Unterarm(liege)stütz

Möchten Sie einen leistungsfähigeren Körper ? Straffer und muskulöser ? Dann habe ich etwas für Sie: Das Nonplusultra. Die wohl beste Leibesübung überhaupt !

Über das Erreichen eines wohlgeformten Körpers gibt es hunderte Bücher und tausende Internetseiten. Da sieht man dann mitunter den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Oder man geht in der Informationsflut gar unter. Will heißen, man resigniert und fängt mit Leibesübungen erst gar nicht an. Das kennen Sie vielleicht.

Also habe ich gestöbert und recherchiert und bin letzten Endes auf eine fantastische Leibesübung gestoßen. Eine wahrhaft magische Übung. Die uns einen maximalen Gewinn bei zugleich geringstem Zeitaufwand verschafft. Diese Leibesübung nennt sich

PLANK.

Ist (natürlich) Englisch und heißt übersetzt Planke, Brett. Das deshalb, weil man auf die Unterarme gestützt den Körper vom Kopf bis zu den Füßen GERADE, nahezu WAAGRECHT halten soll. Heißt hierzulande Unterarmstütz. Noch anschaulicher ist vielleicht „Unterarmliegestütz“. Beide Varianten klingen aber nicht sehr sexy. Ist so ähnlich wie mit „Lockdown“ und „Vakzin“, wenn ich das so sagen darf. Zusperren und Impfstoff: Die 2 Begriffe ziehen medial scheinbar nicht mehr …

Und ich z.B. hatte diese Übung völlig unterschätzt. Deren Bedeutung hat mir erst Holle (Kennen Sie ?) beigebracht. Und die geht inklusive Variation so wie in dem verlinkten Video. Da zeigt uns Pamela Reif, wie Planks gehen … Die sportliche „Influencerin“ aus Karlsruhe bekam dafür in knapp 3 Jahren stolze 8,2 Mio. Aufrufe !

Planks sind ein sehr effektives Training für die Rumpfmuskulatur, die Armmuskeln, für Nacken und Schulter und auch Oberschenkel und den Po. Da kann man sich mit nur wenigen Minuten Planking jeden Tag

fit halten bis ins hohe Alter !

Zudem beugt man Rückenschmerzen vor und Bandscheibenvorfällen. Die Körperhaltung verbessert sich und im Idealfall entwickelt man sogar ein Six-Pack. Der sieht bei Frauen ebenso attraktiv aus wie bei Männern. Die News 23.09.2018 hatten übrigens den Titel Bauchmuskeln hat jeder

Planks sind – wie erwähnt – ein hochintensiver Trainingsreiz und gehören zu den isometrischen Übungen. Das heißt, dass eine Position STATISCH GEHALTEN werden muss. Dabei kontrahiert die Muskulatur die gesamte Zeit über. Isometrische Übungen führen generell zu einem nennenswerten Zuwachs an Kraft – bei nur geringem Zeitaufwand. Je länger Sie die Planks halten können, desto besser ! Und es gibt mittlerweile davon auch weitere Varianten wie Side Plank, TRX Plank, RKC Plank bis hin zu den sog. Plank Challenges.

Aber das soll’s dann hier an Ausführungen auch gewesen. Schließlich sollten Sie ja jetzt gleich so einen Plank probieren. Also, runter mit Ihnen und waagrecht (gestreckt) halten … Wie lange schaffen Sie ?

Migräne ist seit 1933 heilbar

Leidenden Menschen zu helfen, ist oft schwieriger als man glaubt. Weil die hören oft gar nicht mehr zu. Da muss man dann mitunter „exotisches Wissen“ auspacken. Das wollen wir hiermit tun – am Beispiel Migräne. Die gilt in der Schulmedizin bekanntlich als chronisch, wenn an 15 und mehr Tagen pro Monat (länger als 3 Monate) Kopfschmerzen auftreten.

Wussten Sie zum Beispiel, dass

  • Ärzte schon einmal das Rückenmark von Migränepatienten angebohrt haben und bewiesen, dass diese Rückenmarksflüssigkeit deutlich weniger Magnesium enthielt als bei normalen Menschen ?
  • man mit speziellen Kernspin‐Untersuchungen den Magnesiumgehalt von Gehirnzellen bestimmen kann ? Migränepatienten demnach deutlich weniger Magnesium in Gehirn haben als die Normalmenschen ?

