Das 15-Sekunden Prinzip

Das hab ich sofort in mein Leben integriert ! Dabei geht es um Visualisierung. Also einer Zielvorstellung. Und wie hieß es schon in den News v. 19.12.2016:

Das Ziel holt Sie, nicht etwa Sie das Ziel !

Visualisierung, also das geträumte Zwiegespräch mit dem Unterbewusstsein, ist der zentrale Punkt der „forever young“ Philosophie. (News v. 10.02.2011) Ist das zentrale Geheimnis Ihres Lebens. Das deshalb, weil uns allen

Visualisierung ohnehin völlig selbstverständlich ist.

Diese Technik wendet man im Prinzip tagtäglich an. Fast immer, ohne sich dessen bewusst zu sein. Und dann wundert man sich regelmäßig über … das Ergebnis. Sein Leben.

Doch zurück zum 15-Sekunden Prinzip. Da fühlt man und weiß sofort, dass es stimmt. Darf ich ?

Ob man ein Ziel erreicht oder nicht, hängt von der Willenskraft, dem Durchhaltevermögen, Ihrer Disziplin und vielen weiteren Faktoren ab. Auch passende Bilder helfen, ein Ziel zu erreichen ! Stellen Sie sich also vor, wie es ist, wenn Sie bereits am Ziel wären. Wie es ist, wenn Sie gesund, leistungsfähig und emotional ausgeglichen wären.

Der Managementberater Al Secunda hat ein Buch geschrieben, das den Titel trägt: „The 15-Second Principle. Short, Simple Steps to Achieving long-term Goals“. Auf deutsch: Das 15-Sekunden Prinzip. kurze und einfache Schritte, um langfristige Ziele zu erreichen. Die Grundidee des Buches ist wirklich beeindruckend einfach: Man soll sich mindestens 15 Sekunden am Morgen Zeit nehmen und sich vorstellen, wie es sich ANFÜHLT, wenn man sein Ziel bereits erreicht hat.

Solche 15 Sekunden Zeit hat jeder. Es also nur darum, es zu tun. Und prompt hätten ihm Leser bereits berichtet, dass dieses Buch deren Leben einfach und erfolgreicher gemacht hat.

Doch nicht jeder hat ein klares Ziel vor Augen. Manch einer kommt dabei eher ins Grübeln. Kleine Hilfe: Wenn Sie sich über Ihr Ziel noch nicht ganz klar sind, dann nehmen Sie etwas Kurzfristiges. Vielleicht 5 kg leichter sein oder ähnliches. Das Bild eines langfristigen großen Zieles wird sich dann irgendwann von allein einstellen !

Erfolgreiche Menschen denken bewusst oder unbewusst mehrmals täglich über ihre Ziele nach. Einfach mal zwischendurch, immer wieder. Ein Tag bietet hunderte Möglichkeiten, die Bilder der eigenen Ziele hervor zu holen und sich gedanklich darin zu bewegen. Und mit der Zeit werden die Bilder immer lebendiger. Und es wird immer leichter, die richtigen Entscheidungen zu treffen, die zum persönlichen Ziel führen.

Und wenn Sie jetzt denken, ach, schon wieder Entscheidungen, schon wieder Anstrengung, schon wieder Verantwortung übernehmen, dann seien Sie getröstet: Das passiert von ganz allein. Sie entscheiden – wie erwähnt – ohnehin ständig. Praktisch in jeder Sekunde … ohne darüber nachzudenken.

ABER: Wenn jetzt ein im Unterbewussten, in Glaubenssätzen verankertes Ziel vorhanden ist, so wird das Ihre täglichen Entscheidungen immer ein bisschen mehr in diese richtige Richtung lenken. Jedoch Vorsicht: Dieses Gesetz gilt auch für alles Negative ! Haben Sie sicher schon gehört. Nennt sich “self-fulfilling prophecy“. Also eine Prophezeiung, die sich selbst erfüllt.

QUELLE: Man höre und staune ! Was glauben Sie, wo ich diesen Abschnitt gefunden habe: In dem völlig neu überarbeiteten Buch “77 tipps für ein gesundes herz“ von Strunz. Erscheint druckfrisch am 11. Feb. 2019.

PS: Ein österreichischer Reiseveranstalter übrigens wirbt mit dem Slogan „Weil jeder Ziele hat“. Na dann …

Im Ozean ohne Beine …

Von der Lavawüste in Hawaii hat man in letzter Zeit des Öfteren gehört. Sei der ultimative Test, das unschlagbare Trainingsmittel, um Ehrgeiz, Penetranz, Ausdauer zu erreichen. Also genau jene Eigenschaften, die man in unserer Welt braucht, um erfolgreich zu sein. Ob nun beruflich oder privat:

Man muss durchhalten können !

