Siegermentalität – ein globaler Mangel

„People don’t like to be shown that they are wrong“, sagt ein gewisser Scott Adams. Den kennen Sie vielleicht von den vielen Dilbert Comics. Der Amerikaner ist aber nicht nur Comic-Zeichner, sondern auch Ökonom, Hypnotiseur und Geschäftsführer von Scott Adams Foods, Inc.. Und dieser gute Mann behauptet derzeit in seinem neuesten Buch „Loserthink: How Untrained Brains Are Ruining America“, dass

untrainierte Gehirne die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt ruinieren.

Scott Adams ist ein Experte der kognitiven Verzerrungen und des Gewinnerdenkens. Seine Webseite enthält 718 Einträge in Podcast-Form.

Auch wir bei „Strunz“ wollen bald den Weg des Podcasts gehen. Aber natürlich nicht das Konzept der täglichen Internet-News verlassen. Denn nicht jeder möchte etwas „hören“ oder die Zeit in „Zuhören“ investieren. Bei „Strunz“ werden wird den schriftlichen Einseiter weiterhin pflegen, aber daneben auch neue Medienformen anbieten ! Z.B. auch Webinare.

Wir bei „Strunz“ möchten Sie immer intensiver auf dem Laufenden halten !

Warum wollen wir das ? Warum geben wir uns diese Mühe ?

Weil immer noch genug Gehirne in Deutschland NICHT MEDITIEREN. Weil immer noch genug Mitbürger nicht verstehen wollen, dass es einen globalen Mangel an „Siegerdenken“ gibt. Heißt andersrum:

Es gibt noch immer viel zu viele von negativen Glaubenssätzen fremdgesteuerte Menschen, die sich in der Opferrolle verlieren, sich von Angst und Scham unnötig zerfressen lassen.

Dabei beginnt alles im Kopf. Die innere Hilfe kann aktiviert werden (siehe „Arsch hoch beginnt im Kopf“). Jederzeit !

Gucke ich in unseren aktuellen Bundestag, so sehe ich einen (gackernden) Kindergarten mit vielen fetten Körpern und von Stress verfaltete Gesichter. Doch glücklicherweise weiß man, dass ein Land nicht von Politikern, sondern von den „Oberen 5 %“ geleitet wird. Und diese „Oberen 5 %“, Obacht (!), zeichnen sich durch Siegermentalität aus. Nicht durch den Geldbeutel …

Blöderweise, und das ist für engstirnige, neidige Menschen schwer nachvollziehbar,

folgt Geld dem Siegerdenken.

Dem Gewinnerdenken. Und Gewinnen ist eine unserer vielen Illusionen. Kann man aber trainieren bzw. üben. Siegerdenken üben, täglich, mit offenen Augen: Das ist anfangs selbstverständlich harte Arbeit. Wird jedoch schon nach ein paar Wochen sehr viel angenehmer … Und natürlich geht es dabei um MEDITATION. Dem Sichtbarmachen unserer Glaubenssätze …

Bis zu 95 % werden die Menschen von Glaubenssätzen gesteuert – je nach Meditationsmangel !

Meditieren ! Glück ins Unterbewusstsein schubsen … Wann fangen Sie mit dem Siegerdenken an ?

Zum Nachlesen:  Gewinnen trainieren (News 22.11.2016)

Freude ganz praktisch

Der Verhaltensökonom Dan Ariely beschäftigt sich mit dem Menschen wie er ist und nicht wie er sein sollte. So belegte er empirisch, dass Geld ein mangelhafter Anreiz ist, Mitarbeiter zu motivieren. Gemeinsam Pizza essen gehen oder Lob vom Chef via SMS hatten einen besseren oder vergleichbaren Effekt wie die Bonus-Zahlung. Letztere motivierte nur kurzfristig und hatte schlussendlich sogar einen negativen Einfluss auf die Motivation der Angestellten.

Was motiviert uns also nachhaltig, früh aufzustehen und fleißiger zu arbeiten als der Durchschnitt ? Wie wichtig das ist, weiß man spätestens seit Dr. Angela Merkel:

Mein Leitmotiv lautet: Wer nicht rackert, verdummt !

Es ist die Freude auf etwas Baldiges, das uns anspornt. Nicht auf etwas in weiter Ferne Liegendes. Und laut Prof. Lisa Feldman Barrett gilt, dass

Emotion das Resultat von Handlung ist.