Ich hatte seinerzeit solch ein exotische Wissen nicht. Litt darum über 30 Jahre lang an Migräne. Bis ich dann Magnesium nahm. Und die Migräne war weg !!

So einfach und zugleich praktisch dachte schon 1933 ein Prof. Dr. L. Pines. Der zauberte damals Migräne mit Magnesiumsulfat‐Injektionen einfach weg. Und schrieb darüber auch ausführlich !! War daraufhin Deutschland migränefrei ? Natürlich nicht … Darum infundierte 1996 ein Dr. Alexander Mauskop Migränegeplagten Magnesiumsulfat und beseitigte dadurch Migräne ERNEUT. Ist Deutschland seither migränefrei ?

Die meisten Menschen wollen der Natur einfach nicht glauben, sondern immer wieder verzweifelt zu immer moderneren Pharmaprodukten greifen. Die helfen manchmal, oft aber auch nicht.

Und last but not least weiß auch die Frohmedizin, dass Magnesium im Blut über 1,0 mmol/l (normal 0,7 – 1,1 mmol/l) da sein muss, um zu helfen ! Das ist auch der Grund, weshalb Magnesium in der richtigen Menge (deshalb oft per Infusion) Migräne gleichsam wegzaubert. Das kann man mittlerweile auch hoch wissenschaftlich erklären.

Und man lebt sogar länger !

Denn Menschen mit Migräne haben ein um 42 % erhöhtes Herzinfarktrisiko. Erschreckend ! Wurde an über 20.000 Männern in der Physicians Health Study (Arch Int Med, 23.04.2007) bewiesen. Bestätigte, was man zuvor schon bei Frauen im Rahmen der Women‘s Health Study gefunden hatte.

Also, wann bitte endet der ganze Zirkus um die Migräne ?

Wie man Migräne heilt, weiß man – wie erwähnt – seit 1933. Mit MAGNESIUM. Und dass die Anzahl der Herztoten mit steigendem Magnesium sinkt, das ist aus der Framingham Studie bekannt. Ein Magnesiummangel verursacht nämlich auch Herzrhythmusstörungen. Daher werde ich nicht müde, Ihnen die zusätzliche Magnesiumeinnahme so dringend ans Herz (und an die Migräne) zu legen: Bitte bringen Sie Ihr Magnesium im Blut auf über 1,0 mmol/l.

Damit der ganze Zirkus um die Migräne endlich ein Ende hat !

Magnesium ist ohnehin einer der 47 essentiellen Nährstoffe …

Zum Nachlesen:  Magnesiumcitrat – Magnesiummalat – Magnesiumbisglycinat (News 24.02.2019)

Schicksale … zum Nachmachen

In der Frohmedizin steht die Tür zu Gesundheit und Lebensglück weit offen. Das ist keine Meinung, sondern mittlerweile ein Faktum. Ebenso wie die dabei entstehende Lebenslust (!!!) in diesem jedermann zugänglichen neuen „Paradies“. Es folgen hier nun wieder ein paar Zitate von Patienten, die den Weg dorthin beschreiben. Gleichsam Schicksale zum Nachmachen …

Die sammle ich seit 15 Jahren sehr gewissenhaft und lerne auch daraus. In den Kurzschilderungen könnten sich Viele von Ihnen wiederfinden. Da werden Schicksale mitunter in nur einem Satz ins positive Gegenteil gedreht. Genau so stelle ich mir dann auch DAS MODERNE MEDIZINISCHE LEHRBUCH vor. Also los:

Seit dem Besuch in Ihrer Praxis nehme ich regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel und fühle mich schon sehr wohl ! Ich bin super glücklich, wie sich mein Köper entwickelt hat und dankbar für Ihre tolle Arbeit.

Das war ein junger Leistungssportler. Der war nach einer Corona-Infektion nur noch müde, lustlos und hatte Konzentrationsschwächen. Ganz typisch „die neue Krankheit“ (News 21.09.2020). Kennen WIR und behandeln WIR seit Jahrzehnten !

