Multivitamine statt Antibiotika

Gerne würde ich Ihnen einmal ein ganzes Buch schreiben über den Gedanken, dass Antibiotika die schlimmste Erfindung in der Medizingeschichte sind. Konkret nur zu 5 % ein Segen sind, zu 95 % Unheil. Da müsste ich allerdings weit, weit ausholen – von Selbstverantwortung sprechen, vom körpereigenen Immunsystem und der Unkenntnis der Universitäten darüber, wie man das Immunsystem steigert.

Nun hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) soeben eine Liste mit den derzeit 12 gefährlichsten Bakterien erstellt. Eine Art „Abschussliste“ … Und ganz typisch das Zitat: „Die Hoffnung ist, dass Staaten, Stiftungen und Unternehmen mehr Geld zur Verfügung stellen, damit Arzneimittel gegen die besagten Keime entwickelt werden können.“

Hatten wir das nicht schon einmal? Dieses „gegen“? Diesen ständigen Kampf gegen irgendjemanden, gegen irgendetwas? Bringt offensichtlich nichts, wird aber trotzdem mit großer Lust und Freude geführt. In vielen Dokumenten nachzufühlen. So auch in der Medizin. Es sind die gleichen Menschen, die gleichen Verhaltensweisen. Auch in der Medizin wird gekämpft!

Dabei kennen wir inzwischen MRSAR Erreger. Also Keime, die auf kein Antibiotikum mehr ansprechen. Die tödlich sind! Und die exponentiell zunehmen in der heutigen Welt. Besonders in den Krankenhäusern, wo sie (bei geschwächten Körpern) leichtes Spiel haben. Dort, meint eine Zeitung zum selben Thema, „vermehren sich die multiresistenten Erreger wie verrückt“.

Antibiotika, noch dazu mehrmals im Jahr eingesetzt, sind keine Lösung! Dass sie ab und zu eine Notlösung sind (einverstanden), aber nicht, wie vielerorts praktiziert, eine Dauerlösung. Also selbst noch im April 2017 wird in diesem alten Schema gedacht. Ich zitiere aus dem Zeitungsbericht:

  • die Bundesregierung steht auch hinter der Idee mit dieser „Zwölfer-Liste“,
  • hat solchen Erregern den Kampf mit der intensiven Suche nach Impfstoffen angesagt,
  • und die Kanzlerin hat die Antibiotikaresistenz auf die Tagesordnung von G20 und davor G7 gesetzt.

Und wie so oft und so typisch: „Dazu finden immer wieder Vorgespräche, Fachgespräche, Fachpolitiker-Gespräche, Staatslenker-Gespräche statt.“ Genau. Reden statt handeln. Bloß nix tun! Aber wie wär’s z.B. mit mehr Vitaminen. Fangen wir einfach mal damit an. Mit Multivitaminen. Und gehen dann einen Schritt weiter zum Eiweiß. Zur Bedeutung von Eiweiß für das Immunsystem! Denn immerhin besteht das Immunsystem ausschließlich aus Eiweiß. Ausschließlich! Wie hoch ist denn so im Allgemeinen der Eiweißpegel in der Bevölkerung?

Und berücksichtigen dazu Frau Prof. Candace Pert: „70 % des Immunsystems wird von Stress gesteuert. Zumeist negativ.“

Wenn Sie die Frage beantworten können, warum z.B. ein Reh kein Penicillin zum Leben braucht, dann haben Sie Ihre Gesundheit verstanden.

Es geht eben nicht um Antibiotika. Es geht um den Schritt davor: Ein kompetentes Immunsystem !

Dann nämlich sind Bakterien keine Gefahr. Statt neuer Antibiotika bräuchte Deutschland vielmehr einen Beginn mit Multivitaminen! Für Aspirin, Statine, Betablocker oder Chemotherapien ist das Geld schließlich auch da …

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