24. Januar 2019: Meldungen des Tages aus der Medizin

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Die Pharmabranche steht weiterhin unter dem Druck, auf Basis geringerer Fixkosten produktives und ergebnisorientiertes Arbeiten vorweisen zu müssen. Die Zeit der Blockbuster-Medikamente ist vorerst vorbei, während die regulatorischen Vorgaben strenger werden. (Main5 GmbH, 24.01.2019)

Je weniger verschiedene Tabletten ein Patient schlucken muss, desto länger hält er seine Behandlung in der Regel durch. Besonders bei mehrmaliger Einnahme pro Tag spielt das eine Rolle. … Kombipräparate können aber auch Nachteile haben: Denn durch das feste Mischungsverhältnis kann der Arzt bei seiner Verordnung schlechter auf individuelle Besonderheiten eingehen. Zudem sind Kombipräparate für den Beginn einer Therapie, bei der die Dosis der Wirkstoffe langsam gesteigert werden muss, oft nicht verfügbar. Außerdem sind Kombipräparate oft teurer als die Monopräparate. (ABDA, 24.01.2019)

Die gemeinnützige ADAC Luftrettung ist 2018 mit Rettungshubschraubern zu 54.356 Einsätzen gestartet, also täglich rund 150 Mal. Die  Einsatzursache Nummer 1 (48 %) waren wieder internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. 13 % machten Unfälle (Freizeit, Sport, Haus) aus und 11 % neurologische Notfälle (z.B. Schlaganfall). Unter den versorgten Patienten waren 2018 mit knapp 60 % erneut deutlich mehr Männer als Frauen. (ADAC SE, 24.01.2019)

19 % der Deutschen sind mit dem Aussehen ihrer Zähne unzufrieden. … Zahnmedizinische Korrekturen wie keramikverkleidete Kronen oder Brücken können dabei helfen, das Aussehen der Zähne zu verbessern. Diese Maßnahmen sind jedoch oft teuer. (CosmosDirect, 24.01.2019)

Was kann ein neues Medikament besser als bereits verfügbare Therapien ? Die Bewertung des Zusatznutzens neuer Medizin und deren Preisgestaltung stehen im Mittelpunkt des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes von 2011. Gegen dieses Gesetz wäre auch nichts einzuwenden, wenn die Schaffung einer fairen Balance zwischen Innovation und Bezahlbarkeit der Medikamente tatsächlich erfüllt würde. Aber insbesondere im Bereich von Neurologie und Psychiatrie ist das jedoch allzu oft nicht der Fall. (GESENT e. V., 24.01.2019).

Bei einer Verstopfung können sich Betroffene in vielen Fällen erst einmal selbst helfen. Oft haben Patienten nicht genug getrunken. Dann sucht der Körper nach Wasser und findet es im Darm: Er entziehe dem sich bildenden Stuhl Wasser, wodurch die Masse fester wird und sodann den Stuhlgang erschwert. Es ist also sehr wichtig, immer genug zu trinken. (HausArzt, 24.01.2019)

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Bei rund 20 % der Österreicher, die unter chronischen Schmerzen leiden, haben sich die Beschwerden zu einer eigenständigen Schmerzkrankheit verselbständigt, mit komplexen, körperlichen, seelischen und sozialen Beeinträchtigungen. Was diesen Betroffenen dann hilft, ist eine multimodale Schmerztherapie. Darunter ist ein ganzheitlich orientiertes, umfassendes Behandlungskonzept zu verstehen, das individuell auf die Patienten zugeschnitten wird. (Österreichische Schmerzgesellschaft, 24.01.2019)

Rasanter Aufstieg der Arthroskopie: Das kann die Schlüsselloch-Chirurgie. (Orthopädisches Spital Speising Wien, 24.01.2019)

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