Weltformel Epigenetik

Folgende merkwürdige, gänzlich neue Idee kann man auf www.livescience.com lesen: „Mind is Matter“. Kann also lernen, dass Wahrnehmung grundsätzlich schon in jedem kleinsten Teilchen, in jedem Atom, vorhanden ist. Das heißt jetzt nicht, dass z.B. ein Elektron irgendetwas sehen kann, sondern es bedeutet etwas noch schwerer Vorstellbares, nämlich:

Wahrnehmung ist der Stoff, aus dem das ganze Universum aufgebaut ist !

Der Grundstoff der Welt, der für uns relevant ist, beinhaltet also bereits alles, was zum Leben führt. So heißt es dort:

Dass es Leben gibt, ist kein enormer Zufall, sondern Leben ist notwendigerweise da !

Dass Leben zufällig entstanden wäre, sei eine altbackene Interpretation. Eine fehlerhafte Interpretation der Wahrscheinlichkeitslehre. Leben, die Sinnesorgane, der Wille zur Änderung sind vielmehr unendlich verwobene Konstrukte, die im Kleinen, im Abstrakten, in jedem Teilchen vorhanden wären. Als wenig einleuchtende, wahrscheinlich niemals völlig nachvollziehbare Abstraktionen. Könnte man auch Schwingung nennen oder Licht.

EPIGENETIK IST DAMIT DIE WELTFORMEL.

Wir Lebewesen sind also das Resultat von Veränderbarkeit. Wäre irgendetwas in dieser Welt starr oder für immer gleich, wäre alles völlig anders. Vielleicht wäre dann … NICHTS.

Aber kommen wir zurück in den Alltag. Auf den Boden unserer Tatsachen. Zu unseren Problemen.

Sind (folglich) unsere Probleme ein Naturgesetz ?

Das Gefühl, in einem Alltagstrott gefangen zu sein, ist den Meisten von uns wohl bekannt. Abendliche Geschäftsessen sind oft ein Muss, der dazugehörige Alkohol ebenso. Man will schließlich das Geschäft auch machen. Oder man kommt abends ausgelaugt nach Hause und gönnt sich ein Gläschen Rotwein.

Doch wie kann das überhaupt sein, dass wir in einer Alltagsroutine feststecken, wenn doch sich doch per Naturgesetz immer alles verändert ? Oder zumindest nicht starr sein kann.

So und jetzt kommt’s:

Sobald man nun beginnt, nur 10 Minuten laufen in seinen Alltag einzubauen, so fangen diese „Alltagsgefängnisse“ an zu zittern. Werden mit jedem Tag Bewegung instabiler. Und weil man als Lebewesen Veränderung sofort wahrnimmt, beginnt man plötzlich und wie von selbst 15 Minuten zu laufen. Das ist unsere Stärke. Wir können sofort lernen !

Und plötzlich fangen die Gefängnisse des Alltags an, einzustürzen. Das bisschen Laufen (Bewegung) hat alles verändert. Die wenigen Minuten Meditation (Denken) haben alles verändert. Die 2-3 Scheiben Brot weniger am Tag (Ernährung) haben alles verändert. Weil Veränderung notwendig ist …

Veränderung ist ein Naturgesetz !

Und die Lust und Lebensfreude in uns, sobald wir lernen, dass die epigenetische Trias aus Bewegung, Ernährung und Denken funktioniert, ist der höchste wissenschaftliche Beweis dafür.

„Entscheidende“ Moleküle

Manchmal könnte man sich über das wissenschaftliche Arbeiten direkt lustig machen. Über das wissenschaftliche Arbeiten unter Zeitdruck und Geldmangel …

Will heißen, 1.200 Studien selektieren. Dann die Zusammenfassungen (engl. abstract) von ca. 400 Studien durchlesen. Wenn gefühlt (gefühlt deshalb, weil für mehr keine Zeit bleibt) 50 % des Inhalts der Zusammenfassung dem entspricht, was man sucht, so liest man das Fazit (engl. conclusion). Übrig bleiben dann vielleicht 100 Studien. Und von diesen, wenn noch Zeit bleibt, schaut man sich letztlich ein paar noch genauer an.

Ein Verhaltensökonom muss dabei wohl im Trüben fischen, denn bei dieser enormen Vorselektion kann es passieren, die Studien nicht gänzlich objektiv auszuwählen. Das wäre dann eine Voreingenommenheit (engl. bias). Und das Entscheidungsverhalten von Menschen ist enorm komplex, wie man sich vorstellen kann. Eine Untersuchung dieses Verhaltens daher entsprechend kompliziert.

