Covid-19: Impfstoff als europäisches Erfolgsprojekt ?

Geht es nach Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober, dann ist die Impfstoffbeschaffung gegen Covid-19 „ein europäisches Erfolgsprojekt“. Österreich habe stark daran mitgewirkt, dass es zu keinen nationalen Alleingängen kommt, sondern vielmehr zu einem gemeinsamen europäischen Kraftakt. „Das gemeinsame Europa gibt uns Kraft im Kampf gegen die Pandemie“, meint Anschober.

4 Arten Impfstoff

Bisher seien folgende 4 Lieferzusagen auf Basis von Vorkaufverträgen fix abgeschlossen worden. AstraZeneca mit über 300 Mio. Dosen und Option auf weitere 100 Mio. Dosen, Johnson&Johnson mit über 200 Mio. Dosen und Option auf weitere 200 Mio. Dosen, Sanofi mit 300 Mio. Dosen sowie BioNTech/Pfizer mit 200 Mio. Dosen und einer Option auf weitere 100 Mio. Dosen. Zudem seien Vertragsverhandlungen mit Moderna und CureVAC ebenfalls „in einem guten Stadium“.

Dieses Portfolio an verschiedenen Impfstoffen sei, so der Gesundheitsminister,  ein risikobasiertes Portfolio und umfasse verschiedene Methoden der Impfstoffherstellung: „AstraZeneca und Johnson&Johnson sind beide bekannte und bewährte Vektor-bezogene Impfstoffe. Der BioNTech-Impfstoff gehört zur neuen Methode der RNA-Impfstoffe und Sanofi basiert auf der ebenfalls bekannten Protein-Methode.“ Über den Zeitpunkt der Auslieferung würde „natürlich“ die Marktzulassung entscheiden.

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