Was soll man essen ?

In diesen meinen News war schon oft von genetisch korrekter Kost die Rede. Also Fleisch, Fisch, Eier, Salat, Gemüse, Nüsse und Öle. Und dass die Blutwerte stimmen müssen. Geht mit NEM. Alles zusammen hat dann einen ungeahnten Zuwachs an Lebensenergie und Lebensfreude zur Folge. (News 28.11.2012) Und dass eine solche Umstellung der Ernährung bis zu 4 Wochen dauern kann. Wenn sie sich denn dazu entschlössen. (News 21.08.2013) Aber bitte glauben Sie nur einem Praktiker …

Einem Menschen, der jahrelang verschiedene Ernährungsformen selbst ausprobiert hat. Solche Praktiker gibt es. Die den Unsinn offizieller Ernährungsregeln nicht nur durchschaut, sondern auch wissenschaftlich zerpflückt haben. Und da spreche ich jetzt nicht von mir, sondern von einem Biologen, Autor wie auch Triathleten: Chris Michalk. Den kennen Sie bereits.

In seinem Werk „Das Handbuch zu Ihrem Körper“ finden Sie auf S. 276-278 eine selten präzise und komplette Anleitung zum Thema

Was soll ich essen ?

Mir gefallen daran besonders der erste und der letzte Punkt. Die sollten Ihnen bereits bekannt vorkommen. Also, Michalk (fast) wörtlich:

  • Gehen Sie zum Arzt und bestehen Sie auf einem Bluttest. … Gleichen Sie danach die Defizite zumindest (!) aus. Dafür sind NEM auch da. So „reseten“ Sie Ihren Körper.
  • Erhöhen Sie dann zunächst den Anteil an Nahrungsprotein und zwar sehr stark. Sie können auch Eiweißpulver nutzen. Damit funktioniert der Anstieg des Gesamteiweißes sogar noch besser!
  • Trainieren Sie Ihren Körper, auch ohne Nahrung auszukommen. Ist extrem wichtig: Sie sollten nicht mehr von Mahlzeiten abhängig sein. (Anmerkung Dr. Strunz: “Grundsätzlich lasse ich Frühstück und oft Mittagessen aus.”).
  • Spielen Sie mit Kalorien in Form von Eiweiß-Fasten, Fasten … intermittierendem Fasten. (Anmerkung Dr. Strunz: “Eiweiß-Fasten” geht am bequemsten als ein paar Tage nur Eiweiß-Pulver).
  • Meiden Sie Kunstprodukte als Fettquelle! Sie haben in den meisten Fällen ohnehin genug „Nahrungsfett“ auf den Hüften. (Anmerkung Dr. Strunz: Körperfett 15 % (Sporthochschule Köln), Körperfett 5 % (Lance Armstrong)).
  • Kohlenhydrate gibt’s vor allem in Form von Gemüse, nicht als Zucker und auch nicht als Fruchtzucker! (Anmerkung Dr. Strunz: Gemüse sollte mengenmäßig der größte Anteil Ihrer Nahrung sein. Damit bleiben Sie basisch.)
  • Optimieren Sie Ihren Haushalt an Omega-3 und Omega-6.
  • Kombinieren Sie niemals große Mengen von Kohlenhydraten mit großen Mengen von Fett.
  • Nüsse sind Nüsse und kein Hauptnahrungsmittel.

Es folgen dann auch so präzise Ratschläge (Ich liebe das!) wie:

  • Essen Sie ruhig eine tolle Gemüsepfanne ergänzt mit einem „Shake danach“.
  • Wenn Sie diese Art von Lebensstil mit einem Muskel paaren, der eine hohe mitochondriale Dichte und Funktion aufweist (also Ausdauertraining plus Krafttraining) dann wird es für Ihren Körper keinen „Fauxpas“ mehr geben. Dann können Sie essen, was Sie wollen, wenngleich ich das natürlich nicht empfehle.

ABER, wie gesagt: Die Blutwerte müssen schon vorher stimmen !

Leben ohne Brot

Heißt ein Buch von Dr. Wolfgang Lutz. Ist ein Klassiker zum Thema Kohlenhydrate. Die Bibel, wenn Sie so wollen. Hat wohl kaum jemand von Ihnen auch durchgelesen. Aber mitreden, das wollen und tun dann immer Alle. Finde ich immer wieder erstaunlich ! Dr. Lutz hat in außerordentlicher Klarheit und mit erkennbar redlichem Anstand über die Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung geschrieben. Sehr wohl selbstkritisch. Kam dabei auf Gedanken, die sich auch mir täglich aufdrängen.

