5. April 2019: Meldungen des Tages aus der Medizin

Welt

Die WHO will zum Weltgesundheitstag 2019 am 7. April auf die Bedeutung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung in den Ländern aufmerksam machen. Laut deren Generaldirektor Tedros Ghebreyesus muss eine flächendeckende Gesundheitsversorgung dafür sorgen, dass jeder Mensch medizinische Versorgung bekommen kann, ohne dabei finanziell bluten zu müssen. (Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie, 05.04.2019)

Die pharmazeutische Industrie versorgt weltweit Menschen mit Medikamenten. Dadurch trägt sie maßgeblich zur Weltgesundheit bei. Ihr Kerngeschäft ist und bleibt die Entwicklung und Verbesserung neuer wie schon bestehender Therapien. Das macht sie zu einem der wichtigsten Faktoren für die Gesundheit der Menschen auf der ganzen Welt. (Pharmig, 05.04.2019)

Europa

Die Luftverschmutzung gilt in Europa als das größte Umweltproblem, Stichwort Feinstaub. Die Umsetzung der gemeinsam beschlossenen Vorschriften in allen Mitgliedstaaten könnte jedoch der Wirtschaft, der Gesundheitsversorgung wie der Umwelt insgesamt jährlich Kosten von rund 55 Mrd. € ersparen. (EU Kommission, 05.04.2019)

Deutschland

Nur 18 % der Pflegefachkräfte in Deutschland sind davon überzeugt, für ihre Arbeit auch genug öffentliche Anerkennung zu bekommen. (Verband der Privaten Krankenversicherung, 05.04.2019)

Infografik: Verband der Privaten Krankenversicherung

9 von 10 Deutschen (92,5 %) plädieren für einen Gesundheitsunterricht an den Schulen. 2014 waren es noch 79,6 % gewesen. (HausArzt, 05.04.2019)

Österreich

Pollenprognose für den Vienna City Marathon: Vollblüte der Birken belastet AllergikerInnen. Die ExpertInnen des Österreichischen Pollenwarndienstes der MedUni Wien empfehlen daher, nur vorbereitet und nach Rücksprache mit einer/m Allergologen/in sowie entsprechender Notfallmedikation am Lauf teilzunehmen. (MedUni Wien, 05.04.2019)

Es ist eine Tatsache, dass die Kosten für die Gesundheit mit steigendem Alter ebenfalls ansteigen. Bis 39 Jahre kostet die medizinische Betreuung pro Person im Schnitt 1.800 € pro Jahr. Für Menschen von 50-59 Jahren sind die Ausgaben schon doppelt so hoch und verfünffachen sich dann bis zum 75. Lebensjahr. Bei den über 90-Jährigen müssen letztlich im Schnitt 27.000 € pro Jahr für die Gesundheit aufgewendet werden. (Uniqa Insurance Group AG, 05.04.2019)

In Österreich sterben laut ÖGKH jährlich rund 2.400 Patienten an den Folgen von Krankenhausinfektionen. Das sind 6 Mal mehr als im Straßenverkehr tödlich verunglücken. Dabei wären sogar mehr als 50 % durch optimale Hygienemaßnahmen einfach zu verhindern. (Österreichische Gesellschaft für Krankenhaushygiene, 05.04.2019)

Wie kann es dem Menschen gelingen aus dem Getriebensein und der erlebten inneren Fremdbestimmung wieder in die Eigentlichkeit seines Lebens, in seine Freiheit und Verantwortlichkeit zu finden ? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Kongress der GLE International vom 3.-5. Mai 2019 in Salzburg. (Internationale Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse, 05.04.2019)

Plakat: M. Künzel

4. April 2019: Meldungen des Tages aus der Medizin

Europa

„Jedes Kind kostet 1 Zahn.“ So lautet eine alte Volksweisheit und die lässt sich inzwischen wissenschaftlich untermauern. Mütter mit zumindest 1 Kind haben tatsächlich eine schlechtere Zahngesundheit und damit ein erhöhtes Risiko, in der 2. Lebenshälfte Zähne zu verlieren. Der 12. Mai ist im Jahr 2019 nicht nur Muttertag, sondern auch Europäischer Tag der Parodontologie. Dabei möchte eine Kampagne unter dem Motto „#LoveYourGum – Liebe Dein Zahnfleisch“ insbesondere Schwangere auf die frühzeitige Diagnose und Behandlung von Parodontalerkrankungen aufmerksam machen. (Deutsche Gesellschaft für Parodontologie, 04.04.2019)

