Ist der Kranke das Problem ?

Was halten Sie von folgendem Text ? Auch hier geht es um Heilung, um Lebensfreude und Lebensenergie. Der Zugang erfolgt aber nicht über Aminosäuren und Vitamine, auch nicht über das Laufen, sondern … Emotionen und Gedanken. Wenn man MIT denen lebt, bleibt man gesund und glücklich. So das Fazit.

Und wie kann man positive Emotionen und Gedanken im Alltag erzeugen und behalten ? Genau mit solchen Techniken beschäftigen sich die nächsten Zeilen. Dann mal los:

Wenn man die Arbeit an sich selbst beginnt, muss man sich ein klares, konkretes und auf physischer Ebene spürbares Bild des Ergebnisses vorstellen. Wenn man dieses Bild willentlich in seiner Vorstellung erschafft und eine starke Freude darüber empfindet, dass man bereits vollkommen gesund ist – so intensiv, dass sogar eine spürbare physische Reaktion hervorgerufen wird – dann beginnt der Organismus automatisch, diesem Bild zu entsprechen. Man beginnt damit, seinen Organismus bewusst in die gewünschte Richtung zu lenken.

Für diesen Prozess greift man auf eine besondere Gesetzmäßigkeit unseres Körpers zurück. Der hat die Fähigkeit,

auf Gedanken physiologisch zu reagieren.

Der Körper produziert z.B. Speichel nicht nur dann, wenn man in eine Zitrone beißt, sondern schon davor, wenn man intensiv an eine Zitrone denkt. Dieses Phänomen wird „ideomotorische Reaktion“ genannt. Jede Körperzelle nämlich reagiert auf Gedanken, wenn diese mit Bildern und Emotionen verbunden sind. Dann üben die eine konkrete (materielle) Kraft aus !

Nimmt man die Körperhaltung eines glücklichen, gesunden Menschen ein, strafft das Muskelkorsett und setzt ein Lächeln auf, wird über das Blut die äußere Form mit dem inneren Zustand synchronisiert.

Die „schauspielerische“ Erschaffung einer freudigen Erwartung vollkommener Gesundheit und eines gesunden Lebensgefühls ist der wichtigste Schritt zur Selbstheilung. Ohne die aktive Teilnahme des Menschen am Heilungsprozess und an der Gestaltung seines Lebens geht es nicht. Als Ressourcen benötigt man dazu ohnehin nur den eigenen Körper, das eigene Bewusstsein und die eigenen natürlichen Selbstheilungskräfte.

Das System ist allerdings kein Allheilmittel. Es fordert nämlich nicht die Krankheit heraus, sondern den chronisch Kranken selbst. Und dieser will sich oftmals nicht wirklich verändern. Die Gründe können Unwissenheit sein, ein Mangel an Disziplin, Geringschätzung der eigenen Person oder ganz einfach der „Vorteile“ wegen, die man durch seine Krankheit „genießt“ …

QUELLE: Open Mind Academy („Elemente der Gesundheit“)