Covid-19: EU weiterhin gegen Betrug und Falschinformationen im Internet

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie geht die EU weiter gegen Betrügereien und Falschinformationen vor. EU-Justizkommissar Didier Reynders traf dazu mit den 11 größten Internet-Plattformen zusammen. Diese sollten sich noch besser auf neue und wiederkehrende Betrugsmaschen in der neuerlichen Pandemiewelle vorbereiten. Man wisse, so Reynders, dass Betrüger Pandemien als Gelegenheit sehen, die europäischen Konsumenten zu täuschen. Deshalb sei die Zusammenarbeit mit den großen Online-Plattformen enorm wichtig.

Hunderte Millionen Angebote

Die 11 Internet-Giganten, darunter Amazon, Alibaba/AliExpress, Ebay, Facebook und Google, vermeldeten ihrerseits, schon Hunderte Millionen illegaler Angebote und Werbeschaltungen entfernt zu haben. Auch gegen Falschinformation würde im Netz weiter rigoros vorgegangen. Laut EU-Kommissionsvizepräsidentin Vera Jourova könnten aber Twitter und Facebook „transparenter“ agieren. Die EU wolle angesichts der 2. Corona-Welle wissen, ob die Maßnahmen der Plattformen in die Bevölkerung auch Wirkung zeigen. Es werde daher ein monatliches Berichterstattungsprogramm eingeführt, um die Rechenschaftspflicht der Sozialen Netzwerke gegenüber der Öffentlichkeit zu unterstreichen.

Schreibe einen Kommentar