Nicht andersrum. Freude wird geschaffen durch das Tun. Glück resultiert also aus der Tat ! So weit die Wissenschaft. Und wie Freude ganz praktisch entsteht, das weiß man auch. Oder wissen zumindest die regelmäßigen Leser dieser News:

  • Eiweiß essen (siehe News 18.11.2016 „Arbeits- und Lebensfreude“),
  • Menschen in die Augen schauen (siehe News 25.12.2018 „SIE und ER: Der erste Blick“),
  • Laufen (siehe News 08.08.2019 „… viel mehr Freude !“),
  • Probleme lösen (siehe News 03.01.2019 „Schwierigkeiten“).

Braucht man noch mehr Rezepte ? Noch etwas oben drauf ? ETWAS ?

Ja, manche brauchen noch ETWAS. Nämlich diejenigen, für die Eiweiß essen, Zwischenmenschliches, Laufen und Probleme-Lösen selbst unlösbare Probleme sind. Und dieses „Etwas“ sind wir Menschen. Jeder von uns kann also in Tausenden Mitmenschen Freude auslösen …

Ganz anders operieren da oft die Massenmedien. Die füttern uns von außen mit Bildern und Geschichten (siehe News … Nr. 92 „Die deutschen Medien – Das tödliche Geschäft mit der Angst“), wo nur vereinzelt Freude aufkommt. Das Rezept dagegen lautet:

unbewusste Glaubenssätze aufdecken.

Das geht mittels Meditation. Im dem Buch „Arsch hoch beginnt im Kopf“ stehen dazu 27 praktisch umsetzbare Übungen, wie man mit offenen Augen und während des Alltags, mit der Meditation beginnen kann !

Und was hat man davon ? Man wacht auf. Wird sich der täglichen Manipulation bewusst. Beginnt sein EIGENES Leben und erkennt im Mitmenschen einen Seelenverwandten. Das ist er auch. Nicht ein Feind oder Volltrottel, wie man es glauben könnte.

So zieht man langsam ein bisschen mehr Freude in sein Leben !

Meditation ist messbar effektiv und hat unmessbar großen Einfluss auf den Menschen. Auf alle Menschen !

Meditation hilft heilen

Stress ist der Hauptfeind unseres Immunsystems. Sagte schon Frau Prof. Pert. Und die alles entscheidende Rolle des Immunsystems bei jeder Art Heilung wird auch uns Ärzten spätestens seit Vergabe des Nobelpreises 2018 Medizin bewusst (siehe auch News vom 18.02.2019). Da man äußeren Stress aber kaum vermeiden kann, kommt es darauf an, die schädlichen Folgen von Stress in unserem Körper … zu verhindern oder zumindest aufzulösen. Das funktioniert nachweislich durch Meditation !

Das ist genau der Punkt, den Sie in Ihrem alltäglichen Leben am meisten vernachlässigen. Jedoch: Steter Tropfen höhlt den Stein. Deshalb hier von uns erneut ein kurze, tröstliche gleichwie ermunternde Anleitung. Wie gesagt, es gilt den Stresspegel zu senken – darauf kommt es an.

Wie man genau meditiert, ist aus medizinischer Sicht überhaupt nicht wichtig. Dass man es tut, macht für die Heilung den Unterschied aus !

Dabei gibt es mehrere Wege: Es gibt auch nicht den einen richtigen Weg für alle. So kann man selbst mit dem Auto im morgendlichen Stau stehen als Meditation ansehen, auch den Kraftsport oder die Gitarrenstunde. Jeder weiß wohl selbst am besten, was Entspannung ist.

Gesäusel muss nicht sein: Viele winken gleich ab, wenn man ihnen etwas von schwerer werdenden Gliedern einsäuselt. Das passt halt manchmal nicht.

Man braucht kein Kissen: Nicht jeder kann oder will sich im Sitzen entspannen. Meditatives Laufen kann hier eine sehr sinnvolle und wirksame Alternative sein. Lesen Sie dazu vielleicht: „Laufend gesund: So mobilisieren Sie die heilende Kraft des Körpers“ (2012) oder „Der kleine Laufcoach: Laufen wie im Flow“ (2017). Das Prinzip funktioniert natürlich auch beim Schwimmen, Radfahren, Walken uvm..

Es muss auch keine bestimmte Zeit sein: Wer z.B. morgens zwischen 2 und 4 Uhr aufwacht und nicht wieder einschlafen kann, kann die Zeit nutzen, um sich keinen Stress zu machen. Man könnte dann lesen, schreiben oder malen, Hörbücher anhören oder einfach in die Sterne schauen. Die Schönheit des Universums mit allen Sinnen erleben – genau das meint doch … Meditation.