Bild: Deutsche Gesellschaft für Parodontologie

Eine große europäische Studie zeigte auf, dass 97 % aller untersuchten Polypharmaziepatienten (10 Medikamente im Schnitt) – also fast alle – zumindest 1 Fehler in ihrer Medikation aufweisen. Oft sind es sog. Verschreibungskaskaden, die dazu führen, dass ein Symptom nicht als Nebenwirkung eines Medikaments erkannt wird. Dieses Risiko entsteht schnell, wenn Patienten von verschiedenen Ärzten behandelt werden. (MedUni Wien, 04.04.2019)

Deutschland

Der Boom in der deutschen Fitnessbranche geht weiter: So verzeichneten die Fitnessstudios 2018 rund 11,09 Mio. Mitgliedschaften (+4,5 %) und auch der Gesamtumsatz legte um 2,5 % auf 5,33 Mrd. € zu. Die Anzahl der Fitnessstudios stieg um 3,9 % auf nunmehr 9.343. (Deloitte, 04.04.2016)

Infografik: Deloitte

Erkältungsmittel unterscheiden sich aus Konsumentensicht deutlich in der Wirksamkeit und den Nebenwirkungen, hingegen weniger im Preis und der Anwendbarkeit. Die Consline AG hat für ihren neuen Quality Experience Index die 10 meistdiskutierten OTC Erkältungsmittel im Internet dahingehend analysiert. Nur Aspirin Complex überzeugte bei allen Kriterien. (Consline AG, 04.04.2019)

Infografik: Consline AG

Parodontitis ist in Deutschland weit verbreitet. Laut der aktuellen Deutschen Mundgesundheitsstudie DMS V sind 51,6 % der 35-44-Jährigen und 64,6 % der 65-74-Jährigen von einer moderaten oder schweren Parodontitis betroffen. (Deutsche Gesellschaft für Parodontologie, 04.04.2019)

Die Politik in Deutschland muss dringend die Rahmenbedingungen für eine wirksame Prävention sowie eine umfassende Versorgung von Diabetes Mellitus Typ 2-Erkrankten verbessern. (IKK, 04.04.2019)

25 % der Männer über 50 haben wegen einer gutartigen Prostatavergrößerung zumindest moderate Probleme beim Wasserlassen. Doch manchmal genügt es schon, die Trinkgewohnheiten zu ändern oder an Übergewicht zu verlieren. Genügen solche Lebensstiländerungen nicht, kann der Arzt Medikamente verschreiben, die das Muskelgewebe der Prostata erschlaffen oder schrumpfen lassen. Bei weiterhin starken Beschwerden ist eine Operation nötig. (Apotheken Umschau, 04.04.2019)

Das Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ ist für pharmazeutische Unternehmen Chance und Risiko zugleich. Das ergab eine Umfrage unter den 260 im BPI organisierten Mitgliedern. (Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, 04.04.2019)

Dänemark

Die European Sperm Bank ist eine der weltgrößten Samenbanken und hat nun ihre Mehrheitsanteile an die Private-Equity-Investmentgesellschaft Axcel verkauft. Seit dem sog. Samenspender-Registergesetz von 2018 übrigens hat jeder Mensch das Recht zu erfahren, von wem er abstammt. (European Sperm Bank, 04.04.2019)

ESB-Chefin Annemette Arndal-Lauritzen. (Foto: European Sperm Bank)

Österreich

Migräne ist eine Volks- und keine Zivilisationskrankheit. Mit der Entwicklung der monoklonalen CGRP-Antikörper für die Vorbeugung (Prophylaxe) kann man zurecht über einen Meilenstein in der Therapie von Migräne sprechen. … Wichtig ist, dass die Betroffenen den Weg zur Neurologin bzw. zum Neurologen finden. (Österreichische Kopfschmerzgesellschaft, 04.04.2019)

