Bei solchen Lehrkörpern ….

Wundern Sie sich auch darüber, dass Deutschland immer dicker wird ? Dass Deutschland immer kränker wird ? Dass Krebserkrankungen, Herzinfarkte wie auch Allergien und Rheuma ständig zunehmen ? Das habe noch dazu alles den selben Grund, werden wir noch hören.

Den hat – anno 2019 – u.a. eine Fachlehrerin am Gymnasium beschrieben: Der aktuell beste Tennisspieler der Welt und sicher auch einer der besten der Tennisgeschichte, Novak Djokovic, würde, so meint die Lehrerin, mit 35 Jahren (also bald) sehr wahrscheinlich an Herzversagen sterben. Und zwar, weil er „durch Low Carb an die Spitze kam“.

Man glaubt es nicht, aber so wird heute in der 12. Klasse Gymnasium unterrichtet.

Woher ich das weiß ? Schreibt mir ein 18-jähriger Schüler, der vor 2 Jahren „Dumm wie Brot“ von Dr. David Perlmutter gelesen und sich danach zusammen mit seiner Mama für Low Carb und glutenfrei entschlossen hatte. Das Resultat:

  • Meine Allergien verschwanden zum großen Teil.
  • Ich war seither nicht mehr krank.
  • Ich fühle mich viel energiegeladener als vorher.

Der Schüler hat also eine Erfahrung gemacht, die viele von Ihnen bestätigen können. Genau das steckt auch in der Low Carb-Ernährung des 5-fachen Wimbledonsiegers Djokovic. Der meint übrigens in seinem 2014 erschienen Buch „Siegernahrung“ (riva Verlag), dass er sich lange Jahre wie ein richtiger Serbe oder Amerikaner ernährt habe: Nämlich mit jeder Menge italienischem Essen und vor allem Brot. Während der Tennismatches habe er Schokoriegel und sogar Kekse genascht, weil er glaubte, dass ihm die Energie liefern würden. Kurz und gut:

Er sei schwer, langsam und müde gewesen.

Und Djokovic gesteht weiter:

Was ich damals nicht wusste war, dass so eine Ernährung bei mir Entzündungen auslöste. Und Ärzte führen mittlerweile viele Krankheiten auf Entzündungen zurück, von Asthma über Arthritis und Herzerkrankungen bis hin zu Alzheimer.

Doch nun zurück zu unserem Schüler. Der kommt also in die 12. Klasse Gymnasium und wird dann von der Lehrerin aufgeklärt:

  • Kohlenhydrate sind die wichtigsten Energielieferanten und Fette schlechte Makronährstoffe.
  • Eine Low-Carb-Diät wird heutzutage von vielen Leuten ausgeführt, die sich nicht auskennen.
  • Weil der Mensch Kohlenhydrate für die Energiegewinnung wie auch für die Körperzellen braucht, werden diejenigen, die sich einer solchen Low-Carb-Diät verschreiben, einen permanenten Mangel an Energie haben und auch früh an Herzversagen sterben, denn „die Muskeln bilden sich zurück“.
  • Der Mensch braucht täglich 300 g Kohlenhydrate.
  • Malzbier ist deshalb gesund, weil es den Doppelzucker Maltose enthält. Der wird nur langsam vom Körper abgebaut.

So so ! Das wird also heutzutage in der 12. Klasse Gymnasium unterrichtet. Und wir wundern uns darüber, dass Deutschland immer dicker wird, immer kränker, die Zahl der Krebserkrankungen zunimmt, der Herzinfarkte usw.. Na, bei solchen Lehrkörpern … !

Und als Arzt weiß ich: Der frühe Tod, das völlig überflüssige vorzeitige Ableben eines Großteils der Bevölkerung, das ist das Eine. Das Andere ist das jahrelange oder Jahrzehnte lange Leiden davor – die Schmerzen, die schlaflosen Nächte, die Verzweiflung …

PS: Herr Djokovic besiegte im bislang längsten Wimbledon-Finale der Tennisgeschichte am 14.07.2019 über 5 Stunden den erfolgreichsten Spieler aller Zeiten, Roger Federer aus der Schweiz.

