12. November 2018: Meldungen des Tages aus der Medizin

W

Weltweit sind die Erwartungen an Sensortechnologien, Wearables wie Digitalisierung und Vernetzung von Daten zur Gesundheit und Gesundheitsversorgung hoch gesteckt. Zu Recht. Versprechen doch neue mobile Technologien Empowerment von Bürgern und Patienten, bessere Diagnosemöglichkeiten, effizientere Therapien, neues Wissen über Krankheiten und nicht zuletzt dringend erforderliche Kosteneinsparungen. (Hasso Plattner Institut, 12.11.2018)

Überall auf der Welt tüfteln Forscher an Robotern, die bei der Versorgung von alten und kranken Menschen helfen könnten. … Roboter sind auch mobile Spione. Sie erfassen und analysieren eine gigantische Menge an hoch sensiblen Daten und geben sie weiter. (Apotheken Umschau, 12.11.2018)

Foto: obs / Wort & Bild Verlag – Apotheken Umschau / dpa Picture-Alliance / S. Hopp

EU

Die Generalversammlung des Ständigen Ausschusses der Ärzte in Europa (CPME) wählte am 10. Nov. 2018 den Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Montgomery, mit überwältigender Mehrheit (22:6 Stimmen) zu ihrem Präsidenten. Montgomery, seit 2011 Präsident der Bundesärztekammer, wird das Amt am 1. Jan. 2019 vom Schweizer Dr. Jacques de Haller übernehmen. Der Deutsche vertritt dann u.a. die Interessen der europäischen Ärzte gegenüber der EU-Kommission und dem Europaparlament für 3 Jahre. (Bundesärztekammer, 12.11.2018)

EU/D

In Europa sterben 33.000 Menschen pro Jahr an Infektionen mit multiresistenten Keimen. In Deutschland werden laut Schätzungen der pharmazeutischen Industrie bis 2020 etwa 18 neue Antibiotika auf den Markt kommen, die zum Teil gegen bislang resistente Keime wirken. (BPI, 12.11.2018)

Antibiotika. (Bild: obs / Shutterstock / K. Kon)

D

72 % der Deutschen unter 60 Jahren fühlen sich im Alltag „etwas“ oder sogar „sehr gestresst“. Der Hauptgrund ist für 44 % davon eine Überlastungen im Beruf oder Studium, gefolgt von zu hohen Ansprüchen an sich selbst. Nur 29 % der Befragten führen laut eigenen Angaben ein Leben im Gleichgewicht. (Weleda AG, 12.11.2018)

Statistisch gesehen wird jede 2. Frau und jeder 3. Mann in Deutschland im Laufe des Lebens pflegebedürftig. Die Wenigsten haben dafür vorgesorgt. Henkel schließt jetzt diese Lücke mit einem einzigartigen Angebot für seine Mitarbeiter: Gemeinsam mit der IG Bergbau, Chemie, Energie hat Henkel eine betriebliche Pflegezusatzversicherung entwickelt – als erstes Unternehmen in Deutschland. (Henkel AG, 12.11.2018)

Von etwa 8,7 Mio. PKV-Versicherten in Deutschland sind nur 185.000 in den Sozialtarifen der privaten KV (BTN, STN und NLT) gelandet. Jeder PKV-Versicherte in einem Notlagentarif ist unabhängig davon, ob die Beiträge bezahlt sind oder nicht, immer versichert. Dagegen schieben die GKV-Kunden eine geradezu riesige Schuldenlast an unbezahlten GKV-Beiträgen in Höhe von über 7 Mrd. € vor sich her. Vergessen wird auch die Beitragshöhe der GKV mit 850 € (2019). Rechnet man die alljährlichen Bundeszuschüsse für die gesetzlichen Kassen (2017: 14,5 Mrd.) dazu, so wäre der GKV-Beitrag noch höher. (HC Consulting AG, 12.11.2018)

A

Wer zuckerkrank ist, muss nicht nur auf seine Blutzuckerwerte achten – häufig drängen sich auch andere gesundheitliche Probleme in den Vordergrund. Nierenversagen, Amputationen und Erblindung zählen zu den gefürchtetsten Folgen von Diabetes Typ 2. Aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen in Zusammenhang mit dieser Stoffwechselstörung. (Regionalmedien Austria AG, 12.11.2018)