Pressekonferenz von Novartis Pharma u.a. mit der Vizepräsidentin der ÖKSG. (Foto: Novartis Pharma GmbH / APA-Fotoservice / Hörmandinger)

Frauen sind 2-3 Mal häufiger von Migräne betroffen als Männer. Und am stärksten ausgeprägt ist die Migräne im Alter von 30-39 Jahren – also genau dann, wenn die Betroffenen voll im Berufsleben stehen und vielleicht eine Familiengründung planen. (Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien, 04.04.2019)

In Österreich wurden 2018 bei 178 Aufgriffen der Zollbehörden rund 10.500 Medikamentenplagiate beschlagnahmt. Zudem wurden 2.639 Sendungen mit 1,186.951 illegalen Medikamenten aus dem Verkehr gezogen. (Österreichische Ärztekammer, 04.04.2019)

In Österreich dürfen rezeptpflichtige Arzneimittel nicht über das Internet bestellt werden, sondern müssen in der Apotheke gekauft werden. (Pharmig, 04.04.2019)

Je älter und kränker Menschen werden, desto mehr Medikamente bekommen sie gegen ihre Leiden verschrieben. Dann nehmen immer mehr Menschen regelmäßig mehrere verschiedene Medikamente ein und das wiederum steigert das Risiko von unerwünschten Wirkungen. Wer regelmäßig 5 oder mehr verschiedene Medikamente einnimmt, gilt als Polypharmaziepatient. (MedUni Wien, 04.04.2019)

Nur 1-3 % der Zecken in Österreich tragen das FSME auslösende Virus in sich. Doch das Problem dabei ist, dass es bei FSME keine Therapie gibt, sondern nur die Symptome behandelt werden. (ÖVIH, 04.04.2019)

Schweiz

Liebe Medienschaffende, obwohl die Kosten für die Koloskopie oder den Blut-im-Stuhl-Test seit 2013 für Schweizer im Alter von 50-69 Jahren von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen werden, profitiert nur ein kleiner Teil der Bevölkerung von der Darmkrebsfrüherkennung. (Krebsliga Schweiz, 04.04.2019)

Die Schweizer Medizintechnik-Branche arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung der neuen EU Verordnung über Medizinprodukte. Indessen zeichnet sich wegen des Brexits immer deutlicher ein Versorgungsengpass ab. Rund 40 % der Medizinprodukte in der EU wurden in GB zertifiziert. (Swiss Medtech, 04.04.2019)

3. April 2019: Meldungen des Tages aus der Medizin

Deutschland

Es ist wirklich wichtig, die Entscheidung über die medizinische Behandlung am Lebensende nicht anderen Menschen zu überlassen. Angehörige sind damit häufig emotional überfordert.  Immer wieder führt die Frage des Arztes, welchen Behandlungswunsch der Patient gehabt hätte, zu Streit unter den Angehörigen. Dafür gibt es nur  eine Lösung: Die schriftliche Dokumentation des Patientenwillens. Das geschieht in einer Patientenverfügung ! Der Betroffene sollte darin auch festlegen, wer seinen Willen durchsetzen soll. (Hamburgische Notarkammer, 03.04.2019)

Nur jeder 4. Deutsche macht sein Testament. Und sogar davon sind 95 % fehlerhaft oder unwirksam. So ist z.B. kaum bekannt, dass ein selbstverfasstes Testament immer handgeschrieben sein, unterschrieben und auch eindeutig als Testament zu erkennen sein. Es muss darüber hinaus das Datum enthalten und die Erbeinsetzung klar und eindeutig ist. (Alzheimer Forschung Initiative, 03.04.2019)

Die Apotheken gehören in Deutschland zu denjenigen Gesundheitsdienstleistern, mit denen die Patienten am zufriedensten sind. Warum die Allgemeinen Ortskrankenkassen jedoch einerseits den Nacht- und Notdienst stärken wollen, andererseits dem ausländischen Versandhandel das Wort reden, der eben keinen solchen Service anbieten kann, bleibt unerklärlich. Die AOKn schwimmen im Geld und negieren zugleich auf zynische Weise den Versorgungsbedarf ihrer Versicherten. … Leider ist es bei den Krankenkassen Tradition, Veränderungen bei anderen einzufordern, sich aber selbst dem notwendigen Wandel konsequent zu verweigern. (ABDA, 03.04.2019)