Nach 40 Ärzten die logische Heilung

Diese News umfassen so etwa 4 Seiten Text. Ich hoffe, das ist Ihnen nicht zu lang ! Wir leben ja heute in einer Zeit, wo man schnell auf den Punkt kommen muss. Um noch gehört zu werden. Darf ich trotzdem ?

Saß mir neulich ein armer Vater gegenüber. Der 4-jährige Sohn leidet an Neurodermitis. Endogenes Ekzem. Die Haut ist offen und blutet im Gesicht und an den Handgelenken. Der junge Vater war bei 40 (!) Ärzten gewesen. Umsonst. Neurodermitis ist nicht heilbar, hieß es immer wieder. Hatte mir dann aber doch noch zugehört …

Und seinem kleinen, blutenden Stammhalter ein bisschen Eiweißpulver in den Saft gemischt. Dazu ein Multivitamin-Präparat und auch ein bisschen Zink (aus seinem eigenen Depot).

Der Bub war nach 2 Tagen geheilt. Von Neurodermitis !

Hab‘ ich dann nachgefragt, ob es besser wurde. Worauf der Vater energisch und laut wiederholte: „Geheilt ! Die Haut war seit 4 Jahren zum ersten Mal nicht mehr blutig, sondern geschlossen, glatt, verheilt.“

Das bestätigt die schlichte Wahrheit:

Jede Heilung ist Selbstheilung ! Eiweiß und Vitamine helfen, weil der Körper mit Hilfe von molekularer Medizin seinen eigenen Weg findet.

Nicht jedes Kind mit Neurodermitis wird danach gleich aussehen wie Barbie oder Ken. Doch Fakt ist: Die Kleinen leiden weniger. Viel weniger. Es fällt eine Last ab. Molekulare Medizin, wie ich sie verstehe, wie ich sie täglich anwende, ist nichts weiter als angewandte Naturwissenschaft, beruhend auf einer Grundidee der alten Griechen:

Die Welt ist aus Teilen zusammengesetzt.

Das ist – wohlverstanden – keine objektive Tatsache, sondern eine Annahme. Aber weil ich nun einmal so geschult worden bin, sehe ich den Menschen nicht nur, aber doch auch, als faszinierende Anhäufung von Atomen. Von Molekülen. Zwischen denen Energie, zwischen denen Information hin und her flitzt. Und Gesundheit ist nichts weiter als alle notwendigen Atome beisammen zu haben. Und zwar dort, wo sie sein sollen.

Und wir wissen genau, was das heißt. U.a. aus einem Vergleich: Nehmen wir einen 20-jährigen, strahlenden, durchtrainierten Fünfkämpfer. Oder einen Schwimmer. Oder eine Tänzerin mit ihren 10 Trainingseinheiten pro Woche. Nehmen wir Supersportler ! Dann wissen wir, was normal ist. Woran man sich orientieren kann.

Daraus resultiert dann molekulare Medizin …

Kümmere dich um die essentiellen Moleküle deines Körpers, bringe sie in Ordnung und …. du wirst gesund !

Gesundheit ist also etwas ganz Einfaches: richtige Bauteile plus richtige Auswahl der Baupläne. Heißt: alle 47 essentielle Nährstoffe, regelmäßig laufen und klar denken. Heißt aber auch, wenn das System aus dem Gleichgewicht gerät, wenn wir Bronchitis haben, wenn die Knie schmerzen oder das Herz stolpert – dann müssen wir uns “kümmern“ … Um die 3 Wegweiser Richtung Heilung:

Ernährung, Bewegung, Denken

In vielen Fällen findet der Organismus nämlich von ganz allein zurück zum Gleichgewicht, zur Gesundheit. Andererseits ist z.B. bei Lungenentzündung, bei Knochenbruch, bei Herzinfarkt die Schulmedizin am Zug. In der Akutmedizin leistet sie Großes.

Das Prinzip der Heilung von innen ist so einfach und so logisch, dass es nicht in unsere komplizierte Welt passt.

