Jod tötet Krebszellen

Jod ist essentiell. Über Jodmangel, seine Ursache und seine Folgen habe ich Ihnen kürzlich in den News vom 28.07.2017 berichtet. Nun haben uns ebenfalls Jod betreffend 2 deutsche Forscher an der Uni Hohenheim (ein Gynäkologe, der das Leid der Frauen mit Brustkrebs nicht mehr erträgt, und ein Mikrobiologe, damit es schön wissenschaftlich wird) ein Überraschungsei ins Nest gelegt. Die haben an diversen Krebszellenlinien, also an einigen Krebszellenarten im Reagenzglas gezeigt, dass

Jod in hoher Konzentration (20 µM) verschiedene Tumorzellen zum Absterben bringt.

Sie können sogar den Pathomechanismus aufzeigen. Es sind wieder die Mitochondrien, es ist wieder die durch Mitochondrien eingeleitete Apoptose, also Selbstmord der Krebszelle.

Das besonders Schöne: Sie hatten früher schon molekulares Jod verwandt. Diesmal haben sie getestet einen besseren Haushaltsartikel, nämlich Povidone-Jodine (PVP-I), also genau das Antiseptikum, das in der Chirurgie nach Tumoroperation auf die Wundränder geschmiert wird. Reichlich. Sie kennen die Farbe.

Und dieses Allzweck-Jod tötet

Zellen vom schwarzen Hautkrebs,
Zellen vom Lungenkarzinom,
Zellen vom Bronchialkarzinom,
Zellen vom Brustkarzinom.

Mitgeteilt hat mir das die Herrscherin über die Jod–Szene in Deutschland, Frau Kyra Hoffmann. Kennen Sie inzwischen von 3 Büchern:

  • Jod. Schlüssel zur Gesundheit
  • Die Anti-Stress-Ernährung – Mehr Power für die Körperzellen
  • Der Burnout-Irrtum – Ausgebrannt durch Vitalstoffmangel – Burnout fängt in der Körperzelle an

Die ihre begleitende E-Mail schließt mit der rührenden Aufforderung:

„Jod heilt Krebs und keiner weiß es. Bitte ändern Sie das !“

Dem sei hiermit entsprochen. Jetzt wissen es mindestens 4 von 5 Lesern dieser News …

Der springende Punkt übrigens ist das gleiche Problem wie bei Vitamin C. Das in Zellkulturen eindeutig Krebszellen abtötet, gesunde Zellen aber in Ruhe lässt. In der „Kultur“ stimmt’s. Und im menschlichen Körper? Stellen Sie sich einen faustgroßen Tumor vor. Im Reagenzglas ist jede Tumorzelle umspült von Jod. Da stirbt sie schnell.

Im Körper sind die Zellen in Nestern zusammengebacken. Jod kann da nur diffundieren, in winzigen Spuren dorthin gelangen. Es stellen sich dann Fragen nach der Konzentration, der Dauer usw.. Sie verstehen den Unterschied: Man müsste die Krebsnester in seinem Körper tagelang, vielleicht sogar wochenlang in Jod buchstäblich baden, um den bewiesenen Erfolg auch wirklich auskosten zu können.

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