Morgens, mittags, abends: Medikamente können unterschiedlich wirken. (Apotheken Umschau, 03.04.2019)

Berufe und Tätigkeiten verändern sich, heute rasanter denn je. Trotz der möglichen Entlastung machen sich die Arbeiter in den Fabriken Sorgen, denn Maschinen und Roboter können immer mehr, sind wirtschaftlicher als Menschen, werden nicht krank und arbeiten ohne Pause. Und sie sind inzwischen zunehmend miteinander vernetzt, was Arbeit rückverfolgbar transparenter macht. (Deutscher Verband der Ergotherapeuten, 03.04.2019)

Häufig haben Menschen mit Diabetes Typ 2 Übergewicht. (Novo Nordisk Pharma GmbH, 03.04.2019)

Niederlande

Für einen Meilenstein in der Zahngesundheit sorgt ab sofort die neue, digitale 5D Infrarot-Technologie von Align Technology. Mittels neuester Scan-Technologie kann der iTero Element 5D nicht nur die Position der Zähne bestimmen, sondern zugleich dabei helfen, Karies im Frühstadium zu erkennen. Schnell, komfortabel und das ohne schädliche Strahlung. Der mobile Handscanner durchleuchtet in kürzester Zeit die Zähne. Dabei werden mehrere Bilder gleichzeitig gemacht, sodass ein umfassendes Abbild des Gesundheitszustands der Zähne in 3D und intraoraler Farbe zustande kommt. (Align Technology Inc., 03.04.2019)

Österreich

Privatmedizin ist sehr begehrt, für viele Menschen aber unbezahlbar. Das will nun eine neue Kooperation zwischen der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze und dem Gesundheitsclub Mediclass ändern und Privatmedizin für (nahezu) jeden leistbar machen. Möglich wird das durch eine Mitgliedschaft samt Jahresbeitrag von 200 € bei Mediclass. Die anfallenden Honorare orientieren sich an den von den Krankenversicherungen rückerstatteten Kostensätzen und werden auch dort eingereicht. (Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze, 03.04.2019)

Neue Kooperation ermöglicht leistbare Privatmedizin in Österreich … (Foto: ÖGGK / APA-Fotoservice / Schedl)

Für die Menschen in Österreich ist die Apotheke die orientierungsgebende Erstanlaufstelle in allen Gesundheitsfragen. Dort gibt es die beste Beratung. (Österreichische Apothekerkammer, 03.04.2019)

Die Mehrheit der Allgemeinmediziner (73 %) und Apotheker (62 %) in Österreich sind überzeugt: Generika und Originalprodukte sind bei der Wirksamkeit, Qualität und Sicherheit gleichwertig. (Österreichischer Generikaverband, 03.04.2019)

Mit den österreichweit geplanten 75 Primärversorgungszentren möchten Österreichs Ärztekammer und die Sozialversicherungen 10 % der Bevölkerung zu versorgen. (Österreichische Ärztekammer, 03.04.2019)

Rund 5 bis 8 % der Menschen über 80 Jahre können von der Knochenstoffwechselerkrankung Morbus Paget (Osteodystrophia deformans) betroffen sein. Diese sorgt durch einen unorganisierten Knochenumbau allmählich für eine Sklerosierung (Verdichtung) des Knochengewebes, die oft auch von Deformierungen begleitet ist. Obwohl es sich dabei um die zweithäufigste metabolische Knochenkrankheit handelt, liegen nur wenige Informationen über die Mikroarchitektur der betroffenen Knochen vor, einer entscheidenden Determinante der Knochenstärke. Insbesondere wurde die Mikrostruktur von langen, tragenden Knochen niemals systematisch bewertet. … Nun wurden mikrocomputertomographische Analysen historischer Femora (Oberschenkelknochen) und Tibiae (Schienbeine) durchgeführt. Dabei zeigte sich in den kortikalen Kompartimenten eine erhöhte kortikale Dicke, kortikale Porosität und Trabekularisierung der kortikalen Strukturen. In den Trabekelkompartimenten wurden schwere Defekte, eine Störung der Trabekelstrukturen und eine erhöhte Dicke der Trabekel festgestellt. Diese Befunde sind für die Differentialdiagnose und Knochenbrüchigkeit bei Morbus Paget relevant. (MedUni Wien, 03.04.2019)