Bei einem Patienten mit Myelofibrose z.B.. Also Verkümmerung des Knochenmarks. Damit kaum noch Blutbildung. Ein schlimmer Zustand. Die Schulmedizin ist dagegen selbstverständlich (selbstverständlich!) machtlos. Weiß nicht, woher das kommt, weiß nicht, was man tun sollte, probiert diese oder jene Tabletten …

Auch diesem Patienten werde ich genetisch korrekte Kost verordnen. Also Verzicht auf Zucker und Mehl. Der wird sich dann vielleicht fragen, was denn das mit seinem Knochenmark zu tun hat. Mit seiner Erkrankung? Der Gedanke ist auch mir nicht fremd, aber hören wir doch, was Dr. Lutz zu solchen Fragen sagt. Hat sie nämlich längst vorausgeahnt:

Es ist mir vorgeworfen worden, dass ich für meine kohlenhydratarme Diät ein viel zu breites Indikationsgebiet abgesteckt hätte. Diesen Eindruck habe ich auch selbst oft gehabt. Ich kam mir manchmal etwas komisch vor, wenn ich innerhalb einer Familie nur der Tochter, die zu dick war, dieselbe kohlenhydratarme Diät verordnete, wie dem Vater, der einen hohen Blutdruck hatte, oder der Mutter mit Durchfällen. Aber diese „Superindikation“ liegt eben in der Natur der Sache: Kohlenhydrate machen ganz allgemein krank. Sie verursachen mehr oder weniger alle unsere Zivilisationskrankheiten und man muss immer damit beginnen, diese grundsätzliche Störung auszuschalten.

Heißt übersetzt: An welcher Störung Sie auch immer laborieren, an welcher Krankheit Sie auch immer leiden, Sie tun in jedem Fall gut daran, dem Körper möglichst viel Energie zuzuführen, damit er sich selbst heilen kann.

Das ist der Grundgedanke der Epigenetik.

Wenn der Mensch, wenn die Ärzte endlich einmal verstehen würden, dass jede Heilung nur Selbstheilung sein kann, dass niemals Pharmaprodukte Heilung bringen (können), dann wird uns dieser Grundgedanke von Dr. Lutz klar. Es gilt möglichst viel Schädliches wegzulassen!

Oder nehmen wie Asthma. Die Entzündung der Atemwege. Wenn ein Mensch an Entzündung leidet, kann er oder sie doch nicht so dumm sein, tagtäglich noch weitere Entzündungsstoffe in den Körper zu schaufeln. Aber das tut man, wenn man Kohlenhydrate isst. Lässt man die weg, kann sich der Körper mit der bereits bestehenden Entzündung in den Bronchien beschäftigen.

Fazit: Manche Bücher sollte man wirklich auch durchlesen …

Kohlenhydrate verkürzen das Leben

Die DGE hat bekanntlich einen Befreiungsschlag gelandet. Hat ihre 10 goldenen Regeln neu formuliert und glaubt jetzt, aus der Schusslinie zu sein.

  • Ab jetzt ist Fett nicht mehr böse. Auch gesättigte Fettsäuren (Fleisch) dienen eher der Gesundheit. Dennoch sollten (natürlich) pflanzliche Öle bevorzugt werden.
  • Ab jetzt kommt in der Reihenfolge Gemüse vor Obst. Ist völlig richtig. Fruchtzucker hatten wir genug.

Dummerweise erfährt man erst auf Nachfrage, dass die Grobverteilung Kohlenhydrate – Fett – Eiweiß unverändert bleibt. Die Basis einer gesunden Ernährung ist und bleibt für die DGE doch tatsächlich weiterhin 55 – 60 % Kohlenhydrate !! Also Brot, Nudeln, Reis und Mehl.

Was die DGE allerdings (hilflos) versucht zu entschärfen mit den Worten „Vollkorn wählen“. Ich hatte Ihnen dessen Sinnhaftigkeit in den News vom 05.10.2017 schlüssig widerlegt. Und dann kommt für die DGE auch noch Pech dazu. Zur gleichen Zeit nämlich erschien in dem renommierten Fachblatt „The Lancet“ die neueste Riesenstudie zum Thema Ernährung. Mit Daten über 135.000 Menschen aus 18 Ländern und über 7 Jahre lang ausgewertet.

Ergebnis:

  • Mehr Fett, einschließlich gesättigter Fettsäuren (bisher gefährlich !), führen zu niedrigerer Sterblichkeit.
  • Und mehr tierisches Eiweiß senkt ebenfalls die Sterblichkeit. Man lebt also länger mit mehr Eiweiß.

Hingegen

führt der Verzehr von Kohlenhydraten zu einer höheren Sterblichkeit.