Das Leben ist nicht immer ein Kindergeburtstag. Das weiß jeder von uns. Beinahe täglich stößt man auf Hindernisse, auf Mauern, auf Fallgruben. Oft genug muss man auch wieder von vorne anfangen. Z.B. nach einer Geschäftsaufgabe oder in einem neuen Job. Mit Ehrgeiz, Penetranz und Ausdauer kommt man da wohl eher ans Ziel !

Dort auf Hawaii, beim „Ironman“ gibt es folglich auch „alles“: Kerle mit 120 kg genauso wie Menschen ohne Beine. Querschnittsgelähmte und Polio-gelähmte im Rollstuhl. Wie man dann schwimmt ? Googeln Sie bitte im Netz und schauen Sie sich das an.

Und schämen Sie sich ! Genau darauf will ich hinaus …

Das „Schämen“ möchte ich erklären und illustrieren an meiner Lieblingsgeschichte aus Hawaii: Da gibt es eine Sarah Reinertsen. Die junge Dame hat seit ihrer Kindheit nur ein Bein. Links trägt sie ab der Hüfte (!) eine Prothese. Das ist insofern äußerst erwähnenswert, weil man ohne Oberschenkelmuskulatur nicht Rad fahren (treten) kann. Reinertsen fährt also nur mit einem Bein Rad !

Vom Sport wurde sie in der Schule natürlich ausgeschlossen. Hat natürlich ihre Seele sehr verletzt. Die übliche (?) Trotzreaktion: Denen zeig ich’s ! Wurde dann Sportlerin mit nur einem Bein. Trat 2004 in Hawaii an und schwomm und radelte einbeinig durch die Lavawüste. Sie kam jedoch 15 Min. zu spät in die Wechselzone. Damit war sie out. Durfte den Marathon nicht mehr laufen !

In meine Seele hat sich dann folgendes Bild der jungen Sportlerin eingebrannt: Darauf hin setzt sich das Fräulein Reinertsen am Straßenrand auf einer Kiste beginnt bitterlich zu weinen. Wirkt völlig am Boden zerstört. Und warum das alles ?

SIE WEINTE, WEIL SIE DEN
MARATHON NICHT RENNEN DURFTE !

Dieses Bild habe ich jeden Tag vor Augen, wenn ich mit Patienten über das Thema Bewegung spreche. Sie zu ein bisschen Jogging überreden möchte. Ich manchmal sogar das Wort Marathon in den Mund nehme und … dann das blanke Entsetzen in Ihren Augen sehe. Oftmals auch nur das innerliche Kopfschütteln …

Dabei hätten die Meisten von Ihnen (noch) 2 gesunde Beine. Könnten die anstandslos benützen. Und die verehrte Frau Reinertsen ist einbeinig und zerfließt in Tränen, weil sie keinen Marathon laufen darf !!

Verstehen Sie den Unterschied ? Verstehen Sie jetzt, warum ich sage:

Schämen Sie sich, bitte !

Sarah hat im Jahr darauf die Lavawüste von Hawaii bezwungen. Die wird den Rest Ihres Lebens ziemlich sicher alles schaffen, was sie anpackt. Sie wird zwangsläufig Erfolg haben, weil sie einfach nicht aufgeben wird. Weil sie WEISS, dass sie durchhalten kann.

Oder nehmen wir Scott Ringsby. Hatte mit 18 Jahren einen Autounfall. Verlor beide Beine. Hat die Lavawüste von Hawai ebenfalls geschafft. Und keinesfalls fehlen dürfen die Querschnittsgelähmten, die durch Polio gelähmt im Rollstuhl sitzen, wie etwa Minda Dentler.

Haben Sie eine Vorstellung, wie man ohne Beine 4 km im Ozean schwimmt ? Und dann nur mit der Kraft der Arme 180 km Rad fährt, 42 km den Rolli bewegt ? Bei brütender Hitze ! Eventuell starkem Wind ? Eine kurze Steigung von 10 % mit dem Rollstuhl zu überwinden ? Für uns Normalmenschen schlicht unmöglich. Die Sportler im Rollstuhl machen das rückwärts, übrigens.

Fazit: Jeder kann ! Jeder von uns. Es gibt sogar blinde Alpinkletterer. Also wann wagen Sie endlich Ihren 1. Wettkampf ? Oder setzen sich ein scheinbar unmögliches Ziel ? Wir reden hier auch nicht von Lebensgefahr, sondern von einem betreuten, zivilisierten Wettkampf !

Oder fehlt Ihnen dazu die INNERE BEGEISTERUNG ? Dann lesen Sie dazu bitte nochmals die News vom 31.12.2018 und überwinden Sie Ihre Resignation.

