EU will behinderten Menschen mehr Inklusion garantieren

Die EU-Kommission möchte die uneingeschränkte und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit einer Behinderung an der Gesellschaft stärken und bisherige Maßnahmen auf europäischer Ebene weiter ausbauen. Dazu wurde heute eine Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderung (2021-2030) vorgelegt. Geplant sind u.a. eine Initiative zur Verbesserung der sozialen Dienste für behinderte Menschen, ein Europäischer Behindertenausweis für alle EU-Länder und eine Plattform zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung in den Mitgliedstaaten.

EU-Strategie zur Stärkung der Rechte behinderter Menschen. (Bild: EU Kommission)

„Bei diesem europäischen Projekt ging es von Anfang an um die Beseitigung von Barrieren, ganz im Einklang mit der Vision von einer in Vielfalt geeinten Union“, betonte  die für Gleichheitspolitik zuständige EU-Kommissarin Helena Dalli. Viele behinderte Menschen seien jedoch nach wie vor mit Hindernissen konfrontiert, etwa bei der Arbeitssuche oder bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. „Menschen mit einer Behinderung sollten aber an allen Lebensbereichen gleichberechtigt teilhaben können“, fordert die ehemalige und mittlerweile auch promovierte Miss Malta von 1979.

Medienmitteilung

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