Lieber sucht man nach Medikamenten, die z.B. was ganz Anderes bewirken als ursprünglich gedacht. So hat man gerade entdeckt, dass ein Malariamittel vielleicht gegen Diabetes Typ I helfen könnte! Klingt natürlich viel interessanter als „Kohlenhydrate weglassen“. Oder: Wer will schon etwas über Hühnersuppe gegen Grippe lesen? Oder vom Arzt wieder nach Hause geschickt werden mit der Aufgabe, in den nächsten 4 Wochen täglich Leber zu essen. So etwas stammt aus den Zeiten von Oma. Heute kann die Medizin doch mehr oder etwa nicht ?

Jedoch lässt sich (heute) am Blutbild ablesen, dass Oma Recht hatte. „Warum ist das Blutbild so wichtig?“, diese Frage höre ich immer wieder. „Geht es nicht auch ohne?“ Natürlich geht es auch ohne. Man kann auch im Trüben fischen, wenn man die Zeit dazu hat. Die Blutwerte sind jedoch die Basis für die Diagnose. Der erste Schritt …

Jeder hat irgendeine Besonderheit: Einer hat hohe Cholesterinwerte, was aber nichts ausmacht, weil die in seinem System logisch und elegant abgepuffert werden. Ein Anderer neigt zur Allergie, wieder ein Anderer zu schmerzenden Gelenken. Die Kunst besteht darin, nicht gegen diese Besonderheiten zu leben, sondern diese Besonderheiten anzunehmen. Und, so schwer das auch im Einzelfall sein mag, das Beste daraus zu machen. Also glücklich zu leben mit den eigenen Besonderheiten. Mit !

„Auf dem Weg zur Heilung habe ich neue Welten für mich gefunden. Welten, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt. Dafür bin ich dankbar.“ Heißt es oft. Und dann? Wenn der Patient am Ziel seines Weges angekommen ist, freut sich der Arzt. Ich mich über Post ! Briefe, über die ich nachdenken kann, die ich analysieren kann. Die bereiten mir wirklich große Freude. Die werden dann auch oft zur Ermutigung für alle Anderen auf dem Weg zur Heilung veröffentlicht. Ich danke Ihnen sehr für Ihre Briefe !

QUELLE: Nachwort in „neue wege der heilung“ (heyne Verlag). Neuauflage August 2018

Ohne Omega-3

Ist man nur ein halber Mensch. Eigentlich nicht einmal das, denn Omega-3 ist – wie auch Omega-6 – essentiell. Fehlt dieser lebenswichtige Vitalstoff im Körper, besonders im Gehirn, so ist man tot. Die Schulmedizin übrigens hat die Brisanz dieses Satzes bis heute nicht verstanden. Dieses „ist man tot“. Und wenn man nur die Hälfte der notwendigen Menge Omega-3 isst, dann ist man … ?

Diese „halben Menschen“ begegnen uns überall. Die fahren auch Auto und wundern sich vielleicht über die verzögerte Reaktionsfähigkeit. Wundern sich über die jeweils traurige Stimmung, wundern sich über den Schlaganfall. Und wundern sich ganz sicher, weshalb sie Monat für Monat in die Arztpraxis kommen müssen. Zur Kontrolle, ich weiß !

Lassen Sie mich darum einmal all die Krankheiten aufzählen, die entscheidend von Omega-3, besser gesagt vom Verhältnis Omega-3 zu Omega-6 (Sollwert 1:1, nicht 1:15) abhängen. Die Liste ergibt sich aus anti-inflammatorischen (gegen Entzündung) und neurotropen (für die Nerven) Eigenschaften:

  • Alle chronischen entzündlichen Erkrankungen (u.a. Rheuma, Asthma, Neurodermitis, Hashimoto).
  • Praktisch alle psychischen und psychosomatischen Erkrankungen (u.a. Depression, Ängste, PTBS, ADHS, Schlafstörungen).
  • Neurologische Erkrankungen (u.a. Schmerzen, MS, Demenz, Migräne).
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen und deren Risikofaktoren (u.a. Hypertonie, Hyperlipidämie, Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen)
  • Prävention von Allergien (beim Kind) und perinataler Depression (bei der Mutter).