Verehrter Dr. Strunz, Sie haben auch bei mir wieder Recht. Ich nehme dank Ihrer Hinweise ab und es geht mir auch schon viel besser. Doch dann fresse ich mich wieder an und habe Zipperlein … Das ist wirklich krank ! Ich weiß, dass Sie für so etwas wenig Verständnis haben und ehrlich gesagt: Ich auch nicht.

Ja, ja, Ihr da draußen: Seid mal kurz wieder gesund und glaubt dann gleich, das bleibt so. Werdet wieder rückfällig. Das passiert jenen Mitmenschen, die 2 der 3 lebenswichtigen Begriffe der Frohmedizin „überlesen“ haben. In der Frohmedizin geht es nämlich nicht nur um die ERNÄHRUNG, sondern auch um BEWEGUNG und das DENKEN !

Vor 3 Wochen war ich wegen einer jahrelangen schweren Depression zur Blutanalyse bei Ihnen in Roth. Seitdem nehme ich alle Nahrungsergänzungen und lebe mit Low carb. Gestern konnte ich zum ersten Mal seit 2 Jahren wieder einmal eine kleine Runde laufen !

Da ging es um eine sehr schwere Depression und auch einen monatelangen Aufenthalt im Spital. Die Patientin bekam massiv Medikamente. Was sonst ? Doch die Frohmedizin weiß, Depression ist eine Stoffwechselstörung. (News 01.10.2017) Genauso wie Diabetes. Die kann man im Blut messen und danach beseitigen. Klingt banal, aber den meisten Ärzte-Kollegen fehlt dazu einfach WISSEN. Nun ja … weiter zur nächsten Zuschrift:

Ich war vor 3 Jahren einmal bei Ihnen wegen meiner Multiplen Sklerose. Danach habe ich, wie empfohlen, nachhaltig abgenommen. Ich ernähre mich jetzt eiweißreich und mit viel Gemüse, verzichte aber auf Brot und Sättigungsbeilagen. Zudem gehe ich viel spazieren. Alles in allem geht es mir gut. Ich habe auch keine nennenswerten Infekte mehr und kaum noch Heuschnupfen.

Multiple Sklerose ! Für die Schulmedizin ein Schreckgespenst. Da ist die weitgehend hilflos. Was soll man denn machen, wenn das eigene Immunsystem einen angreift ? Tja. Dass wir in der Frohmedizin mittlerweile MS nicht nur behandeln, sondern zumindest Symptome beseitigen, wenn nicht sogar heilen können … das will die Schulmedizin gar nicht wissen. Arme Medizinuniversitäten !! Vor denen hatte ich einst so übergroßen Respekt. Mittlerweile sind das für mich nur mehr Institutionen, die das „Nicht-Wissen“ kultivieren.

Alkoholsucht ist knallharte Biochemie

Laut Bundesgesundheitsministerium greifen fast 95 % der erwachsenen Deutschen regelmäßig (!!) zu einem Gläschen Alkohol. An dieser Verniedlichung von Glas, also Gläschen, erkennt man übrigens die wahren Alkoholliebhaber. Aber, die verstehe ich nur zu gut. Denn, was der Öffentlichkeit nicht so bekannt ist: Ich durfte einige Jahre für den Fressführer Gault & Millau „recherchieren“ und habe in dieser Zeit natürlich auch Alkohol „getestet“. Das war damals und aus meiner Sicht eine sehr wohl ernsthafte Arbeit ! Die hatte ich genossen …

Ich krame das hervor, weil soeben ein außerordentlich informatives und auch vernünftiges Büchlein zum Thema Alkoholsucht erschienen ist. Von einer ehemaligen Alkoholikerin ! Die Verfasserin Gaby Guzek äußert sich darin sehr kompetent zum Thema, weil biochemisch … Ihre Grunderkenntnis lautet:

Alkoholismus ist eine Stoffwechselstörung.

Erinnert mich sehr an Depression. Aus gutem Grund. Und weil sie es so schön erklärt, zitiere ich hier einfach wörtlich:

Das Gehirnbotenstoff-System eines Alkoholikers sieht aus wie nach einem Bombenangriff. Die dämpfenden Signalstoffe fehlen, genau wie die Glücksbringer. Die Belohnungsbotenstoffe pendeln auf Minimalniveau, ihre nervös machenden Kollegen hingegen sind überreichlich vorhanden. Heißt übersetzt: Alkoholiker fühlen sich ständig gestresst und nervös, oft genug grundlos. Immer auch schlecht gelaunt … Und wenn dann alles nur noch irgendwie zäh und anstrengend erscheint, dann ist es fast logisch, sich abends ein „verdientes“ Gläschen zu genehmigen. Für ein paar Stunden ist die Welt dann wieder in Ordnung.

