Richtiges Laufen

Können Sie von jedem Laufprofi lernen. Oder auch von Kindern. Auch Tiere wissen Bescheid. Gar selten freilich deutsche Orthopäden! Was folgern wir daraus ? Unsicherheit.

Deshalb werde ich noch immer tag-täglich zum „richtigen Laufen“ um Rat gefragt. Das macht mich jedes Mal traurig, denn der Trick sollte sich in den letzten Jahrzehnten doch herumgesprochen haben. Hat er aber nicht! Darum heute noch einmal die goldenen Worte vom 02.02.2006:

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Fakten über Eiweiß

Arbeits- und Lebensfreude sind zentrale Begriffe der „Forever Young“-Philosophie. Wir richten unseren Fokus auf das Lebensglück, die Lebensenergie und weniger auf Krankheiten.

Auf dem Weg dorthin verschwinden sie alle, die Wehwehchen. Vom Schnupfen bis zum Muskelkater und selbst „Volkskrankheiten“ wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes bis hin zum Krebs werden geheilt. Alles in ausführlichen Studien wissenschaftlich belegt!

Das Neue an „Forever Young“ ist also das Ziel. Da wird nicht gelaufen „gegen Krebs“, sondern für mehr Freude am Leben. Und so nebenbei besiegt man dabei den Krebs. Aber dahinter stehen natürlich Fakten und im Laufe der letzten Jahrzehnte habe ich gelernt, dass man Fakten immer und immer wieder wiederholen muss. Täglich fragen Sie mich nämlich die gleichen Fragen !

Fragen zum Thema Eiweiß zum Beispiel.

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„forever young“ ist ein Lebensprinzip

Forever young: Worum geht’s da eigentlich? Geht es da um Verzicht auf Nudeln? Geht es da um 4 Tage in der Woche, an denen man sich um 5 Uhr früh aus dem Bett quälen muss und eine halbe Stunde joggen? Oder geht es da vielleicht um das Einwerfen von allerhand Vitamintabletten? Viele von Ihnen und besonders Kritiker malen solche abartigen Bilder von Forever young.

Dabei ist Forever young etwas ganz Anderes, nämlich ein allgemein gültiges Prinzip. Wie Sie das im Einzelnen ausfüllen, bleibt völlig Ihnen überlassen! Ich hatte einmal über 80-jährige Mönche geschrieben, die mich mit blitzenden Augen von ihrer Lebensweise überzeugt haben. Obwohl voll fett und dem Alkohol zugetan. Na und? Die waren schon 80, aber kristallklar im Kopf und körperlich höchst agil. Was gibt es daran auszusetzen?

Worum es hier also geht ist, dass Sie von Forever young keine Wort-für-Wort-Gebrauchsanleitung erwarten sollten, sondern, wie gesagt, ein Lebensprinzip.

Dessen Geheimnis wurde mir schlagartig klar, als ich in Neuseeland mit 45 Jahren beim ersten sportlichen Ereignis meines Lebens über die Ziellinie gesprintet bin. Nach 12 Stunden, im Rausch. Reines, pures, strahlendes Glück. Und süchtig wurde. Mir dieses Glück viele weitere Male bei Wettkämpfen immer wieder neu und unverfälscht erlaufen habe. Und als Wissenschaftler und Arzt sehr genau wusste, dass die Basis des bewegten Glückes genetisch korrekte Kost und mentale Geborgenheit sind!

Unzählig viele von Ihnen haben das inzwischen auch erlebt. Niedergelegt ist Erfahrung und Anleitung in der Buchreihe „forever young“. Aber wissen Sie, was Sie soeben wieder überlesen haben? Obwohl es das zentrale Geheimnis war? Die 2 geheimnisvollen Wörter

„mentale Geborgenheit“.

Ich bin nicht nur überzeugt, sondern ich weiß, dass mentale Geborgenheit der Schlüssel zur Freiheit ist, zur Freiheit von Krebs, Alzheimer, Herzinfarkt. Genauso wie vor Depression, innere Verzweiflung, Resignation.

Bitte versuchen Sie doch einmal, wenn auch nur 5 Minuten, sich in das Gefühl hineinzudenken. Als Hilfe hatte ich Ihnen den Satz angeboten: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln“. Und was folgte? Der typisch deutsche Raunzer, der sich einen anderen Satz wünschte, weil er Atheist sei. Als ob das irgendetwas mit diesem Satz zu tun hätte. Ach Kinder … !

Gene sind kein Schicksal

… auch wenn das schon längst ein Stehsatz geworden ist bei wohl jedem von uns genauso wie bei den Forschern. Wir haben’s nun einmal in der Schule gelernt. Der Mensch ist genetisch festgelegt. Darum glauben wir sie auch so gerne, die täglichen Erklärungen in den Frauenzeitschriften: Übergewicht, schwere Knochen, Bindegewebsschwäche … alles genetisch bestimmt. Keine Chance. Und Wissenschaftler veröffentlichen fast täglich Arbeiten, in denen sie schon wieder neue Autismus-Gene, Krebs-Gene, Diabetes-Gene beschreiben.

Ein falscher Glaubenssatz! Weil so wichtig, gehe ich auch in dem neuen Buch „Der Schlüssel zur Gesundheit“ ausführlich auf diesen Punkt ein. So im Folgenden:

Das Geheimnis liegt nicht im Text der Gene, sondern in der Regulierung ihrer Aktivität“ – was Joachim Bauer sagt, ist eine so zentrale Aussage, dass ich sie nicht oft genug wiederholen kann. Denn es macht für den Verlauf einer Heilung einen riesigen Unterschied, ob ein Patient glaubt, seinen Genen hoffnungslos ausgeliefert zu sein. Oder ob er die aktuelle Forschung kennt und sicher ist, dass eben nicht seine Gene seine Gesundheit steuern. Und damit sein Schicksal. Sondern umgekehrt: Dass er seine Gene steuern kann. Ein gutes Stück weit! Und zwar durch Bewegung, Ernährung, Denken. In Ihrer Sprache:

Stillsitzen oder Sport,
Spaghetti oder Eiweiß,
Stress oder Entspannung.

Denn: Sobald der Patient erfährt, dass in jeder seiner Zellen Zehntausende von Genen sitzen, die sich durch Beziehungen und Lebensstil munter an- und ausschalten lassen, dann ist der/die raus aus der Opferrolle. Dann weiß man, dass man handeln kann.

Heißt für mich: Hilfe wird möglich. Heilung wird möglich.