Campylobacter und Shigella

Typische Geschichte: Kann jeden von uns treffen! Und was macht die Schulmedizin dann ? Genau. Schießt die beiden Bakterien tot. Behauptet das jedenfalls. Aber die Methode „Totschießen“ klappt eigentlich nicht. Wacht da niemand auf? Denn inzwischen haben auch die Bakterien dazugelernt. Und die rächen sich dann. Man könnte diese kleinen Dinger auch Terroristen nennen !

Multiresistente Keime sind nichts weiter als die Antwort der Natur: Man hat jahrzehntelang blindwütig geschossen und getötet (mit Penicillin und Co.), jetzt schießen die Bakterien eben zurück. Abhilfe? Wie wäre es mit Eigenverantwortung? Mal bei sich selbst anfangen? Heißt übersetzt: Vielleicht einmal das eigene Immunsystem stärken. So stark, dass man keine Angst mehr haben muss vor multiresistenten Keimen als quasi Terroristen, vor Feinden (Bakterien) … in dieser bösen Welt.

Die Geschichte kann man aber auch sehr viel näher am Leben erzählen. Brauch ich nur aus der E-Mail zu zitieren:

„ … wurde es schlimmer und ich kam mit Bauchkrämpfen ins Krankenhaus. Diagnose: Eierstockentzündung … Was tat man dagegen? Es wurde mit Antibiotika und Schmerzmittel jongliert. Die 1. Ärztin gab mir ein Antibiotikum, mit dem die 2. Ärztin nicht zufrieden war. Motto: Egal, dann eben noch eines!

Am nächsten Morgen wollte mich der Chirurg operieren. Sein Argument: „Dann kann der Blinddarm eventuell gleich mitentfernt werden …“ Schließlich kam man zur Überzeugung, dass mir gegenwärtig 2 Bakterien das Leben erschwerten: Campylobacter und Shigella.

Ich wurde dann isoliert … Meine Blutwerte zeigten, dass mein Hämoglobin immer weiter fiel; aber dagegen wurde nichts unternommen. Also habe ich gehandelt! Selbst ist die Frau! Mein Freund besuchte mich mit Amino-Shakes mit extra Histidin und Glutamin, Magnesium, Niacin, Zink und Vitamin C. Und ich las dann nochmals Ihre News …!

Am 4. Tag habe ich mich selbst aus dem Spital entlassen. Entgegen des Rates der Ärztin. Ich wollte raus, weil Bewegung heilt. Ich habe ohnehin in dem kleinen Zimmer immer auch Dehn- und Streckübungen gemacht … Aber man konnte insgesamt einen „schnellen Heilungsprozess“ feststellen. Trotzdem war die Ärztin „schnippisch“, dass ich gehen wollte. Das gefiel ihr gar nicht.

2 Tage später sind wir in ein Labor gefahren. Tatsache war, dass mein Hämoglobin immer noch sehr niedrig war. Aber ich wusste, es liegt nur an den Aminosäuren (Gesamteiweiß nur 6,6, Ferritin aber reichlich mit 180). Mein Freund hatte mich zudem immer auch an Meditation erinnert – der 3. Säule neben Ernährung und Bewegung. Vieles ist eben auch Kopf- und Einstellungssache.“

Da wehrt sich jemand. Denkt mit. Eine renitente Patientin sozusagen. Die kommen immer häufiger vor. Liegt am Internet, an den immer besseren Informationen. Der Arzt ist nicht länger ein Halbgott … Die Zeiten sind zum Glück vorbei !

Und haben Sie gemerkt, wie geschickt sich die Dame durch das System Schulmedizin geschlängelt hat? Die hatte einen Wissensvorsprung: Ihr Immunsystem. Die wusste, dass es Antibiotika gibt, die in den ersten 3 Tagen vielleicht sogar gut sind, dass aber – auf Dauer (!) – nur ein sehr viel stärkeres Immunsystem eine Krankheit wirklich beseitigen kann.

Wer heilt hat Recht. Also hatte die Patientin Recht. Die hat sich selbst geheilt …

Schreibe einen Kommentar