Ehrgeiz ohne Burnout

„Raus aus der Ehrgeiz-Falle !“ titelte Der Spiegel gleich zu Beginn des Jahres. Ein goldiger, wohlgemeinter Ratschlag, der uns jedoch wie die ganze Gesellschaft belügt – noch dazu denkbar schlecht erklärt. So typisch nicht nur für Der Spiegel, sondern für fast alle Medien … und damit für unsere Zeit. Der banale Gedanke dahinter: Ehrgeiz, zu viel Ehrgeiz, treibt uns Menschen in den Burnout, in die Selbstzerstörung.

Die Medien als Abbild der Gesellschaft wissen leider nicht mit den ernsthaften Problemen unserer Zeit umzugehen. Soll heißen: Den Medien oder auch Journalisten fehlt BEREITS VORHANDENES Wissen. Erinnert Sie das an die Schulmedizin ? Der fehlt doch auch bereits vorhandenes Wissen der MEDIZIN. Das beweist uns jeder Brief von Patienten hier in den Strunz News.

Und so typisch (lächeln Sie doch bitte mit …!): Neben Der Spiegel mit dem Titel „Raus aus der Ehrgeiz-Falle“ liegt das Magazin SPIEGEL WISSEN „Ich schaffe das ! So erreichen Sie Ihre Ziele“. Und 1 Meter daneben das Selbstoptimierungsmagazin SPIEGEL COACHING. In dem es dann auch um den Ehrgeiz geht. Alles sehr offensichtlich: Im Vordergrund steht nicht die Hilfe für den Leser, also der ernsthafte Ratschlag, sondern das möglichst vollgedruckte Papier. Eine Kompetenzanmaßung ?

Na gut, doch zurück zum Thema „Ehrgeiz-Falle“. Ihrem Entkommen. Doch empfehlen Sie das einmal einem Künstler oder einem Wissenschaftler, einem Politiker oder ganz besonders einem Unternehmer ? Der oder die kann dann zusperren. Mit all den persönlichen und gesellschaftlichen Folgen ! Ein Staat ohne Steuern ist kaum vorstellbar.

Und jetzt kommt’s:

So Magazine wie Der Spiegel wissen einfach nicht, dass es eine Ehrgeiz-Falle gar nicht zu geben braucht. Dass es dagegen Lösungen schon längst gibt. Dazu nur die heutige E-Mail des Tages:

Dank Bluttunings fühle ich mich körperlich und geistig wesentlich fitter !! Das hätte ich mir wirklich so nicht gedacht. Meine gute Laune ist für mein Umfeld zum Teil schon nervig. Meine Motivation und mein Tatendrang sind auch sehr viel größer geworden und es macht mir als Unternehmer wieder richtig „Spaß“, in die Arbeit zu gehen.

Das war’s, was Der Spiegel nicht weiß. Übrigens auch Hunderte andere Bücher zur Selbstoptimierung, über Coaching. Über Unternehmensführung. Über Management. Die alle kennen nämlich das GEHEIMNISVOLLE REZEPT FÜR MEHR LEBENSFREUDE UND LEBENSENERGIE immer noch nicht. Übrigens jene 2 geheimnisvollen Begriffe, die von der Schulmedizin überhaupt nicht wahrgenommen werden.

Die dem Unternehmer z.B. erlauben, wieder mit Energie und Tatendrang an die Sache zu gehen. Die Steuern zu erwirtschaften, von denen unser Staat lebt. Und solche Typen brauchen (1.) Ehrgeiz und (2.) selbstverständlich kein Burnout. Und wie das geht, ist nicht nur längst erforscht, sondern auch bekannt und wird sogar täglich praktiziert. Kennen Sie alle:

BLUTANALYSE und BLUTTUNING

Dahinter steht die glückliche Erkenntnis, dass unser Körper wie auch unser Geist so sehr viel leistungsfähiger sind, wenn sie genetisch korrekt ernährt werden. Das kommt jedoch in der Praxis heutzutage ohne Nahrungsergänzungen nicht vor, kann bei den heutigen käuflichen Lebensmitteln auch gar nicht der Fall sein.