Im asiatischen Raum wird die Wirkung des Waldes schon viele Jahre erforscht. Das sog. Waldbaden, „Shinrin Yoku“ genannt, wird dort sogar verordnet. (IMC Fachhochschule Krems, 12.11.2018)

COPD-Patienten sollten sich gegen Influenza impfen lassen. In diesem Punkt stimmen fast alle medizinischen Guidelines und der Österreichische Impfplan überein. (Österreichischer Verband der Impfstoffhersteller, 12.11.2018)

„Sounds and Science“ – Musik trifft Wissenschaft – wurde von Forschern der MedUni Wien ins Leben gerufen. Dabei wird die Krankengeschichte klassischer Komponisten aus heutiger medizinischer Sicht der Musik dieser Komponisten gegenübergestellt. Vor dem Hintergrund der klassischen Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Eugene Ysaye und Giacomo Puccini geht es dieses Mal um deren Diabetes-Erkrankung. (MedUni Wien, 12.11.2018)

11. November 2018: Meldungen des Tages aus der Medizin

D

Am Montag startet in Düsseldorf die weltgrößte Medizinmesse „Medica 2018“ mit 5.273 aus 66 Ländern. Die meisten Flächenbuchungen tätigten dieses Jahr Aussteller aus Deutschland, Italien, China, den USA, gefolgt von Frankreich, der Türkei, Großbritannien und Südkorea. … Nach Segmenten gegliedert zeigt die Medica das komplette Angebot für eine moderne Versorgung von Patienten in Arztpraxen und Kliniken. Das Spektrum reicht von Labortechnik und Diagnostika, Physiotherapieprodukten und Bedarfsartikeln über Elektromedizin und Medizintechnik bis hin zu Health IT und Lösungen für eine mobile wie sichere Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen. (Messe Düsseldorf GmbH, 11.11.2018)

Foto: obs / Medica / Tillmann

9. November 2018: Meldungen des Tages aus der Medizin

D

Die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland darf nicht den Renditegelüsten versorgungsfremder Investoren geopfert werden! Das betonten Bundeszahnärztekammer, Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Zahnärztetages 2018. (Bundeszahnärztekammer, 09.11.2018)

Wegen der jährlichen Diskussionen um die Impfstoffe zum Grippeschutz, wird regelmäßig mindestens eine ebenso wichtige Impfung vergessen – die gegen Lungenentzündung. (BKK VBU, 09.11.2018)

Trockene Augen durch Brustkrebstherapie. Das liegt daran, dass einige Chemotherapeutika die natürliche Zusammensetzung des Tränenfilms verändern. (TRB Chemedica AG, 09.11.2018)

Patienten mit Diabetes mellitus versterben zu 50 % an kardiovaskulären Erkrankungen. Dass ein Zusammenhang zwischen der Zuckerkrankheit und Herzinfarkt und Co. besteht, wissen viele Patienten jedoch nicht. (Pharma Fakten, 09.11.2018)

A

Die geplante Novellierung des Ärztegesetzes in Österreich schafft große Rechtsunsicherheit. Problematisch ist vor allem die Erweiterung des ärztlichen Vorbehaltsbereiches (Alleinzuständigkeit) um komplementär-und alternativmedizinische Heilverfahren. Denn was darunter konkret zu verstehen ist, beantwortet der Gesetzesvorschlag nicht. Klar ist vor allem nicht, ob diese Erweiterung die Zuständigkeiten anderer Gesundheitsberufe einschränkt. (Arbeiterkammer Wien, 09.11.2018)

Die Ärzte in Österreich üben im internationalen Vergleich zu viele Tätigkeiten aus, die in anderen Ländern von anderen Gesundheitsberufen eigenständig erbracht werden können. (Arbeiterkammer Wien, 09.11.2018)