Die Nährstoffmedizin ist seit über 25 Jahren mein Steckenpferd. Ich machte mich also auf die Suche und setzte als Erstes bei den beruhigenden Neurotransmittern an: GABA, Glycin und die übrigen Entspanner. Das Praktische dabei: Diese Botenstoffe sind ziemlich einfach gestrickte Eiweißbausteine. Jeder bessere Fitness-Shop verkauft sie.

Das Ganze hat hervorragend funktioniert. Es hat ein wenig gedauert, bis ich meine beruhigende Aminosäuren-Kombination herausgefunden hatte. Das Ergebnis aber konnte sich dann sehen lassen: Das Team aus

GABA
Glycin
Taurin
Theanin
Phosphatidylserin
Tryptophan

war für mich wirklich unschlagbar !

Gerne erwähne ich, dass Sie Theanin schon aus den News 24.02.2016 kennen dürften und Phosphatidylserin als Lecithin besser bekannt ist. In der Sprache meiner klugen Frau: 10 Eidotter pro Tag ! (News 15.03.2021)

Guzeks FAZIT des Buches steht dann auch zusammengefasst auf der Rückseite von „Alkohol adé“:

Alkohol bringt die Nervenbotenstoffe des Körpers durcheinander. Es ist knallharte Biochemie, die den Betroffenen immer öfter und immer mehr trinken lässt – und keine Willensschwäche.

Da haben wir sie wieder: Die Molekularmedizin. Unsere Frohmedizin !

QUELLE: „Alkohol adé“ von Gaby und Dr. med. Bernd Guzek (ISBN 978-3-200-06844-5)

Zum Nachlesen:  Nach 2 Wochen ohne Alkohol (News 29.09.2018)

Medizin und Wahrheit

Die Wahrheit will man oft gar nicht wissen. Und selbst in der Medizin: Wer will da die Wahrheit schon hören ? Z.B. bei der Ernährung. Stichwort „weglassen“. Den Müll einfach nicht essen. „Nö, Herr Doktor, das geht nicht !“ Daher gibt es nur einen Weg, wenn man seinen Mitmenschen ein kleines bisschen helfen will, und das ist

der Umweg über die Verführung.

Über Traumbilder. Das heißt: Niemals die Wahrheit direkt kommunizieren, sondern immer auf Umwegen. Daneben zielen !! Sie erinnern sich ?

So lese ich – wieder einmal – sooo einen verzweifelten Versuch, uns allen die Wahrheit näher zu bringen, im Vorwort des Buches „Fleisch for Life“ von Dr. Paul Saladino. (News 22.01.2021, 28.12.2020) Und weil das so wahr ist, gleichzeitig aber sehr pessimistisch klingt, sei es hier (exemplarisch) einfach zitiert:

Wollen Sie radikal gesund werden ? Wünschen Sie sich endlos viel Energie, geistige Klarheit, eine starke Libido, einen sexy Körper und emotionale Widerstandkraft ? Selbstverständlich tun Sie das ! Wir alle wollen unser bestes Selbst sein und so kraftvoll auftreten wie nur möglich. Die wichtigste Voraussetzung dafür liegt in dem, was wir essen. Unsere Nahrung entscheidet darüber, ob wir in Richtung Fettleibigkeit, Gehirnnebel und Erschöpfung steuern oder in Richtung Optimierung. Dabei gibt es nur ein kleines Problem: Wir haben vergessen, was wir essen sollen ! …. im Großen und Ganzen ist der Gesundheitszustand der Menschheit heute sehr schlecht und wird auch nicht besser. Schätzungen zufolge leiden 87,8 % der Menschen in den Industrieländern an Insulinresistenz und Stoffwechselstörungen. Eine erschütternd hohe Zahl, die ein vernichtendes Urteil über die Ernährung fällt.