Dazu braucht es zweifellos die NEMs !!

Ehrgeiz ist für mich nämlich etwas Erstrebenswertes, außerordentlich Glückliches. Den bekommt man m.M.n. anerzogen. Ich persönlich bedanke ich mich da täglich bei meiner Mutter …

PS 1: Welcher Staat ? Unser Staat ? Lebt der nicht laut Statistischem Bundesamt von 10 % der deutschen Bevölkerung. Zumal nur diese 10 % mehr Steuern einzahlen, als sie selbst verbrauchen (durch Straßenbenützung, öffentlichen Dienst usw.). Und gar 4 % von uns Deutschen sind ganz besonders bewundernswert. Die zahlen sogar mehr als 1 Mio. € Euro Steuern im Jahr. Von denen leben wir. Wir alle !

PS 2: Mir hat mal ein Experte geraten: „Strunz, treten Sie doch einfach kürzer“. Ein Spaßkeks, denk‘ ich mir heute. Soll ich Sie, meine Patienten, wieder heimschicken ?

Ketose lernen

Die Geschichte der ketogenen Ernährung wird in aller Kürze von Dr. med. Kurt Mosetter erzählt. In seinem begnadeten Artikel „Ökosystem Mensch“. In den 10 Seiten stecken unverkennbar Jahrzehnte ärztlicher Tätigkeit und Erfahrung. Also hier ein paar Worte über Ketose:

Eine Grundlage der Erfolgsgeschichte Mensch liegt in der entsprechenden Nahrung. Über 3 Mio. Jahre prägte „very low carb“ und „high fat“ die alltägliche Ernährung.

Die überwiegende Zahl an 4.898 exzellenten Studien über Ketogene Ernährung belegen die Wirksamkeit sehr eindrucksvoll. Schon 1921 wurde die ketogene Kost in den Mayo-Kliniken sehr detailliert wissenschaftlich beforscht. In der Flut an Studien mit ketogen akzentuierten Ernährungslinien konnten die positiven Wirkungen bei vielen Epilepsien, Krebserkrankungen, neuromuskulären Erkrankungen, Schmerzstörungen sowie zur Optimierung sportlicher Höchstleitung gezeigt werden. Die zentrale Effizienz über ketogene Ernährungsstrategien im Kontext Krebs belegen viele dieser 1.753 Arbeiten.
Sehr viel differenzierte Erfahrungen, mehrere beeindruckende Arbeiten und eine sehr gute Übersicht hinsichtlich ketogener Ernährung bei Krebs bietet das Buch „Krebszellen lieben Zucker, Patienten brauchen Fett“ [54]. Und fast wöchentlich bestätigt die Studienlage diese Ergebnisse [55].

Aber Achtung ! Ketose will vorbereitet sein – und in gezielten, kleinen Schritten umgesetzt werden.

Sehr klug: Das Wort der Vorsicht, denn das kurz Entschlossene „Jetzt lebe ich mal ne Woche ketogen !“ geht regelmäßig schief. Das wäre genauso, als wollte man als Untrainierter einen Halbmarathon laufen wollten. Geht sehr wahrscheinlich auch schief …

Denn erinnern Sie sich ? Laufen lernt man im Wohnzimmer. Auf der Stelle trippeln – am 1. Tag 1 Minute. Am 2. Tag 2 Minuten. Am 10. Tag dann schon 10 Minuten oder man läuft raus … Wird doch auch langweilig sonst !