QUELLE: „neue wege der heilung“ bei HEYNE. Erscheint am 11.11.2019. Ein buntes Büchlein voller Wunder. Hat es so in deutscher Sprache noch nie gegeben !!

Meditation, also der Rückzug vom Bewusstsein ins Unterbewusstsein, ist etwas völlig Natürliches. Eine in uns eingebaute Möglichkeit. (News 02.05.2016) Doch die meisten Menschen haben es wieder vergessen oder verlernt. Darum hier nochmals die einfachste Art Meditation:

Fliegen

Ihr Körper ist völlig entspannt … Er gibt Ihnen keine Rückmeldung mehr. Kein Muskel zwickt, man fühlt keinen Schmerz, existiert nur mehr im Kopf. Der Körper sozusagen fehlt …

Und wenn Sie diese Art der Meditation abends oder vor dem Einschlafen einsetzen anstatt Probleme zu wälzen, dann hat man zugleich auch ein Schlafmittel ohne Nebenwirkungen.

Meditation bzw. Denken ist neben „Ernährung“ und „Bewegung“ die 3. Säule der Frohmedizin …

Das Ich auflösen

Menschen, die ihr „Ich“ aufgelöst haben, gleichsam abtauchen wie ein weißes Farbblatt in weißen Untergrund, berichten in Studien von traumhaft schönen Erlebnissen und tiefen Erkenntnissen. Und Menschen, die ihr „Ich“ aufgelöst haben, ändern ihr Gehirn messbar und nachhaltig. Die „Entropie“, also die Informationsstruktur, wird durch diese Erfahrung geändert.

Die Persönlichkeit ist danach eine andere.

Das, was man als Ich empfindet, unterscheidet sich in der Regel vom Rest „der Umwelt“. Man trennt also zwischen dem Ich und der Welt um sich herum. Tief in der Meditation wird dieser Unterschied jedoch irrelevant. Man unterscheidet nicht mehr. Dieser Effekt tritt dann auf, wenn das Gehirn umprogrammiert wird. Das kann wie gesagt durch Meditation erfolgen !

Im Buch „Arsch hoch beginnt im Kopf“ habe ich Ihnen Meditation als Instrument für alltägliche Konzentrationsübungen beschrieben. Meditation eignet sich freilich auch hervorragend um

das „Ich“ aufzulösen.

Man spricht dabei gerne und ganz dramatisch vom „ego death“. Dem völligen Verlust der subjektiven Identität. In Fachjournalen auch als „ego-dissolution“ beschrieben.

Für die Messbarkeit dieses Effekts benutzt man hauptsächlich LSD (Lysergic acid diethylamide). (Carhart-Harris et al., 2016) Nach dessen Einnahme steigt im Gehirn die Aktivität des Visuellen Cortex, der visuellen Wahrnehmung. Das Gehirn erhält quasi bei geschlossenen Augen ein Video-Signal. Zudem sinkt die Kommunikation zwischen dem Gyrus hippocampi und dem Retrosplenial cortex.

Der Gyrus hilft beim Erkennen und Erinnern, der Retro beim räumlichen Sehen. Doch die 2, Gyrus und Retro, reden weniger miteinander. Und plötzlich … löst sich das ICH auf. Mit den eingangs geschilderten, angenehmen Folgen !

Diesen Effekt kann man bekanntlich auch mit Drogen wie Kokain oder LSD erzielen. Das machen auch hunderte Millionen Menschen. Aber die finden ihr Glück für vielleicht 2-3 Stunden und geben noch dazu viel Geld aus dafür. Mit, durch oder dank Meditation kann man das jeden Tag haben. Kostenfrei und ein Leben lang !

Der Kern der Meditation ist, von der einen Wahrnehmung wahrgenommen zu werden. Das aber ist vielen zu schwammig, zu esoterisch, zu verträumt. Einverstanden. Manche möchten es lieber greifbar, rational und messbar. Darum gibt’s zum Abschluss auch eine

Studie über die Messbarkeit der Meditation.

Zitiert aus dem Journal „PNAS“ – „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Hersch-Index von 699, Impact-Factor von 9.38, seit 1914 etabliert. Mit das einflussreichste wissenschaftliche Fachjournal der Welt.

Also:

Carhart-Harris, R. L., Muthukumaraswamy, S., Roseman, L., Kaelen, M., Droog, W., Murphy, K., … Nutt, D. J. (2016). Neural correlates of the LSD experience revealed by multimodal neuroimaging. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 113(17), 4853–4858. (LINK)