PS: Ein gewisser Andreas Steindl läuft – ohne Handicap – in 4 Stunden mal schnell von der Ortsmitte in Zermatt auf den Gipfel des Matterhorns und wieder zurück … Hier geht’s zum Video.

Erfolg ist eine Technik

Das sollte all die unter uns interessieren, die Erfolg eher seltener haben. Aber genau wissen, warum: Die Anderen sind schöner, redegewandter, dynamischer, durchsetzungsstärker oder einfach nur kräftiger. Kurz und gut: besser oder zumindest überlegen. Das kann natürlich wirklich so sein … Nun könnte man sich hinsetzen und zu weinen beginnen – wie das Millionen Menschen auch tun – bevor man resigniert. Oder zeitgleich die Technik des Erfolgs erlernen. Die gibt es nämlich?

Dazu muss ich ausnahmsweise mit einem wahrscheinlich schwer verständlichen Satz von Scott Jurek beginnen. Der US-Amerikaner ist einer der erfolgreichsten Ultra-Marathon-Läufer dieser Welt und auch Buchautor:

Man schließt die Ermüdung in die Arme, anstatt sich vor ihr zu ducken.

Ganz ähnlich klingt Lisa Smith, Gewinnerin des 6-tägigen Ultra-Marathons quer durch die Sahara, wenn sie über Erschöpfung spricht. Gar so, als handele es sich um ein verspieltes Haustier:

Ich mag das Biest. Ich freue mich auf seinen Auftritt, jedes Mal, wenn es sich zeigt, komme ich besser mit ihm zurecht. Wenn man das Biest jedoch hasst, kann man nicht mit einem Sieg rechnen. Die einzige Möglichkeit etwas für sich zu gewinnen, ist, es zu lieben, was Ihnen jeder Philosoph wie auch Genetiker bestätigen wird.

Dahinter steckt die Idee mit der Stufe. Mit der neuen Stufe … einer neuen Definition von „normal“.

Normal ist, so glauben wir, schmerzfrei zu leben. Schön. Hat man jedoch täglich große Schmerzen, so verzweifelt man. Resigniert. Anderseits könnte man sein Leben einfach neu definieren. Normal wäre dann jetzt neu: Schmerzen haben ! Dann könnte man sogleich neue Stufen erklimmen – oberhalb dieser neuen „Normalebene“ – und leben wie alle Anderen. Das alles auf der adaptierten, ganz neuen Basis:

Normal ist, Schmerzen zu haben … Wie klingt das für Sie ?

Das hatte ich Ihnen schon ein Mal am Beispiel „Ironman Hawaii“ erklärt. Nach Schwimmen, nach Radfahren … fängt man völlig erschöpft an zu laufen. Nach so 3 km, auf der Kuppe eines Hügels, fühlt man sich absolut am Ende. Erschöpft und leer. Manche geben dann auf … Wir hingegen definieren ab jetzt so einen

Erschöpfungszustand als die neue Ausgangsbasis !

Ist ab jetzt unser „normal“. Und dann schauen Sie doch mal, ob Sie nicht vielleicht doch noch Gas geben können. So wie man das üblicherweise beim Training – ohne diese Erschöpfung – auch tut. Und suggerieren Sie sich, dass man einen Normalzustand (hier die maximale Erschöpfung) endlos aushalten kann. Sie glauben gar nicht,

was dann noch alles möglich wird …

Das alles kann man auch auf den Alltag übertragen. Auf die Erschöpfung nach 14 Stunden Arbeit. Und jetzt liegt noch ein Haufen vor Ihnen, den Sie in der Nacht bewältigen müssten. Morgen früh frägt der Chef danach. Sie können aber eigentlich nimmer. Sind nur mehr fürchterlich müde … Das ist der Jetzt-Zustand. Und den erheben Sie jetzt zum neuen Normal-Zustand.

In Wahrheit verwenden bereits Millionen Menschen diese Technik – notgedrungen und gegen ihren Willen. Es ist jedoch etwas Anderes, diese Technik bewusst anzuwenden, weil man sich des anschließenden Erfolgs viel bewusster wird. Um noch einmal die Läufer-Legende Scott Jurek zu zitieren:

Ich habe mir in allen Wettkämpfen die Fähigkeit angeeignet, mich immer noch mehr anstrengen zu können, wenn es immer schlimmer für mich aussah.

Der konnte also auf eine immer neue Stufe der Erschöpfung klettern und sie als normal betrachten. Daher weitermachen. Daher gewinnen ! Diese Technik kann man üben. Gehen Sie an Ihr Limit ! Oder am einfachsten: Rennen Sie mal 100 km. Rennen !