Die geplanten Änderungen im Ärztegesetz sind für Physio Austria, den Bundesverband der Physiotherapeuten Österreichs, nicht nachvollziehbar. Bereits jetzt sind alternativ- und komplementärmedizinische Heilverfahren vom ärztlichen Vorbehalt erfasst, wenn für deren Anwendung das typischerweise durch ein Medizinstudium vermittelte Wissen erforderlich ist. Die geplante Änderung sowie die angeblich geplante Positivliste von komplementär- und alternativmedizinischen Heilverfahren führen zu mehr Interpretationsproblemen und Rechtsunsicherheit. … Tatsache ist, dass die Osteopathie ohnedies bereits rechtmäßig von Ärzten und Physiotherapeuten ausgeübt werden darf.  (Physio Austria, 09.11.2018)

Unter dem Motto „Muskuloskelettale Medizin“ steht die Jahrestagung 2018 der Österreichischen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation in Wien. (ÖGPMR, 09.11.2018)

Pressekonferenz der ÖGPMR. (Foto: B&K / APA-Fotoservice / Godany)

Mediengespräch: Wiener Gesundheitswesen ist auf Grippe gut vorbereitet. (PID der Stadt Wien, 09.11.2018)

CH

Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Die Ansteckung kann bei der Berührung von infizierten Schleimhäuten oder beim Geschlechtsverkehr erfolgen. Die meisten Infektionen heilen ohne Folgen aus. Bestimmte HPV-Typen jedoch können zu diversen Krebsformen führen, wie etwa Gebärmutterhals-, Anal-, Mund-/Rachen- und Peniskrebs. … Der nonavalente HPV-Impfstoff enthält Bestandteile von 9 HPV-Typen. Diese verursachen rund 90 % aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs. (Merck Sharp & Dohme AG, 09.11.2018)

8. November 2018: Meldungen des Tages aus der Medizin

D

Die Zahl der Übernahmen von Gesundheitseinrichtungen durch Private-Equity-Gesellschaften steigt seit Jahren an. Die Kommerzialisierung nimmt auch in Deutschland sowohl im ambulanten wie auch im stationären Bereich zu. Die Ärzteschaft warnt schon lange davor, dass Konzerninteressen und Renditestreben niemals über das Patientenwohl gestellt werden dürfen. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Patientenversorgung in Klinik und Praxis, wie viel „Markt“ verträgt ein gutes Gesundheitssystem und welche Maßnahmen können einem ungezügeltem Wettbewerb entgegenwirken? (Bundesärztekammer, 08.11.2018)

Die Mitglieder der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung als oberstes Beschlussorgan der 54.000 Vertragszahnärzte in Deutschland sehen durch versorgungsfremde Kapitalinvestoren die flächendeckende, wohnortnahe und qualitätsgesicherte Versorgung ebenso wie die freie Zahnarztwahl und die freiberufliche Berufsausübung der Zahnärzteschaft akut gefährdet. (Kassenärztliche Bundesvereinigung, 08.11.2018)

Der Bundesverband für nachhaltige Zahnheilkunde (BNZK) weist sachwidrige Behauptungen der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zurück, wonach die zahnmedizinische Versorgung durch die Beteiligung von Kapitalgebern akut gefährdet werde. Insbesondere in ländlichen Gebieten, in denen niedergelassene Zahnärzte oft keine Nachfolger mehr finden, stellen Medizinische Versorgungszentren mit erheblichen Investitionen in moderne Behandlungstechnik und Personal die Versorgung der Patienten sicher. Darüber hinaus spiegeln diese Versorgungszentren gesellschaftliche Trends bzw. nehmen diese auf. Denn nicht jeder junge Zahnarzt möchte heutzutage niedergelassen tätig sein und das Risiko einer eigenen Praxis tragen. Das gilt insbesondere auf dem Land. (Bundesverband für nachhaltige Zahnheilkunde, 08.11.2018)

Gesundes, glänzendes und kraftvolles Haar schenkt sofort mehr Selbstvertrauen. Als Synonym für Jugend, Fitness, Erfolg und Zufriedenheit ist es zudem ein wichtiger Marker für die Gesundheit. Denn natürliche Schönheit kommt von innen! Ist die Versorgung mit Beauty-Vitalstoffen nicht optimal, so lässt sich das an Haut und Haaren erkennen. (Ifemedi, 08.11.2018)

