31. Oktober 2018: Meldungen des Tages aus der Medizin

W

Laut dem neuesten Ericsson ConsumerLab Insight Report steigt sowohl die Nutzerzahl als auch die durchschnittlich verbrachte Zeit in sozialen Netzwerken weiter an. Waren es 2014 noch 1,3 Mrd. aktive monatliche Nutzer, die durchschnittlich 30 Min. pro Tag auf Facebook, Instagram, WhatsApp usw. verbrachten, so sind es 2018 bereits 2,5 Mrd., die durchschnittlich 47 Min. dort verbringen. (Ericsson GmbH, 31.10.2018)

D

2018 wurden 55 % der Arzneimittel-Ausschreibungen der Krankenkassen in Deutschland im 1-Partner-Modell ausgeschrieben (9 % für 2 Anbieter, 36 % für 3). Das birgt Risiken für die Versorgung bei den einzelnen Wirkstoffen. (Pro Generika, 31.10.2018)

Die Zahnmedizin in Deutschland sorgt für 878.000 Arbeitsplätze. Die direkte Bruttowertschöpfung des ganzen zahnärztlichen Systems liegt bei rund 21,4 Mrd. €. Das heißt, jeder in der Zahnmedizin erwirtschaftete Euro generiert weitere 1,20 € in anderen Bereichen. (Bundeszahnärztekammer, 31.10.2018)

Manipulierte Diesel-Fahrzeuge haben jahrelang unkontrolliert Giftstoffe ausgestoßen. Stoffe, die Auslöser für zahllose Krankheiten sind. Der bislang erste Gerichtsprozess diesbezüglich soll jetzt die Frage klären, ob die verantwortlichen Hersteller – allen voran der VW-Konzern – für die Gesundheitsschäden haften müssen. (Kraus Ghendler Ruvinskij Anwaltskanzlei, 31.10.2018)

Bislang war eine Hörgeräteanpassung für den Patienten wenig transparent und eine zeitintensive Angelegenheit im Hörgeräteladen. Nunmehr bietet Ear.direct ein neues Vertriebskonzept: Mit Hilfe einer speziellen App kann sich der Hörakustiker per Fernwartung mit den Hörgeräten des Kunden verbinden und die Hörgeräteeinstellung an jedem beliebigen Ort vornehmen. (Ear.direct GmbH, 31.10.2018)

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Männer leben ungesünder und gehen später zum Arzt – mit Folgen für Gesundheit und Potenz. (Pfizer Corp. Austria, 31.10.2018)

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