QUELLE:  Ch. McDougall „Born to run“ (S. 171)

Zum Thema passend: Ganz plötzlich brillant werden (News v. 24.01.2019),  Sie sind der Boss (News v. 15.12.2017), Wer wird Milliardär ? (News v. 30.03.2017), Gewinnen trainieren (News v. 22.11.2016)

Das Versprechen

Lassen wir einmal für einen Moment das mit den Vitaminen, mit dem Eiweiß usw. beiseite und folgen Sie mir bitte für ein paar Minuten in eine völlig andere Welt. In die Welt des Glaubens …

Gläubig zu sein war Jahrhunderte lang eine völlige Selbstverständlichkeit für jeden Europäer. Jahrtausende lang eine völlige Selbstverständlichkeit für Menschen außerhalb Europas. Die Welt voller Wunder, das Kunstwerk Mensch, die magischen Kräfte Liebe, Hass usw. wurden nicht erklärt mit einem gewaltigen „Wuuuumps“, also dem Urknall (geht’s noch banaler ?), sondern all das Unerklärliche auf einen Schöpfer all dessen zu beziehen.

Die Menschen haben damals auch anderes gelesen. So schickt mir eine dankbare Patientin (vormals Panik, Schlafstörung, Herzrasen, Depression; jetzt gesund) handschriftlich ein (Bibel-)Zitat (Jesaja 40, 31), das so wunderbar zu „forever young“ passt:

Die aber auf den HERRN hoffen,
empfangen neue Kraft:
Wie Adlern wachsen ihnen Flügel,
Sie laufen und werden nicht müde,
Sie gehen und werden nicht matt.

Stammt aus einem dicken Buch voller Sinnsprüche. Sinnsprüche übrigens, die für jede Gelegenheit und immer auch für das Gegenteil passen. Die Menschen haben eben gesammelt.

Nuuur:

Haben Sie es gelesen ? Das Versprechen ? Sie könnten laufen und würden nicht müde ? Einen ganzen Marathon ? 100 km ? Dafür üben und trainieren Sie doch ständig, leiden mehr oder weniger über die langen Strecken … Und dann gibt es ein Versprechen,

Sie würden gar nicht ermüden !

Oder noch besser: Es würden Ihnen Flügel wachsen wie dem Adler … mittels derer sie sich dann emporheben könnten.

Hab‘ ich persönlich (auch) erlebt: In Kanada, in Japan, in Hawaii. Hat auch die lange Zeit weltbeste Triathletin, Natascha Badmann, wörtlich so erzählt. Sie habe sich wie ein Adler über so manche Wettkampfstrecke erhoben … Und sei förmlich dahingeschwebt.

Schweben ?

Der Adler nutzt die Kraft des Windes. Der segelt im Aufwind und muss sich gar nicht selbst anstrengen. Verstanden ? Diese Kraft gibt es auch in Ihrem Leben. Besonders interessant und vielleicht von Ihnen überlesen, das letzte Versprechen: „Sie gehen und ermatten nicht“. Schrieb mir eine Akademikerin mit vormals 110 kg, jetzt 68 kg, dass sie in den letzten Monaten 1.800 km gegangen sei. Ohne Ermüdung. Nordic Walking. Eine sensationelle Geschichte.

Und wie sollen alle diese Ausdauer-Wunder passieren? Wie kann man die „neue Kraft“ empfangen ? Steht da:

Indem man auf den HERRN hofft.

Sie können nur auf jemand hoffen, dessen Existenz Sie als gesichert voraussetzen. Heißt also: Sie glauben bereits. Und damit hat der Mensch, hat jeder Mensch gewonnen. Denn das Geheimnis dahinter lautet

GEBORGENHEIT.

Hatte ich Ihnen schon mehrfach erläutert (z.B. News v. 29.12.2012). Das wahre Geheimnis immerwährender Gesundheit, Freiheit vom Krebs. Die Naturvölker kennen dieses Gefühl der Geborgenheit noch. Den magischen Zustand

URVERTRAUEN.

Wenn man sich unsterblich glaubt. Ein Vertrauen, das leider irgendwann im Leben verloren geht … (News v. 16.08.2014).

Doch dieses magische Gefühl „Geborgenheit“ kann weiterhin jeder für Sekunden in sich spüren – wenn man sich ein bisschen vertieft. Ist leider schnell wieder weg, wie gesagt. Geht heutzutage wohl nur mehr im Kloster so richtig, das „ins Licht zu fallen“.

Zum Nachlesen: Jeden Tag Meditation (04.10.2017), Gott ist gerecht (News v. 21.03.2011), Der Glaube an Gott (News v. 23.11.2010)

Und zum Schmunzeln: Höhepunkt der Schöpfungsgeschichte ist die gesetzliche Krankenversicherung (News v. 27.07.2010)