Während des Kalten Kriegs erfolgte das mittels Zahlen und Formeln. Genannt Spieltheorie. Jedoch belegte der Träger des Alfred Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften, Jean Tirole, zusammen mit Drew Fudenberg mathematisch (!) (siehe „Game Theory“, von Tirole/Fudenberg), dass es unmöglich ist, mittels logisch interpretierter Zahlen das menschliche Entscheidungsverhalten vorherzusehen. Ein Beispiel: Das Kaufverhalten an der Börse.

Der novellierte Ansatz besteht nun darin, die Neurowissenschaften, Psychologie, Biologie und den Kognitivismus in die Spieltheorie mit einzubeziehen. Heißt dann alles zusammen

„Neuropsychoeconomics“.

Und was hat diese ökonomische Speerspitze der Wissenschaft herausgefunden? Sie hat herausgefunden, dass

Moleküle das Entscheidungsverhalten der Menschen steuern.

Z.B. das Hormon Oxytocin oder Kuschelhormon. Nachzuschlagen bei Krueger et al. (2007) und Kosfeld et al (2005). Oxytocin regelt bekanntlich das Gefühl von Vertrauen. Dopamin den Antrieb usw..

Man wollte dann auch wissen, ob die gerechtfertigte Bestrafung einer Person in uns Glückshormone freisetzt. Das ist tatsächlich der Fall und von Person zu Person verschieden. Man fand heraus, dass die dafür zuständigen Gehirnregionen besonders aktiv sind bei jenen Personen, die auch nicht davor zurückschrecken, viel zu opfern, nur um eine Person „zu Recht“ bestrafen zu können.

Sind wir diesen Molekülen also ausgeliefert ? Haben wir keinen freien Willen ?

Eben nicht. Ich denke vielmehr und in aller Bescheidenheit, ich war dieser Speerspitze der Wissenschaft einen Schritt voraus. Denn:

Man hat Kontrolle über seine Moleküle !

Folglich kann man die Moleküle seines Entscheidungsverhaltens beeinflussen, sogar steuern. Man kann Gene aktivieren und stumm schalten. Die Wissenschaft dahinter, den entscheidenden Schalter dazu kennen Sie:

Epigenetik.

Genetisch korrekte(s) Bewegung, Ernährung, Denken.

Zum Nachlesen: Sie sind der Boss (News v. 15.12.2017)

Der rote Faden für Ihr Leben

Immer wieder einmal erreicht mich ein Anruf. DER ANRUF. Stört mich in meinem Rentner-Dasein. Ist der Grund, warum ich täglich 3,2 g Magnesium brauche, das Salz der inneren Ruhe. Der Anruf, der mir zeigt, dass man reden kann so viel man will, schreiben kann so viel man will, manchmal kommt’s einfach nicht an !

Das Anrufmuster ist immer das Gleiche. Da hat jemand vor 4 Wochen sein Blut analysieren lassen (löblich). Hat ausführlich und präzise erklärt bekommen, welche Defizite gefunden wurden und was das für ihn bedeutet. Hat im ersten Satz des Befundes die zentrale Tatsache mitgeteilt bekommen, dass Heilung, also Selbstheilung erst dann möglich wird, wenn

die Blutwerte optimiert sind.

Also in Ordnung gebracht sind – und zwar auf “frohmedizinisches” Niveau. Hat als praktische Hilfe dann auch einen Einnahmeplan für NEM mitbekommen. Damit das Ganze schneller geht … Weil im Prinzip könnte man auch versuchen, die Blutwerte durch geschickte Nahrung zu optimieren, durch Entspannungstechniken (Cortisol) oder mit täglichem Laufen.

Die NEM wurden vom Anrufer auch brav geschluckt, der dann aber enttäuscht registriert: Hat nichts geholfen ! Also lautet der Anruf, dass, obwohl doch alles richtig gemacht wurde:

  • Die Migräne immer noch quält.
  • Die schwere Depression immer noch da ist.
  • Die Schlafstörung sich nicht gebessert hat.
  • Der Blutdruck nicht gesunken ist.
  • Die Multiple Sklerose anhält.

Sie können hier jede andere Krankheit einsetzen. Es geht primär um die Enttäuschung. Und die beruht auf einem Missverständnis !

Ich bin scheinbar kein normaler Arzt. Bei mir regen Sie sich auf. Von der Schulmedizin sind Sie die Unwirksamkeit gewöhnt. Aber von mir ? Wie gesagt, es ist nur ein Missverständnis. Denn meine Antwort auf Ihre Beschwerde ist immer die Gleiche.

Nehmen wir z.B. die Migräne, die leider anhält. Da frage ich Sie, ob Sie Ihr Magnesium im Blut auf über 1,0 mmol/l angehoben haben ? Danach folgt fast immer eine Gesprächspause. Ein Nachdenken, Stottern. Oder es kommt die Antwort: “Woher soll ich das wissen?” Und genau das ist es … das Missverständnis.