Und so sollte man auch Ketose erst lernen. In kleinsten Schritten. Das beginnt damit, nur abends Zucker oder schnelle Kohlenhydrate zu streichen. Und dann tastet man sich Stück für Stück voran. Es ist nämlich gar nicht so leicht, 70 – 80 % Fett zu essen. Das muss man erst lernen ! Die Gebrauchsanleitung dazu kennen man: „Der Keto-Kompass“ von Ulrike Gonder et al.

Quelle: OM & Ernährung 2019, Nr. 168, F9

Essen und entgiften

Einige Wirtschaftsnobelpreisträger und Armutsforscher wollen neu über die enorme Bedeutung der Böden nachdenken: Armut, so meinen die Experten, bekämpft man mit dem Ausmerzen von Kindersterblichkeit und Mangelernährung. Also mit Essen, das angefüllt ist mit allem, was der Mensch braucht: 47 essentielle Nährstoffe (News 23.03.2018). Das wäre endlich mal eine konkrete Anleitung gegen Armut vorzugehen !

Und von wo würden diese Nährstoffe herkommen ? Aus dem Boden, ganz richtig. Geerntet von Bauern. Der erst kürzlich erfolgte Aufmarsch von 10.000 Bauern in München untermalt mir die wahren Machtverhältnisse. Man könnte sonst – infantil – glauben, wir leben von Aldi & Lidl … Wozu braucht man Bauern ?

Doch Essen kommt nun mal aus dem Boden. Ob Pflanzen oder tierische Nahrung (News 21.09.2015). Und um das Bestellen des Feldes kümmert sich – der Bauer ! Aber auch viele Tiere fressen, was aus der Erde kommt. Ob die auch wissen, dass z.B. Jod, Selen oder Magnesium kaum mehr in unseren Böden vorkommt, das weiß man nicht wirklich. Wir Menschen jedoch könnten und sollten das ausgleichen, was in unserer Nahrung nicht mehr erhalten ist

Zum Glück gibt es NEMs. NEMs sind Glück !!!

Mehr und mehr werden aber auch Dinge zum Thema, die in unseren Böden nicht so gesund sind. Dass uns sozusagen nicht alles „aus dem Boden“ weiterhilft: Schwermetalle, Plastik und Giftstoffe werden durch den sog. Fortschritt des Menschen seit jeher in das Wasser und damit in die Nahrung eingeschleust.

Die Römer hatten sich einst bzw. im Laufe ihres zivilisatorischen Fortschritts noch durch Blei vergiftet. Heute haben wir aber Angst vor neuen bösartigen Giften, und das zu Recht. Da braucht man z.B. nur Nabelschnur-Blut oder Muttermilch zu untersuchen. Dokumentiert sind dabei Pestizide, flammenerstickende Substanzen, Plastikmoleküle, Quecksilber, Blei und Arsen. Übrigens Pestizide, die seit Jahren verboten sind (Lit. z.B. Reprod Toxicol 2007; 23 (3): 260). So was aber auch !! Mehr dazu steht in den News 15.11.2017.

Die gute Nachricht lautet: Trotz der Gifte, denen man kaum entkommt, kann man sich schützen. Besser gesagt: Könnte ! Denn dazu braucht man seine

Mitochondrien.

Diese Kraftwerke in unseren Körperzellen haben nämlich auch die Aufgabe, körperfremde Gifte chemisch so zu verändern, dass sie mit Galle, Schweiß oder Urin ausgeschieden werden können. Und das ist auch die Lösung: Denn nur gesunde, in meiner Sprache übergesunde Mitochondrien können die nötigen Schwefel- oder Methylgruppen leicht an diese giftigen Substanzen heften, damit die dann vom Körper ausgeschieden werden.

Laut Frohmedizin also – richtig verstanden und durchgeführt – braucht man vor den Umweltgiften fast keine Angst zu haben. Was man aber sehr wohl braucht, das sind

  • Antioxidantien
  • B-Vitamine
  • Selen (für die Schwermetalle)
  • Zink (für die Leichtmetalle)
  • und Aminosäuren.