Fehlt da eine Ihnen bekannte Krankheit? Und die alle soll nur ein Vitalstoff verhindern, vielleicht sogar heilen ? Es bleibt einem nichts Anderes übrig, schaut man in die weltweit größte medizinische Datenbank „Medline“. Gibt man dort das Stichwort „Omega-3“ ein und den Filter „clinical trial“, so erscheinen über 3.000 Links zu wissenschaftlichen Studien mit Omega 3-Fettsäuren. Die lassen sich schwerlich „wegwischen“ …

Kaum ein Medikament ist klinisch-wissenschaftlich so gut erforscht wie Omega-3.

Warum ich das so betone ? Weil ich Ihre Einstellung verändern möchte. Weg von der Abscheu der Kapseln hin zur Liebenswürdigkeit der Natur, die uns mit solch essentiellen Stoffen sogar reichlich verwöhnt … verwöhnen möchte. Heißt übersetzt:

Kaltwasserfisch, Lebertran, Algen.

In dem Zusammenhang berührt mich folgende Zahl besonders: Nur 5 % der deutschen Bevölkerung nimmt regelmäßig Omega-3-Präparate zu sich, während es in den skandinavischen Ländern (also dort, wo es solchen Fisch gibt) etwa 50 % tun. Kann es sein, dass die dort oben den Segen von Omega-3 verspüren oder gar darüber Bescheid wissen, während wir uns in Deutschland über Schmerzen und Entzündungen ärgern ?

QUELLE:  Dr. Volker Schmiedel in OM & Ernährung 2018, Nr. 163

Omega-3 statt ASS

Über 50 Mio. Menschen schlucken Jahr für Jahr 10 bis 20 Mrd. ASS‐Tabletten (am bekanntesten ist Aspirin) … gegen Entzündungen oder zur Blutverdünnung. Auch fast alle deutschen Ärzte verschreiben ASS. Und fast alle deutschen Ärzte wissen nicht, was sie damit anrichten. Sie folgen zwar Leitlinien (Richtlinien), die – allerdings – auf die Pharmaindustrie zurückgehen. Aspirin ist von Bayer …

Aber Sie wissen, dass ich nichts einfach so behaupte. In dieser Angelegenheit beziehe ich mich auf Prof. Dr. Olaf Adam, der wohl alles über Omega-3 weiß, was es zu wissen gibt. Ich zitiere:

  • Omega-3 wirkt wie das Aspirin, nur sanfter und umfassender.
  • Aspirin verhindert die Bildung von einigen Entzündungsstoffen, die den Weg zur Gefäßverkalkung bahnen, während Omega-3 alle diese Entzündungsstoffe hemmt.
  • Deshalb wirkt Omega-3 insbesondere bei Allergien, Asthma und entzündlichen rheumatischen Erkrankungen.
  • Aspirin wirkt durch eine chemische Reaktion. Omega-3 wirkt durch eine Verbesserung der Zellfunktion. Darum hat Omega-3 auch keine Nebenwirkungen, Aspirin schon.

Deutscher und deutlicher geht es nicht. Wieder einmal schlägt die Natur die Pharmaindustrie um Längen. Und dennoch schlucken täglich 50 Mio. Menschen das offenbar gefährliche Präparat, obwohl es für den gleichen Zweck ein ohnehin lebenswichtiges Naturprodukt gibt! Versteht das wer?

Die medizinische Wissenschaft hingegen weiß natürlich längst um den himmelhohen Unterschied zwischen den essentiellen Omega‐3‐Fettsäuren und dem Arzneistoff Acetylsalicylsäure, also ASS. (News vom 11.09.2017).

Die Eskimos, genauer gesagt die Inuit, essen täglich über 5 g Omega-3, lese ich. Die Deutschen begnügen sich mit bis zu 0,2 g. Die DGE empfiehlt 1 Gramm. Es ist wirklich hoch an der Zeit, dass sich da was ändert !! Das kaltherzige Profitdenken vielleicht zuerst …