HERA Inkubator: EU rüstet sich gegen Virusmutationen

Um den Gefahren durch neue Virusvarianten rasch und effektiv begegnen zu können, hat die EU-Kommission einen neuen Plan namens HERA Incubator präsentiert, der auch die Wissenschaft, Industrie und öffentliche Stellen einbezieht. Mindestens 75 Mio. € werden in spezielle Tests fließen, um mutierte Viren rasch zu entdecken und den Mitgliedstaaten bei der Verfolgung zu helfen. Das Ziel ist, zumindest 5 % der positiven Corona-Tests zu verfolgen. Zudem wird die Forschung und der Datenaustausch über die neuen Virus-Varianten mit 150 Mio. € gefördert wie auch ein Netzwerk für klinische Prüfungen zu Covid-19 eingerichtet.

HERA Inkubator Teil 1. (Bild: EU Kommission)

Die EU wird, so Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, auch weiter in die Produktion von Impfstoffen gegen Covid-19 investieren. „Der HERA Inkubator wird eng mit der Industrie zusammenarbeiten. Unsere Priorität besteht darin sicherzustellen, dass alle Europäer so bald wie möglich Zugang zu den Covid-19-Impfstoffen haben. Um aber dem Virus einen Schritt voraus zu bleiben, wird nunmehr der HERA Incubator ins Leben gerufen.

HERA Inkubator Teil 2. (Bild: EU Kommission)

Medienmitteilung

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