Um das zu verstehen, braucht man keinen Nobelpreis. Und bitte lassen Sie sich nicht zusätzlich auch noch von den Angstparolen der Medien oder so mancher Experten einschüchtern. Die Stichworte lauten Orthorexia nervosa oder warum selbst gesunde Ernährung krank machen kann. Wir zitieren stattdessen lieber Herrn Kant mit „Sapere aude !“ Habe den Mut, selbst zu denken …

Zum Thema passend:  Was soll man essen ? (25.01.2018),  Selen hilft phänomenal (News 12.12.2017),  Entgiftung (News 15.11.2017)

Auch bei Nahrungsmittelunverträglichkeit

Halloween gilt als Festtag in meiner Familie. Allein die Vorbereitungen auf dem Fußweg zur Haustür (Lichter, Schreckfiguren …). Und dann die Körbe und Schalen mit den Überraschungen für leuchtende Kinderaugen.

Denn, genau darum geht es: Halloween als großartige Möglichkeit, mal nicht nur den eigenen Kindern etwas zu schenken, sondern auch fremden Kindern – erlaubt und akzeptiert. Mein Töchterlein berichtet mir, dass mitunter über 40 Kindergruppen bei ihr klingeln würden und sie schon Schwierigkeiten mit dem Nachschub bekam.

Zum großen Glück verschenken wir grundsätzlich nichts Essbares, also Süßigkeiten usw., denn da könnte uns dann das Gleiche passieren wie auf einer Zeichnung festgehalten. Da sagen Kinder Sätze wie:

  • Haben Sie auch glutenfrei Süßigkeiten ?
  • Ich habe Laktose-Intoleranz !
  • Für mich bitte nur Veganes !
  • Ich vertrage keine Nüsse !
  • Alles Bitte ohne Gelatine !
  • Ist das auch bio ?

Sollte man jetzt schmunzeln oder zumindest lächeln ? Kommt mir nur leider vor wie meine tägliche Praxis. Jeder, buchstäblich jeder, lebt mit einem oder mehreren von diesen lustig gemeinten Sätzen:

Nennt man Nahrungsmittelunverträglichkeit.

Das gab’s noch vor 20 Jahren so nicht. War damals selten. Das weiß ich ganz genau. Und heute macht man damit Halloween-Scherze. Gekonnte, noch dazu. Doch diese sehr lästigen und immer häufigeren Unverträglichkeiten sind NICHT vom Himmel gefallen. Die hat auch nicht der Föhn gebracht oder irgendein Unwetter, sondern die werden ausgelöst durch die Nahrung.

Ihre Lebensmittel !

Wodurch denn sonst ? Sagt uns schon die Logik. Und jetzt denken wir mal weiter. Was hat sich denn in der Ernährung so derartig verändert ? Na, es wurde

die Natur durch Chemie ersetzt.

Konservierungsstoffe sind da nur ein Beispiel. Die sollen ausdrücklich Leben (Mikroben) abtöten. Alles was eingeschweißt ist, vakuumverpackt … Jahre lang halten soll. Und was glauben Sie, machen die dann mit der Darmschleimhaut ? Zuerst kommt’s zu „physiological changes“ und dann – irgendwann – zur „late toxicity“. Der Vergiftung, dem Zusammenbruch.

Davon dürfte es einige Zehntausend solcher Stoffe geben. Denen kann man auch schwer entkommen. Entkommen beginnt bei „Bio“ … reicht aber natürlich nicht. Doch da hätte ich noch einen zusätzlichen, 2. Vorschlag:

Bringen Sie Ihr Abwehrsystem, Ihr Immunsystem in Hochform !

Heißt übersetzt: Machen Sie so viel wie möglich richtig. Und das beginnt bei optimalen Blutwerten ! Denn auch beim Schutz vor Nahrungsmittelunverträglichkeit gilt:

BLUTANALYSE ist die BASIS.