EU plant europäischen Gesundheitsdatenraum

Die EU-Kommission plant 2021 einen europäischen Gesundheitsdatenraum zu schaffen. Dadurch soll im Hinblick auf eine sichere und patientenorientierte Nutzung von Gesundheitsdaten in Europa enger zusammengearbeitet werden können. Diese Absicht wurde von EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides, EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton und dem deutschen Gesundheitsminister Jens Spahn anlässlich der Konferenz „Digital Health 2020 – EU on the Move“ bekundet.

„Der europäische Gesundheitsdatenraum wird ein wesentlicher Bestandteil einer starken europäischen Gesundheitsunion sein. Daten retten Leben – dies hat uns die Covid-19-Krise ganz klar vor Augen geführt“, meint Kyriakides. Bis 2025 sollten Patienten aus allen Mitgliedstaaten bei Reisen ins Ausland ihre Daten an Angehörige der Gesundheitsberufe weitergeben können. Breton: „Die Stärkung und Ausweitung der Nutzung und Weiterverwendung von Gesundheitsdaten ist für einen innovativen und wettbewerbsfähigen EU-Gesundheitssektor von entscheidender Bedeutung und wird dazu beitragen, Europa gegen Herausforderungen wie die derzeitige Pandemie widerstandsfähiger zu machen.“

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