Unter Wissenschaftlern also ein endgültiges Begräbnis des jahrzehntealten Märchens, dass Kohlenhydrate gesund seien. Das Gegenteil ist wahr. Nun wissen das ich und Sie natürlich schon längst. Nur reicht das nicht: So etwas muss erst den Institutionen klar werden. Muss dann in den Schulunterricht einfließen, in die Fortbildung von Diätologen, Ärzten, an die Universitäten gelangen. Und das kann dauern …

Mein Rat: Liebe Leser, warten Sie nicht! Sie leben nur ein Mal. Und zwar jetzt. Die Schäden entstehen jetzt! Bitte halten Sie sich an die Evolution oder zumindest an gesunde Vorbilder. Und es ist am einfachsten, Sie stöbern in meinen täglichen News. Dabei werden Sie so viel Glück, Überraschung, Lebensfreude und Lebensenergie mitbekommen wie bei keiner anderen Lektüre in Deutschland sonst. Und das sind auch alles Originalberichte Ihrer Mitmenschen …

Und noch einmal: Die neueste, riesige Ernährungsstudie „PURE“ beweist,

Kohlenhydrate verkürzen das Leben !

LINK: The Lancet vom 29.08.2017

Sie diäten umsonst ?

Diese News erscheinen „aus gegebenem Anlass“. Denn, das Zählen von Kalorien ist noch immer ein Missverständnis. Stand schon in den News vom 27.08.2008 und dann nochmals in den News vom 04.02.2017. Kalorien berechnen bringt auch nichts (News vom 23.08.2017). Und warum? Weil Sie Menschen sind und keine Laboreinrichtung. Im Labor nämlich wurden Kalorien erfunden und definiert als der Brennwert (!) einzelner Lebensmittel.

Diese Brennwerte nützen Ihnen im täglichen Leben nichts, wenn Sie abnehmen möchten. Fett verbrennen wollen. Schlank und fit werden wollen. Im Gegenteil: Sie behindern Sie sogar. Konservieren Sie. Beweist uns die deutsche Gesellschaft, die nun weiß Gott lange genug den Begriff „Kalorien“ um die Ohren gehauen bekommt. Selbst von (Ernährungs-)Experten …

Die Kalorienzählerei ist ein Unfug, weil

  1. sich der Körper anpasst: Geben Sie ihm weniger Kalorien, kommt er auch mit weniger aus. Sie können sich von den gewohnten 3.000 Kalorien täglich auf nur 1.000 Kalorien täglich „herunterkasteien“ und werden trotzdem nicht abnehmen. Der Körper begnügt sich dann eben mit den 1.000 Kalorien.
  2. Fett-Kalorien erst dann wirksam werden können, wenn der Insulinspiegel steigt: Insulin schafft Fett in die Fettzellen und versiegelt sie. Also Fett allein … macht Sie nicht dick! Beweist Ihnen jeder Eskimo. Die essen bis zu 70 % Fett am Tag und bleiben schlank. Das ganzes Leben lang.
  3. Eiweiß-Kalorien z.B. etwas ganz Anderes sind: Diese zehren sogar und machen schlank. Das wissen Sie (längst) oder ?

Warum also schwört dann die Mehrzahl der (deutschen) Ernährungsexperten, die Lebensmittelindustrie und sogar die DGE noch immer felsenfest auf diesen Unsinn? Also noch einmal erklärt: Wenn Sie abnehmen wollen, dann gibt es da eine Tatsache, die einleuchtender nicht sein könnte. Messbar mit Spirometrie, wenn Sie wollen jeden Tag und bei jedem von uns:

Kohlenhydrate stoppen die Fettverbrennung! Je mehr, desto vollständiger. Und so lange in Ihrer Diät Kohlenhydrate enthalten sind, diäten Sie umsonst.

Denn ohne Fettverbrennung nehmen Sie nun einmal nicht ab. Erst „No Carb“ mobilisiert das Fett aus den Fettzellen und wird dann tatsächlich verbrannt. Als Betriebsstoff. Als eigentlicher (sehr wertvoller) Betriebsstoff:

9 Kalorien pro Gramm Fett.

Das hält viel länger an als bei Kohlenhydraten: Dort sind es nur 4 Kalorien pro Gramm Kohlenhydrat. Bei No Carb also, in der Fettverbrennung also, bleiben Sie länger satt. Haben weniger Appetit und gleichzeitig einen stärkeren Energieverlust. Sie werden also viel schneller schlank …

Dabei brauchen Sie über Kalorien gar nichts zu wissen. Kalorien haben damit auch gar nichts zu tun. Wann wird sich das endlich herumgesprochen haben?