Im ersten Satz meines Befundes an Sie steht: Blutwerte in Ordnung bringen. Da steht nicht Magnesium einnehmen oder Arginin (gegen den Blutdruck). Da steht auch nicht Tryptophan (gegen Depression) einnehmen. Ich will sagen: Gegen eine solche Enttäuschung am Anfang hilft einzig und allein

die Laborkontrolle. Das Nachmessen.

Und danach werden Sie fast immer finden:

Blutwerte noch nicht in Ordnung !

Ihr Anruf war also überflüssig. Und das kränkt mich. Ist das Prinzip denn so unverständlich? Molekularmedizin heißt eben nicht das Einwerfen von dutzenden Vitaminen und Mineralstoffen, sondern heißt

Optimierung der Blutwerte.

Erst wenn (nach-)gemessen wurde, kann man sich sicher sein. Die Messung sollte von Stund an der rote Faden in Ihrem Leben sein ! Ständig optimierte Blutwerte garantieren – weitestgehend – Gesundheit, Lebensfreude und Lebensenergie. Dass zur Basis Blutanalyse oben drauf auch die epigenetische Trias erfolgen muss, die da lautet

BEWEGUNG – ERNÄHRUNG – DENKEN,

ist selbstverständlich. Hat sich auch schon herumgesprochen.

Woher ich das weiß? Weil ich über das Laufen nicht sehr häufig in der Praxis sprechen muss. Da hat eigentlich jeder von Ihnen, jedenfalls jeder, der zu mir kommt, von vornherein ein schlechtes Gewissen, wenn er nicht regelmäßig läuft. Dieses, Ihr schlechtes Gewissen, freut mich dann ein bisschen. … Gleicht so manchen Anruf wieder aus !

Moderne Medizin heißt Epigenetik

Heute. Die Tatsache, dass man Gene an- und abschalten kann. Die Tatsache, dass man durch den LEBENSSTIL selbst schwere Krankheiten beeinflussen kann. Und Lebensstil kann etwas so simples bedeuten wie täglich laufen. Wird von der Allgemeinheit in der Regel so nicht verstanden oder gar als „Spinnerei“ abgetan. Lebensstil kann auch heißen, sich naturnah zu ernähren. Stichwort Bio …

Was moderne Medizin bzw. Veränderung des Lebensstils in der Praxis bedeutet, möchte ich Ihnen noch einmal am Beispiel Bluthochdruck verdeutlichen:

Sie wissen aber genau, was passiert, wenn Sie mit Bluthochdruck zu Ihrem Hausarzt oder in eine Klinikambulanz kommen. In 80 % der Fälle bekommt man Tabletten. Und warum gerade zu 80 %? Das stand schon in den News vom 09.01.2009 auf www.strunz.com.

Zum Glück gibt es nämlich 20 % deutsche Ärzte, die auch über hochmoderne Therapie, also die Epigenetik, Bescheid wissen. Wie das dann abläuft, schreibt mir ein freundlicher Mitbürger:

Vor einigen Wochen stellte mein Hausarzt bei mir erhöhten Blutdruck (180/120 mmHg) fest. Da ich aber erst 38 Jahre alt bin, hat er sich geweigert, mir Medikamente zu verschreiben. Er hat mir in aller Deutlichkeit die Schwere der Situation erklärt und Nordic Walking empfohlen.

Zuerst war ich abgeschreckt, da Nordic Walking für mich immer ein Hausfrauen-Sport war. Habe mir dann aber doch eine Ausrüstung gekauft und mit 3 Mal pro Woche ca. 45 Minuten begonnen. Das mache ich jetzt seit 7 Wochen und habe meinen Blutdruck nachhaltig auf 155/100 mmHg senken können.

Erzählen Sie das bitte mal einem deutschen Professor der Kardiologie. Oder besser noch, tun Sie es nicht. Aber weiter im Text:

Das ist zwar immer noch zu hoch, aber den Rest kriege ich auch noch hin. Gewichtsreduktion steht ohnehin am Programm.

Da hat ein Hausarzt zusammen mit dem Patienten nach den modernsten epigenetischen Richtlinien gearbeitet und … natürlich Erfolg gehabt. Und zwar

Erfolg auf Dauer !

Erinnern Sie sich? In Deutschland sind praktisch folgende 2 Tatsachen unbekannt:

  • Nur 15 % der mit Tabletten versorgten Patienten sind richtig eingestellt. Sagt der Präsident der Hochdruckliga‐Tagung 2007 in Berlin, Prof. Lars Rump (News vom 04.05.2017).
  • Den Blutdruck kann man mit Tabletten zwar senken. Jedoch zeigen Studien leider, dass damit das Risiko von Schlaganfall oder Herzinfarkt aber nur um klägliche 1-3 % abnimmt (News vom 05.05.2017).

Haben Sie das jemals verinnerlicht? Sie lesen doch hier meine täglichen News. In aller Unbescheidenheit: Die modernste Medizin Deutschlands.