Biotin kurbelt den Stoffwechsel der Haut- und Haarwurzeln an und ist so für ein gesundes Wachstum dieser Zellen unerlässlich. Verkümmerte Haarwurzeln werden reaktiviert, wenn der Körper ausreichend mit dem Sonnenvitamin Vitamin D3 versorgt wird. Es unterstützt Biotin durch die Produktion von Rezeptoren in den Haarwurzeln, die das Wachstum der Haare anregen können. Die Antioxidantien Vitamin E und Lycopin neutralisieren freie Radikale. Beide bilden in Kombination mit Vitamin C einen starken Schutzschild gegen negative Umwelteinflüsse. Zudem verhindert Vitamin E den Feuchtigkeitsverlust der Haare, sorgt für eine gute Durchblutung und hemmt Entzündungen der Kopfhaut. Auch Kalzium und Zink sind echte Haar-Vitalstoffe. Fehlen diese Mineralien, können Keratin und Kollagen, die wichtigsten Bestandteile der Haare, nur begrenzt gebildet werden. Zudem stimuliert Zink die Haarfollikel, in denen die Haarwurzeln gebildet werden, und ist somit die Basis für einen kräftigen Haarwuchs. (Ifemedi, 08.11.2018)

Mrs.Sporty ist die führende Fitnesskette für Frauen in Europa und eines der angesehensten Franchise-Systeme in Deutschland und Österreich. Mit 520 Fitnessstudios und 200.000 Mitgliedern ist Mrs.Sporty in zehn Ländern vertreten. Allein in Österreich gibt es über 90 Mrs.Sporty Clubs, die von erfolgreichen Franchise-Nehmern geführt werden. Gründer und Geschäftsführer Niclas Bönström leitet von der Berliner Zentrale aus das Unternehmen. (Mrs.Sporty GmbH, 08.11.2018)

Krebs ist nach wie vor die weltweit zweitgrößte Epidemie. An der Erkrankung sterben jedes Jahr über 7 Mio. Menschen. Der neue Therapieansatz mittels Impfstoff vom Dr. Rath Research Institute hat das Potenzial, diese Statistik entscheidend zu verändern. (Dr. Rath Research Institute, 08.11.2018)

Beim 32. BPI-Unternehmertag in Berlin warb der designierte Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie, Dr. Kai Joachimsen, bei Politik und gesundheitspolitischen Stakeholdern für eine „Allianz für Gesundheitsversorgung“. (BPI, 08.11.2018)

Tatsächlich gibt es in Deutschland nicht wenige Impfkritiker. Deren Vorwürfe reichen von „Impfungen sind überflüssig“ über „Impfungen dienen nur dem Umsatz der Pharmaunternehmen“ bis hin zu „Impfungen können töten“. Die strikten Impfverweigerer plädieren sogar dafür, Infektionskrankheiten grundsätzlich „durchzumachen“, um immun dagegen zu werden. (BPI, 08.11.2018)

Medizinprodukte und Services ohne digitale Komponenten dürften künftig eher die Ausnahme als die Regel sein. (Deutscher Industrieverband, 08.11.2018)

Laut Deutschem Gesundheitsamt haben 80 % der Kinder in Deutschland Haltungsschäden. Etwa 125.000 Heranwachsende ab dem 10. Lebensjahr sind sogar von einer krankhaften Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) betroffen. Deren Therapie ist anstrengend und erfordert einen hohen personellen Aufwand. … Die bessere Versorgung von Skoliosepatienten birgt ein großes Marktpotential. (AiF, 08.11.2018)

Neue Initiative #faxendicke will das Fax in der Medizin abschaffen. (Initiative #faxendicke, 08.11.2018)

Egal wie gut das Betriebsklima ist – Kritik gehört zum Geschäft. Besonders wenn es darum geht, Arbeit sicher und gesund zu gestalten. Damit das Feedback nicht als persönlicher Angriff, sondern konstruktiv wahrgenommen wird, sollte es so konkret wie möglich sein und sich auf beobachtbares oder beschreibbares Verhalten stützen. Eine gute Methode sind die 3 W: Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch. (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, 08.11.2018)