Als Arzt sehe ich jeden Tag die Beweise dafür. Sehr viele Menschen, die ich in meiner ärztlichen Praxis kennengelernt habe, litten unter Krankheiten, die mit Hilfe der westlichen Medizin nicht zu heilen waren. Natürlich kann man Medikamente verschreiben, die Symptome kurzfristig lindern, aber allzu oft sind die Nebenwirkungen dieser Arzneimittel schlimmer als die Krankheiten, die damit behandelt werden. In meiner Ausbildung zum Schulmediziner samt Praxis bin ich zu einem sehr enttäuschenden Fazit gekommen: Das System, in dem ich ausgebildet wurde, verhilft den Menschen nicht zu einem besseren Leben ! Die Schulmedizin kann zwar akute „Probleme“ wie einen Blinddarmdurchbruch oder ein gebrochenes Bein behandeln, doch wenn es um chronische Krankheiten geht und die Behandlung der Ursachen, dann ist dieses System zum Scheitern verurteilt !

Schlussendlich landet unser engagierter Dr. Saladino auch bei unser aller Lehrmeister, dem weltberühmten Prof. Hippokrates von der Universität Kos, und meint:

Ärzte müssen erkennen und akzeptieren, dass die Frage von Gesundheit und Krankheit sich letztlich nur über die Ernährung beantworten lässt.

Überzeugt ? Molekularmediziner gehen dann noch einen Schritt weiter und MESSEN. Messen ganz präzise. Objektiv. Körperliche Höchstleistung genauso wie Kreativität und Lebenslust. Das lässt sich alles messen. Auch eine WAHRHEIT … in der Medizin !

FROHMEDIZIN

Die Haut ist normalerweise eine Barriere

Haben Sie sich schon einmal überlegt, was ihre Haut täglich so alles leistet ? Die ist nämlich eine Barriere. Verhindert, dass Bakterien oder andere „Fremdstoffe“ in den Körper gelangen. Jedoch schützt diese Barriere bei den Einen besser, bei den Anderen schlechter. Funktioniert demnach nicht bei allen Menschen gleich gut.

Eine schlechte (Haut-)Barriere ist unangenehm bis fürchterlich und wird in der Medizin Neurodermitis genannt. Dabei ist die Haut trocken, juckt und entzündet. US-Wissenschaftler haben sich dabei die Rolle eines bestimmten Proteins näher angesehen, das hauptsächlich in der Haut vorkommt und

Ctip2 (COUP-TF interacting protein 2).

Patienten mit Neurodermitis haben oft nur sehr wenig von diesem Protein in der Haut. Mangelt es daran, wird die Haut trocken, weil nicht genügend Fett eingelagert werden kann. Weiters nehmen Entzündungen zu und die Lymphknoten können anschwellen. Warum diese Herstellung des speziellen Hautproteins gestört ist, weiß man in der Medizin noch nicht. Doch dazu brauche ich als Frohmediziner gar keine Untersuchung, sondern ein bisschen Hausverstand reicht ebenso:

Von Nichts kommt nichts !

Wem also essentielle Aminosäuren fehlen, wer ein niedriges Gesamteiweiß hat, in dessen Haut können sich diese speziellen Hautproteine dann auch nicht bilden. That’s it …

Die Herstellung der Hautproteine kann man sich so vorstellen: In den Hautzellen schwimmen Aminosäuren herum. Viele davon hatte man einmal gegessen. Über den Darm sind die dann ins Blut gelangt und wurden danach von den Hautzellen aufgenommen. In den Hautzellen schwimmen zudem auch Baupläne für die Herstellung von Proteinen umher, darunter der Bauplan für Ctip2.

Schwimmen nicht nur in den Hautzellen zu wenig Aminosäuren umher, so können die Baupläne natürlich nicht richtig ausgeführt werden. Dann bilden sich Proteine entweder gar nicht oder werden gar falsch zusammengebaut und funktionieren deshalb nur eingeschränkt. Nun messe ich in der Praxis nahezu täglich

erschreckend niedrige Aminosäurespiegel !

Daher meine Abschlussfrage: Wie soll der Körper die schützenden Proteine für Ihre Haut bilden, wenn viel zu wenig Aminosäuren da sind ? Erst recht bei Neurodermitis.

QUELLE:  PLoS One. 2012; 7(12): e51262