15. März 2019: Meldungen des Tages aus der Medizin

Europa

Die staatlichen Ausgaben in den EU-Ländern machten 2017 insgesamt 45,8 % des BIP aus. Davon entfallen 7 % auf das Gesundheitswesen. Das ist nach dem Bereich „soziale Sicherung“ die zweitgrößte Summe. (Eurostat, 15.03.2019)

Infografik: Eurostat

Deutschland

In dem neuen E-Book „Erfolg geht anders“ verraten 60 Experten ihren Weg zum Erfolg. Die Meisten davon mussten auch Rückschläge oder gar Schicksalsschläge hinnehmen, haben letztlich aber ihre Ziele erreicht. Das Erfolgsrezept lautet: Immer wieder aufstehen, die eigenen Stärken leben und vor allem an sich glauben – auch wenn es sonst vielleicht niemand tut. (Häusler & Bolay Marketing GmbH, 15.03.2019)

Bild: Häusler & Bolay Marketing GmbH

Die großen Online-Apotheken in Deutschland haben 2018 über 1 Mrd. € Umsatz gemacht. So werden mittlerweile 17 % aller OTC-Arzneimittel über das Internet gekauft. Und je mehr  Arzneimitteleinkäufe über die großen Online-Apotheken erfolgen, desto weniger Einnahmen macht die Apotheke vor Ort. Diese brauchen daher ein Angebot für ihre Kunden, das die Sicherheit der Apotheke mit der Bequemlichkeit der Online-Bestellung verbindet. Dazu kann neuerdings ein Shop-Link in die jeweilige Webseite integriert  und die Bestellung dann in der Apotheke abgeholt werden. (Wort & Bild Verlag, 15.03.2019)

Bild: Wort & Bild Verlag

Für die Diagnose Bluthochdruck reicht ein einmaliges Messen nicht aus. Es sind mindestens 3 Messungen an 2 Tagen notwendig. Als normal gelten obere Werte von 120-129 mmHg und untere Werte von 80-84 mmHg. Bis 139/89 spricht man von „hochnormalen“ Werten, ab 140/90 lautet die Diagnose Hochdruck oder Hypertonie. … Jeder Erwachsene über 30 sollte seinen Blutdruck kennen. (Apotheken Umschau, 15.03.2019)

Österreich

Die Herzinsuffizienz ist ein großes Gesundheitsproblem in Österreich: Trotz exzellenter medizinischer Therapien bleiben die Erkrankungs- und Sterberaten hoch – 50 % der diagnostizierten Patienten sterben innerhalb von 5 Jahren. Diese Diskrepanz zwischen Behandelbarkeit und Behandlungserfolg aufzuheben, ist von höchster Dringlichkeit.  (Public Health PR, 15.03.2019)

Die von der Ärztekammer seit jeher geforderten und den Spitalsambulanzen vorgelagerten Allgemeinmedizinischen Akutordinationen in den Wiener Spitälern könnten schon bald Wirklichkeit werden. Der österreichische Ärztekammerpräsident hofft, dass man sich dabei am Erfolgsmodell AKH orientieren wird. (Ärztekammer Wien, 15.03.2019)

Schweiz

Die Volksinitiative „Organspende fördern – Leben retten“ in der Schweiz fordert, dass jede Person zum Organspender wird, außer sie hat sich zu Lebzeiten gegen eine Organspende ausgesprochen. Dieses System der vermuteten Zustimmung gewährleistet Sicherheit und Klarheit in der Organspende und soll die Anzahl lebensrettender Transplantationen in der Schweiz erhöhen. (Swisstransplant, 15.03.2019)