Bei Altersweitsichtigkeit und weiteren Sehfehlern können Kontaktlinsen eine sichere Alternative zur Gleitsichtbrille sein. Kontaktlinsen verringern etwa das Sturzrisiko für Träger von Gleitsichtbrillen dann, wenn sie auf einer Treppe abwärts gehen und den Kopf nach unten beugen. (Aktion Das sichere Haus, 08.11.2018)

A

Die mit Abstand größte Gefahr sind Antibiotikaresistenzen: Wenn Bakterien durch Antibiotika nicht abgetötet werden können, verliert die Medizin eine ihrer stärksten Waffen gegen eine Vielzahl von weit verbreiteten und potenziell tödlichen Infektionserkrankungen. (Pharmig, 08.11.2018)

90 % der Österreicher halten die Lebensqualität in ihrem Bundesland für gut. Damit liegen sie über dem EU-Schnitt von 80 %. Zudem sind 65 % in den Bundesländern optimistisch oder sehr optimistisch, was die Zukunft ihrer Region angeht. Im EU-Durchschnitt sind es 66 %. (EU Kommission, 08.11.2018)

Präsentation der neue Leitlinie „Antiinfekta“ für Österreichs Ärzte und Apotheker. (Foto: Pharmig / APA-Fotoservice / Rastegar)

Die Novellierung des Ärztegesetzes in Österreich sorgt weiter für Aufregung. So fordern der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband und das Österreichische Hebammengremium eine Klarstellung, dass die Neuregelung bereits bestehende Kompetenzen von anderen gesetzlich geregelten Gesundheitsberufen unberührt lässt. (ORF.at, 08.11.2018)

Der Verhaltensökonom Matthias Sutter sagte auf Einladung beim „Vienna Behavioral Economics Network“, dass Persönlichkeitseigenschaften wie Geduld, Selbstkontrolle und Zielorientierung wichtige Indikatoren für Erfolg im Leben seien. Geduldige Menschen würden mit höherer Wahrscheinlichkeit bessere Bildungsabschlüsse erwerben, mehr verdienen, seltener Alkoholiker oder spielsüchtig werden und stabilere Beziehungen führen. (Vienna Behavioral Economics Network, 08.11.2018)

VBEN mit Matthias Sutter in der Bildmitte. (Foto: obs / VBEN)

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Rund 5.000 Männer in Österreich erkranken daran pro Jahr, etwa 1.100 davon sterben an den Folgen. Rund jeder 10. Krebstodesfall bei Männern geht auf Prostatakrebs zurück. Die jährliche Vorsorgeuntersuchung ist ein Muss für jeden Mann ab dem 45. Lebensjahr. Bei Männern mit an Prostatakarzinom erkrankten Familienmitgliedern ist eine Vorsorgeuntersuchung bereits ab dem 40. Lebensjahr empfehlenswert. (Ludwig Boltzmann Gesellschaft, 08.11.2018)

Multiallergentest auch mit getrocknetem Blut möglich. (MedUni Wien, 08.11.2018)

LI

Die Regierung Liechtensteins hat die Beantwortung der Interpellation zu Krankenkassen und dem Liechtensteinischen Krankenkassenverband (LKV) zu Handen des Landtages verabschiedet. … Geldreserven gewährleisten die finanzielle Sicherheit der Kassen und dienen dem Ausgleich von Kostenschwankungen. Ausserdem sind sie ein Ausgleichsgefäß, wenn die Annahmen für die Prämienfestsetzung im Folgejahr nicht genau zutreffen. Der tatsächliche Reservensatz muss in der Praxis mit einem gewissen „Sicherheitsabstand“ über der gesetzlich vorgesehenen Untergrenze liegen. Die Verwaltungskosten der Krankenkassen im Verhältnis zu deren Gesamtausgaben sind in Liechtenstein etwas höher als in der Schweiz. Der Versichertenbestand ist doch relativ klein. … Eine etwaige Abschaffung des LKV würde das geltende System grundsätzlich in Frage stellen und eine weitreichende Revision des Krankenversicherungsgesetzes bedingen. (Fürstentum Liechtenstein, 08.11.2018)