlenschäden bei Strahlentherapie
  • steigert die Leistungsfähigkeit von Muskeln und Gehirn

Doch nur die Hälfte der deutschen Bevölkerung nimmt genügend Vitamin E zu sich. Von dem „Wunderstoff“ Tocotrienol sollte man – wieder eine Empfehlung von dem Krebsspezialisten Dr. Coy –

täglich 50-150 mg einnehmen.

Aber solche Ratschläge lese ich scheinbar ganz anders als Sie, liebe Leser: Für mich heißt das nämlich: Dann nehme ich von dem (besonders wirksamen) Gamma-Tocotrienol täglich gleich 250 mg zu mir. Tocotrienole dann insgesamt also etwa 500 mg. Typisch Dr. Strunz, wenn Sie so wollen. Aber wissen Sie: Ich sehe zu viel Leid bei den Patienten zu viel Leid. Das will ich mir auf jeden Fall ersparen !

Welche Ersparnis ? Welches Leid vermeiden ? Na, dann lesen Sie doch bitte einfach mit:

  • Gamma-Tocotrienol zerstört selektiv Prostata-Krebszellen. (Cancer Research Laboratory in Singapore 2010)
  • Tocotrienole hemmen das Wachstum von Brustkrebszellen und können sogar den vorzeitigen Zelltod auslösen. (Universität Rom)
  • Gamma-Tocotrienol verhindert im Tierversuch die Entstehung von Darm-, Prostata-, Brust- und Lungenkrebs. (Universität New Jersey)
  • Gamma-Tocotrienol sammelt sich in den Krebszellen an und hält dort das Wachstum erheblich auf. (Kyushu University)
  • Gamma-Tocotrienol stoppt die Ausbreitung und Bildung von Metastasen von Magen-Darm-Krebszellen. (Harbin Medical University)
  • Und selbst Krebsstammzellen (die sind entscheidend) werden von Gamma-Tocotrienol gehemmt oder abgetötet. (News 17.06.2017)

Diese Liste überzeugt mich. Und wenn ich ganz ehrlich sein darf, werde ich meine tägliche Dosis an Gamma-Tocotrienol wohl noch steigern – selbstverständlich ohne Angst vor Überdosierung. Diesbezüglich fürchte ich mich vor der Natur überhaupt nicht. Ich weiß nämlich ganz sicher, dass

Vitamine uns schützen und nicht bedrohen !

Und noch ganz wichtig:

Man sollte bei so gut wie allen Ratschlägen immer darauf achten, WER das sagt. Diese News jedenfalls wurden von einem sehr schlanken, sehr drahtigen Menschen verfasst, der täglich Sport treibt, Krafttraining nicht vergisst, außergewöhnlich penibel genetisch korrekt isst und täglich meditiert (sich entspannt). So ein Mensch verleugnet die Natur nicht, sondern lebt im Verbund mit ihr !

QUELLE: „Die 8 Anti-Krebs Regeln“ (S. 53) von Dr. rer. nat. Johannes F. Coy

Wieder mehr Gehirnleistung …

Was jetzt folgt, empfinde ich als eine kleine Sensation. Die kommt aus Wien, von der Medizinuniversität dort. Dort haben nämlich Forscher ein Ultraschallgerät entwickelt, mit dem man vor sich hin-dämmernde Gehirnzellen wieder aufwecken kann. Doch gemach, gemach! Dabei geht es weniger um Sie oder mich, sondern in 1. Linie um Menschen, die das wirklich nötig haben: Patienten mit Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose.

Und weil es dabei um Physik und Biochemie geht, lässt sich das Szenario sehr gut beschreiben:

Transkranielle Pulsstimulation mit Ultraschall (TPS) wurde diese Weltneuheit genannt und ermöglicht es, mit dem besagten Ultraschall direkt am Schädelknochen, nicht-invasiv, schmerzfrei und bei vollem Bewusstsein des Patienten in alle Bereiche des Gehirns vorzudringen. Der von dem Ultraschallgerät ausgehende Aktivierungsimpuls ist übrigens 3-5 mm breit und rund 3 cm lang. Davor wird vom Gehirn des Patienten mittels Magnetresonanz eine exakte „Landkarte“ erstellt.

Dank eines Navigationssystems kann der behandelnde Neurologe am Bildschirm alles genau steuern und mitverfolgen, wo der Puls ansetzen muss. Der TPS Puls führt dann zu kurzfristigen Membranveränderungen an den Gehirnzellen, wodurch die Konzentration von Transmittern und anderen biochemischen Stoffen lokal verändert wird. Die Konsequenz sei eine Aktivierung von Nervenzellen sowie ein Aufbau kompensatorischer Netzwerke, welche die erkrankte Gehirnfunktion wieder verbessern.

Das Ergebnis beschreibt der Projektleiter Roland Beisteiner so: Das Gedächtnisnetzwerk werde angetrieben und damit steige wieder die Gedächtnisleistung. Einige Patienten hätten auch von einer deutlichen Stimmungsaufhellung berichtet und davon, dass es Ihnen wieder leichter fiele, körperlich aktiv zu sein und sich aktiv an Unterhaltungen zu beteiligen.

Für die Verbesserungen der Gehirnleistung hatten in der klinischen Pilotstudie, die nun von der renommierten Zeitschrift „Advanced Science“ als Titelgeschichte veröffentlicht wurde, 6 Sitzungen zu jeweils 1 Stunde ausgereicht – und das innerhalb von nur 2 Wochen.

Da geht es also um das erneute Wachstum von geschädigten Neuronen und dem neuronalen Netz. Kommt Ihnen das als Frohmediziner bekannt vor ? Das schafft man im Grunde (wir wollen aber höflich bleiben und sagen „angeblich“) auch durch

  • regelmäßiges Laufen. Ein in der Bevölkerung vielfach unbekanntes Mysterium.
  • gleichzeitiges Bereitstellen aller 47 essentiellen Nährstoffe. Allerdings ein 2. Mysterium in der Gesellschaft.

Doch wie heißt es abschließend seitens des interuniversitären Clusters ?

Mit den bisher zur Verfügung stehenden elektromagnetischen Methoden, wie z.B. der transkraniellen Magnetstimulation (TMS), bei der Magnetfelder auf das Gehirn wirken, um Nervenzellen zu aktivieren oder auch zu hemmen, war die notwendige gezielte und tiefgehende Stimulation aber nicht möglich. Eine zunehmend verwendete invasive Methode bei schwereren Erkrankungen ist das Einsetzen von Stimulationselektroden in tiefe Gehirnareale (Deep Brain Stimulation (DBS)) – verbunden mit einer langwierigen Operation. Eine große Hoffnung ist, dass TPS auch invasive Verfahren in Zukunft teilweise ersetzen kann.

Also kurz gesagt: Mit Ultraschall geht das alles sehr viel bequemer …