12. März 2019: Meldungen des Tages aus der Medizin

Europa

In der EU kamen 2017 rund 5,075 Mio. Kinder zur Welt. Das entspricht 1,59 Geburten pro Frau. Bei 45 % der Babys handelte es sich um das 1. Kind, bei 36 % auf das 2. und bei 19 % um das 3. Kind. Beim 1. Kind waren die Frauen im Schnitt 29,1 Jahre alt, 5 % jünger als 20 und 3 % über 40. (Eurostat, 12.03.2019)

Deutschland

Richtiges Fasten sollte immer gut geplant werden. wichtig ist, dass man sich bewusst dazu entscheidet und langsam einsteigt – mit mindestens 1 Entlastungstag. Man sollte sich viel Zeit gönnen während des Fastens, sich täglich bewegen und auch an das Trinken denken. Ideal sind mindestens 2 l Heilwässer täglich. (Deutsche Fastenakademie, 12.03.2019)

Mitte März noch die 5 wichtigsten „Verbrauchertipps“ zur Skisaison … (AXA Assistance Deutschland GmbH, 12.03.2019)

Infografik: AXA Assistance Deutschland GmbH

Die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung für die 19. Legislaturperiode vorgesehenen Vorhaben in den Bereichen Gesundheit, Arbeit und Soziales werden zu erheblichen Mehrbelastungen für die Beitrags- und Steuerzahler führen. Dank der guten konjunkturellen Lage in Deutschland stehen die gesetzlichen Krankenkassen derzeit noch auf einem soliden finanziellen Fundament, doch dieser Spielraum ist begrenzt. (IKK, 12.03.2019)

Krebszellen brauchen viel Energie, um zu wachsen und sich auszubreiten. Die Zellen eines Dickdarmtumors z.B. decken ihren Energiebedarf unterschiedlich: Manche Krebszellen wachsen dank Sauerstoff (aerob), andere oft ohne Sauerstoff (anaerob). Anaerob wachsende Darmtumore sind jedoch resistent gegenüber der Chemotherapie. Denn die bislang eingesetzten Medikamente sind ohne Sauerstoff wirkungslos. Außerdem wachsen diese Tumoren sehr aggressiv und können Schäden (wie etwa durch eine Strahlentherapie) besser reparieren und so überleben. Zellen mit einem anaeroben Stoffwechsel können daher innerhalb kurzer Zeit nach einer Behandlung ein erneutes Tumorwachstum hervorrufen. (Deutsche Krebshilfe, 12.03.2019)

Bei der Darmkrebsvorsorge besteht weiterhin eine erhebliche Versorgungslücke, denn nach wie vor bleiben bei der Vorsorge nicht blutende Polypen und Darmtumore unerkannt. Dank einer Zusatzleistung wie dem Enzym-Biomarker M2-PK kann eine deutlich höhere Patientensicherheit gewährleistet werden. … M2-PK wurde als ein Schlüsselenzym bei der Entstehung von Polypen und Darmtumoren identifiziert. (ScheBo Biotech AG, 12.03.2019)

In Deutschland droht der Therapiestillstand in der Neurologie und Psychiatrie. Die Verfügbarkeit innovativer Neuropsychopharmaka befindet sich nämlich seit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz von 2011 im freien Fall. Von der Politik wird wird das Problem bisher verdrängt oder totgeschwiegen, während die Zahl neuropsychiatrischer Erkrankungen rasant ansteigt und Neuropsychopharmaka in Deutschland unter allen verordneten Arzneimitteln bereits Platz 2 belegen. (Gesent Initiative, 12.03.2019)

87 % der Deutschen gehen mindestens 1 Mal im Jahr zum Zahnarzt, 8 % hingegen erst bei Schmerzen. (CosmosDirekt, 12.03.2019)

In der Bundesrepublik leben rund 13,7 Mio. über 70-Jährige. Davon nimmt rund die Hälfte 3 oder mehr Medikamente ein. Doch jede Polymedikation birgt Risiken. (ABDA, 12.03.2019)

Männer sollten bei trockener Haut lieber zu einem Elektrorasierer greifen, weil er im Gegensatz zur Nassrasur die Fettschicht der Haut nicht angreift. Und auch Frauen sollten z.B. für die sensible Bikinizone einen Elektrorasierer verwenden, um Schnittwunden zu vermeiden. (Apotheken Umschau, 12.03.2019)

Österreich

In Österreich steigt die Zahl der jungen untauglichen Männer. Fast 25 % der für den Dienst beim Bundesheer oder den Zivildienst vorgesehenen Burschen sind dafür ungeeignet. (Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, 12.03.2019)

In Oberösterreich sind nur 49 % mit der stationären Versorgung in den Spitälern zufrieden, mit den Spitalsambulanzen noch weniger (44 %). Ganz anders sieht dagegen aus bei der Zufriedenheit den mit dem Hausarzt. Da sind es 81 %. (Arbeiterkammer Oberösterreich, 12.03.2019)

Schweiz

Nie zuvor war das Angebot an Nahrungsmitteln so gross und vielfältig wie heute. Dennoch wissen immer weniger Menschen, wie sie sich gesund ernähren und das Risiko für Erkrankungen wie Fettleibigkeit, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen minimieren können. (BitsaboutMe AG, 12.03.2019)

Foto: BitsaboutMe AG

Gesundheit beginnt beim Einkaufen: BitsaboutMe ermöglicht neuerdings Schweizer Konsumenten die Daten ihrer Lebensmitteleinkäufe bei Migros und Coop für ihre Gesundheit zu nutzen. Dazu werden einfach die Cumulus und Supercard mit dem persönlichen Datenspeicher auf dem BitsaboutMe Online-Datenmarktplatz verknüpft. Die Nährstoffzusammensetzung der gekauften Lebensmittel wird danach automatisch als individueller „Nutrition Score“ auf einer persönlichen Übersichtsseite angezeigt. So können Ernährungsgewohnheiten erstmals digital verfügbar einfach im Blick gehalten werden. (BitsaboutMe AG, 12.03.2019)

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